Archive for Mai, 2010

Mai
21

Google-TV

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Internet am Fernseher – und mehr:
Diese Woche hat Google «Goolge TV» angekündigt (Artikel NZZ, Artikel Spiegel Online). Internet und Fernsehen sollen – wie ja schon lange angedacht – verschmelzen. Man stelle sich vor, man kann zwischen dem Fernsehprogramm und Websites hin- und herschalten. Und noch spannender: Fernsehen mit Webdiensten verbinden! Das ergibt völlig neue Möglichkeiten der Interaktion. Und für Google wieder einen Milliardenmarkt für Werbung – «TV-Werbung». Google erfährt dann vielleicht auch, was wir uns am Fernseher anschauen – und schaltet dann gleich passende Werbung dazu. Naja.

Auf alle Fälle wird man in Zukunft den Fernseher auch über einen Browser bedienen können. Eine Marktnische kenne ich dann schon: einen Zusatzdienst, der Werbung ausblendet … :-)

Und ein weiterer Punkt: Web-Movies sind heute schon sehr wichtig  fürs Marketing – und werden in Zukunft noch wichtiger werden. Denn diese Movies können in Zukunft auf dem heimischen Sofa angeschaut werden …

Kategorien : News, Social-Media
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InDesign 7.0.1 ist da: Tastaturbefehl-Fehler ist behoben. http://bit.ly/cFgsfQ

Kategorien : InDesign
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Der Tastaturbefehl-Fehler von InDesign 7.0 (Creative Suite 5 bzw. CS5, nur deutsche und schwedische Version) ist behoben: Ein knapp 12 MB-grosses Patch beseitigt das Problem und führt zum Update auf InDesign 7.0.1.

Wichtig: Adobe rät dringend davon ab, evtl. schon angelegte eigene Tastaturbefehlssätze weiter zu benutzen. Sondern: Update durchführen und dann erst ein Duplikat des frischen «[Standard]» anlegen und dort die gewünschten Änderungen vornehmen.

Wir produzieren übrigens schon mit CS5 – ohne Probleme.

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Mai
14

Flash-Wars 1

Autor: | Kommentare (2)

Was braucht man noch Action im Kino, wenn die Realität doch viel spannender ist – kennen Sie schon Flash-Wars?

… Im Web-All gibt es einen mächtigen Player der Publishing-Saga, man nennt ihn Adobe. Und «Flash» ist eines seiner wichtigsten Werkzeuge (Formate). Mit Flash funktionieren wichtige Videoportale, aber auch Applikationen von Adobe selber.

Aber im Hintergrund verbünden sich dunkle Kräfte. Nein, nicht mit schwarzen Helmen, sondern z.B. einer davon in Jeans und schwarzem Rollkragenpulli. Dieser Mann hat bereits einige Revolutionen losgetreten – das ist auch sein Nomen-est-omen-Job bei Apple: Steve Jobs. Der behauptet, Flash sei veraltet, eine proprietäre Technologie und ein Speicherfresser für mobile Geräte.

Apple lässt auf seinem iPhone und auch auf dem neuen iPad kein Flash zu und verwendet die HTML-5-Technologie. Doch weil auch in einem Kinofilm zwei Kontrahenten zu einfach und zu platt wären, gesellt sich jetzt noch ein weiterer Gigant dazu: Microsoft. Microsoft kündigt an, dass der kommende Internet Explorer 9  HTML5 mit Videos im H.264-Format unterstützen wird – und sagt dazu «Die Zukunft des Web ist HTML5».

Apple setzt sogar noch eins drauf und schreibt seinen Entwicklern von iPhone- und iPad-apps vor, wie sie diese erstellen müssen (und zwar nicht mit dem Flash-Compiler – womit Flash auch als Entwicklungstool ausfallen würde). Adobe lässt sich das nicht gefallen und verklagt Apple.

Letzte Woche hat sich auch der Opera-Entwickler (Platz 4 der meistverwendeten Browser) positioniert – auf Seiten Apples. YouTube war bisher der grösste Flash-Anwender. Um die Filme zu sehen, wurde Flash eingesetzt. Nun hat YouTube eine neue Version am Start. Ja, Sie ahnen es bestimmt schon. YouTube setzt nun auch auf HMTL 5. Und YouTube gehört wem? Na, klar: Google. Damit sind nun alle grossen Herrscher der Web- und Publishing-Saga im Kampfgetümmel.

Sie meinen: Das wäre alle gegen einen? Der David Adobe gegen vier Goliaths? So einfach ist die Geschichte nicht! Denn Google kämpft natürlich auch zusammen mit Adobe in einer gemeinsamen Front: Chrom (der Browser von Google) integriert Flash direkt. Wird etwa Adobe von Google nur «benutzt»? War diese Ankündigung die Kriegserklärung gewesen?

Die Geschichte geht weiter. Demnächst. Live! Und soviel sei schon verraten: Eine Folge könnte das weltweite Anzeigenschäft zum Thema haben …

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Das sind die aus meiner Sicht wichtigsten knapp 40 Neuerungen von InDesign #CS5 für das Print-Gewerbe: http://bit.ly/cWrAoQ

Kategorien : InDesign
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Die herausragendste Neuerung dieses Upgrades ist nicht zuletzt ein Geschenk für die Grafiker: Wenn Sie einfache Animationen benötigen für interaktive Web-Dokumente, müssen Sie von nun an InDesign nicht mehr verlassen. Stattdessen bauen Sie solche Animationen direkt in Ihrem InDesign-Layout auf, importieren Ton, Video, Flash und Shockwave – und begutachten das Ergebnis noch vor jedem Export in InDesign selbst. Das hat, werden Sie sagen, mit Web und Präsentation viel, mit Print nichts zu tun.

Verschmelzung von Print und Web: eine Kostenfrage

Viele Print-Produkte können durchaus so gestaltet werden, dass sie für Druck, Präsentation und Internet gleichzeitig geeignet sind. Mit Hilfe ein und derselben Datei. Das spart eine Menge Geld. Statt dass Sie ähnliche Dokumente einmal für Print und ein andernmal fürs Web aufbauen, mit zweifachem Zeitaufwand bei Kreation, Verwaltung und Änderung, können Sie jetzt ein einziges Dokument vorhalten, das den Druck einserseits und Interaktivität und Animation andererseits bedient.

Deshalb diesmal zwei Artikel zu diesem Upgrade: Heute liste ich auf, welche Neuerungen aus meiner Sicht entscheidend sind für den Aufbau von Druckdateien und einfache Präsentationen. Ein zweiter Artikel wird die Neuerungen listen, die auf Interaktivität und Internet zielen.

Ab sofort: Upgrade- und Basis-Kurse auch für InDesign CS5

Die unten aufgelisteten Funktionen werden wir Ihnen in unseren Kursen genau erklären. Mit Anwendern früherer InDesign-Versionen üben wir die neuen Arbeitstechniken ein. Im Juni (Termine demnächst hier im Blog und auf www.smi.ch) bieten wir den ersten eintägigen InDesign Upgrade-Kurs an. Für Umsteiger von CS3 und früher empfehlen wir den UpgradePLUS!-Kurs.

Weitere Termine auf Anfrage.

InDesign CS5 setzt neue Massstäbe

Insgesamt entsteht das Bild eines Layoutprogramms, das an Eleganz, Bedienerfreundlichkeit und Produktivität Massstäbe setzt. Marketing wie Agentur, Druckerei wie Verlagsvorstufe werden gleichermassen profitieren. Die enormen Fortschritte, die sich in Illustrator und vor allem Photoshop CS5 getan haben, sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wir kommen auch darauf zurück.

Neben vielen kleinen versteckten Änderungen und Verbesserungen sind für mich diese knapp 40 Neuerungen die wichtigsten für den Print-Bereich:

Präsentation

  • Neuer Bildschirmmodus: ohne Bedienfelder («Präsentation»)
  • Zusätzliche Masseinheit: Pixel
  • Wahl des Seitenübergang: noch kurz vor PDF-Export
  • Fensterfüllende Animationsvorschau: allein schon zum Testen von Hyperlinks

Produktivität

  • Erste Dokument-Seite: nun auch links (optional)
  • «Vorschau»: bleibt aktiv, wenn das Programm beendet wird.
  • Farbfelder: jetzt auch in der «Steuerung»
  • Ecken: können einzeln editiert werden vie Bedienfeld mit Vorschau
  • Ebenen-Bedienfeld: mit Anzeige, Benennung, Sperren und Ausblenden jedes einzelnen Objekts
  • Vorschau auf externe Dateien: in InDesign via Mini-Bridge-Bedienfeld, ohne Wechsel zu Finder oder Explorer
  • Bildauswahl mit einem Klick: ohne Werkzeugwechsel
  • Auto-Anpassung von Bildgrösse: bei Skalierung von Rahmen (optional)
  • Drehen: mit Auswahl-Werkzeug
  • Dynamische oder statische Auto-Beschriftung: von Grafik und Bild; Metadaten können ausgelesen werden
  • Objekte gemeinsam transformieren: trotz verschiedener Ebenen, ohne Gruppierung
  • Abstandkontrolle: via neuem Abstand-Werkzeug
  • Spaltenausgleich: ungleiche Füllung mehrspaltiger Textrahmen wird angeglichen
  • Spaltenübergreifender Satz: Absätze (z.B. Überschriften)  können sich über benachbarte Spalten erstrecken
  • Spalten innerhalb von Spalten: Absätze können innerhalb einer Spalte noch einmal in Spalten aufgeteilt werden
  • Vertikaler Keil: unabhängig von Rahmenform und Konturenführung
  • Seitenweises Seitenformat: auch innerhalb eines Druckbogens
  • Vertikale Seitenanordnung: innerhalb eines Druckbogens
  • Weiterarbeiten: auch bei PDF-Export, im Hintergrund
  • Bridge: zeigt, mit welchen Dateien eine InDesign-Datei verknüpft ist

Sicherheit

  • Abdeckte Objekte vollflächig greifbar: Mittelpunkt-Suche nicht mehr erforderlich
  • Gruppen-Elemente vollflächig greifbar: ohne Werkzeugwechsel oder Gruppenauflösung
  • Font-Management: Dokument-Fonts können jetzt direkt im Dokumentordner verwaltet werden

Zusammenarbeit

  • Textänderungsverfolgung: à la Microsoft Word im Textmodus
  • Markierung von Seiten: via Seiten-Bedienfeld
  • Dokument-Kommentierung via «Cloud»: Seiten-Abbildungen können ohne PDF-Export zum Kommentieren ins Web gestellt werden, Kommentare zeigen sich live in InDesign

Komfort

  • Kurzzeitige Werkzeugwechsel: jetzt für fast alle Werkzeuge
  • Zoom: bei geöffnetem Dialog
  • Tabulatoren: Positionseingabefeld deutlich vergössert
  • Layoutanpassung: jetzt auch bei seitenweiser Änderung von Stegen und Spaltenabstände
  • Gerundete Werte: beim Bewegen und Skalieren bemüht sich InDesign jetzt um (meist) ganzzahlige Werte
  • Mehrfach platzieren: auch via Drag& Drop und für Rahmen und Linien
  • «Duplizieren und versetzt einfügen»: kann jetzt bei Duplikaten «Spalten» und «Zeilen» aufbauen
  • Konvertierung von URLs zu Hyperlinks: über ein neues Suchen/Konvertieren-Verfahren
  • Bedienfelder: übersichtlicher sortiert

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