Archive for November, 2008
Live von der Adobe-CS4-Tour (2)
Autor: | Kommentare
Zeitalter der künstlichen Intelligenz
Es schliessen sich an: Einblicke in die Neuheiten von Bridge, InDesign und natürlich Photoshop, Photoshop, Photoshop. (Rik Wyser, unser Photoshop-Trainer, strahlt). Was sagt der Nicht-Photoshopler dazu? Meine Klammer: Mehr und mehr übernimmt die Maschine die Führung dort, wo heftige Berechnungen, Angleichungen, Korrekturen und Wiederholungen angesagt sind. Die Zeiten des nervtötendes Abarbeitens von immer und immer wieder gleichen Abläufen auf Pixel-Ebene neigen sich dem Ende zu. Wir sind im Zeitalter künstlicher Intelligenz angekommen: Ich habe einen Strand, ich sehe brechende Wellen, ich sehe fünf Badende, die ins Wasser steigen, am Horizont ein Schiff: Ich brauche das Bild doppelt oder dreimal so breit – und ziehe einfach. Jawohl! Mitnichten werden Dampfer, Menschen, Schaumkronen verzerrt. «Verzerrt» wird nur der Horizont, nur das glatte Meer, nur der diffuse Strand. Menschen, Wellen, Dampfer bleiben unskaliert, unverzerrt: aufgrund einer schon erstaunlichen Kalkulationsarbeit der Maschine, nicht mehr des Bedieners.
Der Job des Bedieners bleibt die Idee, die Creation: Der Job des mühsamen Aufbereitens der Pixel wird abgegeben an deutlich leistungsfähigere Automaten. Wer will, kann selbstverständlich weiterhin all das manuell abarbeiten – aber wer will das schon, tagein, tagaus, hat er erst einmal so etwas gesehen?
Bridge Home
Bridge Home ist ein hochinteressanter Versuch, die Adobe-Community stark zu vernetzen. Das heisst: Wer die Bridge CS4 öffnet und den Bridge Home-Button anklickt, tritt in eine Welt der Tipps & Tricks ein (für alle Programme), entdeckt stetig aktualisierte Arbeiten, die mit Adobe-Produkten erstellt worden sind, und findet Adobe TV und Downlads, die manches Google-Suchen abkürzen dürften. Auf der Suche nach einer Photoshop-Aktion oder nach einem InDesign-Skript? Bridge Home ist möglicherweise bald der bevorzugte Weg. Und schon wieder sind wir bei der Automation …
Live von der Adobe-CS4-Tour (1)
Autor: | Kommentare
«Creative Suite 4 – Shortcut to Brilliant»: Unter diesem Motto eröffnete Michael Mörtl (Adobe Systems, München) den Züricher Auftritt der weltweiten Adobe CS4-Tour. Bevor wir den Saal betraten, fragten wir Sven Brencher, Master-Trainer für Adobe-Produkte, wie er diese Tour zusammenfassen würde: «Wo es früher leicht war, den Neuerungen eine Klammer zu verpassen, ist es diesmal zu viel, was man gerne zeigen möchte. Aber: GREP-Formate für InDesign und die Integration aller Produkte u.a. mit Hilfe von Flash, nicht zu vergessen die Austauschbarkeit von Daten zwischen den verschiedenen Adobe-Video- und Post-Production-Tools, das wären schon meine Highlights.»
Mit einem witzigen Switzerland-Film, gedreht für einen internen Adobe-Anlass im Dezember (wetten, dass man das Filmchen mit digitalisierten Kühen, Milcheimern und Bergketten sehr bald in YouTube finden wird?), ging es dann los: im vollbesetzten, über 500 Leute fassenden Konferenzsaal des World Trade Center in Zürich-Oerlikon.
Adobe präsentiert stolz seine Präsenz mittlerweie in allen Medienkanälen: Print, Web, Video. Für den Nachmittag wird die Präsentation eines weiteren Produkts angekündigt: Flash Catalyst, veröffentlicht vor zwei Tagen.
Inzwischen sprechen wir von
- 13 Produkten,
- 14 «Technologien» (Bridge, Version Cue etc.),
- 7 Services
- 6 Suiten
- in 19 Sprachen und
- 178 Ländern.
Erneut, aus Adobe-Sicht, «der grösste Launch der Firmengeschichte».
Google, Skype und Microsoft erhalten langsam Konkurrenz: via den Online-Diensten von acrobat.com: mit Dateiaustausch, Konferenz-Plattform, Gemeinsamem Editing.
CS4 bedeutet: insgesamt über 2.000 neue Funktionen, zubereitet in insgesamt 1.700 Mannjahren – wir haben darüber berichtet.
Bislang ist diese Veranstaltung eine gut gelungene deutschsprachige Adaption des Global Launch von CS4 (wir berichteten): mit einem aufmerksamen, interessierten Publikum.
Live von der Adobe-CS4-Tour: Die Bilder
Autor: | Kommentare![]()
Wir zeigen Ihnen die Bilder zur CS4-Tour in Zürich:
schauen Sie also regelmässig in unseren Blog – wird den ganzen Tag ergänzt!
>>

Sven Brencher und Jochen Uebel – die beiden SMI-Trainer im Gespräche über – ja klar: CS4.

Der Saal ist voll: Thema: Neue gestalterische Freiheiten: Davor Kantuser & Matthias Schulze

Intelligenter, flexibler Postproduktions-Workflow für verschiedenste Ausgabemedien
(Sven Brencher & Michael Mörtl)

Jochen Uebel – der heutige Reporter vor Ort: mit diversen Live-Berichten (hier im Blog).
Wo findet InDesign Fonts auf dem Mac?
Autor: | Kommentare![]()
Stell Dir einen Mac vor, auf dem unterschiedliche Versionen einer Schrift installiert worden sind: zum Beispiel eine der mindestens drei Versionen der Myriad Pro: Wo geht InDesign hin?*
Nicht ganz unwichtig, diese Frage – denn es kann sehr wohl sein, dass solche Schriften, wiewohl gleich heissend, unterschiedlich umbrechen.
Hier des Rätsels Auflösung für CS3.
Das Programm sucht diese Ordner von oben nach unten nach den Fonts ab:
Applications (Programme)/Adobe InDesign CS3/Fonts
System/Library/Fonts
Benutzer/(Benutzername)/Library/Fonts
Library/Fonts
Library/Application Support/Adobe/Fonts
Library/Application Support/Adobe/Fonts/Reqrd
Library/Application Support/Adobe/Fonts/Reqrd/Base
Hier des Rätsels Auflösung für CS4.
Die Logik hat sich geändert: Im Benutzerordner wird – eigentlich konsequent – nun erst dann gesucht, wenn die übergreifenden Ordner des Systems abgegrast worden sind. Wobei der Font-Ordner des Programms selbst immer noch über allem thront. Gut möglich allerdings, dass es InDesign nur auf diese Weise möglich ist, Windows-Schriften zu verarbeiten: die in genau diesem Programmordner installiert sein wollen.
Applications (Programme)/Adobe InDesign CS4/Fonts
Library/Fonts
System/Library/Fonts
Benutzer/(Benutzername)/Library/Fonts
Library/Application Support/Adobe/Fonts
Library/Application Support/Adobe/Fonts/Reqrd
Library/Application Support/Adobe/Fonts/Reqrd/Base
In beiden Fällen fällt auf: In den Ordner
Benutzer/(Benutzername)/Library/Application Support/Adobe/Fonts
scheint InDesign überhaupt nicht hineinzuschauen.
* Wir sprechen hier von einer Situation, in der keine Schriftverwaltungs-Software eingesetzt wird.
Wer hat Angst vor Google?
Autor: | KommentareDas Schweizer Konsumentenmagazin Kassensturz hackt mit einem Bericht auf Google ein. Google sammelt mit seiner Suchmaschine und seinen diversen Diensten (Google Mail, Earth, Video, Blogger, Kalender etc.) Daten über uns – um dann gezieltere Werbung zu schalten.
Wenn diese Einsicht für jemanden neu ist, dann soll es ihn auch in Zukunft nicht stören. Dann darf man auch keine Kreditkarten verwenden, keine Migros- oder Coop-Karten, keine Tankstellen-Karte und sich auch nirgends anmelden – da Sie sonst ebenfalls in einer Datenbank landen.
Ausserdem gibt Kassensturz den Google-Dienst «Google-Analytics» zu bedenken. Auch hier werden Daten gesammelt. Der Homepage-Besitzer kann die Zugriffe auf seine Website analysieren (auch hier wieder kostenlos). Dies müsse auf der Website deklariert werden. Auf der SF.tv-Site findet man kein google-Analytics – dafür eine andere, kostenpflichtige Lösung …
Also gehen wir doch zurück in die Pfahlbauerzeit – wo wir keine Daten, sondern nur Knochen hinterlassen haben (aber selbst die werden heute wieder ausgegraben und analysiert …).
Das ganze Google-Angebot ist kostenlos. Google verdient an der Werbung, die jeweils eingeblendet ist – im Gegensatz zum Schweizer Fernsehen
Hier also der Kassensturz-Beitrag:
Creative Suite 4: 30-Tage-Test-Versionen jetzt verfügbar
Autor: | Kommentare
Sämtliche 30-Tage-Test-Versionen der Creative Suite 4 sind jetzt hier verfügbar. Laut Angaben des Herstellers können diese Versionen parallel zu den älteren Versionen installiert und benutzt werden. Vorsicht: Einige Fonts, die schon mit CS3 ausgeliefert wurden, tauchen jetzt in neuen Versionen auf: und werden selbst mit den Testversionen schnurstracks installiert:
Mac > Macintosh HD > Library > Fonts
Win > Systemsteuerng > Schriftarten
Wir empfehlen: Duplizieren Sie zuvor Satzschriften dieser Ordner an einem sicheren Ort.


