Archive for April, 2009
20 neue iMacs in Zofingen
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Ja, wir sind schon etwas stolz darauf
20 iMacs werden schon bald unsere Kursräume bewohnen. Ausgestattet mit Windows- und Mac-Betriebssystem – damit wir weiterhin beide Welten bedienen können.
Die iMacs sind bereits in Zofingen gelandet und müssen nur noch installiert werden…
Die Kurse in der SMI werden also ab jetzt noch mehr Spass machen!
Sie möchten der oder die Erste sein? Dann müssen Sie sich aber sofort für einen Kurs anmelden…
InDesign: Von optischem und metrischem Kerning – und einem 1/24-Geviert
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«Metrisches Kerning»: InDesign greift auf die Kerning-Tabelle einer Schrift zurück.
«Optisches Kerning»: InDesign regelt die Zeichenabstände nach eigenem Gusto, ohne Rückgriff auf die Kerning-Tabelle. Kalkuliert wird dabei die reine Buchstabenform – ohne Rücksicht darauf, aus welcher Schrift die benachbarten Zeichen stammen.

Bestens, denke ich. Das sollte doch ein häufiges Satzproblem lösen helfen: Nicht-kursiver Doppelpunkt (oder Ausrufezeichen oder Fragezeichen oder Klammer) nach kursivem Text.
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Denn so darf der Doppelpunkt nicht stehenbleiben. Das Wort «Doppelpunkt» ist hier die Ausnahme im Satzbau. Der Doppelpunkt hingegen muss für den gesamten Satz gelten. Also muss so formatiert werden:
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Das aber verstärkt die unschöne Nähe zwischen «t» und Doppelpunkt. Fast berührt schon der «t»-Querstrich den Doppelpunkt. Also: Kann es InDesigns optisches Kerning besser? Antwort: leider nein. Optisches Kerning (rot, guckt klein wenig hervor) verschlechtert die Situation sogar meist, gegenüber der metrischen Zurichtung (grau): rückt den Doppelpunkt also noch näher an das «t» heran.

Wie helfe ich mir? Ich füge vor dem Doppelpunkt einen Leerschlag ein. Keinen ganzen, sondern das 1/24-Geviert. Sie entdecken dieses Helferlein im Schriftmenü unter Leerraum einfügen. Es rückt das nachfolgende Zeichen etwas, aber nicht zuviel nach rechts. In den Text eingesetzt zeigt es sich mit diesem Symbol (hier: blau):

Vereinfachungen: Vielleicht finden Sie an solchen Feinheiten Gefallen – korrekter wird Ihre Typografie dadurch allemal. Geben Sie dieser Leerraum-Variante also einen schnellen Tastenbefehl. Den nutzen Sie garantiert gern und häufig. Oder Sie suchen nach Doppelpunkt und ersetzen durch 1/24-Geviert und Doppelpunkt. Fortgeschrittene wiederum mögen nach Zeichen, denen ein Doppelpunkt folgt, GREP-suchen, und verpassen diesen Zeichen ein zusätzliches, positives Kerning. Aufwendige Skript-Lösungen mit allen Schikanen sind ebenfalls denkbar. Denn alles was ein InDesign-Anwender kann, kann ein Skript auch: und noch mehr. Nur eben per Knopfdruck. Aber das ist, frei nach Michael Ende, eine andere Geschichte, und die soll ein andernmal erzählt werden.
Wenn Sie die Problemstellung nachbauen wollen: Optisches und metrisches Kerning wirkt immer zwischen den Zeichen. Kerning-Eigenschaften werden in Leserichtung weitergereicht. Wenn Sie mit Zeichenformaten arbeiten, muss also das «t» angefasst werden. (Ohne Zeichenformat genügt der blinkende Cursor zwischen «t» und Doppelpunkt.)
Eine Bitte an alle Typo-, Litho- und Polygrafen
Autor: | KommentareSie arbeiten in einer Druckerei, Agentur oder in einem Grafikatelier?
Sie sind in der Kreation tätig?
- Wäre es nicht fantatstich, wenn Ihr VID (Verkaufsinnendienst), Ihr Verkäufer oder Projektleiter die gleiche «Prepress-Sprache» sprechen würde?
- Wenn Ihr VID wüsste, was InDesign, PDF etc. eigentlich genau ist?
- Und wenn zu Ihren Aufträgen seltener Rückfragen kämen – weil die Aufträge eindeutiger formuliert sind?
Utopisch? Unmöglich? Nein. Die Lösung: unser Kurz-Lehrgang «Technischer Kundenberater».
Da wir wissen, dass unser Blog mehr von Typo-, Litho- und Polygrafen gelesen wird, haben wir eine Bitte an Sie: Machen Sie bitte den Innen- und Aussendienst Ihres Verkaufs auf diesen Lehrgang aufmerksam.
Senden Sie ihnen eine kurze Mail – wir haben da schon mal was vorbereitet: Nur noch klicken und Mail-Adresse eintragen… Herzlichen Dank! Hier klicken.
PS: Sie tun damit Ihren Kollegen einen echten Gefallen! Gute, kompetente Kundenberatung ist heute ein absolutes Muss. Nur wenn Sie meinen, dass Ihre Kollegen nichts mehr in diesem Bereich verbessern können, dürfen Sie getrost auf das Mail verzichten
PPS: Infos direkt erhalten Sie hier: www.technischer-kundenberater.ch
Wo sanft die Dinos grasen …
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Guru-Botschaften stecken gern zwischen den Zeilen – und sind zum Beispiel in scheinbar harmlose Fragen verpackt. InDesign-Guru David Blatner (im anglo-amerikanischen Raum einst unangefochtener QuarkXPress-Guru) fragt in die Runde, locker-salopp, wer denn so Markzware’s ID2Q XTension nutzt und wo QuarkXPress eingesetzt werde bei InDesign-Usern. Um dann, als dritten Punkt, nachzusetzen: Gibt es schon irgendwo einen Einsatz von Apples abgespecktem Layoutprogramm Pages? Oder von Scribus, dem einfachen OpenSource-Layouttool (das, schreibt David, ja schon beim Installieren abschrecke, weil es nach «Xcode developer tools» frage; igitt!)
Die Unterzeile der Blog-Überschrift dreht die Fragen allerdings verräterisch um: «Do you use Scribus? Or Pages? Or QuarkXPress? Come tell us why!» Das aber kann auch so gelesen werden – oder sogar marktbeeinflussend so gemeint sein: «Liebe Firma Quark, liebe Firma Adobe: Gebt acht! Ihr habt mittlerweile schwer steuerbare Boliden am Markt, die, der schieren Mächtigkeit wegen, nicht nur helle Freude bereiten.» Und: «Hey, Scribus-Leute! Wenn Ihr punkten wollt, sorgt für glatte, verstehbare Abläufe! Dann geben wir Euch ’ne Chance.»
Wo sanft die Dinos grasen, entstehen Märkte für’s Kleine, Einfache. Wie sagten die Öko-, Sozial- und Polit-Gurus der 60er? «Small is beautiful.»
Mit Format: Neues InDesign-Fachbuch
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InDesign-Profi Michael Murphy hat sein Formate-Wissen in ein neues 250-Seiten starke Buch des Verlages Adobe Press gepackt: «Adobe InDesign CS4 Styles: How to Create Better, Faster Text & Layouts». Erscheinungsdatum: 15. April. Vorbestellungen bei Amazon (kostenfreie Lieferung) jetzt möglich.
Gewiss: Nicht jeder liebt Bücherlernen, und noch unbeliebter ist englischsprachige Fachlektüre. Deshalb: Auch Murphy’s Wissen fliesst in unsere InDesign-Kurse (und sicher auch in diesen Blog) mit ein. Stay tuned!
InDesign hat jetzt ein Merkzettelchen bekommen
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Problem: Ich muss meine Baustelle – irgendein ein aktives Objekt – mal schnell verlassen, um an anderer Stelle im Dokument etwas nachzuschauen. Meist verlieren wir dabei unsere Auswahl – und müssen nun wieder mühsam zurückblättern, reinzoomen, reinklicken.
Lösung: Stephan Möbius hat soeben auf HilfDirSelbst zwei kleine, wirklich geniale Skripts veröffentlicht, die genau dies machen: Skript 1 «markiert» das gerade aktive Objekt, heftet also eine Art Erinnerungszettelchen dran – und Skript 2 kehrt zu diesem Objekt wieder zurück: aktiviert es sogar wieder.
Beide Skripts mitsamt einer ausführlichen Erläuterung finden Sie auf HDS >> hier.


