Archive for Januar, 2009

id5_icon_oflid6_iconKennen Sie den? In einem InDesign-Layout wollen Sie etwas greifen, um es z.B. zu verschieben – und bewegen doch wieder etwas vollkommen anderes. Hier zeige ich Ihnen, worauf Sie achten müssen, damit Ihnen das künftig nicht mehr passiert.

Das Geheimnis: InDesign warnt Sie immer vor solchen Fehlgriffen. Beispiel: übereinanderliegende Objekte. Angenommen, Sie wollen das Bild unter dem Text verschieben, klicken brav durch die Schichten hindurch (Apfel-Klick bzw. Strg-Klick) und aktivieren das Bild:

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Nun der Klick zum Ziehen – und Fehlanzeige! Sie ziehen den Textrahmen. Probieren Sie es aus.

Dabei hat InDesign Sie gewarnt! Schauen Sie genau hin: Der Pfeil zeigt das kleine schwarze Quadrat an seiner Seite nicht zum Spass. Das Quadrätchen sagt Ihnen sogar gleich Zweierlei. Erstens: «Ich sehe an dieser Stelle ein Objekt, das ich aktivieren könnte.» Zweitens, in logischer Konsequenz: «Wenn Du jetzt klickst, aktivere ich das. Die bisherige Auswahl geht dann natürlich verloren.»

Das ist so regelhaft, dass ich seit Längerem diesen Zeiger «Wechsler» nenne: Er wirft immer die momentane Auswahl über den Haufen. Entweder aktiviert er was ganz anderes oder etwas Zusätzliches (Shift).

Machen Sie’s anders. Wenn Sie den Pfeil nämlich etwas hin- und herfliegen lassen, entdecken Sie, dass er tatsächlich an manchen Stellen sein Aussehen verändert: Dann verliert er seinen Schaft, als wäre er am Ziel angelangt, zeigt nur noch die Pfeilrspitze: und kann Markiertes gefahrlos greifen und bewegen. Immer.

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Das ist so regelhaft, dass ich diesen Pfeilzustand seit Längerem schon «Greifer» nenne: weil er die momentane Auswahl greifen und bewegen kann.

Sie werden schnelll feststellen, dass es prominent zwei Stellen sind, an denen der sichere Greifer auftaucht: über dem Mittelpunkt eines jeden Objekts und über den Kanten.

Nur manchmal, wenn etwas Winziges bewegt werden soll (und Sie zu bequem sind, zu zoomen ;-) ), funktioniert das nicht. Bei Winzlingen überdecken die Skalierungshenkel alles andere, auch Mittelpunkt und Kanten (s.u.). Hier hilft ein Trick, den Hans Haesler im InDesign-Forum von HilfDirSelbst zum Besten gab: das Objekt nicht vorher aktivieren! Sondern stattdessen beim Aktivieren (ein Klick) die Maus gedrückt halten und das Objekt sofort schieben. (Darüberliegen darf bei dieser Technik allerdings nichts, was aktiviert werden könnte. Aber ob das der Fall ist, haben Sie ja soeben gelernt.)

Und es gibt noch einen dritten Pfeilzustand: «der Pfeil an sich»: Er ist witzigerweise der, der so gut wie gar nichts macht in InDesign. «Der tut nix.» Das einzige, was er kann und tut, ist, jegliche Auswahl aufheben. Ich nenne ihn deshalb den «Verlierer»:

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Ein ganz besonderer Hinweis aber stammt – mal wieder – von Gerald Singelmann: Er wies uns schon vor einem halben Jahr darauf hin, dass das Symbol des überaus vernachlässigten Frei Transformieren-WerkzeugsShortcut: E – nicht umsonst den Greifer im Wappen führt! Mit Geralds Worten: «Damit greifen Sie das markierte Objekt irgendwo, egal ob was drüber liegt oder nicht.»

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Ich denke, mit diesem Wissen werden Sie künftig auf manchen Klick verzichten können – und die Klicks, die Sie dann setzen, werden sitzen!



Jan
30

Screenshots von Websites

Autor: Stefan Dudas | Kommentare (0)

smi-ag-indesign-kurse-photoshop-kurseVielleicht kennen Sie das Problem: Sie sollten einen Screenshot einer Website erstellen – aber Ihr Monitor ist nicht so hoch wie die Website…. was tun? Mehrere Screenshots erstellen und in Photoshop zusammenbasteln?

Nein, es gibt ein kostenloses Plugin für den Firefox-Browser. Mit dem kann man einfach mit einem Rechtsklick die ganze Website als .jpg- oder .png-Datei speichern.

Gerade wenn es um Präsentation, Gestaltung etc. von Websites geht, wird dieses kleine Tool sicher gute Dienste leisten…

Das Plugin für Firefox bekommt man hier:
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1146

Kategorien : Web-Publishing
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Jan
30

InDesign CS4: Hilfe!

Autor: Jochen F. Uebel | Kommentare (1)

id6_iconVerwirrung stiftet in InDesign CS4 der neue Link zur «InDesign-Hilfe…»:

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Statt den Anwender schnurstracks ins gewohnte, lokal installierte Hlfe-PDF zu führen, führt er umständlich auf eine Internet-Seite, von der allerlei angesteuert werden kann: Videos, tagesaktuelle Hilfe-Artikel, Adobes Support-Seiten usw. So dass man sich erst einmal umschauen muss: Wo läuft sie denn nun, die gewohnte Hilfe?

Sie wird doppelt angeboten (rote Markierung): als stets aktualisiertes PDF im Web («Web») und als (möglicherweise nicht ganz so aktuelle) PDF-Datei zum Download («Druckversion»).

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Wer also die Online-Hilfe öfters ansteuern will, tut gut daran, sich ihren Link als Browser-Favorit zu speichern:
http://help.adobe.com/de_DE/InDesign/6.0/

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Leider ist das aber noch nicht das Ende vom Lied. Denn wer sich nun über das Suchen-Feld rechts oben auf den Hilfeweg begibt, wird aus ihr sofort wieder hinaus- und meist in einen Wust nur schwer zu bewertender Internet-Links geworfen:

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Erst das unscheinbare Häkchen «Nur dieses Hilfesystem» bringt Ruhe in den Karton: Die Hilfeartikel zeigen sich jetzt wieder wie gewohnt.

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Andererseit: Der Riesenvorteil der Online-Version der Hilfe ist, dass sie, so darf man hoffen, stetig aktualisiert wird. Und von jedermann kommentiert werden kann.

Übrigens: Ich ziehe das Erscheinungsdatum meiner Beiträge noch einmal einen Tag nach vorn: auf den Freitagmorgen (6:00). Das ist der Tag in der Woche, an dem für die meisten schon das Wochenende winkt – und an dem man vielleicht ene kleine Denksportaufgabe, einen Tipp, ein neues «Gewusst wie» mit nach Hause nehmen will. Zuhaus, so denke ich, schaut nicht unbedingt jeder in einen InDesign-Blog, am Wochenende.

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Jan
29

Neues XPress-Update: 8.02

Autor: Detlev Hagemann | Kommentare (0)

Quark hat neue Updater und Demo-Installer für XPress 8 bereit gestellt. Wie kommen Sie an diese Updates?

Zur Download-Seite und dann rechts auf dieser Seite oben als eigener Button oder unter «Update».

Hauptvorteil dieser neuen Version: Demoversionen lassen sich jetzt einfach in Vollversionen umwandeln – es ist keine  Deinstallation und erneute Installation mehr nötig. Weiterhin wurden weitere Pantone-Bibliotheken und Bediensprachen integriert: Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Tschechisch und europäisches Portugiesisch. Das Beheben von kleinen Bugs gehört natürlich auch dazu.

Dran denken und am Beginn des Artikels schon angewandt: Wer einen schnellen Zugriff zu XPress 8 auf der Homepage von Quark haben will, sollten seinen Browser auf http://8.quark.com/de einstellen.

Kategorien : Print-Publishing, XPress
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Jan
29

Twittern fürs Business?

Autor: Stefan Dudas | Kommentare (0)

twitter«Twitter» ist eine Art «Mikro-Blogging-Dienst». Das heisst, ein registrierter User kann kleine Textnachrichten (max. 140 Zeichen) senden. Diese Nachrichten werden «Tweets» genannt (engl. to tweet, dt. zwitschern). Der Sinn bei Twitter ist, dass man anderen Benutzern folgt (per Feed abonnierbar) und immer wieder weiss, was diese tun, oder wo sie sind.

Ob das sinnvoll ist oder nicht, überlasse ich gerne Ihrer Meinung.

Aber macht es Sinn für geschäftliche Zwecke zu «Twittern»? Markzware (der Hersteller von u.a. Flightcheck) hat in seinem neuesten Newsletter über Twitter im Businessumfeld geschrieben. Im Markzware-Blog finden Sie eine Liste von Twittern im Druck- und Publishing-Umfeld (im deutschsprachigen Raum noch kaum Anwender).
Im Youtube-Channel von Markzware findet man u.a. auch Movies zu Twitter…

Meiner Meinung nach, ist twitter fürs Business zu wenig effektiv. Da sollte man zuerst alle anderen Hausaufgaben (Website, Blog, Podcast, Movies etc.) ausgeschöpft haben, bevor man zu zwitschern beginnt… :-)

Kategorien : Web-Marketing-Tipp
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id5_icon_oflid6_iconBald 100 Skripte haben eifrige Ehrenamtliche des Fachforums HilfDirSelbst in eine Datenbank eingepflegt und veröffentlicht:
http://www.indesign.hilfdirselbst.ch/ – gut beschrieben, einschliesslich einer Anleitung für Skript-Neulinge, wie man diese mächtigen Helfer installiert, mit praktischer Suchfunktion und Kategorisierung, so dass man schnell zum Gewünschten findet.

Schmankerl: Man kann sich über diese neue Website einen Feed installieren, der einem sofort Mitteilung gibt, wenn wieder was Neues in der Datenbank landet.

Eintrittspreis: NullKommaNull (Euro wie CHF). Die Seite wird sich (hoffentlich) durch Google-Anzeigen finanzieren; im Moment jedenfalls steht sie allen Besuchern offen. Gleichwohl freut sich das Forum über jedes Premium-Mitglied: denn in diesem wichtigen Fachforum der deutschsprachigen Medienbranche arbeiten alle ehrenamtlich.

Feed: siehe «Feed» ;-)

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