Archive for Februar, 2009
Aktuelles Kursprogramm
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Das neue Kursprogramm der SMI (Februar bis Juli) können Sie hier downloaden.
Sie finden darin auch die beiden Top-Seminare:
- Spotlight auf CS4: Der «Motivationstag» für Adobe-Anwender
- XPress-Insider-Seminar: Das neue XPress-Buch ist da – und wir haben das passende Seminar mit den beiden Autoren!
Beachten Sie auch unsere neuen Kurse im Web- und Video-Bereich:
(Premiere Pro, After-Effects, Fireworks, ActionScript 3 und Blogggen mit WordPress).
Kursprogramm jetzt als PDF-Download:
Kostenloses eBook über e-Mail-Marketing
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Hier ein kleiner Montag-Morgen-Tipp:
In seinem kostenlosen Newsletter verschickt Torsten Schwarz monatlich ein Kapitel aus einem seiner Bücher. Dazu gibt den “Tipp des Monats”. Dieser Newsletter gehört also eigentlich zur Pflichtlektüre für alle, die sich mit Web-Marketing befassen.
Hier gehts zur Seite: www.absolit.de/sonderdruck.htm
InDesign: Die Landung des @
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Allein schon der von Detlev vorgestellte XPress-Begriff «Vertikale Unterschneidung» macht neugierig: Geht so etwas auch in InDesign? Wie richte ich ein einzelnes, sich wiederholendes Zeichen dauerhaft zu? Dies war noch einmal die Aufgabenstellung: Das At-Zeichen einer alten PostScript-Schrift ist unschön zugerichtet (Zeile 1), wenigstens ein Grundlinienversatz soll sein (Zeile 2), wenn schon nicht das hässliche Zeichen insgesamt ausgetauscht werden kann (Zeile 3).

Während XPress einen Eingriff in die Kerningtabelle der jeweiligen Schrift verlangt (mit dem Vorteil, dass dieser Eingriff unabhängig bleibt von der Schriftgrösse), automatisiert InDesign mit Zeichen- und Absatzformaten.
Und so geht’s: Legen Sie ein Zeichenformat an, das ausschliesslich eines definiert – den Grundlinienversatz.

Verschachteln Sie dieses Zeichenformat in das Absatzformat, ggf. mit Wiederholfunktion …

… oder freunden Sie sich mit dem GREP-Stil an, was für diese kleine Aufgabe auch kein Problem ist:

Wann immer InDesign in solch einem Absatz auf das @-Zeichen stösst, wird automatisch das Zeichenformat aufgerufen und das Zeichen – und nur dieses – gewandelt.
Beide Techniken können auch über den Grundlinienversatz hinaus angewandt werden: zum Beispiel, wenn die Hässlichkeit des Helvetica-Ats ausgetauscht werden soll von der Myriad Pro (Zeile 3 ganz oben). Dafür wird in den Zeichenformaten auch Schriftfamilie und Schriftschnitt definiert. Auf eine Veränderung des Grundlinienversatzes kann man dann meist verzichten: verfügen doch moderne (OpenType-)Schriften häufig von Haus aus über sensibler zugerichtete Alternativen des Klammeraffen:

3x Webnews
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Wikianswers: Dieser neue Service von Wikipedia soll das ultimative FAQ werden für Wissens- und Lebensfragen. Die Fragen können von jeder und jedem im Netz beantwortet werden. Und das ist auch vielleicht der Pferdefuss an der Geschichte. Googelt man in Jahren nach «Antworten» wird das Netz voll von solchen «Halbwahrheiten» sein und eine echte Herausforderung werden, um gute Informationen von Spam-Informationen zu unterscheiden.
http://frag.wikia.com/wiki/Frag_Wikia!
Facebook krebst zurück: Bis anfang Februar stand in den Nutzungsrechten von Facebook, dass die Inhalte alle Rechte an den hochgeladenen Inhalten hat. Plötzlich war der Satz weg und stattdessen ein Satz zu finden, in dem man alle Rechte unbefristet an Facebook übertrage. Die Facebook-Mitglieder drohten mit dem Boykott – und Facebook lenkte ein… Man kann es ja versuchen.
eCommerce in der Schweiz boomt: Laut dieser Medienmitteilung kauften Herr und Frau Schweizer im Jahr 2008 für rund 5,87 Mrd. Franken via Internet ein. Das ist ein Wachstum von über 38 Prozent in zwei Jahren.
Alle Langzeit-Skeptiker, die immer noch der Meinung sind, mit Internet verdiene man kein Geld, sollten so langsam umdenken.
InDesign: Formidabler Papierfehler
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So kann’s gehen: Man stöbert in einem US-amerikanischen InDesign-Blog, stösst auf einen Artikel, der durch einen jungen österreichischen Blog losgetreten wurde: und erfährt dadurch also über drei Ecken, dass InDesigns Absatzformaten ein böser Bug innewohnt. Vorsicht bei Schriftfarbe «[Papier]»!
Szenario: Ich lasse im Absatzformat eine Schriftfarbe überdrucken (zum Beispiel für den Siebdruck).

Für einen nächsten Job stelle ich die Schriftfarbe um auf «[Papier]». «[Papier]» darf natürlich nicht überdrucken, aber ich arbeite den Dialog brav von oben nach unten ab – und freue mich, dass InDesign mitzudenken scheint: das Überdrucken-Häkchen verschwindet.

Bis dann bei Drucklegung der Tag der Wahrheit kommt: Nur das Häkchen ist verschwunden, das Überdrucken keineswegs (worauf die Formateinstellungen allerdings gschamig hinweisen). Ergebnis im Druck: Von Schrift keine Spur.

Das Verhalten ist in CS3 und CS4 identisch. Die Heimtücke in der Heimtücke: Das Phänomen tritt nicht auf, wenn im Attribute-Bedienfeld auf Überdrucken gestellt wird: Es ist alleinig ein Fehler im Absatzformat.
Zt, zt, zt …
Die Moral von der Geschicht’: Erst Häkchen entfernen, dann Farbe wechseln.
XPress-Tipp 06: Die Landung des @
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Das Problem: In vielen Schriften und Schriftschnitten fehlt dem «@»-Zeichen die richtige Bodenhaftung – es steht viel zu hoch.
Die Lösung: Mit XPress 7 oder 8 kann man die vertikale Unterschneidung von Buchstabenpaaren verändern und für unsere Zwecke nutzbar machen.

Wie geht man vor, um die vertikale Unterschneidung zu verändern?
1. Arbeitsschritt: Gehen Sie unter Hilfsmittel zum Befehl «Unterschneidungstabelle bearbeiten…» und suchen Sie sich Ihre Brot-&-Butter-Schrift heraus – zum Bearbeiten.

Als nächste Arbeitsfolge müssen Sie nun alle 26 Kombinationen (a@, b@, c@ usw.) mit dem «@»-Zeichen mit einem negativen vertikalen Wert versehen und zur Liste «Hinzufügen». Mit «OK» und «Sichern» verlassen Sie die Dialoge.

Was gibt es zu bedenken: Normalerweise tauchen OpenType-Schriften nicht bei den zu unterschneidenden Schriften auf. Dann müssten Sie bei den Projekt-Vorgaben die Verwendung der OpenType-Unterschneidung deaktivieren.


