Archive for April, 2010

Testimonial = Kundenaussage über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung

Wem glauben Sie mehr? Dem Autoverkäufer, der Ihnen erzählt, wie toll, günstig, sparsam, leise und innovativ der neue Wagen ist? Oder Ihren Kollegen, die seit 10 Jahren diese Automarke fahren und immer noch total begeistert sind?

«Tue Gutes und lass deine Kunden darüber sprechen». Immer noch erstaunlich wenige Unternehmen setzen gezielt Kundenaussagen ein.  Viele getrauen sich nicht, ihren Kunden nach einem Statement über die eigenen Produkte zu fragen. Meist helfen Kunden aber sehr gerne – noch dazu wenn sie mit Namen und evtl. der Webadresse auf Ihrer Website erwähnt (und verlinkt) werden.

Geben Sie Ihren Kunden einen echten Gegenwert und verlinken Sie deren Website. Sie gewinnen eine wichtige Stimme für Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt – und Ihr Kunde gewinnt einen Link auf seine Website. Links auf die eigene Website erhöhen das Ranking in Suchmaschinen (heisst: je mehr Ihre Website von guten Websites verlinkt wird, umso weiter vorne sind Sie in den Suchergebnissen zu finden).

Wichtig bei Kundenaussagen (Testimonials):

  1. Immer mit ganzem Namen und Ort. Verwenden Sie niemals anonyme Aussagen wie zum Beispiel: «Bruno P. aus L.» Das glaubt Ihnen niemand und schadet mehr (weil es unglaubwürdig wirkt – sogar wenn die Statements echt sind).
  2. Fragen Sie Ihre Kunden unbedingt (möglichst schriftlich) um Erlaubnis, dass die Aussage im Web und in Drucksachen verwendet werden darf!
  3. Evtl. gibt Ihnen Ihr Kunde sogar ein Bild von sich. Dies ist natürlich die stärkste Möglichkeit einer Kundenaussage.
  4. Verwenden Sie diese Aussage überall auf Ihrer Website (nicht nur in einer Auflistung) – möglichst immer passend zum Angebot.
  5. Evtl. haben Sie auch die Möglichkeit Aussagen als Ton- oder Videodokument aufzuzeichnen.


Natürlich wendet auch die SMI dieses Prinzip an. Sei es auf der Startseite der SMI (wechselnde Statements) – wie auch in einer Übersicht.

Kommentare (0)


simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken) und werfen einen Blick auf eher versteckte oder nicht hinreichend beachtete Funktionen. Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Vorrede (7. Mai 2010)

Nachfolgenden Blog hatte ich am 27. April veröffentlicht. Am 6. Mai kommentierte ihn Quarz – mit dem Hinweis, dass er auf tönernen Füssen steht: Denn er steht (und fällt eben) mit der (falschen) Behauptung, fürs Wandern durch die Musterseiten gebe es keinen Tastaturbefehl. Gibt es! Alt+PageDown/PageUp!

Ein Befehl, den ich bislang nur fürs Wandern durch Druckbögen kannte (und seit XPress-Zeiten benutze). Fürs Wandern durch Musterseiten ist er nicht dokumentiert (wenngleich sichtbar, wenn man, auf einer Musterseite, einmal ins Layout-Menü schaut:

Insofern ist der nachfolgende Text vom 27. April (ich werde was Praktikableres nachreichen) ein …

Musterseiten-«Trick», den wohl kaum einer braucht

Musterseiten, «Mustervorlagen» haben bei der Bearbeitung ein Handicap: Es gibt keinerlei Befehl, «zur nächsten» oder zur «vorherigen Mustervorlage» zu springen: der Preis für die frei wählbare Reihenfolge der Mustervorlagen. Die nachteilige Folge: Man muss zwischen den Mustervorlagen mit umständlicher Doppelklickerei auf die Musterseiten-Symbole hin- und herwechseln.

Es sei denn, man wird aufmerksam auf den unscheinbaren Befehl Als Mustervorlage speichern.

Er bietet, was eigentlich fehlt: den sehr schnellen Wechsel zwischen künftigen Mustervorlagen, zum Beispiel mit den Tastenbefehlen Umschalt-Strg+PageDown/PageUp (Win) bzw. Umschalt-cmd+PageDown/PageUp (Mac).

Neue künftige Mustervorlagen legen Sie als normale Seiten an und bearbeiten sie in diesem Status bis zuletzt. Erst nach Abschluss der Arbeit nutzen Sie dann den Befehl «Als Mustervorlage speichern».

Alte Mustervorlagen wenden Sie erst einmal auf neue Seiten an und bearbeiten dann diese Seiten weiter. Nach Abschluss der Arbeit nutzen Sie dann wieder den Befehl «Als Mustervorlage speichern». Die Doppel der Musterseiten, die dadurch entstehen, behandeln Sie am besten so: Wenden Sie die neuen Mustervorlagen an, und am Schluss wählen Sie den Befehl Nicht verwendete Mustervorlagen auswählen – und anschliessend löschen Sie diese Seiten ohne Gefahr.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

twitter_logo



Apr
15

Angst vor Social-Marketing?

Autor: | Kommentare (3)

Alle sprechen im Moment von Social-Media und Social-Marketing. Alle? Nicht ganz. Da gibt es ein kleines Land hinter den Bergen. Da haben viele Unternehmer noch nie etwas von Social-Marketing und deren Möglichkeiten gehört.

In Deutschland oder Österreich boomen die Seminare und Messen rund um die Themen Social-Media / Social-Marketing etc.

Aktuelle Ereignisse im Social-Media-Umfeld kommen in der Schweiz auch selten in die Presse (z.B. aktueller Fall Nestlé und Greenpeace). Es gibt schon viele Unternehmen, die «dank» Social-Media viel Geld verloren haben. Und zwar weil diese Unternehmen die Reichweite und Macht dieses Kanals massiv unterschätzt haben.

Aber natürlich gibt es auch Unternehmen, welche die neuen Möglichkeiten bereits erfolgreich einsetzen.


Haben Sie dies im Griff?
– Wie und wo werden Sie als Unternehmen bewertet im Internet?
– Wo spricht man über Sie im Internet?
– Wissen Sie, wie Ihre Kunden nach Ihnen im Internet suchen?

Melden Sie sich jetzt an: Der 1. Social-Marketing-Day findet am 5. Mai 2010 in Zürich statt.
http://www.social-marketing-day.ch/



simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Bedingter Text: Auf Vorarbeit zurückgreifen!

Bedingungen aufzubauen und dann, im zweiten Schritt, in Bedingungssätzen logisch zusammenzufassen kann mühsam sein. Es sei denn, Sie greifen auf vorhandene Bedingungen (und Bedingungssätze) klug zurück, zum Beispiel zentral abgelegt auf einem Server:

Der nachfolgende Dialog fragt Sie, aus welcher InDesign-Datei geladen werden soll. Na also.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

twitter_logo



Doppel genäht hält besser: Hier auch von uns die Tour-Daten Creative Suite 5/Rufus Deuchler 12.-15. April. http://bit.ly/cDacqq

Kategorien : InDesign
Kommentare (0)


Unter dieser Digitaluhr hat Adobe die Veröffentlichung einer neuen «Creative Suite» angekundigt: die fünfte Version dieses Programmbündels seit 2003. Auguren erwarten von den «CS5»-Programmen erneut zahlreiche Verbesserungen, aber auch neue Programme selbst.

Weltweit auf ihren Weg gebracht wird die CS5 am Montag, 12. April, 17 Uhr (Sommerzeit Zürich/Wien/Berlin) über eine halbstündige Online-Präsentation, die jeder verfolgen kann: Nur rechtzeitige Registrierung ist erforderlich und pünktliches Einloggen. Adobe empfiehlt, mindestens eine Viertelstunde vorher online zu sein.

Neugierigen hatte der Konzern in den letzten Wochen schon kleinere Einblicke gewährt in seine Software-Schmiede: U.a. soll in Photoshop die Bildverarbeitung deutlich vereinfacht worden zu sein.

Auf besonderes Interesse stösst die Creative Suite 5 bei InDesign-Anwendern. Zu Veranstaltungen deutschsprachiger Adobe InDesign User Groups haben sich inzwischen Hunderte von Interessierten angemeldet. Leider konnte die InDesign User Group «Switzerland» nicht so schnell reagieren wie sonst. Aber vielleicht findet der eine oder andere unserer Leser den Weg nach München oder Stuttgart oder lebt in der Gegend von Essen oder Köln.

Highlight der lokalen Veranstaltungen: der Auftritt von Rufus Deuchler, lange Zeit hauptamtlich bestallter Adobe-«Evangelist» und nun als «Freier» für Adobe unterwegs.

Links zu den fünf Veranstaltungen

Weltweit: 12. April 2010, 17 Uhr CET (frühzeitiger Login bis spätestens 16:45 Uhr empfohlen)
München: 12. April 2010, 18 Uhr (Designschule München)
Stuttgart: 13. April 2010, 18:15 Uhr (Hochschule der Medien)
Essen: 14. April 2010, 18 Uhr (Berufskolleg Ost)
Köln: 15. April 2010, 18 Uhr (KAP Forum für Architektur / Technologie / Design)

Nähere Einzelheiten auf den jeweiligen Websites; Registrierung erforderlich, Anmeldung schon jetzt möglich.
Besucher der Stuttgart-Veranstaltung kann ich persönlich begrüssen.

Misston aus Cupertino

Begleitet wird Adobes CS5-Launch von einem Misston aus Cupertino (Apple). Bekanntlich duldet Apple das Flash-Format von Adobe nicht auf iPhones und iPads. Man munkelt, der Konzern wolle damit verhindern, dass auf diese Weise «Meta-Plattformen» ins Spiel kommen, die entsprechende «Apps» allzuschnell auch auf Google-Smartphones oder -Tablet-Computern auftauchen lassen – und eher nach Kompatibilitäten schielen statt auf perfekte Anpassung an Apples Betriebssytem.

Adobe reagierte mit einem Compiler innerhalb der Flash-Software, die diese Beschränkung umgehen sollte: Auch er soll am 12. April offiziell vorgestellt werden. Apple verpflichtet nun alle Entwickler von iPhone- und iPad-Software per Vertrag, die Nutzung solcher Softwares zu unterlassen. (Quellen: New York Times, John Grubers Daring Fireball-Blog).

twitter_logo

Kommentare (1)