Archive for August, 2009
Neue Wörter im Duden
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Immer wieder spannend, welche Wörter es neu in den Duden schaffen:
Blogosphäre und twittern wurden in den neuesten Duden aufgenommen. Aber auch Komasaufen, Poolnudel, Ehrenmord und Angsthäsin…
Also: Für alle Angsthäsinen und Angsthasen vor der Blogosphäre haben wir natürlich einen Kurs: den Blogkurs (Bloggen mit WordPress) – natürlich werden wir da auch kurz auf Twitter eingehen.
Wenn Sie jetzt darauf warten, dass ich die restlichen drei Wörter (Komasaufen, Poolnudel und Ehrenmord) in diesen Satz einbaue, muss ich Sie enttäuschen…
InDesign: Zeichenformat entfernen
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Mit diesem Beitrag möchte ich unsere Leser etwas an das Thema «Skripten» heranführen: ein Thema, das für diejenigen hochinteressant sein sollte, die in InDesign vielbeschäftigt sind – und sich also den einen oder anderen Arbeitsschritt vereinfachen wollen. Nehmen Sie nur diese Situation: Zwei Bildrahmen gilt es auszutauschen. Erledigen kann das ein Skript, das sich automatisch im Kontextmenü meldet:

Wäre das nicht auch interessant für Sie? (Ich stelle Ihnen das Skript am Freitag Mittwoch, 26. August, vor – mit einem weiteren kleinen Helferlein, das Ihr InDesign um echte Text-Makros ergänzen kann!)
Heute zum Einstieg ein «Basic». Es geht um eine Alltagsaufgabe: Textauszeichnung, zum Beispiel mit Fettung, Schriftwechsel oder Versalien. Heisst: Sie erzeugen ein Zeichenformat und wenden es auf die gewünschten Textstellen an. Mit einem Tastaturbefehl geht das Ruck-zuck:

Doch was tun, wenn das Zeichenformat wieder aufgehoben werden soll? Dann geht die Klickerei wieder los: Für das Zeichenformat «[Ohne]» kann kein Tastenbefehl eingerichtet werden. Eckige Klammern sagen in InDesign oft: «Ich kann nicht geändert/ergänzt werden.»
Und es geht doch. Der Trick: Sie installieren einmalig ein winziges Skript, das das Zeichenformat «[Ohne]» aufruft. Anschliessend verpassen Sie diesem Skript einen Tastaturbefehl – und, voilà: Nun können Sie das Zeichenformat «[Ohne]» per Tastatur aufrufen.
Das kleine Skript stammt von HilfDirSelbst-Aktivist Martin Fischer . Zusätzlich entfernt es manuelle Formatierungen, soweit sie vom Absatzformat abweichen. Das Skript können Sie hier herunterladen: noCarStyle.jsx
Einen reduzierten Abkömmling, der manuele Formatierungen beibehält, finden Sie hier: noCharStyleAttr.jsx
Skript installieren
Wie Sie ein Skript installieren, sollte Ihnen die InDesign-Hilfe zeigen. Der von Adobe angebotene Link ist aber im Moment tot. Doch Sie finden kompetente Hilfe auch bei Gerald Singelmann: http://indesign-faq.de/de/scripte-installieren
Tastaturbefehl
Den Tastaturbefehl vergeben Sie nach der Installation via Bearbeiten > Tastaturbefehle > Produktbereich > Skripten.

Trick im Tipp
Natürlich könnten wir auch eine Art Duplikat von «[Ohne]» anlegen: ein Tipp, den wir Anne-Marie Concepcion verdanken:
Deaktivieren Sie alles (Bearbeiten > Auswahl aufheben),
aktivieren Sie «[Ohne]»,
klicken Sie auf den Knopf «Neues Format erstellen» (mit Alt-Taste, klicken, dann öffnet sich gleich der Dialog),
benennen Sie das Format,
vergeben Sie dem Format einen Tastaturbefehl: fertig.
Dieses Format ist jetzt eine 1:1-Kopie von «[Ohne]» und arbeitet auch so.

Vorsicht: In manchen Arbeitsabbläufen (XML) wird explizit [Ohne]» erwartet – und eben nicht irgendein «(Ohne_mit)». Ein Suchen/Ersetzen-Lauf, der am Ende «(Ohne_mit)» wieder durch [Ohne] austauscht, evtl. per Skript, wäre dann vonnöten: Dann kann man aber gleich immer sauber «[Ohne]» via Skript einsetzen.
Feddback? Immer gern!
InDesign CS5: Apples PowerPCs werden nicht mehr unterstützt
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Es war zu erwarten und richtig ist es auch: Die nächste Generation der Adobe Creative Suite-Produkte wird Apple-seitig Intel-Maschinen voraussetzen. Wie der Konzern jetzt mitgeteilt hat («Support for the PowerPC Platform»), werden Apples mindestens vier Jahre alten PowerPCs nicht mehr unterstützt werden.
Kommentar von InDesign-Blogger Bob Levine auf indesignsecrets.com: «Wenn der Hardware-Hersteller seine Hardware nicht mehr unterstützt, dann wird es Zeit, dass auch die Software-Unternehmen aufhören, weitere Ressourcen hier reinzustecken.» John Nack (Adobe): «Man wird ja wohl erwarten dürfen, dass Adobe für die Zukunft entwickelt und nicht für die Vergangenheit.»
Ergänzung: Was auf Rechner zukommt, die mit künftigen Photoshop-Versionen fertig werden wollen, zeigt sehr schön das Video hier: eine Studie, die aus der Zusammenarbeit Adobes mit der Princeton University und der University of Washington hervorgegangen ist. Man beachte: Die gezeigten Effekte werden in dem Video mit 5facher Geschwindigkeit abgespielt. Die gezeigten Effekte benötigten bei derzeit verfügbarer Rechnergeschwindigkeit das 5fache an Zeit – das Playback wird mit 5facher Geschwindigkeit gezeigt. (via Eduardo da Vinci)
InDesign: Mustervorlagen in andere Dokumente übertragen
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Frank Münschke bedauert, dass Mustervorlagen via Snippet nicht von einem ins andere Dokument übertragen werden können. Ja, das geht nicht: weil Snippets immer nur Seiteninhalte enthalten, nicht ganze Seiten.
Deshalb ist InDesign an dieser Stelle aber gleichwohl nicht machtlos. So, wie ich von einem Dokument in ein anderes Dokument Seiten verschieben kann –

… so kann ich auch Mustervorlagen verschieben: vorausgesetzt, ich habe die Mustervorlagen, die ich transferieren will, im Bedienfeld Seiten markiert (und vorausgesetzt, das Zieldokument hat das gleiche Dokumentformat wie das Quelldokument):

In beiden Situationen – Seiten verschieben, Mustervorlagen verschieben – muss das Zieldokument geöffnet sein.
InDesign: Vorgefertigte Ebenen – in jedem neuen Dokument
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Wer unsere InDesign-Kurse besucht, weiss: Ebenen sollten intensiv genutzt werden – für Mustervorlagen-Elemente, für Bild, für Text, für diverse Hilfslinien-Gruppen, für Sprachen. Wie aber bringe ich nun InDesign bei, in jedem neuen Dokument gleich alle gewünschten Ebenen vorzuhalten?
Es ist so einfach. Schritt 1-5 müssen Sie nur ein einziges Mal abarbeiten. Nach dieser Vorarbeit genügt in jedem neuen Dokument Schritt 6 und 7.
Schritt 1:
Nehmen Sie sich ein Dokument vor, das schon alle gewünschten Ebenen mit den gewünschten Ebenenfarben und Ebenennamen enthält.

Schritt 2:
Fügen Sie eine neue, leere Seite ein und sorgen Sie dafür, das keine Ebene gesperrt oder ausgeblendet ist.
Schritt 3:
Erstellen Sie auf jeder Ebene irgendein Objekt: und sei es jeweils eine Hilfslinie.
Schritt 4:
Wählen Sie alle Objekte aller Ebenen aus.

Schritt 5:
Exportieren Sie die ausgewählten Objekte gemeinsam in ein InDesign-Snippet: Datei > Exportieren… > InDesign-Snippet. (Wählen Sie einen leicht erreichbaren Ablageort, denn auf dieses Snippet werden Sie künftig immer wieder zurückgreifen.)
Nun noch eine wichtige Voreinstellung ändern: Im Ebenen-Bedienfeldmenü muss Ebenen beim Einfügen erhalten aktiviert sein!
Damit ist die – einmalige – Vorarbeit abgeschlossen. Nun kommt die so einfache Anwendung.
Schritt 6:
Starten Sie in einem neuen Dokument die Platzierung Ihres neuen Snippets (Datei > Platzieren…). Sie erhalten einen gefüllten Mauszeiger, der alle Snippet-Objekte enthält. Aber, und das ist der Clou: Die Ebenen, auf die es Ihnen ja nur ankommt, sind schon jetzt alle da! Job erledigt!

Schritt 7:
Also nur noch die Escape-Taste drücken, um den gefüllten Zeiger wieder zu leeren. Die Standard-Ebene «Ebene 1» ist ebenfalls noch aktiv und kann gelöscht werden.
Feedback? Immer gern!
Überarbeitet: Während des Screenshot-Schiessens hatte ich die Ebenenfarben gewechselt – das konnte in den ersten Versionen der Shots zu Verwirrung führen. Geändert.
Und nochmal überarbeitet (Danke, Ralf und Uwe von www.HilfDirSelbst,ch: Voreinstellung «Ebenen beim Einfügen erhalten» (vor Schritt 6). War ursprünglich vermerkt – klar, funktioniert sonst nicht: Flog aber bei einem der Edits versehentlich raus.
… dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.» Dieses Zitat von Gandhi stimmt auch heute noch. Noch sieht man viele Unternehmer und Selbständige, die zwar über mangelnde Aufträge klagen, aber von Web-Marketing nichts wissen wollen – weil es ihrer Meinung nach «nichts bringt».

