Malware und Trojaner: Wenn Ihre Website Schaden anrichtet…
VonWas tun Sie, wenn Ihre Kunden Ihnen sagen, beim Aufruf Ihrer Website käme eine Meldung, die besagt, dass Ihre Website als «gefährlich» eingestuft sei? – Es könnte sich um ein Viren-, Trojaner- oder Malware-Problem handeln, wie es kürzlich einem Kursteilnehmer passiert ist.
Was könnten SIE tun, um dies zu verhindern – oder zumindest darauf aufmerksam zu werden?
- Scannen Sie Ihre Website regelmässig.
z.B. mit kostenlosen Diensten wie: http://wepawet.cs.ucsb.edu - Klingt simpel, ist aber trotzdem wichtig: Verwenden Sie sichere Passwörter und ändern Sie diese regelmässig.
- Regelmässige Backups. Verlassen Sie sich nicht auf Ihren Hoster und erstellen Sie selber regelmässig Backups.
- Halten Sie Ihre CMS (Content-Management-System) up-to-date. Z.B. WordPress sollten Sie regelmässig updaten (inkl. der verwendeteten PlugIns)
Ok, dies zur Prophylaxe. Aber was tun, wenn es akut ist – wenn also die Website oder der Blog Viren-Alarm angibt?
Lokalisieren Sie den Bösewicht. Nutzen Sie dafür z.B. die Google Webmaster-Tools (http://www.google.com/webmasters/).- Meist wird das Google-Webmaster-Tool den Bösewicht finden. Diesen Artikel oder die Seite dann möglichst löschen.
- Wenn der abermalige Scan (siehe Schritt 1) nun nichts mehr findet: Glück gehabt. Wenn er immer noch was findet: Arbeit!
- Ich würde dann mit dem Blog oder der Website den Server wechseln (sprich: den Provider wechseln). Das Problem sollte spätestens dann behoben sein.
Mir ist natürlich bewusst, dass dies eine «Pauschal-Lösung» ist und man jedes Problem für sich betrachten muss. Was man aus diesem Blog-Beitrag aber auf jeden Fall mitnehmen kann: Regelmässige Backups, regelmässig neue (und sichere) Passwörter und ab und zu ein Sicherheits-Check schaden nie! ![]()

