Archive for November, 2008
Warum Sie bloggen sollten …
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Ich höre es immer wieder: «Warum sollte unser Unternehmen einen Blog haben – wir haben ja eine Website und sonst soll der Kunde uns anrufen …»
Bedenken Sie, dass auch Bloggen ein Prozess ist, den man nicht von 0 auf 100 hochfahren kann. Da müssen Erfahrungen gesammelt und Durchhaltewillen demonstriert werden. Denn für viele Blogger kommt die Ernüchterung schon bald: Topmotiviert wird ein Blog aufgesetzt, werden 3 Beiträge verfasst und: nichts! Null! Keine Reaktion. Es gibt sehr viele solcher Blogs, deren letzten Einträge bereits ein Jahr alt sind … Bis sich ein Blog etabliert hat dauert es erfahrungsgemäss einige Zeit. Also sollte man frühzeitig damit beginnen …
Aber zurück zur Frage: Warum sollten Sie trotzdem bloggen?
1. Weil vielleicht auch Ihre Kunden es tun! Auch bei Ihren Kunden sind Blogs sehr beliebt.
2. Weil Sie mit einem Blog im Web besser gefunden werden (auch von Ihren potenziellen Kunden!).
3. Weil Sie neue Leute kennenlernen und Sie zeigen können, was Sie (und Ihr Unternehmen) können.
4. Weil es sehr, sehr günstig ist!
5. Und natürlich, weil Sie etwas zu sagen haben – und Menschen davon profitieren können (und diese werden vielleicht irgendwann zu Ihren Kunden).
Ihre Kunden lernen Sie durch einen Blog viel besser kennen. Und jeder Verkäufer weiss, dass die persönliche Seite auch im Verkauf oftmals die entscheidende Komponente ist.
Wie starten Sie also einen eigenen Blog?
1. Machen Sie sich selber schlau: Im Web können Sie sich alles zusammensuchen und ausprobieren durch «Try and Error» aus. Bei Problemen forschen Sie in Foren, Blogs und Wikis nach … ziemlich zeitaufwändig …
2. Sie suchen sich einen guten Kurs für WordPress (gibt’s ziemlich häufig) … ziemlich langweilig …
3. Sie suchen sich einen guten Kurs, in dem Sie wirklich erfolgreich bloggen lernen (inkl. Tipps zum Webmarketing, richtigem Texten etc.). – Das gibt es selten (gibt’s aber hier
) … ziemlich clever …
InDesign: Rahmen teilen
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Sie können einen InDesign-Rahmen regelhaft teilen. Das Werkzeug hierfür ist in InDesign (CS3) als Skript eingebaut, das Sie in Ihrem Skripten-Bedienfeld finden: Fenster > Automation > Skripten. Dort finden Sie es unter Anwendung > Samples (Beispiele) > JavaScript > MakeGrid.jsx.
Das Skript ist einfachst zu bedienen:
- Rahmen auswählen
- Doppelklick auf MakeGrid.jsx
- Dialog einstellen (s. u.), «OK» drücken und fertig.
Zwei Beispiele, mit jeweils einem «Vorher–Nachher»: oben mit einem Abstand zwischen Zeilen («Rows») und Spalten («Colums»), unten ohne. (Fünf Rahmen habe ich nachträglich entfernt.)
Live von der Adobe-CS4-Tour (6)
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Seitenblick auf das MacOS
Seit zehn Minuten referiert Apple, Schweiz, unterstützt von Haeme Ulrich (Ulrich Media), inwiefern auch schon das MacOS helfen kann, den Computer-Alltag etwas produktiver zu gestalten: Vorschau (z.B. auf die erste Seite jeder abgespeicherten PDF-Datei, mit Zoom-Funktion bis fast in die Buchstaben hinein) Time-Machine (um rasch alte Dateien wiederaufleben zu lassen) oder die Vorschau für Fonts (klicken Sie mal eine OpenType-Font-Datei – Dateiendung: .otf – doppelt und sagen dann in der nun geöffneten «Schriftenverwaltung» cmd-i bzw. Apfel-i: Jetzt sehen Sie die komplette Schriftinformation, einschliesslich der Versionsnummer und des «eindeutigen Namens». Auch so kommen Sie Dubletten auf die Spur.
Schöne Ergänzung zu meinem Hinweis auf das Schriftensuchen von InDesign auf dem Mac.
Dann kleiner Abzweig zur Zusammenarbeit von FileMaker und InDesign: Wie speist eine Datenbank den Inhalt einer InDesign-Datei?
Abschliessend Apples «Spaces» von MacOS 10.5.x: mehrere Bildschirme auf einem Schirm, sozusagen übereinandergeschichtet. Zu finden Vorteilhaft, wenn man den Fenstersalat etwas aufräumen will. (Und es sind, liebe Apple-Leute, nicht nur 6 Spaces, die man sich einrichten kann: Packt noch 10 dazu, dann stimmt’s.)
Live von der Adobe-CS4-Tour (5)
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«Mediamix»: Acrobat als General-Viewer?
Acrobat will offenbar zum General-Viewer werden: Nunmehr kann man, so wird gezeigt, zum Beispiel Flash-Dateien innerhalb eines PDFs anschauen: ohne Flash zu starten. Gleiches soll mögich sein z.B. mit Excel- oder Word-Dateien (wurde aber nicht gezeigt). Man generiert, wenn ich das richtig verstanden habe, innerhalb eines PDF einen neuen Raum, quasi einen Rahmen: in den ich nun andere Dateiarten hineinverschachteln kann. Acrobat-Portfolio ist das Stichwort, nach dem Sie jetzt googlen sollten. Gelesen werden solche Daten-Mixturen mit dem Acrobat Reader. Oder Sie geben es über den Gratis-Dienst acrobat.com zum Download frei.
Aus der nicht immer schnellsten WLAN-Umgebung des Züricher World Trade Centers verabschiedet sich in die Mittags-Pause: Ihr Jochen Uebel. Bleiben Sie online: Um 14 Uhr geht es weiter.
Live von der Adobe-CS4-Tour (4)
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Und all die neuen Funktionen …
Natürlich ist die Veranstaltung eine Feature-Show. Was sonst? Und bietet, zum Beispiel aus InDesign, vieles, was eifrige SMI-Blog-Leser schon wissen.
Was ist dann also trotzdem neu für mich? Erst einmal eine Information am Rande. Es gehen Gerüchte um, Adobe sei dieses Mal sehr zurückhaltend gewesen, was den Beta-Test anlangt. Wenigstens die offizielle Zahl der Beta-Tester steht dem aber entgegen: Es sollen 10.000 gewesen sein.
Aber zurück zum Thema: Was mir neu auffiel? Ja, wirklich schön: Viele von uns kennen den Befehl Fenster > Anordnen > Nebeneinander. In CS4: Wenn Sie dort eines der angeordneten Fenster kleiner ziehen, vergrössern sich die verbleibenden analog. (Schon wieder sehen wir ein Mainzelmännchen im Hintergrund, das für uns mitdenkt …)
Und endlich diesen Sinn verstanden: Auch Mac-User können jetzt, ganz entgegen aller Apple-Regeln, ihrem Adobe-Programm sagen: «Zeige Dich in einem eigenen Fenster.» Das bekannte Programmfenster von Windows! Wo ist der Nutzen? Immer dann, wenn Sie einen zweiten Monitor benutzen (angeblich geht der Trend sogar jetzt schon hin zu dem Drittmonitor …). Jetzt können Sie auch auf dem Mac das gesamte Programm, mitsamt seiner Bedienfelder (CS2: «Paletten»), packen und auf einen anderen Monitor schieben.
And welcome to the iPhone-World, liebe InDesign-/Phtoshop-/Mac-/Notebook-User: Drehen von Bildern via Gesten, Blättern und Schieben via Gesten: geht jetzt.
Die gesamte Präsentation der neuen Features (Ausführende: Davor Kantuser, Matthias Schulze) fand übrigens statt mit Hilfe von PDF-Folien – die mitsamt PowerPoint-typischer Seitenübergänge in InDesign CS4 (!) erstellt wurden. «PowerPoint-freie Zone» war die nicht ganz freundliche Bemerkung in Richtung Microsoft.
Live von der Adobe-CS4-Tour (3)
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Fotografen, aufgepasst: Foto-Website erstellen – direkt aus der Bridge heraus
Immer mehr Fotografen gehen ins Web und zeigen ihr Portfolio dort. Die Bridge ist nun nicht mehr nur der Daten-Scout auf Ihrem PC: sondern von dort aus auch ein Schnell-Generator einer Bilder- (oder Daten-)Website. Adobe Bridge wird also weiter nd weiter gepusht: mit dem Argument, bequeme Inspirationsquelle zu sein, schnell suchen zu können und schnell zu finden.
Entsprechend hat Adobe die Arbeitsbereiche, die wir auch schon aus InDesign und Photoshop kennen, nun auch für die Bridge ausgebaut: mühsam eingerichtete Suchalgorithmen lassen sich auf diese Weise per Knopfdruck aktivieren, Bild- und Datenansichten wechseln und können später wieder aufgerufen werden.
Was viele Bridge-Novizen oft abschreckt: Bislang sah ich nicht, wo im Dateiverzeichnis ich eigentlich bin. Mir werden alle Bilder angezeigt, die gestern als TIF gespeichert wurden. Aber wo stecken sie? Jetzt gibt es eine Pfadleiste ganz gemäss der Explorer-Adresse von Windows bzw. der Pfadleiste von MacOS 10.5.5: sogar mit Interaktivität, sprich: Klick auf einen gezeigten Pfad-Ordner, und ich bin dort.
Nachgefragt, wer die Bridge nutzt, hoben höchstens 10 Prozent der Gäste die Hand. Vielleicht liegt es daran, dass eine einfache Einsteiger-Funktion vielen unbekannt ist? Ganz rechts oben im Bridge-Fenster gibt es einen Knopf «Kompaktmodus» – mit dem man das Bridge-Fenster quasi zu einem Bedienfeld machen kann, das nun frei z.B. über dem InDesign-Layout schwebt: Und nun ist es ein Leichtes, gefundene Bilder schnell ins Layout zu ziehen.







