Archive for Mai, 2009

sp_jue_291Problem: Zwei ähnliche Dokumente (zum Beispiel aus InDesign): eine Version «vor der Korrektur», eine «danach». Nur was sich im einzelnen geändert hat, erkenne ich nicht sogleich.

Die Lösung: Acrobat. Acrobat vergleicht Dokumente – und hebt deutlich die Unteschiede hervor.

Schritt 1:
Exportieren Sie beide zu vergleichenden Dateien ins PDF.

Schritt 2:
Öffnen Sie beide Dokumente in Acrobat.

Schritt 3:
Wählen Sie in Acrobat den Befehl Dokument > Dokumente vergleichen…
Nach einem Moment Rechenarbeit (und einem Dialog, der Sie nach den zu vergleichenden Seiten und der Art der Dokumente fragt) öffnet Acrobat ein neues Fenster mit einem Bericht. Dort sehen Sie – als blaue Links – die verglichenen PDFs:

jue_090401_074

Schritt 4:
Ein Klick auf die blauen Dokumentnamen, und es öffnen sich modifizierte PDFs, die Ihnen nun deutlich anzeigen, was sich wo geändert hat: und das im neuen und im alten Dokument. Das PDF, das zum alten Dokument gehört, zeigt die unveränderten Passagen so: apricot spätere Änderungen (auch im Umbruch), magenta spätere Löschungen, hellblau die Stellen, an denen später eingefügt worden ist:

jue_090401_075-vor

Das PDF, das zum neuen Dokument gehört, zeigt die geänderten Passagen analaog: apricot wieder die Änderungen, magenta die Textstellen, an denen gelöscht wurde, hellblau die Passagen, die eingefügt wurden.

jue_090401_075-nach

Mehr Tipps? Gibt’s in meinem InDesign-Inside-Kurs. Aber Achtung: nur für InDesign-Profis! Einzelheiten zum Kurs:
>> http://www.smi.ch/anmeldung/layout-prepress.html

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id6_iconDie Download-Dateien für InDesign und InCopy (Macintosh wie Windows) sind nun ebenfalls online. Klicken Sie hier.
Eine Vorabfassung der Release Notes findet sich hier (ein Fund von Gerald Singelmann).

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id6_iconSeit Montag kann, gemeinsam mit einem Update von Camera Raw, das neue InDesign-, InCopy- und InDesign-Server-Update 6.0.2 benutzt werden. Ich habe dazu den Befehl Hilfe > Aktualisierungen benutzt. Die Übersicht über die Verbesserungen («Bug-Fixes») sind noch nicht offiziell veröffentlich, waren aber zum Teil schon hier zu lesen. Nachfolgend Auszüge, positiv formuliert (die offiziellen Bug-Fixes beschreiben immer nur den Fehler, der behoben wurde):

  • Dateityp-Information: lautet jetzt korrekt auf Version 6.
  • Digital Editions: Bold und Italic werden beim Export nach Digital Editions jetzt durchgängig berücksichtigt.
  • Digital Editions: Export zu Digital Editions (bei mehr als 1 Buchdatei) verliert keine Inhalte mehr.
  • «Langsame» Dokumente öffnen schneller und lassen InDesign nicht mehr abstürzen.
  • JPEG-Export: Qualitätseinstellungen beim JPEG-Export nach Flash bleiben erhalten.
  • JPEG-Export: jetzt mit bikubischer Berechnung.
  • Objektstile: Objektstile, die von anderen Objektstilen abhängig gemacht werden, übernehmen all deren Einstellungen.
  • Preflight: Keine Preflight-Fehlermeldung mehr beim sog. «RubyText»
  • Seiten: Kein Absturz mehr, wenn Seiten dupliziert werden, die übergangene oder gelöschte Mustervorlagen-Elemente enthalten.
  • Tags: CS3-Dokumente mit getagten InCopy-Verknüpfungen werden jetzt durchgängig konvertiert und geöffnet.
  • Transparenz: Korrektere Vorschau auf die Transparenzreduzierung bei Text.
  • Transparenz: Schlagschatten auf Mustervorlagen verschwinden nicht mehr, wenn die Datei in einer anderen InDesign-Datei platziert und nach PDF exportiert wird.
  • Verknüpfungen: Perfomance-Verbesserung der Verknüpfungspalette, wenn sie mehr als 1’000 Links enthält.
  • Verpacken: Beim Verpacken wird ein Schrägstrich in verknüpften Dateinamen jetzt toleriert (Anm.: Schrägstriche in DAteinamen sollten gleichwohl immer gemieden werden).
  • Word-Import: Kein Programmabsturz mehr bei bestimmten Word-Importen.

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fuer-kidsDie Internet-Welt ist für viele auch heute noch etwas «Neues». Im Sprachgebrauch wird ja heute noch von «neuen Medien» gesprochen.

Es gibt «Experten», die HTML und CSS beherrschen. Es gibt Fachleute, die php programmieren können. Das alles gilt heute  noch als Fortgeschrittenen-Wissen.
Heute noch …

Denn überlegen Sie sich mal, wie die heutigen Youtube-Kinder aufwachsen. Es gibt z.B. eine ganze Bücherreihe «für Kids». PHP und MySQL, JavaScript, CSS, Bloggen mit WordPress oder auch Joomla. Ich wiederhole: für Kids! Also für Kinder ab 10 bis 12 Jahren.

Ein Indiz dafür, dass Weiterbildung ein ständiger Prozess ist! Wer also heute meint, dass sein Wissen reiche, der soll immer die Kids im Auge behalten! :-)

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