Sep
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10 InDesign-Tipps für XPress-Umsteiger

Von Jochen F. Uebel

indesign_icon_klDie grosse Wechselwelle von QuarkXPress zu InDesign ist abgeebbt (sieht fein aus, dieses Wort, nicht waahhrr?): soweit es Rechnerumstellungen und Dateikonvertierungen anlangt. In den Köpfen ist der Wechsel aber noch nicht überall vollzogen. Heisst: Bei vielen ehemaligen oder Noch-immer-auch-XPress-Anwendern haben die langen Jahre – Jahrzehnte bei manchen! – XPress-Spuren hinterlassen, die hinderlich sind für einen flüssigen InDesign-Alltag.

David Blatner, einst QuarkXPress-Heroe und heute glühender Verehrer von InDesign, hatte Anfang 2009 in einem 10teiligen Artikel zusammengefasst, wo er solche Stolpersteine sieht: lohnend genug, um den Link noch einmal hervorzukramen und auf deutsch zusammenzufassen.

Zehn Punkte, die XPress-Anwender in InDesign beachten sollten

1
Das XPress-Objekt-Werkzeug hat sich quasi verdoppelt: Ich sage immer in den «groben» und in den «Detailanfasser» (schwarzer und weisser Pfeil). Mit dem weissen Pfeil können Bilder im Rahmen bewegt, Ankerpunkte und Pfadsegmente angefasst, Gruppenelemente ausgewält werden. Der schwarze Pfeil hingegen fasst meist «das Ganze» an, «das Ding an sich» (den Rahmen, die Gruppe).

2
Das (XPress-1-bis-7-)Textbox-Werkzeug wurde ins Textwerkzeug integriert.

3
Zeilenabstand wurde Zeicheneigenschaft.

4
Etliche Programmeinstellungen sind aus dem grossen Dialog «Voreinstellungen» heraus und in die Bedienoberfläche hineingewandert: Was dort – z.B. in der Steuerung schriftbezogen – eingestellt ist, ist Vorgabe.

5
Objekte der Musterseite müssen auf den Dokumentseiten gelöst («übergangen») werden, wenn man sie weiterbearbeiten will: ctrl (WIN)/cmd (Mac)+Shift-Taste festhalten und dann das Objekt anklicken. Achtung: Funktioniert nur, wenn auf der Mustervorlage solchen Objekten überhaupt erlaubt wurde, dass man sie übergeht!
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6
Dem Verkettungs-Werkzeug wurde Adieu gesagt – den Job übernahm der schwarze Pfeil. Klick auf «Ausgang», Klick in anderen Textrahmen: fertig.

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7
Werden Farben oder Stilvorlagen angelegt oder via Doppelklick geändert, wirkt sich das sofort auf aktive Objekte aus. Na klar! Wenn ein Objekt aktiv ist, ist der erste Klick auf eine Farbe natürlich Anwendung, was sonst! Dass da eine halbe Sekunde später noch ein zweiter Klick folgen würde – woher soll das Programm das ahnen? Also besser: Rechts-Mausklick auf die zu ändernde Farbe, oder vorher Berarbeiten > Auswahl aufheben!

8
«Bilder» lassen sich nicht mehr so einfach skalieren: Wer’s versucht, ändert meist nur den Rahmen. Also: Entweder ctrl/cmd drücken und dann die Henkel ziehen – dann wird der Inhalt mitskaliert. Oder die Skalierung im Skalieren-Feld eingeben: gern auch in mm!

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9
Hilfslinien werden nicht mehr durch Alt-Klick, sondern durch Rechts-Mausklick in die Lineale gelöscht: «Alle Hilfslinien löschen». Oder einzeln (Schwarzpfeil) oder alle (ctrl/cmd-alt + G) auswählen und dann die Löschtaste betätigen.

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10
Vieles, was XPress kann, kann InDesign auch: aber unter anderem Namen, an anderem Ort. Hier hilft: solider Umstieg zum Beispiel mit Hilfe unseres Umsteiger-Kurses. Oder Sie stellen Ihre Frage hier – Sie sind eingeladen!

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