Archive for Juni, 2009

Jun
24

InDesign-Update 6.0.3

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indesign_icon_klMit dem heute veröffentlichten kostenlosen InDesign- und InCopy-Update 6.0.3 werden wichtige Fehler behoben: u.a. beim Verknüpfen (auch von Word-Dateien), beim PDF-Export, bei der Rechtschreibprüfung und Silbentrennung sowie im Tabellensatz. Die deutschsprachige Readme-Datei findet sich >> hier. Der Download, sofern nicht über das Hilfemenü von InDesign automatisiert, kann wie immer über >> diese Seite angesteuert werden.

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Kategorien : InDesign, Update (ID)
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simplify-your-indesignDass InDesigns Füllmethoden manchen Photoshop-Zugriff überflüssig machen, steht ausser Frage. Ausser Frage steht aber auch, dass Füllmethoden auszuprobieren mit mühsamer Klickerei/Scrollerei verbunden ist: Will man im Effekte-Bedienfeld oder in den Effekt-Dialogen den Füllen-Modus wechseln (z.B. von «Luminanz» zu «Sättigung»), dann geht das nur über ein umständliches Popup:

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Muss man häufiger zwischen den Füllmethoden wechseln, empfiehlt sich deshalb ein alternativer Weg:

  • Legen Sie für jede Füllmethode einen Objektstil an, z.B. für die Transparenz von Objekt oder Fläche oder Kontur oder Text.
  • Sobald es ans Ausprobieren geht, genügt jetzt jeweils ein Klick: in der Liste der Objektstile.

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Will man das Objekt vom Stil lösen, ohne den gefundenen Effekt zu verlieren, wählt man im Bedienfeldmenü wie immer diesen Befehl:

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Drei Zeilen darunter übrigens sehen Sie den Befehl Objektstile laden…: Dieser Befehl hilft Ihnen, Objektstile in andere Dokumente zu übernehmen.

@Adobe: Popups sind nervtötend. Warum werden die Füllmodi nicht in einem Eingabefeld angeboten, durch das man scrollen kann (wie das zum Beispiel bei den Schriften der Fall ist)? Oder/und als eigenständiges Bedienfeld, durch dessen Einträge man scrollen und die man einzeln anklicken kann (wie zum Beispiel bei den Farbfeldern)?

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Jun
22

Photoshop für den Kühlschrank

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photoshop-MagneteDarauf haben wir doch alle nicht gewartet: Auf www.meninos.us kann man nun Photoshop- und Illustrator-Magnete kaufen und sich so seine Pinwand im Photoshop-Look gestalten.

Oder wenn Sie eine spezielle Fussmatte im IPhone-Menü-Look benötigen, sind sie dort richtig.

:-)

Kategorien : Allgemein
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indesign_icon_klDas hätten wir gern: Objektstile, die Inhalts-Skalierungen weiterreichen. Bis dieser Wunsch erfüllt werden kann, ist InDesign jedoch nicht gänzlich hilflos. Ein passabler Weg führt über die Voreinstellungen: In der Karte Allgemein schalten wir Bei Skalierung > Skalierungsprozentsatz anpassen an. (Wir merken auf: Die Standardoption Auf Inhalt anwenden ist jetzt automatisch ausgeschaltet – offenbar also eine simple Entweder-Oder-Funktion.)

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Nun die Probe aufs Exempel: Wir skalieren nach dieser vorgenommenen Einstellungsänderung einen leeren Rahmen auf 50% (über das Prozentfeld). Wir verlassen das Skalierenfeld und sehen: Die 50% bleiben stehen, sind also jetzt Objekteigenschaft. Spannend.

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Härtetest: Wir platzieren in diesen 50%-Rahmen ein Bild. Wir wählen das Bild aus: es hat, wie zu erwarten, die 50% angenommen. Wir sagen also Bingo: Hier ist eine einfache Technik, ankommende Bilder vollautomatisch auf gewünschte Skalierungen zu setzen.

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Verständnis: Skalierungsprozentsatz anpassen sorgt dafür, dass sich Objekte ihre Skalierungen merken – um sie immer wieder an ihre ankommenden Inhalte weiterzureichen. Ein Rahmen, auf «50%» eingestellt, wird zum Dauerhalbierer. 

Auf Inhalt anwenden hingegen, wir sagten es schon, ist nur der Gegenbefehl: Skalierungsprozentsatz nicht anpassen. Der vorhandene Skalierungsprozentsatz – meist «100%» – bleibt dann unverändert. Vielleicht hat ja Adobe ein Einsehen und sagt’s bei CS5 etwas einfacher – zum Beispiel so:

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Nun noch einige Regeln dieser Funktion:

Inhaltskalierung schlägt Containerskalierung

Wird der Inhalt des Containers nachträglich direkt skaliert (seine Skalierung ist jetzt nicht mehr identisch mit dem Skalierenfaktor des Rahmens), dann wird diese Inhaltskalierung zum herrschenden Faktor. Sprich: Kommt ein neues Bild, bleibt die Rahmenskalierung aussen vor. Stattdessen bestimmt das ersetzte Bild, wie das neu Ankommende skaliert wird. Inhaltskalierung schlägt Containerskalierung.

Inhaltabmessung schlägt Container- und Inhaltskalierung

… wenn Voreinstellungen > Dateihandhabung > Bildabmessungen beim erneuten Verknüpfen erhalten gewählt worden ist. Beispiel:

Das ursprüngliches Bild (s.o.) war 50,8 mm breit. Der Anwender wünscht sich, dass das alternative Motiv ebenfalls 50,8 mm breit werden soll. Voreinstellungen > Dateihandhabung > Bildabmessungen beim erneuten Verknüpfen erhalten macht genau das: Es ignoriert die Prozentsätze von Container und Inhalt; stattdessen gelten die nackten Millimeterwerte. Eine Einstellung, die übrigens programmweit wirkt: Sie ist keine Dokumenteinstellung.

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Skalierung wirkt weiter

Schalte ich in den Voreinstellungen Skalierungsprozentsatz anpassen wieder aus, dann behalten skalierende Rahmen ihre Skalierenfunktion.

Skalierung wird verrechnet

Schalte ich in den Voreinstellungen Skalierungsprozentsatz anpassen aus, sind die Folgen weiterer Skalierungen das Ergebnis einer Bruchrechnung.
Beispiel 1:
Rahmen steht auf 50% und wird mit 25% skaliert. Ergebnis: Die Rahmenmasse werden halbiert (25 : 50 = 1/2).
Beispiel 2:
Rahmen steht auf 50% und wird mit 200% skaliert. Ergebnis: Die Rahmenmasse werden vervierfacht (200 : 50 = 4).

skalieren

Skalieren abschalten

Wie nimmt man solchen Rahmen ihre Skalierenfunktion wieder weg? Einen entsprechenden Befehl wünscht man sich im Kontextmenü, findet ihn aber leider nur in den Bedienfeldmenüs von Steuerung oder Transformieren: Skalierung als 100% neu definieren. Einen Tastaturbefehl kann man über Bearbeiten > Tastaturbefehle…, Produktbereich «Bedienfeldmenüs», zuordnen.

Feedback? Immer gern!

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Das Problem:
Sie haben eine ganz normale Tabulator-gestützte Tabelle mit Zahlenwerten. Das bedeutet, dass man meist mit rechtsbündigen Tabstopps arbeitet. Nun kommt häufig der Wunsch, dass eine Fussnote oder ein Sternchen für weitere Informationen zu diesen Werten gewünscht wird.

Das folgende Bild zeigt diese Situation:
Tabelle mit Fussnote

Das Ergebnis befriedigt optisch natürlich noch nicht.

Gewünscht wird folgendes Aussehen:
Tabelle mit Fussnote2

Die Lösung:
In XPress kann man auch an Sonderzeichen in Tabellen mit Tabstopps ausrichten.

Vorbereitender Schritt: Sie haben die Tabelle mit rechtsbündigen Tabstopps für die Zahlen gesetzt.

1. Schritt: Sie fügen zwischen Zahlen und den Fussnoten oder Index-Zeichen das «Wortverbinderzeichen» ein: entweder über Hilfsmittel oder über die Sonderzeichen der Glyphen-Palette.
Wortverbinderzeichen

2. Schritt: Sie kopieren dann im Text genau dieses Sonderzeichen in die Zwischenablage – kein Zeichen mehr oder weniger.

3. Schritt: Nun aktivieren Sie alle gewünschten Zeilen des Tabellentextes.

4. Schritt: Sie haben in der Maße-Palette das Register «Tabulatoren» aktiv und sehen über der Tabelle die Formatierungsleiste mit Einzügen und Tabstopps.

5. Schritt: Nun klicken Sie in der Formatierungsleiste genau auf den Tabstopp, der Zahlen mit Fussnoten/Indexen enthält.
Die Rückmeldung aus der Maße-Palette sollte nun ähnlich aussehen:
aktivierter Rechts-Tabstopp

6. Schritt: Der Tabstopp ist immer noch aktiv? Dann wechseln Sie auf den «Ausrichten» an (der ganz rechte von den sechsen) und fügen in das nun aktive «Ausrichten an»-Eintragsfeld das kopierte Sonderzeichen aus Schritt 2 ein (das Sonderzeichen ist dort unsichtbar).
Ausrichten an Sonderzeichen
und mit Drücken des Feldes «Festlegen» schliessen das Procedere ab.

Nun sollte die Tabelle wie gewünscht aussehen.



simplify-your-indesignSo können wir uns doch fein revanchieren. Nachdem per Zufall das Thema meines «Sichern»-Beitrags vom 3. Juni wenige Stunden später auch von James Fritz auf InDesign Secrets behandelt worden war, greife ich heute unzufällig eine kleine, aber feine Fritzsche InDesign-Entdeckung auf, die er am 11. Juni 2009 ebenda dankenswerterweise veröffentlicht hatte. CS3-Anwender, hergehört bzw. hingeschaut! Déja-vu?

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Will sagen: Wer in InDesign CS3 unterwegs ist, hat bekanntlich höllisch auf versehentliche Textkonturen zu achten. Einmal einen Rahmen konturiert (1), dann zum Text zurückgekehrt und dort neu eingefärbt – und schwupps!, ist auch der Text konturiert (2). Es sei denn, man hatte in der Werkzeug- oder Farbfelder-Palette die Flächenfarbe wieder explizit nach vorn geholt.

Kann in CS4 so nicht mehr passieren. InDesign merkt sich jetzt getrennt voneinander, wie Objekt und Text jue_090401_160 zuletzt eingestellt waren. War zuletzt die Textfarbe (Flächenfarbe) aktiv, bleibt das so – auch wenn ich zwischendurch mal eine Objektkontur neu eingefärbt habe.

Danke, Adobe!

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