Hier eine sehr gut umgesetzte Präsentation des Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) über den Medienwandel der letzten Jahre in der Schweiz. Mehr Infos: www.mediachange.ch
Eigentlich wollte ich mich nie zu den merkwürdigen Diskussionen in Deutschland um Street View und das Verpixeln von Häuserfronten äussern …
Doch dann sah ich gestern im Fernsehen «Kontraste» – und ich wusste: Ich als Deutscher bin mit meiner Meinung zu Street-View auch in Deutschland nicht allein.
Aber um Missverständnissen vorzubeugen: Google sollte man meiner Meinung nach intensiv auf die Finger schauen – aber Street-View ist das denkbar ungeeignetste Objekt.
Werfen wir einen Blick ins heutige Internet mit wenig(!) Hintergrundwissen: Was erfahre ich dort über eine Person:
Facebook liefert Alter, Freunde, Beruf, Familienstand, Hobbies, teilweise politische Einstellung und noch einiges mehr.
Bei eBay erfahre ich unter Umständen, was zuletzt gekauft wurde.
Bei Amazon, welche Bücher diese Person für interessant hält => wenn es Ratgeber sind, kenne ich auch die Probleme dieser Person.
Bei Twitter erfahre ich, dass diese Person mit der ganzen Familie für 2 Wochen in Österreich Ferien macht => Einladung an alle Einbrecher.
Ich erfahre weiter, wie sie das Hotel schlussendlich in Google bewerten.
Jetzt kann man natürlich entgegnen, dass man Facebook nicht nutzen muss. Sagen Sie das einem Jugendlichen. Wenn er Ihnen folgt: Er wäre sofort ein Aussenseiter, denn alle um ihn herum wachsen mit Social-Media-Diensten auf.
Warum wir in diesem Beitrag über Google Street-View letztendlich bei Facebook gelandet sind? Facebook hat in Amerika ein GEO-Tagging vorgestellt. Was dann möglich ist, darf man sich gar nicht vorstellen. Aber davon ein anderes mal
Die Wirtschaftswoche benutzt ja selten Superlative, wenn sie über Web 2.0 und Social-Media berichtet. In ihrer Juli-Ausgabe jedoch schreibt die WiWo:
«Facebook hat die Zahl von 550 Millionen Nutzern überschritten und könnte selbst Google gefährlich werden. Der Umsatz dürfte in diesem Sommer die Milliarde Dollar-Grenze überschreiten. Facebook ist ein Traum für Werbeindustrie!»
Gerade für die Werbung ist Facebook sensationell. Niergends sonst kann ich eine Anzeige schalten nur an Männer, zwischen 20 und 30, die als Hobby Fussball angeben. Oder an Frauen, zwischen 30 und 40, die sich für Yoga interessieren. Facebook hat also alle Chancen, Werbekunden von Google zu erben.
Für die Werbekunden bedingt das, dass sie Facebook und andere Social-Media-Dienste einschätzen können. Oftmals wird zu sehr aufs Hörensagen vertraut. Doch was bringt Social-Media wirklich? Was kann man konkret mit Facebook, Twitter und Co. anstellen?
Natürlich erhalten Sie bei der SMI alle aktuellen Informationen über Social-Media und Web 2.0. http://www.smi.ch/webmarketing
In den letzten paar Wochen ist einiges passiert. Hier die wichtigsten Kurznews:
- Die Adobe-Kurse der SMI laufen ab sofort auf Adobe CS5. Ein idealer Zeitpunkt, sich jetzt fit zu machen in CS5. Zum Beispiel mit unserem InDesign Upgrade-CS5-Kurs. Oder wenn Sie noch mit CS3 und älter gearbeitet haben unser 2-Tages-Upgrade-Plus!-Kurs.
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