Web 2.0-Kompetenz wird immer wichtiger
Von Jochen F. Uebel
Zumindest das kann man der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht vorwerfen: dass sie blindlings jeden neuen Trend bejubelt. Dies vorausgeschickt, ist ihr jüngster Bericht (2./3. Januar 2010) über Web-2.0-Kompetenz doppelt brisant: «Für Web-2.0-Abstinenzler brechen auch hierzulande harte Zeiten an.»
Vorausgeschickt worden war eine Meldung aus den USA: Dort hatte die Multimediakette Best Buy jemanden fürs Marketing gesucht, speziell fürs Marketing via Neue Medien. Vorbedingung: 250 Twitter-Follower! «Besonders in den Abteilungen Vertrieb und Marketing haben Bewerber mit Erfahrungen aus dem Web 2.0 Vorteile.»
Gesprochen hatte das Blatt auch mit dem Personalmarketing von Vodafone: Leute, die «lediglich in einem der verschiedenen Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Xing vertreten» sind, und dann möglichst noch «ohne Foto, mit nur drei Kontakten auf der Liste», haben es schwer, Positionen in Werbung, Marketing oder Vertrieb zu ergattern.
Und umgekehrt: Sobald sich eine Firma den «neuen sozialen Medien» öffne, frage ein ganz anderes Klientel nach Positionen an. Offenbar werden solche Firmen auch auf dem Arbeitsmarkt attraktiver für die Generation «digital natives».
Den vollständigen F.A.Z.-Bericht kann man hier nachlesen.

