Archive for Oktober, 2010
Sehr, sehr cool: InDesign findet neue Buch-Dokumente fast von selbst
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Ohne InDesigns «Buch»-Format könnte ich nicht leben (beziehungsweise keine Schulungsdokus schreiben). Erlaubt mir das Buch doch, die vielen Themen unserer Begleitmaterialien in jeweils eigenen Dokumenten vorzuhalten – und je nach Bedarf in beliebiger Reihenfolge neu zusammenzustellen.
Für durchgängige Seitenzahlen, Kapitelnummern, Absatznummerierungen – und nicht zuletzt für ein gemeinsames Inhalts- und Stichwortverzeichnis – sorgt dieses Dateiformat dann fast von selbst.
Was aber, wenn die Bestandteile eines Buches (sinnvollerweise in einem gemeinsamen Ordner) gezügelt worden sind? Dann guckt auch das Buch in die rote Fragezeichen-Röhre:

Doch keine Panik: Wenn die Buchbestandteile gemeinsam in einem neuen Ordner versammelt sind, legt man das Buch ebenfalls dort ab und öffnet es neu. Und siehe da: Sofort werden die Dateien wieder erkannt – und wollen nur noch aktualisiert werden:

Adobe: Publishing Suite ergänzt Creative Suite
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Verlagen, die für mobile Endgeräte publizieren wollen, bietet sich Adobe ab sofort als Partner an. Mit einer Publishing Suite soll die dritte Welle des Publizierens genommen werden: auf digitalen Mobilgeräten (Smartphones und Tablets), Vertrieb und Käuferanalyse inbegriffen.
Geblieben ist die Aufgabe, Inhalte zu ordnen und zu layouten. InDesign (und seine Geschwister aus der Creative Suite) bleibt Grundlage der Produktion. Hinzu kommt nun das Veröffentlichen: digitale Online-Wege statt Druckmaschine, ergänzt durch digitalen Vertrieb und digitale Käuferanalyse.
Damit reagiert der Hersteller von Photoshop, InDesign, Acrobat und der Erfinder von PostScript, PDF und Flash spät, aber vielleicht noch rechtzeitig auf eine Entwicklung, die seit Erfindung von Apples iPod massiv an Fahrt gewonnen hat: Angebot und Konsum von Inhalten via Web. Bekanntlich hatte der iPod im Verbund mit Apples iTunes Store eine einst mächtige Industrie komplett umkrempelt: die Musikindustrie. Gleiches wird schon seit längerem der Informationsindustrie prophezeit: Auch ihre Inhalte werden über kurz oder lang vor allem digital und erst in zweiter Linie analog (gedruckt) zum Kunden kommen.
Ob dieser nun auch für Print-Inhalte angebotene «vollständige End-to-End-Workflow für Digital Publishing» (Adobe) Erfolg haben wird, hängt vor allem von einem ab: davon, wie sexy der Konsument den Abruf der Inhalte empfinden wird. Adobe selbst hat darauf keinen Exklusiv-Einfluss. Die mit seiner Hilfe erstellten digitalen Print-Inhalte werden vielfach den Weg des Apfels gehen. Verkürzt: Was in den Stores von Apple erfolglos bleibt, bleibt vermutlich ganz erfolglos.
Keynote heute, 18.30 Uhr (MEZ)
David Wadhwani, Adobe-Verantwortlicher für alle «Creative Solutions»: «Die Publishing-Branche erfindet sich gerade neu. Verlage erschliessen sich neue mobile Geräte als Hardware-Plattformen für ihre Inhalte und leiten damit eine neue Ära mit Innovationen in Redaktion und Werbung ein.» Mitgedacht wird Apple immer: Man achte auf die Geräte, die Adobes Cheftechniker Kevin Lynch in seiner offiziellen Keynote heute benutzen wird (18:30 Uhr MEZ, Live-Stream).
Adobe unterteilt seine neuen digitalen, online-gestützten Publishing-Dienste so:
- Vorschau: für Apples (sic!) iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS sowie fürs hauseigene AIR (Adobe Integrated Runtime, gedacht für die Welt der Blackberrys, Galaxys und Androids).
- Zusammenarbeit: für Layout, Inhalt, Metadaten. PDF und HTML5 sollen unterstützt werden.
- Vertrieb: Speicherung, Vorhalten, Verteilen.
- E-Commerce: direkt oder über Händler-Plattformen à la Blackberry App World, Android Market, Google Apps Marketplace oder eben Apple App Store.
- Analyse: Kundenverhalten analysieren, Inhalte optimieren, Werbeeinnahmen erhöhen. All das soll transparent werden, traditionelle Verkaufsdaten ergänzen und, O-Ton Adobe, «zu einem umfassenderen Verständnis eines individuellen Abonnenten beitragen».
Information: http://www.adobe.com/digitalpublishing
Blog: http://blogs.adobe.com/digitalpublishing
Twitter: http://twitter.com/adobedigitalpub
Preise und Verfügbarkeit
«Die Digital Publishing Suite wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2011 verfügbar sein und als Professional und Enterprise Edition angeboten werden. Der Preis für die Professional Edition wird voraussichtlich 699 USD pro Monat betragen. Hinzu kommt eine Gebühr pro Ausgabe, deren Grössenordnung sich am Volumen eines Publisher orientiert. Der Preis für die Professional Edition umfasst den Zugriff auf die Digital Publishing Suite und die Erstellung von Applikationen für sämtliche Titel und Publikationen eines Anbieters. Die Enterprise Edition ist eine individuelle, mehrjährige Plattform-Vereinbarung, die den Zugriff auf APIs für die Integration von Backend-Publishing-Diensten beinhaltet, zum Beispiel Abonnement-Verwaltung und E-Commerce. Adobe bietet ausserdem professionelle Dienste an, um individuelle Projekte auf Unternehmensebene zu unterstützen.
Professionelle Publisher, die kommerzielle Anwendungen bereits vor Verfügbarkeit der Digital Publishing Suite einsetzen und verkaufen möchten, sind eingeladen, am Adobe Digital Magazine Publishing Prerelease Program unter http://www.adobe.com/beta teilzunehmen.»
Eine Vorabversion der Digital Publishing-Technologie steht in den Adobe Labs unter http://labs.adobe.com/technologies/digitalpublishing zur Verfügung. Voraussetzung ist InDesign CS5.
InDesigns Bedienfelder, Folge 39: «Tabelle»
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Tabelle ist eines von InDesigns Bedienfeldern, das viele Anwender für überflüssig halten: Zeigt doch die Steuerung Tabelleneigenschaften auch.
Stimmt: wenn eine Zelle als Zelle markiert worden ist (Esc-Taste). Blinkt jedoch nur der Cursor in einer Zelle, zeigt die Steuerung keinerelei Tabelleneigenschaften mehr.
Zur Demonstration dieser Aussage habe ich im Bedienfeld der Steuerung via Anpassen nur die Tabellen-Attribute aktiviert.

Die Steuerung zeigt, wenn der Cursor in einer Zelle steht, gar nichts mehr an – wohl aber immer noch das unterschätzte Bedienfeld Tabelle:

In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird. Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 38: «Tabellenformate»
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Tabellenformate in InDesign sind mächtig: Korrekt aufgebaut, gelingt mit ihnen die Formatierung selbst komplexer Tabelle mit wenigen Klicks – ohne Fremdmittel à la SmartStyles.
Allein schon die standardmässig angebotene 1-pt-Kontur zwischen allen Tabellenzellen lohnt, ein Tabellenformat vorzuhalten, das diese hässlichen Zeilenkonturen entfernt (zum Vergrössern bitte klicken; für Spaltenkonturen analog).
Und auch das meist überflüssig-hässliche Rähmchen um die ganze Tabelle herum erschlagen Sie mit dem Tabellenformat: Setzen Sie dazu die Konturstärke des Tabellenrahmen auf Null: im Dialog Allgemein.
Abweichende Einstellungen der Konturen sind dann Aufgabe von Zellenformaten.
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird. Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 37: «Zellenformate»
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In diesem Bedienfeld – schon gemerkt? – fehlt etwas: der Knopf Auf Basis zurücksetzen. In allen anderen Format-Bedienfeldern leistet diese Schaltfläche hervorragende Dienste: gelingt es mit ihr doch, Formate 1:1 auf ddas zugrundeliegende Format («Basiert auf») zurückzusetzen. Bei den Zellformaten hat man das wohl vergessen.

Was also tun, wenn Sie Zellformate voneinander abhängig machen und dabei auf die jeweilige Basis zurücksetzen wollen? Sie müssen einen Umweg gehen: Legen Sie ein frisches Zellformat an, das Sie erneut vom gewünschten Basis-Format abhängig machen. In dieser Situation ist es erst einmal ein 1:1-Duplikat der Basis.
Anschliessend das alte Format löschen und, falls eine Rückfrage kommt, das neue Format als Ersatz anbieten.
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird. Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Das Seminar für Eltern: Kinder, Jugendliche und Internet
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Eltern und Pädagogen (Lehrer, Jugendleiter etc.)
- lernen, wie Chat, Facebook und Co. funktionieren
- erkennen, wo für Ihre Kinder die jeweiligen Anreize liegen
- schätzen die Gefährdungspotentiale deswegen besser ein
- können kompetenter mit diesem hochbrisanten Thema umgehen und Ihre Kinder unterstützen
- Sie lernen die Möglicheiten in Facebook kennen und verstehen die wichtigsten Einstellungen.
Sollten Sie noch kein Facebook-Konto haben, werden wir zusammen Ihr Facebook-Zugang einrichten.
(Sie haben dann für die Zukunft Ihren Facebook-Zugang und können diesen kostenlos nutzen). - Wir gehen live in einen Chat – prüfen die Möglichkeiten und Gefahren. Sie loggen sich live in einen Chat ein und erleben selber, wie chatten funktioniert…
- Wir richten einen Kinderschutzfilter ein und zeigen die Funktionen.
- Wir sensibilisieren Sie für Themen wie Cyber-Mobbing, Copyright (Urheberrecht) und Abmahnungen.
Dieses Spezial-Seminar findet am Samstag-Morgen, 6. November, 09.00 bis
12 Uhr) und am Mittwoch-Abend, 10. November, 18.30 bis 21.30 Uhr, statt.
Anmelden können Sie sich direkt hier:
http://www.smi.ch/anmeldung/seminare.html




