Gestern bekamen wir eine eMail, über die wir uns natürlich sehr freuen. Der Joomla-Basis-Kurs-Teilnehmer Urs Koch schreibt über seine Joomla-Erfahrung und das beeindruckende Resultat! Hier seine eMail:
«Mit dem Ziel, die bestehende Geschäfts-Homepage in Eigenregie zu erneuern, erkundigte ich mich über entsprechende Programme. Schon sehr bald war klar, dass es Joomla sein muss. In den vielen Internet-Foren kam immer wieder die „Einfachheit“ von Joomla hervorgehoben. Sprich die Möglichkeit, dass auch Laien eine schöne eigene Homepage herstellen können.
Übers Internet (was denn sonst) kam ich auf den ausgeschriebenen Basis-Kurs für Joomla bei der SMI in Zofingen. Glücklicherweise gab es noch einen freien Platz und so stand ich am 18. November im Klassenzimmer.
Schon schnell wurde mir klar, dass es viel Übung und Geduld brauchen würde, um eine Homepage herzustellen, die dann noch genau so aussehen sollte, wie man sich dies wünschte. Nun gut, der Kurs war wirklich fundiert und gut aufgebaut, so dass man mit dem Basis-Wissen in die weite Welt des www entlassen wurde. Jedoch immer mit der Gewissheit, bei Fragen unser Klassenlehrer zu kontaktieren.
So kamen dann viele Stunden des Tüftelns und Probierens, obwohl schon mit wenigen Klicks das Ergebnis immer besser wurde. Joomla bietet eine enorme Vielfalt an Zusatzmodulen oder Plugins an und das fast alles zum Null-Tarif. Man musste sich wirklich auf das Wesentliche und auf das Ziel der Homepage konzentrieren, da man sich sonst in der Vielfalt verliert.
Nach nur zwei Monaten stand die Homepage zu 90%. Kleinere Anpassungen und das Texten ergaben dann die 100%.
Taadaaaa!!! Nun steht die growag Site online. www.growag.ch
Es macht einen stolz, wieder etwas geschafft zu haben. Danke an den Kursleiter Herrn Stefan Dudas und an Joomla.
Urs Koch, Grosswangen, 03.02.2010»
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Was noch wirklich erwähnenswert ist: Die Growag-Website ist zweisprachig aufgebaut.
Und wenn auch Sie mit Joomla eine Website aufbauen wollen: Unser Joomla!-Basis-Kurs
startet monatlich und dauert nur 2 Tage. Für Termine und Anmeldung hier klicken.
Oder rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne! Tel. 062 745 90 15
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Nachdem wir bei unserer ersten Betrachtung der Mach’s-besser-Taste das Informationssystem des Mac-Finders auf einige Optionen überprüft hatten, schauen wir dieses Mal der Objekt-Erzeugung in Grafikprogrammen auf die Tasten.
Besonders schön gelöst in vielen Adobe-Programmen: Bei nachträglich-zusätzlichem Druck auf die Alt-Taste wird das Zentrum des ersten Mausklicks zum Zentrum der Form des aufgezogenen Objekts. Bei XPress 8 funktioniert diese Befehlsoption (noch?) nicht.
Lektion gelernt! Nun erwarte ich beim Skalieren von Objekten mit der Maus natürlich das gleiche Verhalten:
Hier spielt der Illustrator problemlos mit, und XPress 8 macht jetzt auch mit. InDesign erwartet den Einsatz des «Frei Transformieren»-Werkzeugs (Abbildung); der Photoshop muss im Transformations-Modus betrieben werden.
Nun wenden wir uns noch dem Auswählen von Bereichen zu. Hier punktet nur der Photoshop: Alt-Taste zum Aufziehen der Auswahl von der Mitte aus. Der Mensch erkennt viel schneller und präziser das Zentrum einer Form als die rechteckigen Fluchtlinien. Diese Alt-Tasten-Option wünsche ich mir wenigstens noch für den Illustrator.
Ich merke mir: Beim Aufziehen von Objekten oder Auswahlen bzw. beim Skalieren drücke ich kurz zwischenzeitlich die Alt-Taste und schaue dann, was passieren könnte (bevor ich die Maus dann tatsächlich los lasse). Ich bin zwar ein ganz klein bisschen langsamer, aber ich weiss immer über die Optionen Bescheid. Und dadurch bin ich wieder etwas schneller und habe immer das Gefühl: Ich mach’s besser …
P.S. Dieser Artikel ist nachträglich noch präziser formuliert worden. Leider gibt es beim Formulieren noch keine «Mach’s-präziser-Taste» …
Fünf Fragen, die uns immer wieder gestellt werden:
«Was bedeuten eingeklammerte Schriftgrössen?»
«Warum ist mein Zeilenabstand manchmal ganz anders als angezeigt?»
«Woher stammen diese Schriftgröße-Klammern?»
«Wie setze ich die Anzeige auf die faktischen Werte zurück?»
«Wie komme ich wieder zu einem ‹normalen› Verhalten von InDesign?»

Fünf Fragen, die alle miteinander zu tun haben.
«Was bedeuten eingeklammerte Schriftgrössen?»
Schriftgrösse in Klammern sagen: «Eigentlich ist die Schriftgröße so wie in der Klammer angezeigt». Im Beispiel «(10 Pt)». «Aber InDesign hat sich hier auch noch eine ursprüngliche Schriftgrösse gemerkt» (im Beispiel «5 Pt»).
«Warum ist mein Zeilenabstand manchmal ganz anders als angezeigt?»
Das kann mehrere Ursachen haben: In der hier diskutierten Situation wird der momentane Zeilenabstand überhaupt gar nicht angezeigt – sondern immer nur sein ursprünglicher Wert. Man muss stattdessen jetzt kopfrechnen: «Schriftgrösse wurde verdoppelt, also dürfte der Zeilenabstand jetzt auch doppelt so gross sein wie angezeigt.» Im Beispiel also faktisch 12pt statt «(6 Pt)».
«Woher stammen diese Schriftgrösse-Klammern?»
Die Ursache für «Klammer»-Werte bei der Schriftgrösse liegt, man muss es so hart ausdrücken, in unprofessionell arbeitenden InDesign-Anwendern. Einstellungen, die sich in jedes mit solch einem InDesign erzeugte Dokument dauerhaft übertragen. Die Unprofessionalität:

Die falsche Einstellung «Skalierungsprozentsatz anpassen» sorgt dafür, dass bei Skalierungen von Objekten etliche Attribute weiterhin an ihre Ausgangswerte gekoppelt sind. Das mag in exotischen Situationen hilfreich sein – in aller Regel ist solch ein Vorgehen jedoch unerwünscht.
«Wie setze ich die Anzeige auf die faktischen Werte zurück?»
Nicht durchdachte Voreinstellungen haben zu unerwünschten Rahmeneigenschaften geführt. Also: Rahmen aktvieren, dann im «Transformieren»- oder «Steuerung»-Bedienfeldmenü den Befehl «Skalierung auf 100 % neu definieren» wählen.
«Wie sorge ich dafür, dass sich InDesign wieder ‹normal› verhält?»
Soweit es Ihr eigenes InDesign anlangt: Schliessen Sie alle Dokumente. Wählen Sie im oben gezeigten Voreinstellungs-Dialog die Option «Auf Inhalt anwenden». Das wirkt sich jedoch nur auf Dokumente aus, die Sie künftig neu erstellen.
Soweit es vorhandene InDesign-Dokumente anlangt: Öffnen Sie das betroffene Dokument und wählen Sie im oben gezeigten Voreinstellungs-Dialog die Option «Auf Inhalt anwenden». Das wirkt sich jedoch nur auf Skalierungsoperationen aus, die Sie ab jetzt in diesen Dokumenten durchführen.
Soweit es vorhandene Rahmen anlangt: Siehe «Wie setze ich die Anzeige auf die faktischen Werte zurück?».
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Neue Gruppe aus Formaten
Damit für das Bedienfeld «Zeichenformate» etwas zu sagen blieb, hob ich mir eine Bemerkung auf, die schon im letzten Beitrag über «Absatzformate» möglich gewesen wäre: der schöne Befehl «Neue Gruppe aus Formaten».

«Gruppe» klar? Na klar. Die kleinen Ordnerchen, mit denen Sie Ihre Zeichen-, Absatz-, Zeilen-, Tabellenformate und Objektstile fein säuberlich ordnen können.
«Neue Gruppe aus Formaten»: also auch klar. Sie markieren mehrere Formate mit der Umschalttaste oder, wenn Sie einige überspringen wollen, mit Strg (Win) bzw. cmd (Mac) – und dann ab in eine neue Gruppe.

«In Gruppe kopieren» erzeugt hingegen – bislang unbenutzte – Kopien Ihrer Formate: sehr hilfreich, wenn es ans Aufräumen und Neu-Zusammenstellen von Formaten geht.
Cool!
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

Fast dachte ich, nun sei alles gesagt zum 27. Januar 2010, dem Tag, an dem Apples CEO Steve Jobs seinen Gästen und der Welt Apples Tablett-Computer, das iPad vorstellte. Zahllos die Kommentare, doch überschaubar das Spektrum der Resumées.



