Mrz
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InDesigns Bedienfelder, Folge 24: «Index»

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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Das Bedienfeld, das ergänzt werden muss – und ergänzt worden ist

Ja ja, der Index. Wer die einschlägigen Foren durchsucht, weiss: ein sperriges Thema, eine durchwachsene Funktion, die mit Bordmitteln allein nicht wirklich glücklich macht.

Meine Lieblingsempfehlung in Zusammenhang mit diesem Bedienfeld liegt deshalb naturgemäss ausserhalb von InDesign: nämlich in der Skript-Datenbank des führenden Publishing-Forums – HilfDirSelbst.

Die 25 Euro, die man zu entrichten hat, wenn man ein Jahr lang die Datenbank vollumfänglich nutzen will, sind nicht der Rede wert. Der Inhalt und Mehrwert, der sich einem eröffnet, umso mehr. Und viele Skripte werden von den ehrenamtlich arbeitenden Top-Fachleuten sogar gratis eingestellt: Das trifft auch zu für unverzichtbare Skripte für professionelles Indizieren. Zum Vergössern bitte aufs Bild klicken.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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1 Kommentare

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Hallo Jochen
Ich arbeite gerne und viel mit der Indexfunktion von InDesign und kann ein Lied von der Sperrigkeit dieser Funktion singen. Allerdings: Ich verwende diese Funktion nur und ausschließlich bei – wie ich sie nenne – eindimensionalen Indizies. Also wenn es z.B. um Orte geht, die lediglich in zwei max. drei Schreibweisen vorkommen können.
Alle anderen Indizes lasse ich IMMER durch die Autoren/Herausgeber erstellen, weil ich das Erzeugen eines Indizes NICHT für eine Arbeit halte, die mechanistisch durch eine Software gemacht werden DARF:
“Friedrich I”, “Friedrich, der Große”, der “deutsche Kaiser” und noch die ganzen unterschiedlichen Schreibweisen und Beugungen zielen alle auf dieselbe Person hin und müssen alle auf diese Person hin indiziert werden. Das ist (und bleibt) eine intelligente, inhaltliche Bearbeitung eines Textes.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat der liebe Mensch, der für Peter Kahrel “die wirkliche Welt des InDesign” – ich meine es war für CS3 – den Index angelegt und bearbeitet hat, für diese Arbeit sogar einen Preis erhalten. Und das hat er mit Sicherheit nicht mit einer automatisierten Software-Funktion erstellen können.
Ich habe – gemeinsam mit dem Autor – selbst einmal einen Preis vom amerikanischen Verband für jüdische Bibliotheken für eine ähnliche Arbeit erhalten …
Auf der anderen Seite gibts da den Duden, der in seiner Ausgabe “Satz und Korrektur” einen völlig unbrauchbaren Index generiert hat, obwohl an diesem Projekt Thomas Ott – für mich einer der führenden XML-Spezies in Deutschland – mitgearbeitet hatte und ich dachte, der würds schon richten …
Liebe Grüße in den Süden
(in den ich in 8 Wochen auch komme)
Frank

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