Archive for März, 2009

XPress8-Icon

Quark hat eine Pressemitteilung zu den veränderten Bedingungen für Upgrades von alten XPress-Versionen herausgegeben.
Mich haben trotz des ausführlichen Textes von Quark mehrere Anfragen erreicht: «Wie ist das gemeint? Ich habe doch die Version X.xx…».
Bei den meisten Anfragen werden zwei Sachen durcheinander geworfen:
Unterstützung (= Support) für eine Version einerseits und Upgrade-Möglichkeit andererseits.

Also noch einmal kurz zusammengefasst:

  1. Ein Upgrade ist ein Versionssprung: z. B. von Version 7 auf  Version 8
  2. Ein Update ist eine Veränderung der Subversion: z. B. von 6.1 auf 6.5. Bei Quark sind Updates seit langer Zeit kostenlos, Upgrades jedoch kosten Geld.
  3. XPress 6.x wird nicht mehr supportet: keine Updates mehr, kein technischer Support, keine Kaufmöglichkeit.
  4. Von XPress 6 und 7 wird man weiterhin auf XPress 8.x upgraden können.
  5. Von XPress 3 bis 5 wird man nur noch bis zum September 2009 upgraden können – ab dann müsste eine Vollversion gekauft werden.
  6. Ein Upgrade von XPress 3 auf Version 8 ist genauso teuer wie ein Upgrade von Version 7 auf Version 8.

Betriebe und Einzelkämpfer, die von alten XPress-Versionen auf die Version 8 umstellen wollen, sollten unbedingt diese Website besuchen: www.xpress-upgrade.com.

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id5_icon_oflid6_iconImmer wieder zeigen sich gelbe Warndreiecke bei einer InDesign-Buch-Datei. Ich zeige Ihnen, wie Sie die schnell loswerden.

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Erstmal, woher kommt das Warndreieck? «Dokument wurde außerhalb des Buchs bearbeitet», gibt das QuickInfo bereitwillig Auskunft (ich schalte es immer auf Voreinstellungen > Benutzeroberfläche > QuickInfo > Schnell).

Nun ist guter Rat teuer: Sollen jetzt etwa alle Dokumente aus dem Buch heraus geöffnet werden, damit sie das Warndreieck verlieren? Nein. Kitzeln Sie einfach nur bisschen das Buch: «Mach was mit den Dokumenten – aber lasse sie unverändert!»

Drei Wege, die alle mit dem Zauberwort «aktualisieren» zu tun haben:

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Mal von unten nach oben:

  • Nummerierung aktualisieren. Zwingt InDesign, alle Buch-Dokumente zu öffnen, zu kontrollieren, ggf. zu ändern und jedenfalls wieder zu sichern und zu schliessen. Warndreiecke verschwinden, Dokumente könnten sich verändern.
  • Alle Querverweise aktualisieren (nur CS4). Juhu! Funktioniert auch, wenn es gar keine Querverweise gibt. Dann bleiben die Dokumente auf jeden Fall unverändert – aber die Warndreiecke sind weg!
  • Synchronisierungsoptionen (und später dann, aus dem Dialog heraus, Synchronisieren). Hier kann ich eventuell schädliche Synchronisierungsoptionen ausschalten. Ein Häkchen muss allerdings stehenbleiben. Egal! Nehmen Sie was Ungefährliches! Textvariablen? Werden vielleicht gar nicht benutzt. Überfüllungsvorgaben? Sind hoffentlich sowieso überall gleich (unverändert). Tabellenformate? Gibt es vielleicht gar nicht in den Dokumenten. Auch hier wieder: keine Warndreiecke mehr.

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Wenn’s denn so einfach wäre! «OK» heisst leider erst einmal nur: «Die Buchhaltung stimmt» (wieder). Was mit Blick auf die Drucklegung «OK» ist und was nicht, ist eine andere Geschichte – und die soll ein andernmal erzählt werden (aber nicht unendlich).

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simplify-your-indesignMehrere Bücher in Arbeit? Es ist ja schon mal dies: InDesigns Buchdateien können, jede für sich, fünfzig, sechzig, siebzig Dokumente verwalten – und stürzen gleichwohl nicht ab, auch wenn sie alle miteinander geöffnet worden sind. Schwere Bücher sind leicht!

Dazu aber, soeben endeckt: Ist die Bücher-Palette minimiert (in CS3 so nur im Verankerungsbereich am Bildschirmrand möglich, in CS4 überall, frei schwebend), zeigen die identischen Buchsymbole brav, wes Kind sie sind.

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Eigentlich klar. Bedienfelder arbeiten nicht anders!

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Deshalb, immer wieder: Stellen Sie das so vielfältig hilfreiche QuickInfo auf «Schnell» ein!

Voreinstellung QuickInfo

Voreinstellung QuickInfo



Das Problem: Häufig ist die Farbe der Elemente zu «schlapp», um die einzelnen aktivierten Elemente sicher im Layout zu erkennen – oder sie ist zu stark, um bei vielen Elementen nicht irritiert zu werden.

Die Lösung: Die Ebenenfarbe und damit Ansicht der zugehörigen Elemente kann verändert werden – auch die Farbe der Standard-Ebene ist nicht in Stein gemeisselt.

Mit XPress 8 hat sich die Farbe der Standard-Ebene wieder geändert: nun zu Hellblau. Das ist für viele Prozesse keine geeignete Farbe.
Ansicht in Hellblau

Wenn sich nicht viele Elemente überlagern, greife ich häufig zu kräftigen Farben. Hier zum Beispiel Apfel-Rot.
Ansicht in Rot

Wie stellt man nun die Ebenenfarbe um?

1. Schritt: Doppelklick auf die gewünschte Ebene in der Ebenen-Palette. Nun geht der folgende Dialog auf:
attribute

2. Schritt: Doppelklick auf das kleine Symbol der Farbe und ein weiterer Dialog geht auf:

farbe-auswahlen
Am Mac stelle ich häufig zur Auswahl auf die Kreidestifte (Crayon) um und wähle – 3. Schritt – eine gewünschte Farbe.
Mit zweimal OK ist die Anzeige der Elemente einer Ebene umgestellt.

Was gibt es zu bedenken?

Die Ebenenfarbe ist eine Layout-Einstellung, wandert also mit dem Layout.
Leider gibt es keine Vorgabemöglichkeit für neue Layouts.



simplify-your-indesignProblem: Sie arbeiten mit einem eigenen Arbeitsbereich. Sie öffnen weitere Bedienfelder, lösen Bedienfelder aus ihrer Verankerung – kurz, zerstören Ihren Arbeitsbreich. Und wollen ihn nun schnell wieder zurücksetzen.

Lösung: Angenommen, Ihr Arbeitsberereich heisst:  «02_alle». Dann taucht unter Fenster > Arbeitsbereich der Befehl 02_alle zurücksetzen auf. Er stellt die Bedienfelder wieder dorthin, wo Sie sie ursprünglich haben wollten.

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Das ganze geht sogar per Kurzbefel: bei mir ctrl-0 (Mac) bzw. Strg+0 (WIN). Sie müssen ihn manuell einfügen: Bearbeiten > Tastaturbefehle > Produktbereich Fenster > – und jetzt kommt’s: – «02_alle zurücksetzen». InDesign bietet in diesem Dialog den Arbeitsbereich an, der gerade aktiv ist!

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Der einmal angelegte Befehl arbeitet in allen Arbeitsbereichen, gleichgültig, wie sie heissen, und gleichgültig auch, ob es Ihre eigenen sind oder die, die Adobe mitgeliefert hat.



Das Problem: Bei Logo-Konstruktionen oder bei «Filet» um Bilder braucht man eine parallele Formerzeugung. Was bei exakten Kreisen oder Quadraten durch einfaches Skalieren möglich ist, könnte bei unregelmäßigen Formen zur Sisyphos-Arbeit ausarten …

Die Lösung: Die Lösung ist so einfach wie ungewöhnlich: Man muss in den Layout-Voreinstellungen die Randplatzierung verändern.

Als Beispiel das gewünschte Endergebnis: Die gelbe Form soll aus dem blauen Hintergrund mit 2 mm Abstand ausgespart werden.endprodukt

Und so sieht die Startsituation aus – unten blaue Fläche, darüber gelbe Form und oben rote Spitze:starter

1. vorbereitender Arbeitsschritt: Sie stellen die Randplatzierung auf «Außen» um.
randplatzierg_aussen

2. vorbereitender Arbeitsschritt: Sie «klonen» die gelbe Form, das bedeutet Duplizieren auf die gleiche Stelle.
klonen

Nun haben Sie die gelbe Box doppelt übereinander liegen. Diese doppelte Box wird später bei einem Arbeitsschritt verbraucht werden.

3. Schritt: Der oben liegenden gelben Form geben Sie jetzt einen 2 mm breiten Rand (Ich habe den Rand aus Kontrollgründen transparent gestellt.):
rahmen

zwischenprodukt
Deutlich erkennbar: Die gelbe Fläche ist gleich gross, aber durch den Rahmen erweitert.

4. Schritt: der entscheidende Moment – jetzt werden diese Fläche und die im Hintergrund liegende blaue Fläche gemeinsam selektiert und miteinander verrechnet (die doppelte gelbe Fläche wird dabei «verbraucht»). Das geht per Menübefehl: Objekt > Vereinen > Differenz.

differenz

Und das war es auch schon. Unsere am Anfang gezeigt Situation ist erreicht.

Was gibt es zu bedenken?

Stellen Sie nach dem Procedere die Grundeinstellung für die Randplatzierung wieder auf «Innen».

Wie macht es der Illustrator?

Hier heisst der Befehl «Pfad verschieben»
illustrator