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InDesigns Bedienfelder, Folge 7: «Ausrichten»

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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Nur noch beim «Verteilen» fester Werte geht es ohne «Ausrichten» nicht

Richtig: Schon die Erweiterungen von InDesign 5 (CS3) hatten das Bedienfeld «Ausrichten» ein Stück weit in den Hintergrund treten lassen: Objektpositionen (x/y) konnten jetzt über die «Steuerung» nicht nur ausgerichtet, sondern auch verteilt werden (wenn mindestens drei Objekte markiert sind; bei nur zwei Objekten gibt es nichts zu «verteilen»).

Die neue Relativität des Ausrichtens und Verteilens – Auswahl zu Auswahl, Auswähl zu Rändern, Auswahl zu Seite oder Druckbogen – kam auch gleich noch zur «Steuerung» hinzu.

Blieben zwei Situationen, in denen ich «Ausrichten» überhaupt noch benötigte: wenn ich die Abstände zwischen Objekten («Abstand verteilen») oder Objekte selbst verteilen wollte («Objekte verteilen») – statt die Abstände gleicher Kanten oder der Mittelpunkte («Objekte verteilen»).

Mit InDesign 6 (CS4) wurde die Bedienfeldabhängigkeit noch einmal reduziert. Dessen intelligente Hilfslinien (engl.: smart guides; im Deutschen fälschlicherweise als «magnetische Hilfslinien» ins Spiel gebracht) bieten ihre Dienste auch bei der Verteilarbeit an.

Nur wenn ich beim Verteilen mit festen Werten arbeite («Abstand verwenden») oder die sog. «intelligenten» Hilfslinien ausgeschaltet habe (Strg-/Apfel-U), benötige ich noch «Ausrichten».

Übrigens: Die Ausrichte- und Verteil-Knöpfchen sitzen in der «Steuerung» (siehe erste Abb.) ganz rechts – setzen also, um sichtbar zu bleiben, eine hinreichende Bildschirm- und Anwendungsrahmenbreite voraus. 1280 px sind zwingend. Es sei denn, Sie entfernen weniger wichtige Knöpfchen und Anzeigen aus der «Steuerung», aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andernmal erzählt werden.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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