Archive for August, 2009
InDesign: In vier Schritten zum perfekten Winkel
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«Ich muss mehrere gleichartige Winkel bauen mit festgelegter Breite und Höhe. Wie geht’s am Einfachsten?»

Schritt 1:
Starten Sie mit einem Objektstil: Er definiert Konturstärke und Konturfarbe und sorgt für Einheitlichkeit. (Zum Vergrössern bitte klicken.)
Schritt 2:
Machen Sie mit Hilfe des Objektstil-Bedienfeldmenüs diesen neuen Stil zum «Standard-Grafikrahmenstil». Der Zeichenstift, der gleich zum Einsatz kommen wird, greift nun automatisch auf diesen Stil zurück.
Schritt 3:
Klicken Sie – bei gedrückter Shift-Taste – mit dem Zeichenstift-Werkzeug Anfang-, Eck- und Endpunkt des Winkels: Auf Genauigkeit kommt es nicht an; wir korrigieren später. Die Shift-Taste sorgt dafür, dass der entstehende Pfad rechtwinklig wird.


Schritt 4:
Für diesen Schritt muss im Transformieren-Bedienfeldmenü «Abmessungen enthalten Konturenstärke» aktiviert sein (Standard-Einstellung von InDesign).Wechseln Sie ins Auswahl-Werkzeug. Der aktive Winkel zeigt jetzt seine «Über-alles»-Breite und -Höhe. Korrigeren Sie in der Steuerung oder im Transformieren-Bedienfeld Breite und Höhe.

InDesign: Lupe auf die Schnelle
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«Wo kriegen Sie eigentlich immer so schnell die Lupe her?» wurde ich jüngst gefragt. Ich hatte mit der Lupe gezoomt – und gleichwohl das Lupen-Werkzeug nicht wirklich ausgewählt.
Es war kein Anfängerkurs. Und also denn, liebe Leser, kleine Nachhilfe: Natürlich ist das Lupen-Werkzeug für flüssiges Arbeiten absolut tabu!
Gehört diese Regel nicht sogar zu den 10 Geboten, die der Prophet vom Berg Essemi zurückgebracht hatte? «Du sollst keine anderen Werkzeuge neben Dir haben als Textwerkzeug und Auswahlpfeil!» (Später haben die Schriftgelehrten dann trotzdem paar Ausnahmen zugelassen. Aber die Lupe blieb verboten.)
Wie also dann?
Nun – das kommt bisschen darauf an, was Sie vorhaben! Wollen Sie einfach nur schrittweise rein- oder rauszoomen? Die ganze Seite sehen, den ganzen Druckbogen (Doppelseite) oder gar die gesamte Montagefläche? Dafür benötigen Sie die Lupe überhaupt gar nicht. Stattdessen: ein Blick ins Ansicht-Menü. Die dort ausgewiesenen Befehle sind schnell gelernt (wobei ich Ihnen fürs schrittweise Zoomen das Plus und Minus auf dem Ziffernblock empfehle; ist leichter zu greifen).
Oder geht es um das Heranzoomen eines ganz bestimmten Bereichs? Dann benötigen Sie die Lupe, das ist richtig – aber doch nur für einen kurzen Moment! Werkzeugwechsel lohnt nicht wirklich. Das Zauberwort heisst hier: vorübergehender Werkzeugwechsel, «on the fly», wie es so schön neuschweizerisch heisst:
Solange diese Tasten gedrückt bleiben (drücken Sie bittte zuerst die Befehls- und dann erst die Leertaste, sonst schreiben Sie ggf. ungewollt Leerschläge), zeigt sich die Lupe – und mit ihr ziehen Sie (Maustaste drücken) einen Auswahlzaun um den gewünschten Bereich.
Wenn man das paar Mal gemacht hat, sagt man dem alten Weg – Lupe in der Werkzeugleiste markieren, zoomen, dann wieder zurück zum Textwerkzeug oder schwarzen Pfeil – schnell ade.
Ach ja – mit InDesign 6 (CS4) kam noch ein weiterer Handgriff hinzu: (Korrigiert:) Alt+Leertaste drücken (also nunmehr das Hand-Werkzeug vorübergehend aufrufen; im Textwerkzeug genügt auch Alt, im Auswahl-Werkzeug Leer), Maustaste gedrückt halten und den roten Gartenzaun abwarten: ihn mit der Maus woanders hinschieben (mit den Pfeiltasten verkleinern oder vergrössern) und loslassen. Ich gebe es freimütig zu: Ich kann mit dieser Technik überhaupt gar nichts anfangen. Sie ist mir zu langsam, zu umständlich. Geht Ihnen das auch so?




Diese Diskussionen führe ich mehrmals die Woche mit Unternehmern oder Führungspersonen: «Bringen denn all diese Netzwerkseiten im Internet etwas?»
Am 6. August 1991 hat der «Erfinder» 

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