Archive for Mai, 2009
XPress-Tipp 14: Klicken oder bestätigen?
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Die Vorgeschichte:
Sie haben ein Objekt (Textbox, Bildbox, Linie oder Tabelle) selektiert und verändern in der «Maße»-Palette beliebige Einstellungen, die nun angewendet werden sollen.
Die Frage:
«Soll ich nun ins Layout klicken oder die Return-/Enter-/Bestätigungstaste drücken, damit die Änderung auf das Objekt übertragen wird?» Kurz und knackig: Maus oder Tastatur?
Die Antwort:
Fast alle Argumente sprechen für das Drücken der «Bestätigungstaste» wie Return oder Enter. Gründe dafür: Das Objekt oder die Objekte bleiben aktiviert und können dann weiter bearbeitet werden.
Beim Klicken auf ein anderes Objekt oder in einen Leerraum besteht immer die hohe Gefahr, dass durch das Klicken das eventuell «getroffene» neue Objekt verschoben wird.
InDesigns professioneller Seitensprung
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Was waren Ihre ersten Kurzbefehle – am Computer, meine ich? Ich tippe mal auf Strg+C (cmd+C am Mac) fürs Kopieren und Strg+V (cmd+V) fürs Einfügen. (Irgendwann wurde diesen Befehlen systemübergreifend F3 und F4 zur Seite gestellt, aber da wars schon zu spät: Niemand wollte sich mehr umstellen.)
«Copy/Paste» gehört auch heute noch zu den meistbenutzten Kurzbefehlen am Rechner: auch in InDesign. Gefolgt vom Ausschneiden Strg+X (cmd+X) und natürlich dem beliebten Strg+A, dem Alles Auswählen (cmd+A). InDesigns Schwesterbefehl – jede Auswahl aufheben (Strg-Umschalt+A bzw. cmd-Umschalt+A) – ist schon wieder weniger bekannt.
Forscht man weiter in der Rangliste der meistbenutzten InDesign-Befehle, dann steht Umschalt+PageDown/Umschalt+PageUp bei den Profis mit Sicherheit ganz, ganz weit oben: Gehe zur nächsten Seite/Gehe zur vorherigen Seite.
Schneller als die Maus erlaubt
Wer diesen Befehl «draufhat», schlägt, was Geschwindigkeit anlangt, jeden Mausschubser um Längen. Kein Wunder: Die Umschalt-Taste hat man meist blind unter dem linken kleinen Finger, und die PageDown- und PageUp-Tasten stehen ebenfalls so prominent auf der Tastatur, dass man sie fast blind erreicht: gefühlte 100mal schneller als nähme man seine Hand erst von der Tastatur, ginge auf die Suche nach der Maus (huch!, Maus liegt ungünstig! Maus also erstmal hochheben, woanders hinlegen …) und würde schlussendlich mit Scrollen beginnen (gääähn …) Auf der immer etwas eleganteren Macintosh-Tastatur hat man vornehm darauf verzichtet, diese Tasten mehr als nur mit einem Symbol zu versehen, aber da sind sie ebenfalls: siehe Abbildung.
Ich erinnere mich noch sehr gut: Nachdem ich 1988 zum ersten Mal einen – damals sagte man noch: – «Microcomputer» unter den Händen hatte, jenen legendären kleinen, grauen Würfel Macintosh SE (8 MHz – in Worten: acht!, 4 MB RAM, 20 MB Festplatte, Wow!), da waren Umschalt+PageDown/PageUp die ersten QuarkXPress-Befehle, die mir mein Freund und damaliger Händler Karlheinz Zahorsky ans Herz gelegt hatte.
Bis zum heutigen Tag gehören diese Befehle zu den gebräuchlisten in der Druckvorstufe – auch im Zeitalter von InDesign. Aber nicht alle haben auch die praktischen Schwestergriffe im Fingergedächtnis: obgleich sie die Arbeit nicht minder vereinfachen. Als da sind: Gehe zum nächsten Druckbogen (bei doppelseitigen Dokumenten landet man damit immer direkt auf der nächsten linken Seite), Gehe zur letzten oder ersten Seite und, schon ein richtiger Insider-Tipp, weil im Layout-Menü nicht ausgewiesen, Gehe zur davor oder danach besuchten Seite.
Aus gegebenem Anlass und weil es immer wieder Unklarheiten zu geben scheint, welcher Befehl denn was macht, seien sie hier nochmal aufgelistet: die
Tastaturbefehle fürs Ansteuern von Seiten
Die Abbildung öffnet sich bei Klick in einem neuen Fenster; Sie können anschließend ausdrucken, ausschneiden und an den Monitor heften: So hatte ich mir immer Kurzbefehle eingeprägt. (Am 13.05. um 16:15 überarbeitet, siehe Kommentare.)
Übrigens: Diese Liste entstammt dem Anhang unserer Schulungsunterlagen: fester Bestandteil aller InDesign-Kurse der SMI. Weitere 70 der wichtigsten Tastaturbefehle: ebenda.
Kostenlose Infoveranstaltung für zukünftige Webprofis!
Autor: | KommentareFür alle, die den Artikel auf unserer Startseite noch nicht gelesen haben:
Die Anfragen häufen sich bei uns: Was benötige ich heute, um im Web wirklich gefunden zu werden, damit ich meine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen kann?
So jedenfalls nicht – die häufigsten Irrtümer:
– «Eine schön gestaltete Webpräsenz reicht doch» (Text womöglich 1:1 aus der Imagebroschüre).
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Ziel einer Website ist: gefunden werden, Kontakte knüpfen – und schlussendlich verkaufen! Dienstleistungen verkaufen, Produkte verkaufen, etc. Aber um gefunden zu werden, müssen eine ganze Reihe wichtiger Faktoren zusammenspielen: Die Texte müssen suchmaschinen- und kundenfreundlich sein, Sie benötigen Marketing-Know-how, ein kombinierter Website- und Blog-Einsatz wäre wünschenswert – und vieles mehr. Auf alle diese wichtigen Bereiche geht unser Lehrgang «MyWebsite» nicht nur ein, sondern: Sie setzen dieses Wissen sofort, noch während des Kurses, unter Anleitung unserer Trainer professionell um!
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18. Juni, SMI Zürich, Förrlibuckstrasse 150 · 16 bis 17 Uhr · hier kostenlos anmelden
19. Juni, SMI Zofingen, Bahnhofplatz · 15 bis 16 Uhr · hier kostenlos anmelden
Den 4-seitigen Flyer über den Web-Lehrgang können Sie sich hier als PDF runterladen.
Machen Sie sich fit für die Zukunft!
InDesigns Objektstil [Ohne]: «Nicht ohne» seit CS4
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Klammheimlich hat sich das Verhalten von InDesigns Objektstil [Ohne] in Version 6 (CS4) grundlegend verändert. Ausgiebige Vergleichstests mit InDesign 5 (CS3) haben ergeben, dass das Programm seit dem Versionswechsel an dieser Stelle nicht mehr tut, was man von ihm verlangt, verlangen muss und in CS3 auch klaglos verlangen konnte. Die Konsequenz: CS4-Anwender müssen hier ihr Verhalten überdenken und, wenn sie bei der SMI InDesign-Kurse belegt hatten, die bislang empfohlene Strategie ändern. Ansonsten drohen Überraschungen.
Rekapitulieren wir:
- Wird InDesign aus der Box geholt und frisch installiert, bietet es drei Objektstile an: [Ohne], [Einfacher Grafikrahmen], [Einfacher Textrahmen].
- Als «Standard-Textrahmenstil» ist [Einfacher Textrahmen] definiert, als «Standard-Grafikrahmenstil» [Einfacher Grafikrahmen].
- Das hat erstmal zur Folge: Ziehe ich mit dem Textwerkzeug einen Textrahmen auf, erhalte ich einen Rahmen, der abhängig ist von [Einfacher Textrahmen]. Arbeite ich mit den Werkzeugen Rechteck, Zeichenstift, Buntstift oder Linienzeichner, erhalte ich Objekte, die von [Einfacher Grafikrahmen] abhängig sind.
- Werden solche Rahmen und Linien in ein anderes Dokumente überführt, hat das Zieldokument das Sagen. Sind diese Stile dort anders eingestellt, werden die Objekte umformatiert – ohne Wenn und Aber. Das kann gravierende Folgen haben.
Um die Gefahr solcher Überraschungen zu mindern, empfehlen nicht nur wir, die Nutzung dieser Stile gänzlich zu meiden. «Standard-Textrahmenstil» als auch «Standard-Grafikrahmenstil» sollte, so empfahlen wir, erst einmal der Objektstil [Ohne] sein. Die Befehle Standard-Textrahmenstil… bzw. Standard-Grafikrahmenstil… – beide Befehle befinden sich u.a. im Bedienfeldmenü der Objektstile – sind der Weg. Das Ergebnis:
In beiden Programmversionen – InDesign 5 und InDesign 6 – hat das zur Folge, dass Objekte, die mit den Grafik-Werkzeugen Zeichenstift, Buntstift und Linienzeichner gebaut werden, nach Geburt und Deaktivierung unsichtbar werden: Sie haben, so ist [Ohne] nun einmal eingestellt, keine Kontur. Im Gegensatz zu InDesigns Flächenobjekten zeigt das Programm solche offenen Pfade nicht mehr an, sobald man sie deaktiviert.
InDesign CS3 erlaubte leichtes Gegensteuern: Trotz Standard-Grafikrahmen [Ohne] konnte man in den entsprechenden Bedienfeldern und Dialogen immer zusätzlich voreinstellen: die Kontur z.B. auf den üblichen 1 Punkt [Schwarz], Rahmeneinpassungsoptionen auf «Rahmen proportional füllen», Flächenfarbe, Konturenführung, usw..
Mit InDesign CS4 kam es zum Bruch: Ist [Ohne] der Standard-Grafikrahmen-Stil und zusätzlich die Kontur mit 1 Punkt [Schwarz] eingestellt, zeigt der Objektstil [Ohne] zwar brav sein «Plus». Ziehen wir dann aber die Linien, verschwinden sie, sobald man deaktiviert. Sie sind zwar noch da, aber ohne Konturstärke und also unsichtbar. InDesign 6 setzt an dieser Stelle die Vorgaben des Anwenders nicht um.
Die SMI muss also für InDesign 6 (CS4) ihre Empfehlungen modifizieren, bis eine künftige Programmversion vielleicht neue Tatsachen schafft.
Neue Empfehlung (InDesign 6, CS4):
- Erstellen Sie ein neues Dokument.
- Sichern Sie es unter dem Namen «Stilvorlagen».
- Legen Sie einen eigenen Objektstil an.
- Halten Sie dort lediglich die Option «Kontur» aktiv und stellen Sie sie auf 1 Punkt [Schwarz].
- Nennen Sie diesen Stil Kontur_mittig_1pt: «mittig» deshalb, weil InDesigns Konturausrichtung immer erst einmal mittig ist, auch wenn wir das nicht explizit fordern – bis wir gegenarbeiten.
- Machen Sie diesen Objektstil zu Ihrem Standard-Grafikrahmenstil.
- Schliessen Sie alle InDesign-Dokumente.
- Öffnen Sie das «Objektstile»-Bedienfeldmenü.
- Wählen Sie den Befehl Objektstile laden…
- Wählen Sie als Quelle das neu erstellte Dokument «Stilvorlagen» aus.
- Importieren Sie den Objektstil Kontur_mittig_1pt.
- Wählen Sie den Befehl Standard-Grafikrahmenstil… > Kontur_mittig_1pt.
Für schon existierende Dokumente genügen die Schritt 8-12.
Von nun an werden alle Linien und Pfade, die Sie ziehen, 1 Punkt Stärke aufweisen und also sichtbar bleiben: und bleiben trotzdem unabhängig vom Objektstil [Einfacher Grafikrahmen]. Und so sieht er aus, der neue Objektstil Kontur_mittig_1pt:
Und das Objektstile-Bedienfeld sieht jetzt so aus:
Tipp 1: Wenn Sie weitere Stile, Formate, Farben in Arbeit haben, die Ihnen in bestehenden Dokumenten immer wieder fehlen: Packen Sie auch dies in das neue «Stilvorlagen»-Dokument. Von dort können auch diese Dinge jederzeit schnell geladen werden.
Tipp 2: Um die «Standard»-Stile zu definieren, könen Sie die zugehörigen Symbole –
für Textrahmenm,
für Grafikrahmen und Linien – auf die Objektstile auch einfach nur ziehen.
Sparen Sie täglich Zeit mit Firefox
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Die Stärke von Firefox ist seine Flexibilität. Es gibt hunderte von Erweiterungen für den Alltags-Anwender wie auch für den Web-Profi (Erweiterungen Firefox).
Aber natürlich ist auch entscheidend, wie man mit Firefox umgeht.
Darum hier ein paar kleine Shortcuts (Tastenbefehle), die Ihnen täglich ein paar Minuten Zeit sparen können.
Auf Seite suchen: STRG + F
Ins Adressfeld springen: STRG + L
Bookmark hinzufügen: STRG + D
Bookmarks verwalten: STRG + B
Neuen Tab öffnen: STRG+T
Tab schliessen: STRG+W
(Apple-User einfach STRG durch Apfeltaste ersetzen)

Merken Sie sich doch diese paar Tastenkürzel wenn Sie mit Firefox arbeiten.
In den Werkzeugen, die man täglich braucht, sollte man immer etwas besser werden.
XPress-Tipp 13: Ausgabestile für XPress 7 und 8
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Das Problem:
Sie müssen oder dürfen ständig mit XPress 7 und 8 ausgeben oder drucken. Sie möchten jedoch nicht alle Ausgabestile für XPress 7 und 8 doppelt anlegen.
Eine weitere Info: In XPress 8.0x gibt es mehr Ausgabe-Optionen als in XPress 7, und ein exportierter Ausgabestil von XPress 8 lässt sich nicht ohne weiteres in XPress 7 importieren.
Die Lösung:
Sie erstellen Ihre Ausgabestile in XPress 8. Sie exportieren die gewünschten Ausgabestile. Der Export ist eine XML-Datei. Diese Datei lässt sich mit jedem Texteditor öffnen und bearbeiten.
Die Veränderung:
So sieht der Ausgabestil in einem Texteditor (hier TextWrangler) aus:

Der grün hinterlegte Teil muss gelöscht werden, damit diese Datei auch in XPress 7 geladen werden kann.
So sieht der Text nach der Veränderung aus:

Nun noch den Text abspeichern und die Datei in XPress 7 laden.
Die Einschränkung:
Wir haben dieses Vorgehen mit XPress 8.02 und XPress 7.5 getestet. Trotzdem: Die SMI und der Autor können keine Garantie übernehmen, dass es wirklich überall und unter allen Umständen keine Probleme mit diesen veränderten Ausgabestilen gibt.







