Archive for Dezember, 2009
InDesigns Bedienfelder, Folge 5: «Verbindungen»
Autor: | Kommentare
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Hilfe von der Festplatte
Auch das Bedienfeld «Verbindungen» gehört zur Gruppe «selten oder nie benötigt». Und hat doch eine kleine, aber feine Funktion: Es hilft Ihnen, InDesigns Hilfe direkt von Ihrer Festplatte aus zu starten:
Und so geht’s:
Öffnen Sie «Verbindungen» (die finden Sie, wie alle anderen Bedienfelder auch, im Menü «Fenster»; dort in der Gruppe «Erweiterungen»).
Wählen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl «Offline-Optionen» und bestätigen Sie: «Ich möchte offline arbeiten.»
Wählen Sie jetzt den Befehl Hilfe > InDesign-Hilfe….
Voilà! Der Browser sucht sich jetzt die entsprechenden HTML-Dateien direkt auf Ihrer Festplatte.
Kleiner Nachteil: Sie sehen so nur die Hilfe, die zum Zeitpunkt der Installation auf Ihrer Festplatte hinterlegt wurde. Im Internet finden sich gelegentlich überarbeitete Texte – und ab und an auch zusätzliche Videos und Links.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Neue PDFX-ready-Settings nun auch für XPress 8.1
Autor: | KommentareNachdem der Verein PDFX-ready schon neue Settings für die Creative Suite und für InDesign bereit gestellt hat (wir berichteten mehrmals in unserem Blog), wurden heute nun die Ausgabestile in der Version 1.3 für XPress 8.1 auf den elektronischen Weg gebracht. Erstellt wurden diese Profile wie gewohnt von Georg Obermayr – mit Unterstützung der SMI.
Jeder Benutzer von XPress 7.x oder 8.x sollte die neuen Ausgabestile einsetzen. Sie sind eine sehr gute Grundlage für die PDF-Erzeugung: verbessern erlaubt!
Wichtigste Änderungen:
- Die Komprimierung für JPEG-Bilder wurde erniedrigt, damit die verbleibende Bildqualität erhöht.
- Die Transparenzverflachung für importierte transparente PDFs wurde definiert (wertet nur XPress 8.1 und höher aus)
- Bei ungestrichenem Papier und bei Rollenoffset wurden die neuen ICC-Profile hinterlegt.
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Um Ihnen einen schnellen Zugang zu diesen neuen Daten zu ermöglichen, haben wir hier den Ausschnitt direkt von der PDFX-ready-Seite verknüpft. Versäumen Sie aber keinesfalls, sich umfassend bei PDFX-ready über PDF-Ausgabe für den Druck zu informieren.
- Die Schulungen zur Erzeugung und Überprüfung von PDF-Druckdaten finden Sie natürlich bei uns!
Die letzte kleine Baustelle sind nun bei PDFX-ready die Live-Preflight-Profile für InDesign, dort gibt es in Kürze auch neue Versionen (mit fast keinen Änderungen).
SMI – Ihr Partner zur Erzeugung und Überprüfung von drucksicheren PDF-Dateien
InDesigns Bedienfelder, Folge 4: «Skriptbezeichnung»
Autor: | Kommentare
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Und noch ein «liebstes Bedienfeld»
«Skriptbezeichnung»: Sie finden es, wie alle anderen Bedienfelder auch, im Menü «Fenster». Dort in der Gruppe «Automatisierung».
Warum auch dies ein «liebstes Bedienfeld»? Weil ich auch dieses Bedienfeld nie auch nur eine Sekunde benötige. Ich nicht, Sie nicht und auch sonst fast niemand. Ausnahme: jene «Halbgötter in .jsx», die all die wundervollen Skripte, mit denen man seinen InDesign-Alltag vereinfachen kann, programmieren. Diesen Javaskript-, Applescript oder Visual Basic-Programmierern hilft das Bedienfeld «Skriptbezeichnung« bei der Identifizierung von Objekten (um es einmal laienhaft auszudrücken). Das kann dann so aussehen:


Also: Getrost ignorieren. Wenn Sie nicht programmieren – brauchen Sie es nicht. Und wenn Sie programmieren – wissen Sie sowieso, wie hilfreich dieses Bedienfeld ist.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Transparente PDFs aus XPress 8.1
Autor: | KommentareDie SMI betreute diesen Sommer die Lithographische Werkstätten in Kiel. Im Mittelpunkt stand ursprünglich die optimale Annahme von angelieferten XPress-Daten eines sehr bekannten Versandhändlers und Discounters. Schnell erkannten die topfitten LWK-ler und LWK-lerinnen, dass durch diese SMI-Schulung die Türen geöffnet werden können, die eingefahrenen Produktionswege zu verlassen und neue optimierte Schnellstrassen zu befahren.

Jan und Andreas Rathjen
Aus einer «kleinen» eintägigen Schulung wurde intern schnell ein Projekt, dass den gesamten Workflow erfasste. Nun werden aus XPress transparente PDF exportiert – superschnell. Die Transparenz-Verflachung und andere Optimierungen wurden in den PDF-Workflow verlagert. Effiziente Arbeit wird geleistet und qualitativ hervorragende Qualität wird geliefert. Eine Erfolgsstory für LWK-Ratjen und für die SMI.
InDesigns Bedienfelder, Folge 3: «Überfüllungsvorgaben»
Autor: | Kommentare
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Mein liebstes Bedienfeld
In der Tat: Kein Bedienfeld ist mir so lieb wie die «Überfüllungsvorgaben». Sie finden es, wie alle anderen Bedienfelder auch, im Menü «Fenster», dort in der Gruppe «Ausgabe».

Warum mein liebstes? Weil niemand es braucht. Ich nicht, Sie nicht, niemand. Denn was kann es? Es kann dem unvermeidlichen Versatz der Druckfarben entgegenarbeiten, der immer dann entsteht, wenn Papier mehrfach hintereinander bedruckt wird: wie das beim Offset-Druck nun mal gang und gäbe ist. Erst Schwarz, dann Cyan, dann Magenta, dann Gelb. Nie können diese vier (oder mehr) separaten Druckvorgänge absolut 100%ig passgenau sein.
Die Geschwindigkeit, mit der gedruckt wird, die Saugkraft des Papiers, die Luftfeuchtigkeit in der Druckhalle, die Raumtemperatur – all das führt dazu, dass Papier sich unmerklich verzieht und die einzelnen Druckbögen bei ihrem rasanten Weg durch die Farbwerke geringfügig ihre Position verändern.
Und das wollen Sie alles voraussehen? Um dann mit eigenen Einstellungen optimierend eingreifen?

Vergessen Sie’s. Dies ist nicht Ihr Job. Dies ist der Job des Druckers – und sein Job ganz allein. Er setzt hierfür Spezialsoftware ein, die Ihre PDFs noch einmal korrigierend durchrechnet. Sie haben hier nichts zu tun.
Wie irrelevant dieses Bedienfeld geworden ist, zeigt auch der «Preflight» von InDesign: Nirgends wird nach Überfullungen gefragt. Na also.
Ist doch beruhigend: eine Funktion, die Sie nie benutzen müssen. Wie schön wäre es, wenn man das von anderen Bedienfeldern auch sagen könnte!
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.



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