Archive for März, 2010
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Falsche Proportionen: InDesign zeigt sie klar an
«Verknüpfungen» gehört zu den herausragenden Merkmalen von InDesign. Dieses Bedienfeld zeigt zwar noch nicht alles, was der Layouter über verwendete Dateien (Bilder, Texte, PDFs, InDesign-Dateien) möglicherweise wissen will: aber schon das Wichtigste. Schauen Sie einfach einmal in sein Bedienfeldmenü, und dort in den Befehl «Bedienfeldoptionen…»! Alles klar?
Gruss an die publizierende und weiterverarbeitende Industrie: In diesem Bedienfeld sitzen 40% der Gründe, warum sich ein Uprade auf CS4 nicht nur «gelohnt» hatte, sondern aus wirtschaftlicher (!) Sicht unverzichtbar gewesen war. Denn Nachkorrektur in letzter Minute kommt immer teurer als der Check vor dem Termin. «Preflight» eben statt «Kontrolle» erst nach dem Flug.
Nehmen Sie nicht-proportional skalierte Logos: tödlich! Wo erkennen Sie solche Fehler? Vor dem PDF in Form einer sauberen Liste nur in InDesigns «Verknüpfungen». Und zwar an zwei Stellen: Erstens in der Spalte «Skalieren», zweitens in der Spalte «PPI effektiv». Wurde fehlerhaft gearbeitet, finden Sie in beiden Spalten jeweils zwei Werte (in der Abb. Zeile 2): einen horizontalen, einen vertikalen Wert. Wurde proportional skaliert, taucht nur ein Wert auf (Zeile 1).


So einfach.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

… allerdings leider nur grosszügig mit IHREN Daten. Hier ein Textausschnitt aus dem neuesten Vorschlag der Datenschutzrichtlinien (wird bis noch 3. April diskutiert) von Facebook:
Herstellung einer Verknüpfung mit einer Anwendung oder Webseite. Wenn du eine Verknüpfung zu einer Anwendung oder einer Webseite herstellst, wird dieser Zugriff auf allgemeine Informationen über dich eingeräumt. Der Begriff allgemeine Informationen umfasst deinen und deiner Freunde Namen, Profilbilder, Geschlecht, Nutzerkennnummer, Verbindungen sowie Inhalte, die unter Verwendung der Für-Jedermann-zugänglich-Einstellung mit anderen geteilt werden. Wir können Anwendungen und Webseiten, die durch Facebook unterstützt werden, Informationen über den Standort deines Computers oder Zugangsgeräts sowie dein Alter zur Verfügung stellen, damit diese angemessene Sicherheitsvorkehrungen umsetzen und die Verbreitung von altersgemäßen Inhalten kontrollieren können. Wenn die Anwendung oder Webseite weitere Informationen anfordert, wird nach deiner Erlaubnis für die Bereitstellung dieser Informationen gefragt.
Klar, wird es – wenn diese Richtlinien durchkommen, auch Knöpfe in Facebook geben müssen, um dies alles zu unterbinden. Nur wer überprüft regelmässig die Datenschutzrichtlinien und passt die eigenen Einstellungen an?
Für Facebook wäre dies natürlich hoch lukrativ. Welcher Shop und welcher Lieferant wünscht sich nicht die genauen Daten seiner Kunden – und auch die Freunde seiner Kunden zu kennen …
Seit heute ist das Wartungsupdate XPress 8.1.6 auf der Homepage von Quark erhältlich. Neben kleinen Bugfixes und Optimierungen sind drei neue Funktionalitäten hinzugekommen:
Windows: Bilder öffnen aus XPress heraus
Die Funktion Edit Original ist jetzt für Windows verfügbar.
Seitenraster in Job Jackets
In einem Job Jackets lassen sich nun für jede Musterseite die Seitenrasterattribute festlegen.
Rasterstile in Job Jackets
Job Jackets können jetzt auch Rasterstile verwalten.
Nun ist’s raus und darf bekanntgegeben werden: Am 12. April stellt Adobe via Web die Creative Suite 5 vor! http://bit.ly/IDUGCS5
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
InDesigns Schnellweg zum Dreieck
Über InDesigns Bedienfeld «Werkzeuge» zu schreiben fällt mir nicht ganz leicht: Zu zahlreich die Tricks und Hilfen, die dieses scheinbar harmlose Bedienfeld anbietet. Aber nehmen wir den: allein schon deshalb, weil ich mich vor ca. einem halben Jahr, nachdem ich diese Funktion längere Zeit nicht mehr gebraucht hatte, dabei ertappte, einen schrecklichen Umweg zu gehen. Es galt ein Dreieck zu bauen. Können Sie’s?
Nicht wahr, so simpel:
1. Man klickt lange auf das «durchge-ixte» Werkzeug «Rechteckrahmen».
2. Man wählt das Sub-Werkzeug «Polygonrahmen».
3. Man zieht mit dem Polygonrahmen-Werkzeug einen Rahmen auf (Standard erst einmal: fünfeckig) – und lässt die Maustaste nicht los.
4. Man bestimmt die Zahl der Ecken mit den senkrechten Pfeiltasten der Tastatur – und lässt die Maustaste nicht los.

Denn es kann noch weiter gehen:
5. Man sorgt für bzw. entfernt Sternenmuster durch Drücken der waagerechten Pfeiltasten der Tastatur – und lässt die Maustaste nicht los.
6. Man sorgt für gleichschenklige Formen durch Drücken der Umschalttaste.

Nebenbei sehen Sie, dass ich die Werkzeugleiste zweispaltig fahre. Warum? Ich freue mich über die fast viermal so grossen Schaltflächen für Flächen- und Konturfarbe. Und über den «Vorschau»-Knopf in der rechten unteren Ecke: den selbst ich noch manchmal mit der Maus besuche, wenn ich sowieso schon in der Gegend bin.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

Liebenswertes #InDesign Detail: Sämtliche Rahmenkanten sind zueinander magnetisch – und ziehen auch Hilfslinien an, nicht nur umgekehrt!