Archive for Februar, 2009

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Kurze Zeit nach Erscheinen ist «QuarkXPress 8 für Insider» bei Amazon schon das meistverkaufte Buch zu XPress 8.

Für uns ist das die Bestätigung: Unser Trainer Detlev Hagemann hat mit Matthias Günther und Isolde Kommer einen würdigen Nachfolger der Samuel Hügli-XPress-Bücher geschrieben.

Dreimalig einmalig:
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Kategorien : XPress
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simplify-your-indesignMich hatte es immer geärgert: In InDesign CS3 war der Platz unterhalb der Werkzeuge immer verschenkt. Die Möglichkeit, Bedienfelder am linken Bildschirmrand auf Symbolgrösse zu verkleinern, boten nur Verankerungsbereiche rechts oder links neben den Werkzeugen (1). Unterhalb ging nicht (2).

Mit CS4 hat sich das geändert: Jetzt können auf Symbolgrösse minimierte Bedienfelder überall abgelegt werden – und also auch unterhalb der Werkzeuge (3).

bedienfelder_werkzeuge



Das Problem: Die Oberkante der Bilder soll mit den daneben stehenden Buchstaben auf einer Höhe liegen. Diese Layout-Aufgabe soll schnell und präzise abzuarbeiten sein.

Die Lösung: Mit XPress 8 lässt sich das Seiten- oder Textrahmenraster so einrichten, dass zusätzlich zum Grundlinienraster auch ein Versalhöhenraster sichtbar wird – mit magnetischen Eigenschaften.

Bildoberkante, Versalhöhe und Linienkopf auf einer Höhe

Wie geht man vor, um zum Versalhöhenraster zu kommen?

1. Arbeitsschritt: Ich wechsle auf die Musterseite und gehe dort zu «Seiten > Master-Hilfslinien und Raster…» und wechsle dort sofort in «Einstellungen anzeigen». Dort aktiviere ich den oberen Punkt, so dass die Oberlinie gezeigt wird.

textrasterb Schriftgrösse ist ungleich Kegelhöhe

Jetzt folgt der 2. Arbeitsschritt. Ich wechsle ins Register «Texteinstellungen». Möchte ich zum Beispiel eine 10 pt Schrift mit 12 pt Zeilenabstand setzen, können sich folgende Werte ergeben:

10 pt grosse Schrift mit 8,6 pt Versalhöhe wird mit 3,4 pt Linienabstand auf 12 pt Zeilenabstand gebracht.

Das Endergebnis können wir im ersten Bild als Beispiel sehen: Grüne magnetische Hilfslinien erleichtern das Ausrichten von Bild und Linie ungemein.

Steuerung der Sichtbarkeit und der AnziehungskräfteNun noch Anmerkungen zur Sichtbarkeit:

  • «Hilfslinien» zeigt wie gewohnt die Hilfslinien, die Objekt-Umgrenzungen und den Satzspiegel
  • «Seitenraster» zeigt das ehemalige Grundlinienraster, das wir ja gerade um das Versalhöhrenraster ergänzt haben.
  • «Textrahmenraster» macht das Xpress-8-neue Textrahmenraster sichtbar, wenn es denn in der Textbox eingeschaltet ist.

Anmerkungen zu Anziehend/magnetisch

  • «Hilfslinien magnetisch» macht Hilfslinien und Satzspiegel magnetisch.
  • «An Seitenrastern verriegeln» schaltet den Magnetismus von Grundlinien- und Versalhöhenrastern der Seite und der Textboxen ein.


Feb
10

InDesign: Bewegtbild sofort

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simplify-your-indesignIch glaube, ich liebe InDesign allein schon deshalb, weil es hier – noch – täglich Neues zu entdecken gibt.

Meine heutige Errungenschaft: eine höchstpraktische Funktion des Positionierungswerkzeug (Umschalt+A).
Nie gehört? Sie finden es unter dem Direktauswahl-Werkzeug (weisser Pfeil).

Und nun klicken Sie mal doppelt auf dieses Werkzeug. Was passiert? Ein mir bislang nicht bekannter Dialog zeigt sich, mit dem Sie einstellen können, wie schnell «Maskierte Bildbereiche» angezeigt werden sollen! Stellen Sie auf «Keine Verzögerung». Aktivieren Sie ein Bild (Inhalt, nicht Container) und halten die Maustaste gedrückt: Sofort – und eben nicht mehr mit der bekannten Verzögerung – werden die unsichtbaren Bildbereiche angezeigt: Höchst willkommen, wenn man viele Bilder zu justieren hat!

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Feb
06

InDesign im MacOS-Flow

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Es ist soweit! Jetzt können Sie sich im MacOS-10.5-Finder auch an Ihren InDesign-Vorschauen (CS2, CS3, CS4) erfreuen. Die zugrundeliegende Apple-Technologie heisst QuickLook, «Kurzer Blick»; kein 10.5-System, das nicht unter Macintosh HD > Library einen QuickLook-Ordner besitzt. Dort hinein werfen Sie Jenny Hofers MacOS-Debüt «InDesign QuickLook Generator», kurz inddqlgenerator: ein kleines, aber feines Donationware-PlugIn mit wunderhübsch-praktischem Effekt.

Das Hübsche kommt natürlich von Apple – Dokumente auf spiegelndem Glas zu begutachten macht immer wieder Laune. Das Hübsche kommt aber auch von Ihnen: wenn Sie so schlau waren (oder ab jetzt sind), Ihr InDesign per Voreinstellung (Dateihandhabung) und beim Sichern aufzufordern, brav die Vorschau zu schreiben. (Dann brauchen sich Ihre InDesign-Dateien auch im CoverFlow nicht mehr zu verstecken – wer sieht’s?) Das Praktische aber liegt auf der Hand: Oft genug findet man sein Zeugs auf diese Weise wirklich am schnellsten.

Jenny: ein Tusch nach Hamburg! Gut gemacht! Ich bin sicher, dass Dir das ganz viele Leser des SMI-Blogs danken werden. Auch mit einer kleinen Donation in bar. Ist doch Ehrensache.



id5_icon_oflid6_iconMagazine und Zeitungen verlangen es täglich: «Hängt die Bilder am Zeilenraster des Textes auf!» Mit der netten Nachforderung, doch bitte leicht versetzt zu arbeiten. Gewünschte Flucht: die Grossbuchstabenhöhe. (Sehnsüchtig geht der Blick zurück zu QuarkXPress, das seit seinem 8er-Sprung diese und weitere Raster im Angebot führt.)

InDesignler helfen sich mit etwas bäuerlicheren Methoden: Ihre Einrastfurchen fürs Bild ziehen sie sich mit Mustervorlagen-Hilfslinien, auf einer eigenen Ebene. Eine robuste und simple Lösung, wenn über längere Zeit hinweg das Raster «steht».

Das Thema wurde gerade auch intensiv auf www.hilfdirselbst.ch diskutiert. Eine Diskussion, die mich anregte, über eine Lösung nachzudenken, die ohne Hilfslinien und ohne Skript auskommt (die favorisierten Lösungen in jener Diskussion). Und in der Tat: Solch eine Lösung kam mit CS3 auf den Tisch. Gegenüber Hilfslinien hat sie ein entscheidenes Plus (ein Manko hat sie auch, siehe unten): Sie kann dokumentübergreifend gesteuert werden – per Objektstil. Gemeint ist – das Grundlinienraster des Textrahmens. Das sich ebenso auf die fixen Bezugsgrössen «Seitenkante» und «Seitenrand» beziehen kann wie das Dokument-Grundlinienraster auch.

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Sind beide Raster zueinander versetzt, hat man es: ein Oberkantenraster, das dem Rhythmus des Grundlinienrasters folgt. Da nur das Dokument-Grundlinienraster für Objekte magnetisch ist, wird das Rahmenraster zum Grundlinienraster.

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Einen Schönheitsfehler jedoch hat diese Lösung ohne Frage: Da das Grundlinenraster des Textrahmens, wie gesagt, nicht magnetisch ist und ausserdem über den Textrahmen nicht hinausreicht, fehlt dem auszurichtenden Bild eine magnetische Flucht für seine Unterkante. Soll auch diese auf ein Textraster gestellt werden, bleibt nur wieder die erwähnte Lösung des «klassischen» Hilfslinienrasters – oder aber ein Skript, mit dem man so arbeitet:

Man benutzt nur das Grundlinienraster des Dokuments. An ihm hängt man Oberkante und Unterkante des Bildes auf. Die Oberkante steht nun zu hoch: um einen festen Betrag oberhalb der Grossbuchstabenhöhe. Diesen Überhang reduziert das Skript automatisch. (Das Skript arbeitet im Moment noch, wie soll ich sagen – «semiautomatisch»; es muss in der gegenwärtigen Fassung in einem kleinen 8-Schritte-Vorgang justiert werden: Es erkennt noch nicht eigenständig die Versalhöhe (wohl aber das Grundlinienraster). Aber das macht man, erstens, nur einmal, ab dann merkt es sich, wie es zu arbeiten hat: Und zweitens können Skripte auch weiterentwickelt werden. Es lohnt sich also, die Seite, auf der es steht, im Blick zu behalten.

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Das durch die HDS-Diskussion entstandene Skript von Hans Haesler (letzte Version ganz unten im Thread) darf von all denjenigen benutzt werden, die HilfDirSelbst-Premium-Mitglied sind (Jahresbeitrag 25 Euro). Hier gelangt man zur Registratur. Den Hinweis auf den Premium-Bereich findet man ganz unten auf der Seite.