Archive for Januar, 2010
InDesigns Bedienfelder, Folge 10: «Absatz»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Absatz zeigt mehr
Hier geht die Arie ganz ähnlich wie bei «Transformieren» und «Zeichen», den beiden vorangegangenen Beiträgen dieser Serie: Nichts, was nicht auch das Bedienfeld «Steuerung» zeigen kann, gleichwohl äusserst hilfreich, weil eben immer funktionsfähig, selbst wenn das Textwerkzeug nicht aktiviert worden ist.
Und sonst? Auch nur wieder «Spickzettel» fürs Nachschlagen von Tastaturkurzbefehlen? Nicht mal das. Die Tastenbefehle, die «Absatz» zeigt (Bedienfeldmenü), finden sich 1:1 im Textmodus der «Steuerung» (Bedienfeldmenü).
Aber: «Absatz» bietet ein Knöpfchen an, das die Steuerung gar nicht kennt – nämlich eine ganze Ausrichtemethode mehr! Zählen Sie nach: Die «Steuerung» zeigt 8 Varianten – «Absatz» jedoch 9. Und welche kam hier dazu? Richtig: «Blocksatz, letzte Zeile rechtsbündig».
vs.
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Hier machen wir es mal anders als sonst: Statt aus meinem Elfenbeinturm zu vermelden «Kann man dafür und dafür brauchen», lade ich Sie herzlich ein, mir (bitte klicken) Screenshots zu schicken, mit einem kleinen Kommentar, wie Sie die Blocksatzmethode «letzte Zeile rechtsbündig» einsetzen: wenn Sie nichts dagegen haben zur Veröffentlichung.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Mach’s-Besser-Taste – zum Ersten
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Es gibt am Rechner zwei Menschen-Typen: den «Mausquäler» und den «Tastenquetscher». Die erste Type führt jeden, aber auch jeden Befehl mit der Maus aus und verzweigt virtuos in die tiefsten Menü-Hierarchien mit unendlich langen Mausstrecken. Wahrscheinlich hetzt diese Usertype dabei auch noch die Maus! Wer dann die Unterseite dieser gequälten Maus anschaut, der weiss, was diese auf ihren langen Strecken erleiden musste.
Die zweite Bedienertype, um die wir uns hier besonders kümmern wollen, verrät sich durch das Aussehen der benutzten Tastatur. Der Verfärbungsgrad und die Abnutzung der einzelnen Befehlstasten weist dabei auf die besonderen Lieblinge hin. Viel-Mail-Schreiber haben beispielsweise eine abgewetzte @-Taste.
Wenn jedoch die Alt-Taste bei einer Mac-Tastatur besondere Abnutzungsspuren zeigt, dann haben wir es mit einem echten Profi zu tun. Ganz sicher. Sie verrät uns: diese Person, die kennt die MAC-Mach’s-Besser-Taste. Beispiel gefällig?
- Sie wollen wissen, wie «schwer» (Kilobyte) sieben Dateien zusammen sind?
- Die gewünschten Dateien zusammen selektieren/aktivieren und nun kommt’s: Nein, nicht einfach cmd+i …
- …sondern cmd+Machs-besser+i:

Mit dem Effekt, dass nun nicht mehr sieben einzelne Informationsfenster aufgehen, sondern nur noch eins mit der zusammengefassten Info:

Die dritte Spezie an Bedienern bekommt nun auch noch die Anleitung: Die «Mischbediener» nehmen das Kontextmenü (rechte Maustaste) und drücken dabei die Alt-Taste.
Und fast hätten wir die «Mausquäler» vergessen, aber auch die kommen nicht um das Drücken der Alt-Taste herum:


InDesigns Bedienfelder, Folge 9: «Zeichen»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Gib uns Zeichen!
Für «Zeichen» war die vorangegangene Folge über «Transformieren» eine gute Vorbereitung. Denn auch dort galt schon: Man braucht das Bedienfeld eigentlich nicht – und doch braucht man es!
Ein Werkzeugwechsel weniger
Bei «Zeichen» sagen viele: «Brauche ich nicht, die ‹Steuerung› (das schmale lange Bedienfeld im Kopf eines InDesign Fensters) zeigt mir ja alles Zeichenmässige an.» Jein! Eben nur, wenn das Textwerkzeug aktiv ist! Ist hingegen der Schwarzpfeil markiert, kann ich in der «Steuerung» die Textattribute nicht mehr sehen, geschweige denn bearbeiten. Ich müsste, um in der «Steuerung» Textattribute zu sehen, erneut das Textwerkzeug auswählen. Bei Nutzung des «Zeichen»-Bedienfelds ist dieser Wechsel zum Textwerkzeug überflüssig.
Hilfreich, wenn ich allen Text eines Rahmens einheitlich neu formatieren will, ohne durch Textauswahl den Text invers zu stellen. Das erschwert die Beurteilung typografischer Eigenschaften manchmal sehr. Ist der Rahmen hingegen als Rahmen aktiv (seine Henkel zeigen sich), kann ich Formatierarbeit – über das Bedienfeld «Zeichen» ohne Wechsel zum Textwerkzeug.
So …

… oder doch besser so?

Check der Voreinstellungen
Ein anderer Nutzen eines stets offenen «Zeichen»-Bedienfelds liegt darin, dass ich jederzeit erkennen kann, wie mein Dokument (oder mein InDesign, wenn kein Dokument geöffnet ist) typografisch voreingestellt ist: vorausgesetzt, kein Objekt ist aktiv. Das heisst: Ich habe eine eine viel bessere Kontrolle über meine Arbeit.
Insofern: «Zeichen» immer offenhalten! Hilfreich!
Und die «versteckte Kleinigkeit», auf die diese Serie gern hinweisen will? «Zeichen» taugt hervorragend als Spickzettel – fürs Nachschlagen der Tastaturkurzbefehle für Kapitälchen, Hochgestellt, Tiefgestellt, Durchstreichen und Unterstreichen. Ist doch was. In InDesign sehen Sie diese Kurzbefehle nämlich nur hier.

Einschränkung
Bei Auswahl verketteter Rahmen werden nirgends Textattribute angezeigt – weder in der «Steuerung» noch in «Zeichen»: selbst dann nicht, wenn die Texteigenschaften vom ersten bis zum letzten Zeichen absolut identisch sind.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Avatars Nähkästchen …
Autor: | KommentareDas darf ja auch mal sein: ein dickes Lob den «Avatar»-Produzenten über die Adobe-Tools, die «Avatar» entstehen liessen (engl.). Buchstäblich bei jedem Produktionsschritt halfen Adobes Softwares mit: von den ersten Schritten des Konzepts bis hin zum Finishing.
So installieren Sie ein InDesign-Skript
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Hier und anderswo wird immer wieder mal auf Skripts verwiesen, die man in InDesign installieren könne: zur Beschleunigung und Vereinfachung mühsamer Aufgaben. Etliche Skripts hat Adobe mitgeliefert. Sie finden sich im Bedienfeld Skripten und dort im Ordnerchen «Anwendung». Immer wieder aber taucht die Frage auf: «Ich habe ein neues Skript aus dem Web heruntergeladen und entpackt. Wie geht’s nun weiter?»
Wie installiere ich ein neues Skript?
In 4 Schritten haben Sie’s, nach einer halben Minute sind Sie durch:
- Öffnen Sie das Bedienfeld «Skripten» (Fenster > Automatisierung)
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den kleinen Ordner «Benutzer«.
- Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Im Finder anzeigen (Mac) bzw. Im Explorer anzeigen (Windows). Ihr Rechner wechselt zur Dateiverwaltung und zeigt den richtigen Ordner geöffnet an.

- Legen Sie das Skript dort hinein.
Sie haben ein Skript installiert – und per Doppelklick im Skripten-Bedienfeld können Sie es jetzt starten.
Startup-Skripts?
Startup-Skripts sind ganz besondere Skripts, die schon beim Neustart von InDesign benutzt werden. (Die Autoren solcher Skripts verweisen auf diese Besonderheit explizit.) Diese Skripts müssen an einem anderen Ort installiert werden – sonst erkennt sie InDesign nicht beim Hochfahren. Der Pfad ist unter MacOS wie unter Windows identisch: Programmordner von InDesign > Scripts > Startup Scripts. Wenn der Ordner noch nicht existiert: anlegen.
Übrigens: Powertipps und spannende Diskussionen über InDesign gibt’s auch in meinem InDesign-Inside-Kurs. Aber Achtung: nur für InDesign-Profis! Einzelheiten zum Kurs: >> http://www.smi.ch/anmeldung/layout-prepress.html




