Archive for November, 2009

XPress8-IconWie schon seit langem üblich, schiebt Quark zwischen den Upgrades (Hauptversionswechsel) neue kostenlose(!) Erweiterungen für XPress nach.

Ende Oktober wurde die XTension XPressMath 8.1 zum Download bereitgestellt. Diese XTension beherrscht den mathematischen Formelsatz mit ausgefeilten Formatierungsmöglichkeiten. Zum Paket gehören auch mathematische Zeichensätze (Klammern etc, griechiche Buchstaben, Fraktur-Buchstaben für Vektoren usw.).

Die Bedienoberfläche der XTension XPressMath und auch das Handbuch sind auf englisch. Ausreichende Fremdsprachen-Kenntnisse, aber auch gutes mathematisches Verständnis sind die Voraussetzung für die Benutzung dieser Erweiterung.

Unser regelmässige Blog-Leser Bernd gab uns noch den superben Hinweis, dass für die XTension für die Version 7 eine deutschsprachige Dokumentation verfüg- und downloadbar ist. Damit fällt der Einstieg in die neue 8er-Version wesentlich leichter.

Die beiden folgenden Screenshots zeigen, dass vor gutem Formelsatz auch das Erlernen von neuen Arbeitstechniken steht: «Wo soll das Zeichen im Bruch hin? Wie gross soll es da sein?»

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Zum Download geht es >> hier. Registrierung ist erforderlich.

Kategorien : XPress
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Nov
03

Nach dem Sex ins Facebook?

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Studien gibt es über jedes Thema. Aber noch viel verrückter sind dann die Ergebnisse. Hier wird über eine Studie mit wirklich verblüffenden Resultaten berichtet. Es geht unter anderen darum, wann und wie oft man sich in SocialMedia-Diensten tummelt. Hier die «interessantesten» Ergebnisse:

Wie oft am Tag sind Sie in Facebook?
56 Prozent:  1-10 mal
27 Prozent: mehr als 10 mal
17 Prozent: nie

Wann und wo nutzen Sie SocialMedia?
unter 35jährige / über 35jährige

36 / 8 Prozent: nach dem Sex (!?)
40 / 9 Prozent: während der Autofahrt (!)
64 / 29 Prozent: während der Arbeit (!)
34 / 9 Prozent: während einem Date (…)
65 / 41 Prozent: in den Ferien

Kommentare dazu:
Social-Media nach dem Sex: Man kann jetzt vielleicht argumentieren, dass die Zigarette «danach» wesentlich schädlicher ist als der Twitter-Tweet «danach». Und vielleicht wird es ja schon bald eine online-Bewertungs-Website geben, die mit Facebook gekoppelt wird? ;-)

Social-Media beim Autofahren: Auch da kann man sich schöne Lösungen für SocialMedia vorstellen. Zum Beispiel eine Website mit den schönsten, spannendsten letzten Tweets, bevor man sich mit 120 km/h in der Kurve überschlägt – mit der Anschlussfrage, ob man im Rettungshubschrauber Empfang hat um weiter zu tweeten…

Social-Media beim Date: Auch das ist natürlich toll, wenn man beim ersten Date, die ganze Welt per Twitter informiert, was es zu essen gibt und was das Gegenüber in der Kindheit alles durchgemacht hat und welche Beziehungen sie oder er schon hatte (möglichst mit Namen natürlich!).

Eine Bitte an alle SocialMedia-Kritiker: SocialMedia ist ein Werkzeug. Das sinnvoll aber auch sinnlos verwendet werden kann. Es gilt wie bei jedem Werkzeug: Es kommt darauf an, was man damit macht!

Kategorien : Social-Media
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indesign_icon_klStrassen-, Adress- und Telefonverzeichnisse, Indizes, Inhalts- und Artikelverzeichnisse – sie alle zeigen im Rohzustand ein ähnliches Gesicht (zum Vergrössern bitte klicken):

verzeichnis-unformatiert

Ein Teil der Einträge sieht ordentlich aus, ein erheblicher Teil aber benötigt in InDesign Handarbeit: zumindest, wenn das Ergebnis ästhetisch und leserfreundlich sein soll. Dann muss der Strassenname einen hinreichenden Abstand zum Quadrantenverzeichnis halten. Zweite und Folgezeilen müssen sich deutlich von der ersten Zeile absetzen (Einzug links). Unansehnliche Trennungen sind zu vermeiden.

verzeichnis-trennung-schlecht

Ein kartographischer Verlag fragt, ob solche Resultate das Ergebnis mühsamer Handarbeit bleiben müssen. Gute Nachricht: In InDesign müssen Sie das nicht. Mit ein klein wenig Geschick lässt sich die Handarbeit fast vollständig eliminieren.

Abstand zum Verweis

Natürlich wird der Quadrantenverweis (die Seitenzahl, die Telefnnummer usw., je nach Listenart) nicht mit einem Tabulator nach rechts gestellt. Zum Einsatz kommt vielmehr der «Tabulator für Eizug rechts» (Umschalt-Tab; siehe auch Schrift > Sonderzeichen einfügen > Andere). Dieser Tab benötigt keine fixe Position, sondern richtet sich immer nach der äussersten Position des rechten Satzrandes. Veränderungen der Spaltenbreite sind von nun an kein Problem; eine Tabulatorposition muss nicht definiert werden; sie wird ignoriert und übersprungen. Das Zeichen zeigt sich als senkrecht durchgestrichener Tab:

tabulator-fuer-einzug-rechts

Einzug links ab zweiter Zeile

Definiert wird ein normaler Einzug links – der jedoch für die erste Zeile aufgehoben wird: mit einem entsprechenden Minuswert:

einzug-ab-zweiter-zeile

Schutz der Verweiszone

Wir sehen es im Beispiel zuvor: Die erste Zeile ragt ungebührlich in die Verweiszone hinein. Hier hilft ein Trick, der gar keiner ist: Zum Zug kommt eine Standard-Funktion von InDesign 6 (CS4). Definiert wird ein ganz normaler Einzug rechts – der aber für die letzte Zeile aufgehoben wird, durch einen Minuswert im Eingabefeld «Letzte Zeile Einzug rechts»:

einzug-rechts-letzte-zeile

Unzureichend ist diese Massnahme allerdings dann, wenn Text und Verweis so gerade noch in eine Zeile passen: Erste Zeile ist dann auch letzte Zeile.

myweb_043

Hier hilft, zwischen Text und Verweis den gewünschten Minimalabstand mit Hilfe eines festen Leerraums vorzugeben: ein Halbgeviert, zwei Drittelgevierte, durch Suchen/Ersetzen neben den «Tabulator für Einzug rechts» zu stellen.

halbgeviert-tabrechts-einfuegen

Ergebnis:

halbgeviert

Trennen

Bleibt das Trennen. Am Beispiel leicht zu regeln: Die Nachsilbenlänge wird auf  7 Zeichen gestellt – fertig.

silbentrennung_nachsilbe

Ergebnis:

myweb_049

Für Grenzfälle: InDesigns GREP-Stil

Es gibt Grenzfälle, in denen sich der Verweis vom Rechtstab lösen will – so dass er doch nicht, wie gewünscht, nach rechts geschoben wird:

myweb_052

Hier hilft ein via GREP-Stil eingeschossenes Zeichenformat, das den Zeichen nach dem eingefügten Leerraum – mithin auch dem rechtsbündigen Tab – die Eigenschaft «Kein Umbruch» verpasst:

myweb_053

Sollen auch Zeichen vor dem Rechtstab in die zweite Zeile gehoben werden, wird der GREP-Stil um entsprechende Anweisungen nach links erweitert:

myweb_057

Der einfache GREP-Ausdruck kann dann so aussehen (GREP-Stile werden im wirkenden Absatzfomat über den Dialog «GREP-Stile» eingerichtet):

myweb_056

Der Ausdruck zielt auf die beiden Zeichengruppen links und rechts vom rechtsbündigen Tab:
Wende das Zeichenformat auf 6 Zeichen an, vorausgesetzt, ihnen folgt ein Tabulator für Einzug rechts.
Wende das Zeichenformat auf beliebig viele Zeichen an, vorausgesetzt, ihnen geht voraus ein Halbgeviert (so dass der Rechtstab eingeschlossen bleibt).

Je nach Spaltenbreite, Font und Schriftgrösse führen diese oder ähnliche Eigenschaften des wirkenden Absatzformats zu einem vollautomatischen Aufbau solcher Verzeichnisse – und wird die Notwendigkeit manueller Eingriffe drastisch reduziert.

UPDATE: Die Verweiszone kann, wie ich jetzt erkenne, noch einfacher geschützt werden werden als mit Halb- oder Ganzgeviert: mit einem weiteren GREP-Stil, der dem letzten Zeichen vor dem rechtsbündigen Tab eine prominent grosse Laufweite verpasst.1.000 Einheiten wären genau 1 Geviert. GREP-Ausdruck: .(?=~y) – heisst: Unterwerfe jedes beliebige Zeichen dem Zeichenstil «z_geviert», vorausgesetzt, ihm folgt ein Tabulator für Einzug rechts.

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