Archive for April, 2010
InDesigns Bedienfelder, Folge 28: «Pathfinder»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Das Problem
In InDesign ein Objekt erstellt.

Objekt gespiegelt.

Bild geladen: zeigt sich logischerweise ebenfalls gespiegelt: Sie haben ja die Schublade vorher gedreht!

Die Lösung
Nicht gespiegelte, verkleinerte Kopie aufs gespiegelte Objekt legen.
Beide auswählen.

Bedienfeld «Pathfinder»: «Addieren».

Trotz unveränderter Position ist das resultierende Objekt nicht mehr gespiegelt …

… und nimmt also auch sein Bild nunmehr ungespiegelt auf.

Warum?
Der obenliegende Container gab beim Addieren vor. Deshalb auch mit einer Kopie arbeiten (und «Konturenstärke bei Skalierung anpassen» – Bedienfeldmenü «Transformieren» – vorher ausschalten). Sonst verlieren Sie die Formatierung des unteren Objekts.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Quark übernimmt Gluon
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Wer in der Teilchen-Physik zu Hause ist, weiss es schon lange: Protonen und Neutronen bestehen aus RGB-Quarks und werden durch Gluonen zusammengehalten (Uni Bielefeld). Ähnliche Kräfte will nun der Software-Hersteller Quark bündeln, indem er das amerikanische Unternehmen Gluon übernimmt, international bekannt als XTension- und PlugIn-Hersteller.
Doch das Interessante an der Übernahme ist, dass Gluon nicht nur XTension-/PlugIn-Entwickler ist, sondern auch Entwickler vom «HyperPublishing System» (HPS), einem exzellenten und typischen «Publishing 3.0»-Produkt: hochgradig intelligente Templates, um Web- und Print-Seiten automatisch nach Regelwerk aus Datenbanken aufzufüllen. Anwender mit entsprechendem Rechteprofil können anschliessend bestimmte Layoutbereiche individuell anpassen, so dass das Corporate Design jederzeit bestehen bleibt. Quark will mit dieser Übernahme seine Position im Dynamic Publishing massiv ausbauen.
Die seinerzeitige Übernahme des Herstellers alap führte dazu, dass die alap-PlugIns für InDesign nicht mehr angeboten wurden. Bei der Übernahme von Gluon soll es nun anders laufen: Gluons XTensions (für QuarkXPress) und PlugIns (für Illustrator und InDesign) werden weiterhin vom Gluon-Team entwickelt und nach wie vor über den Gluon Online-Store erhältlich sein, hört man von Quark.
InDesigns Bedienfelder, Folge 27: «Informationen»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
InDesigns «Informationen» zeigen den Ablageort
Sie arbeiten an Ihrem Layout.
Sie zweifeln an der richtigen Dateiversion.
Sie wählen Menü Bearbeiten > Auswahl aufheben.
Sie haben das Bedienfeld «Informationen» geöffnet.
Sie stellen Ihren Mauszeiger über «Position» (gemeint ist «Ablageort»).
Sie sind glücklich.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Neues von der CS5
Autor: | KommentareDie Spekulationen, wie Adobe die neue Creative Suite (CS5) zusammenstellen wird, beschäftigen die User im Web. Bis dato erschien immer ca. ein halbes Jahr vor der Creative Suite eine neue Acrobat-Version. Dieses Mal nicht. Aus der Acrobat-Ecke hört man überhaupt nichts mehr – wird Acrobat etwa nicht mehr weiterentwickelt?
Eine kleine – aber entscheidende Änderung ist aber schon durchgesickert. Adobe wird zum Druckvermittler. Neu können sich Druckunternehmen bei Adobe registrieren und eine Preisliste für Standard-Druckaufträge einpflegen. Wird dieser Modus z.B. in InDesign aktiviert, werden bei jedem PDF-Export automatisch die 5 günstigsten Druckanbieter (im deutschsprachigen Raum) angezeigt – oder wahlweise die 5 günstigsten regionalen Druckanbieter. Das PDF kann dann mit einem Mausklick an diese Druckerei übermittelt werden. Damit haben die Druckereien die Möglichkeit, an neue Kunden zu kommen, und die Designer haben mehr Transparenz und Komfort bei der Druckerei-Auswahl.
Ob das allen Druckereien recht sein wird, bleibt die Frage. «Der Markt bleibe offen, da sich jede Druckerei bei Adobe registrieren kann. Adobe selber verdient bei der Vermittlung (noch – Anmerkung der Redaktion) nichts. Uns geht es darum, dem Designer den ganzen Prozess zu vereinfachen – jetzt neu bis und mit Druck», so der Chefentwickler Mark Lirpa.


