Alle abwählen! Das wünscht man sich manchmal, schaut man in die Politik. Einfach ein Kreuzchen machen – und weg. (Wobei die Präferenzen, was denn bleiben soll, je nach Einstellung den gesamten Farbraum durchwandern: von Gelb zu Grün zu Schwarz – «Jamaika» – über Orange bis hin zu Rot. (Wo sind eigentlich die Blauen?)
Eine Ampel leuchtet auf, wenn man solche Abwahl in InDesign vergisst. Da ist noch ein Bildrahmen aktiv und man will eine neue Farbe anlegen. Da ist noch ein Textrahmen aktiv und man möchte ein neue Absatzformat erzeugen. Gefährlich! Denn das Neue wird sofort aktiv, direkt nach der Wahl.
Also Deaktivieren, Abwählen oder, in InDesignisch: «Auswahl aufheben» (Bearbeiten-Menü). (Was für ein schöner Begriff, «aufheben». Wohin hebe ich denn? In welche luftigen Höhen entfleucht, was eben noch an Henkeln fest zu greifen war?)
Egal. Wir schauen uns den zugehörigen Tastaturbefehl an und freuen uns: Leicht zu merken! Das Gegenstück zu «Alles auswählen», nur die Shift-Taste kommt hinzu. (Im Bild das Mac-Menü; unter Windows analog.)
Doch zu greifen? Nicht wirklich praktisch. Drei Finger braucht man – für diesen Schritt, den wir Woche für Woche sicher hundert und mehr Male benötigen. Also doch wieder Rauszoomen, Werkzeug wechseln und auf die Montagefläche klicken?
Oh no. Unter Bearbeiten > Tastaturbefehle findet sich der Befehl im Produktbereich «Bearbeiten» (wo sonst), und seit Jahr und Tag gilt bei mir: Hier muss die Escape-Taste ran. Warum? Es ist einer der häufigsten Befehle im Layout-Alltag überhaupt. Also gebührt ihm die schnellstmögliche, am leichtesten und vor allem blind erreichbare Taste.
Besonderheit: Dies ist der einzige Befehl, bei dem ich ganz sicher bin: Er muss für beiderlei «Kontext» (lies: Situationen) eingerichtet werden. FürText wie für «Standard».
Und was ist mit dem Auswahl-Werkzeug, das in Textsituationen bislang auf die Escape-Taste gehört hatte? Sie hört bei mir, ebenfalls verändert, auf F1.
Achtung: Immer in einem eigneen Tastaturbefehlssatz arbeiten. Sie sehen meinen im Bild oben links unter dem Namen «tastbef_jue».
Wir beantworten hier die häufigsten Fragen zu unserem Lehrgang «MyWebsite»:
Welche Vorkenntnisse muss ich mitbringen, um am Lehrgang teilnehmen zu können?
Sie sollten schon im Internet gesurft haben, und Sie sollten einen Computer (Windows oder Apple) sicher bedienen können.
Was kann und besitze ich nach diesen 2×4 Tagen?
Sie verfügen über eine eigene Website und einen eigenen Blog: beides ausbaufähig und zukunftsoffen.
Sie können nicht nur die Inhalte Ihrer Website und Ihres Blogs leicht bedienen, sondern auch die einzelnen Elemente erweitern verändern und ergänzen.
Sie wissen, auf was Sie beim Texten achten sollten und mit welcher Strategie Sie auch bei Google gefunden werden.
Sie verstehen die Zusammenhänge Ihrer Website mit den bekannten Social-Media-Diensten wie Twitter, Facebook, XING und Co.
Sie können einschätzen, welcher dieser Dienste sich für Ihr Business lohnt und welcher eher nicht.
Zudem erhalten Sie viele wertvolle Praxis-Tipps und lernen Werkzeuge kennen, die wirklich Zeit und Geld sparen.
Passt der Lehrgang zu mir?
Sie sind selbstständig oder in einem KMU zuständig für das Marketing? Oder Sie wollen in Zukunft einen neuen Bereich für Ihre Druckerei oder Agentur aufbauen und Ihren Kunden auch kompetenter Ansprechpartner im Bereich Web sein?
Bedenken Sie, dass (Web-)Kommunikation kein Teil der IT (EDV) sein kann. Sie ist entweder «Chefsache» oder gehört zumindest in den Bereich des Marketings. Gerne sprechen wir mit Ihnen ab, wer in Ihrem Unternehmen der geeignetste Teilnehmer sein könnte. (Rufen Sie uns an: Tel. 062 745 90 15).
Welche Software benötige ich?
Keine. Denn wir arbeiten mit Standard-Web-Software, die auf OpenSource-Technologie aufbaut. Das heisst für Sie: keine Kosten im Bereich Software! Für die Website kommt das leicht zu bedienendeJoomla! als mächtiges Content-Management System (CMS = System zum Verwalten von Web-Inhalten) zum Einsatz. Für den Blog benutzen Sie das kostenlose und leicht zu lernendeWordPress. Achtung: Das sind nicht etwa billige Spielzeug-Programme, mit denen Sie bald unzufrieden wären – es sind heute die Standard-Softwares für Webseite und Blog!
Warum sollte ich jetzt einsteigen?
Gehören Sie auch zu denjenigen, die zuerst im Internet nach Produkten oder Dienstleistungen suchen und dort vergleichen? Ihre Kunden tun das jedenfalls zu einem grossen Anteil! Die Folge: Sichere Einnahmequellen bröckeln oder brechen weg.
Also: Wenn Sie im Web nicht gefunden werden – oder eine veraltete Website haben und in relevanten Bereichen des Web nicht «vorhanden» sind –, dann kann es sein, dass Ihre potentiellen Kunden zuerst Ihre Konkurrenten finden!
Wann startet der nächste Lehrgang?
Am Donnerstag, 8. Oktober starten wir. Nach Ihrer Anmeldung (per Telefon 062 745 90 15 oder Mail info@smi.ch) bekommen Sie bereits erste Unterlagen, um alles Nötige vorzubereiten.
Wir helfen Ihnen bereits vor dem Lehrgang, damit Sie einen Provider und eine Domain finden – denn Ihre Website ist nach dem Kurs funktionsfähig und soll auf Ihren Namen und bei Ihrem Provider laufen. Eine Investition in die Zukunft!
Ganz klar: zum Vergnügen! Zum vergnüglichen Austausch mit Mitleidenden, Mitschaffenden, Mitbegeisterten. Zur Anregung. Zum Über-den-Tellerrand-Hinausschauen. Zum Interessante-Leute-Kennenlernen. Know-how und Fun! Meist treffen sich diese Gruppen zweimal im Jahr, als Referenten werden hochkarätige Referenten aus dem Publishing-Umfeld geladen, es sind in aller Regel lockere Abendveranstaltungen: also für jeden machbar und wertvoll.
Viele InDesign User Groups gibt es noch gar nicht weltweit: 57 sind es momentan, elf davon in Europa und drei im deutschsprachigen Raum. In der Schweiz gibt es die Gruppe «Switzerland» und eine in Genf; in Deutschland eine in München und eine in Köln. Also los!
Auf dem letzten Kölner Treffen wurde der Wunsch nach einer Gruppe im Südwesten Deutschlands laut: Gesagt, getan. Ein gutes Dutzend InDesign-Begeisterte bereitet die offizielle Gründung einer Stuttgarter Gruppe vor. Worüber ich mich besonders freue: Stuttgart ist eine meiner Heimaten. Hier wuchs ich auf, hier ging ich zur Schule.
Und also: Interessenten, die etwas beitragen wollen – Wünsche, Know-how, Vorschläge (auch für Sponsoren und Locations) – wenden sich per E-Mail entweder an
Manuel Hollert ( admin [at] dinform.at ) oder an mich: Jochen F. Uebel ( juebel [at] smi.ch ).
… muss ich die «[Standard]»-Einstellungen ändern …
… zum Beispiel, weil ich nunmal die nächsten Tage dauernd 2spaltige 800×600-Präsentationsfolien erstellen muss. Oder die nächsten Stunden immer wieder ein ganz bestimmtes A5-Format. Oder oder oder …
Lösung
«Vorgabe speichern…» …
… «[Standard]» wählen …
… irgendwann später dann wieder Datei > Neu > Dokument… – voilà!
Ab jetzt braucht es den Dialog gar nicht mehr (WIN, Mac):
Klar, ungeachtet davon kann man sich weitere Dokumentorgaben anlegen: wenn man nicht mit InDesign-Vorlagen arbeiten will oder mit Kopien bestehender Dateien oder …
Im Moment entwickelt sich das ganze Social Media-Thema extrem schnell.
Hier ein paar wichtige Fakten der letzten Wochen:
Facebook
schreibt erstmals schwarze Zahlen. Mit 300 Millionen Nutzern liegt der Umsatz anscheinend jetzt schon bei ca. 500 Mio. Dollar.
Twitter
ist auf eine Milliarde Dollar bewertet worden.
In Deutschland bleibt der Dienst, wie Holger Schmidt in seinem FAZ.net-Blog «Netzökonom» am 15. September schreibt, «auf Kurs»: 20% Zuwachs waren es allein im August gemäss einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen. Darin sind noch nicht einmal diejenigen User erfasst, die Twitter gar nicht über ihren Internet-Browser, sondern über Applikationen à la Tweetdeck oder Twhirl besuchen.
XING Bei einer Umfrage unter 2600 Personalmanagern (die bereits schon XING-Mitglied sind) kam heraus, dass 48 Prozent das Netzwerk täglich (!) für ihre Arbeit nutzen. Weitere 34 Prozent nutzen XING mindestens dreimal die Woche. – Auch die SMI hat über XING bereits zwei sehr gute Kursleiter gefunden!
Und damit sind wir schon wieder von Social Media zu Social Media-Marketing gekommen:
Adobe kauft «GoodBarry»; dies ist eine Webplattform für Webdesigner, mit deren Hilfe man Online-Shops erstellen kann (inkl. Website, CRM und E-Mail-Marketing).
Adobe kauft «Omniture»: Dies ist ein Internetanalyse-Spezialist – und zwar kein kleiner (Adobe bezahlt dafür 1,8 Milliarden Dollar).
Schaut man die beiden Einkäufe von Adobe an, kann man ahnen, was sich da entwickelt …
Entweder Adobe nutzt diese Technologien für sich selber (um Teile ihrer Software übers Web zu verkaufen) – und/oder es folgt ein umfassendes Angebot für Web-Designer und Web-Marketing.
Lassen wir uns überraschen …