Archive for April, 2009

Apr
30

Google wird persönlich

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google_individuellIst man bei Google angemeldet, wird die Google-Suche ab sofort persönlich. Denn neu sind zwei Buttons hinzugekommen: «Aufwerten» und «Entfernen».

Google nennt dies «SearchWiki». Diese Wertung oder Löschung wirkt sich aber nur auf die eigenen Suchergebnisse aus. Auf die Suchanfragen anderer Nutzer hat dies (noch) keinen Einfluss.

Kommentar:
Ist dieser Schritt – der schon lange erwartet wurde – ein Schritt in die richtige Richtung?

Auf der einen Seite kann man sinnlose Link-Sammlungsseiten endlich ausblenden. Auf der anderen Seite wird so das Internet immer subjektiver. Alles, das was man gerne konsumiert, wird in Zukunft noch näher liegen. Neue Dinge (die vielleicht auch interessant wären), werden von einem zukünftigen Filter vielleicht einfach nicht zum User durchgelassen.

Also mir passt es, wenn ich noch selber entscheiden kann, welche Website ich besuchen möchte oder eben nicht. Aber was meinen Sie? Ist es von Vorteil, wenn die Suchergebnisse dem eigenen Geschmack angepasst sind?

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simplify-your-indesignMarion R., Fridingen, schrieb mir dieser Tage: «In einem meiner Dokumente ist meine Montagefläche ziemlich groß, aber nur in diesem einen Dokument. Wenn ich nur kurz zur nächsten Seite scrollen muss,  dauert das ziemlich lang. Gibt es eine Funktion, die Montagefläche zu verkleinern? Bestimmt bin ich auf eine Taste gekommen und habe da was umgestellt.»

Marion: Du bist nicht schuld. Das Phänomen taucht öfter auf. Die häufigste Ursache: Einzelnen Druckbögen wurden Seiten hinzugefügt – was die Montagefläche vergrössert. Später wurden Seiten wieder entfernt – was die vergrösserte Montagefläche unverändert lässt. Also: Kein Fehlgriff ist die Ursache, sondern das ganz normale (wenn vielleicht auch nicht erwünschte) Verhalten von InDesign.

Unerwünscht:

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So sollte es sein:

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Lösung: Zwar gibt es keine Einstellung, über die ich der Montageflächenbreite sagen kann, wo Schluss sein soll. Aber: Wir können die Einstellung der Montageflächenhöhe missbrauchen: Einfach in den Voreinstellungen den «Minimalen vertikalen Offset» ändern – und die Breite der Montagefläche schnurrt rechts und links wieder auf das benötigte Mindestmass (= eine Seitenbreite) zusammen.

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id6_iconSo arbeiten viele Magazine und Zeitungen: In leeren Textrahmen und Tabellenzellen wird formatiert. Rahmen oder Zellen werden in eine Bibliothek gepackt. Der Layouter holt sich später gewünschte Elemente aus der Bibliothek zurück – und freut sich, dass Schrift, Schriftgrösse, Zeilenabstand etc. schon fertig eingerichtet sind. Das funktionierte klaglos – bis CS3.

InDesign CS4 jedoch wurde vergesslich: Werden dort leere (!) Textrahmen und Zellen in Bibliotheken gepackt oder als Snippet oder InDesign Markup Language-Datei (IDML) exportiert, geht die Textformatierung verloren: Absatzformat, Zeichenformate, manuelle, formatlose Formatierungen – alles weg. Stattdessen arbeiten in allen leeren Zellen und Rahmen genau die Eigenschaften, die der User sieht, wenn nichts aktiviert ist: die typografischen Grundeinstellungen seines Dokuments.

Wurde mit Zellenformaten gearbeitet, bleiben diese wenigstens erhalten – und bringen auch «ihre» Absatzformate wieder mit. Nur: Angewandt sind die Absatzformate nicht mehr.

All das ist nicht nur ärgerlich, sondern gefährlich. «Ich schicke Dir die Bibliothek – die leeren Rahmen dort sind schon alle vorformatiert»: funktioniert so nicht mehr.

Workarounds: Bis Adobe diesen schlimmen Fehler korrigiert hat, haben Sie drei einfache Workarounds zur Wahl:

  • Stellen Sie vorher in die Rahmen und Zellen etwas Text. Denn: Formatierte Zeichen verlieren ihr Formatgedächtnis nicht. Es genügt schon ein Leerschlag, der aber vielleicht übersehen wird. Deshalb lieber etwas wie «Xxx» oder, sehr ordentlich, ein Hinweis auf das arbeitende Absatzformat: «Titel 18 pt», «Grundschrift ohne Einzug», usw.. Oder:
  • Verpassen Sie den leeren Rahmen vorher einen Objektstil, der das gewünschte Absatzformat aufruft (funtkioniert natürlich nicht bei Zellen). Oder:
  • Erstellen und füllen Sie die Bibliothek in CS3 und öffnen Sie sie dann in CS4: ein Trick, den wir Ralf Hobirk verdanken. Heisst natürlich, dass CS4-spezifische Eigenschaften nicht in solch einer Bibliothek auftauchen können: beispielsweise Zeilenstile, GREP-Stile o.Ä. (Ralf Hobirk war es auch, der den Bug zum ersten Mal angesprochen hatte, auf HilfDirSelbst.)

Ich gehe davon aus, dass Adobe mit dem Bugfix nicht allzu lang auf sich warten lassen wird: InDesign-Guru David Blatner hat unseren Hinweis vorgestern aufgegriffen.

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Das Problem:
Sie haben etwas in XPress layoutet. Sie wollen die Seite(n) oder Bestandteile ins Web stellen, dazu wollen Sie noch Anpassungen im Photoshop vornehmen.

Die Lösung:
Für XPress 7 gibt es den kostenlosen ShadowCaster (besserer Name wäre TIFF-Master) – bis zum Erscheinen des Casters für Version 8 hilft auf dem Mac ein Easter-Egg oder genauer gesagt: eine «hidden function». Der Name «Osterei» für eine Überraschung in Programmen hängt übrigens eng mit dem Wirken des Juweliers Peter Carl Fabergé zusammen, der in Lausanne starb.

Mehr als Ostereier:
Im XPress-8-Seminar am 8. Mai zeigen die beiden XPress-8-Buchautoren Detlev Hagemann und Matthias Günther nicht nur bunte Ostereier, sondern handfeste Produktionstipps zu XPress 8.

Vorbereitender Schritt:
Sie haben ein Layout gestaltet, als Beispiel hier eine sehr kleine Button-Lösung:
SMI-Button in XPress

1. Schritt:
Sie öffnen die «PSD Import»-Palette und klicken mit gedrückter Shift- und Alttaste (Umschalt+Option) auf den kleinen Pfeil rechts in der Palette.
PSD-Importpalette in XPress
Eventuell erscheint dann noch ein kleiner Dialog unter der Maus, den Sie ignorieren. Bei kleinen Dateien geht alles so schnell, dass Sie gar nicht glauben mögen, dass XPress etwas gemacht hat – bei Dateien mit vielen Seiten und Bildern dauert es etwas länger.

2. Schritt:
Sie wechseln auf den Finder und navigieren zu Ihrem Dokumente-Ordner. Dort finden Sie jetzt einen neuen Ordner mit dem Namen Ihres XPress-Projektes und einzelnen TIFF-Datein von jeder Layoutseite.
TIFF-Bilder im Dokumente-ordner

3. Schritt:
Sie öffnen ein oder alle Bilder im Photoshop: Unser Beispiellayout sieht im Photoshop nun so aus:
Tiff im Photoshop

4. Schritt:
Die große Überraschung kommt jetzt, wenn Sie sich die Ebenen-Palette im Photoshop anzeigen lassen: Es ist ein «layered TIFF» entstanden – jedes Objekt eine eigene Ebene. Ihren Weiterverarbeitungskünsten im Photoshop steht nun nichts mehr entgegen:
ebenen-im-photoshop

Ich habe der oberen Textebene (Ebene11) einen Glow-Effekt im Photoshop verpasst und erfreue mich am neuen Bild:
Logo mit Schein

Zusammenfassung:
Es entstehen RGB-TIFF-Dateien mit Ebenen mit 72 dpi-Auflösung.

Das ganze funktioniert natürlich auch mit komplexeren Layouts und kann beim Produzieren für Web und Print viele aufwändige Arbeitsschritte vereinfachen.

— Mehr Tipps und Tricks am Insider-Seminar! Jetzt noch anmelden! —



cs4-upgradeaktionAm 30. April endet das CS4-Einführungsangebot von Adobe. Das bedeutet, wenn Sie heute mit Adobe CS2 oder älter arbeiten und in Zukunft auf eine aktuelle Version umsteigen wollen, sollten Sie sich diese Aktion noch ansehen:

Hier der Link dazu: http://www.adobe.com/ch/special/up2suite/

Innerhalb dieser Aktion erhalten Sie das Upgrade von einer früheren Version der Adobe® Creative Suite® oder von Macromedia® Studio zum gleichen Preis wie das Upgrade von der Creative Suite 3.
Das Angebot gilt nur bis Donnerstag, 30. April 2009.

Und wenn Sie mit der Creative Suite 4 nicht nur «wie gewohnt weiterarbeiten» sondern die neuen Funktionen auch in Ihrem Arbeitsalltag ausschöpfen wollen, bieten wir Ihnen natürlich die entsprechenden Upgrade-Kurse an. Oder Sie besuchen unser CS4-Seminar am 15. Mai in Zürich.


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simplify-your-indesignDas Problem: InDesigns Zeichenformat [Ohne] besitzt keinen Tastaturbefehl – obgleich es so oft benötigt wird.

Die Lösung: Arbeiten Sie mit einem Duplikat von «[Ohne]»!

Vorbereitender Schritt: Sie haben das Bedienfeld Fenster > Schrift und Tabellen > Zeichenformate geöffnet und kein Objekt aktiviert.

Schritt 1: Aktivieren Sie das Zeichenformat [Ohne]. Es ist jetzt blau unterlegt.

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Schritt 2: Klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste auf den kleinen Abreissblock im Fuss des Zeichenformate-Bedienfelds.

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Schritt 3: Benennen Sie das neue Zeichenformat (1). Wie wäre es mit «Ohne mit Befehl»?

Schritt 4: Geben Sie einen Tastaturbefehl ein (2). Erlaubt sind Befehlstasten in Kombination mit den Ziffern des Zehnerblocks. Wenn Sie unterhalb des Eingabefelds «[nicht zugewiesen]» lesen, ist Ihr gewählter Tastaturbefehl noch frei.

Schritt 5: Überprüfen Sie die «Formateinstellungen» (3): Sie haben richtig gearbeitet, wenn dort nur «[Ohne]» steht.

Schritt 6: Mit OK verlassen Sie den Dialog.

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Übrigens: Powertipps und spannende Diskussionen über InDesign gibt’s auch in meinem InDesign-Inside-Kurs. Aber Achtung: nur für InDesign-Profis! Einzelheiten zum Kurs:
>> http://www.smi.ch/anmeldung/layout-prepress.html

Und: Das kleine Vögelchen will sagen: Folge mir auf Twitter!
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