Archive for Juli, 2009
OCR in Acrobat
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Problem:
In digitalen Zeiten sind nicht alle Daten so, wie wir sie haben wollen. Sie haben ein digitales Fax erhalten oder einen Brief bzw. ein Dokument gescannt. Aber der gesamte Inhalt ist immer noch ein Bild – und kein such- und findbarer Text.
Lösung:
Öffnen Sie das Bild im Acrobat und lassen OCR drüberlaufen. Und das geht so:
Schritt 1:

Sie navigieren nach Aufruf des Befehls zu Ihrer TIF- oder JPG-Datei (weitere Bildformate werden auch unterstützt).
Schritt 2:

Unter dem Knopf Einstellung… verstecken sich Optionen, wie wir sie aus dem Bilderhandling vom Distiller kennen. Sie öffnen die selektierte Bilddatei, und sie wird in ein Pixel-PDF umgewandelt.
Schritt 3
Nun muss der Text im Bild erkannt werden. Dazu rufen Sie die OCR-Funktion auf.

Folgender Dialog erschient nun:

Auch hier könnten Sie unter Bearbeiten … nochmals Umwandlungsoptionen verändern. Mit OK führen Sie die Umwandlung aus.
Fazit:
Sie erhalten auf diesem Weg ein PDF, das so aussieht wie das Originaldokument. Aber jetzt ist es innerhalb von Acrobat oder vom Betriebssystem aus (optimal Leopard!) durchsuchbar.
Wenn Sie nun noch Metadaten ins PDF einfügen, dann hat die Datenzukunft begonnen – doch dazu ein andermal mehr.
Textmakros in InDesign?
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Frage: «Wir stellen unsere Broschüren gerade um: von Microsoft Word auf InDesign (CS4). Was wir vermissen: Makros. Kennt InDesign tatsächlich keine Textmakros – zum Beispiel für wiederkehrende Eingaben von Firmen- oder Produktname, von Adresse, URL oder auch Gruss (ich schreibe demnächst auch unsere Geschäftsbriefe in InDesign)?»
Antwort: Kurze Textschnippsel – die Obergrenze sind 64 Zeichen – können Sie mit InDesigns Autokorrektur erledigen. Und so gehen Sie vor:
- Öffnen Sie InDesigns Voreinstellungen (Mac OS: Programm-Menü; Windows: Bearbeiten-Menü).
- Öffnen Sie dort den Dialog Autokorrektur.
- Aktivieren Sie die Option Autokorrektur aktivieren. Die Autokorrektur steht jetzt allen Dokumenten – alt wie neu – zur Verfügung.
- Wählen Sie die Sprache, in der Sie das «Makro» aufrufen wollen: zum Beispiel «Deutsch: Schweiz Rechtschreibreform 2006».
- Klicken Sie auf den Knopf Hinzufügen.
- Geben Sie unter «Rechtschreibfehler» eine unverfängliche Buchstabenkombination ein: die Sie sonst nie eingeben würden. Zum Beispiel «yy».
- Unter «Korrektur» geben Sie das «Makro» ein – wie gesagt: maximal 64 Zeichen.
- Geben Sie ggf. weitere Autokorrekturen ein.
- Klicken Sie zweimal OK; Sie verlassen damit die Voreinstellungen.
- Geben Sie in einem beliebigen Textrahmen «yy» ein und «bestätigen» Sie mit einem Schlusszeichen (Punkt, Komma, Semikolon) oder mit Leerschlag, Tab oder rechtsbündigem Tab: «yy» verschwindet und Ihr «Korrekturtext» erscheint.

Hinweise: Die Autokorrekturen arbeiten nur in der Sprache, für die sie definiert worden sind. Um die Autokorrekturen auszuschalten, benutzen Sie den Befehl Bearbeiten > Rechtschreibprüfung > Autokorrektur. Für längere Texte gibt es andere Lösungen, die ich Ihnen in einem weiteren Beitrag vorstellen werde.
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InDesign: Dokumentformat in Pixel?
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Frage: InDesigns Dokumentformat kann seit Version CS4 in Pixel eingegeben werden: Seit CS4 auch über vorgefertigte Grössen:
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Für meine Tabellen, die ich via PDF ins Web stellen will, benötige ich aber andere als die angebotenen Grössen. Was gebe ich ein? «px» funktioniert nicht.
Antwort: Geben Sie «pt» ein. Denn: InDesigns «Pixel» sind exakt 1 Punkt breit und 1 Punkt hoch.
Beweis: Stellen Sie vorübergehend in den Voreinstellungen die beiden Lineale auf die Masseinheit «Punkt».

Rufen Sie den Dialog «Neues Dokument» auf.
Rufen Sie eine der vorgefertigten Pixel-Formate auf.
Voilà! «800 x 600» ist in InDesign offenkundig 800 pt x 600 pt.
Bleibt eine Frage:
Wie muss ich Photoshop-Dateien einrichten, damit sie in das InDesign-Pixel-Raster fallen? Nun, ganz einfach: Die Photoshop-Pixel müssen ebenfalls 1 Punkt breit/hoch sein.
In Photoshop wird die Pixelgrösse mit der «Auflösung» bestimmt. 1 Punkt ist in allen modernen Layout- und Bildverarbeitungsprogrammen immer erst einmal 1/72 Zoll gross. Auflösung in Photoshop (Bild > Bildgröße…): «72 Pixel/Zoll».
Hier ein 800 Punkt breites InDesign-Dokument mit einem 800 Pixel breiten Photoshop-Bild – bei Auflösungen von 72 und, links oben, 300 dpi. Das 72-dpi-Bild füllt die Seitenbreite exakt.
Noch Fragen?
SMI macht Ferien
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Die SMI macht Betriebsferien.
Von Montag, 20. Juli bis Freitag, 31. Juli.
Wir sind also wieder am Montag, 3. August für Sie da. In der Zwischenzeit können Sie sich natürlich wie gewohnt für unsere Kurse anmelden oder uns eine eMail senden. Wir werden diese sofort nach unseren Ferien bearbeiten.
Das SMI-Team wünscht Ihnen eine schöne Sommerzeit!
Fremdsprachiger Blindtext – nicht nur für InDesign
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Problem: Der Kunde/Vorgesetzte/Kollege verlangt im entstehenden Layout fremdsprachigen Blindtext. InDesigns Pseudo-Latein ist ihm nicht fremdsprachig genug. Er will Französisch sehen, Italienisch oder Englisch.
Lösung: Eine Nur-Text-Datei namens «Platzhalter.txt» in InDesigns Programmordner hineinlegen («platzhalter.txt» geht auch; natürlich jeweils ohne An- und Abführungen). Aufgerufen wird der Blindtext über Schrift > Mit Platzhaltertext füllen (Kontextmenü geht auch).
Und woher nehme ich den fremdsprachigen Text? Na, woher wohl: Natürlich aus dem Internet; wer googelt, der findet:
www.pen-and-paper.de/tools/blindtext-generator

Eine besonders witzige Adresse ist diese hier:
www.bentkamp.de/blindzebra/de/Generator
Warum «witzig»? Nun – zum einen, weil es auf dem Rest der Website um die Ahnenforschung der Familie Bentkamp geht. Verantwortlich für den Blindtext-Algorithmus sind Alex und Lukas Bentkamp. Alex hat gerade das Abitur gemacht (Glückwunsch!), Lukas besucht die 9. Klasse eines Gymnasiums. «Mein Bruder ist zufällig auf die Blindtexte gestossen und hatte dann eine gute Idee für einen Algorithmus. Da wir an diesem Wochenende nichts zu tun hatten, haben wir dann den Generator programmiert.» Einfach mal so. Bisschen Langeweile, paar gute Ideen – und schon steht etwas sehr Nützliches im Web.
«Witzig» aber auch, weil man sich nicht nur die Länge des Blindtextes und die gewünschte Absatzanzahl, sondern auch die Sprache aussuchen kann..
Kleiner Wermutstropfen: Die Option «Normale Absätze» erzeugt doppelte Absatzmarken, die man in unserem (Publishing-)Gewerbe nun gar nicht brauchen kann. Vor Ablage als «Platzhalter.txt» also ggf. säubern.
Frage: Was sind Ihre Lieblings-Blindtext-Quellen?
Merke jedenfalls: Im Internet gibt es nichts mehr, was es nicht gibt. Und auch Merksatz Nr. 2 ist hilfreich: Auch das, was es nicht gibt, gibt es wahrscheinlich schon – man hat dann nur noch nicht intelligent genug gesucht.
Deutsch – Googlisch
Autor: | KommentareIch bin schon in mehreren Artikeln hier im Blog darauf eingegangen, dass Google wesentlich mehr ist als nur eine Suchmaschine. Google ist auch richtig gut, wenn es um Marketing geht.
Allintitle – mit diesem Wort finden Sie heraus, welche Websites die Suchbegriffe im Keyword-Title enthalten:
z.B. allintitle:suchwort1 suchwort2

Allinurl – dieser Befehl zeigt Ihnen die Websites, die die Suchwörter in der Adresszeile haben:
z.B. allinurl:xpress upgrade
Define – hier können Sie Abkürzungen erfragen:
z.B. define:UBS
Antwort von Google: Die UBS AG ist eine Schweizer Grossbank mit Hauptsitzen in Zürich und Basel, sie zählt zu den weltweit grössten Vermögensverwaltern.
Was kennen Sie noch für Google-Tricks? Wir freuen uns auf Ihren Input!






