Live von der Adobe-CS4-Tour (3)
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Fotografen, aufgepasst: Foto-Website erstellen – direkt aus der Bridge heraus
Immer mehr Fotografen gehen ins Web und zeigen ihr Portfolio dort. Die Bridge ist nun nicht mehr nur der Daten-Scout auf Ihrem PC: sondern von dort aus auch ein Schnell-Generator einer Bilder- (oder Daten-)Website. Adobe Bridge wird also weiter nd weiter gepusht: mit dem Argument, bequeme Inspirationsquelle zu sein, schnell suchen zu können und schnell zu finden.
Entsprechend hat Adobe die Arbeitsbereiche, die wir auch schon aus InDesign und Photoshop kennen, nun auch für die Bridge ausgebaut: mühsam eingerichtete Suchalgorithmen lassen sich auf diese Weise per Knopfdruck aktivieren, Bild- und Datenansichten wechseln und können später wieder aufgerufen werden.
Was viele Bridge-Novizen oft abschreckt: Bislang sah ich nicht, wo im Dateiverzeichnis ich eigentlich bin. Mir werden alle Bilder angezeigt, die gestern als TIF gespeichert wurden. Aber wo stecken sie? Jetzt gibt es eine Pfadleiste ganz gemäss der Explorer-Adresse von Windows bzw. der Pfadleiste von MacOS 10.5.5: sogar mit Interaktivität, sprich: Klick auf einen gezeigten Pfad-Ordner, und ich bin dort.
Nachgefragt, wer die Bridge nutzt, hoben höchstens 10 Prozent der Gäste die Hand. Vielleicht liegt es daran, dass eine einfache Einsteiger-Funktion vielen unbekannt ist? Ganz rechts oben im Bridge-Fenster gibt es einen Knopf «Kompaktmodus» – mit dem man das Bridge-Fenster quasi zu einem Bedienfeld machen kann, das nun frei z.B. über dem InDesign-Layout schwebt: Und nun ist es ein Leichtes, gefundene Bilder schnell ins Layout zu ziehen.


