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Scrollrad von Apples Mighty Mouse – nervt nicht mehr
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Manche nervt es, andere lieben es: Mit den Apple Mighty-Mäusen (die mit den grauen Gummiknubbel-Scrollrädern) rollen Mann und Frau auch horizontal. (Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.)
Für diejenigen, die es gewohnt sind, dass es nur rauf und runter geht und auch in Zukunft weiterhin gehen soll, kommt nun der erlösende Weg:
Das Apple-Menü vom Leopard (vom SnowLeopard berichten wir später) führt zu den Systemeinstellungen, die Systemeinstellungen dann zu «Tastatur & Maus» – und die Karte «Maus» schlussendlich zu den befreienden Scroll-Optionen: «Nur vertikal». Na also – es geht doch noch.
Wer will, kann bei dieser Gelegenheit auch gleich noch die Verbindung des Knubbels zu einer Funktion aufheben. Ab jetzt kann wieder beherzt gedrückt werden. Mit den unten gezeigten Einstellungen kann dann schlussendlich jeder, der schon 20 Jahre Maus-Erfahrung hat, den Rechner noch fehlerfrei bedienen.

Wer noch viel mehr über das effiziente Arbeiten mit dem Schneeleoparden erfahren will, der besucht die Mac OS X-Kurse der SMI.
Wo sind die Abweichungen?
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Problem: Zwei ähnliche Dokumente (zum Beispiel aus InDesign): eine Version «vor der Korrektur», eine «danach». Nur was sich im einzelnen geändert hat, erkenne ich nicht sogleich.
Die Lösung: Acrobat. Acrobat vergleicht Dokumente – und hebt deutlich die Unteschiede hervor.
Schritt 1:
Exportieren Sie beide zu vergleichenden Dateien ins PDF.
Schritt 2:
Öffnen Sie beide Dokumente in Acrobat.
Schritt 3:
Wählen Sie in Acrobat den Befehl Dokument > Dokumente vergleichen…
Nach einem Moment Rechenarbeit (und einem Dialog, der Sie nach den zu vergleichenden Seiten und der Art der Dokumente fragt) öffnet Acrobat ein neues Fenster mit einem Bericht. Dort sehen Sie – als blaue Links – die verglichenen PDFs:
Schritt 4:
Ein Klick auf die blauen Dokumentnamen, und es öffnen sich modifizierte PDFs, die Ihnen nun deutlich anzeigen, was sich wo geändert hat: und das im neuen und im alten Dokument. Das PDF, das zum alten Dokument gehört, zeigt die unveränderten Passagen so: apricot spätere Änderungen (auch im Umbruch), magenta spätere Löschungen, hellblau die Stellen, an denen später eingefügt worden ist:
Das PDF, das zum neuen Dokument gehört, zeigt die geänderten Passagen analaog: apricot wieder die Änderungen, magenta die Textstellen, an denen gelöscht wurde, hellblau die Passagen, die eingefügt wurden.
Mehr Tipps? Gibt’s in meinem InDesign-Inside-Kurs. Aber Achtung: nur für InDesign-Profis! Einzelheiten zum Kurs:
>> http://www.smi.ch/anmeldung/layout-prepress.html
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Wo sanft die Dinos grasen …
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Guru-Botschaften stecken gern zwischen den Zeilen – und sind zum Beispiel in scheinbar harmlose Fragen verpackt. InDesign-Guru David Blatner (im anglo-amerikanischen Raum einst unangefochtener QuarkXPress-Guru) fragt in die Runde, locker-salopp, wer denn so Markzware’s ID2Q XTension nutzt und wo QuarkXPress eingesetzt werde bei InDesign-Usern. Um dann, als dritten Punkt, nachzusetzen: Gibt es schon irgendwo einen Einsatz von Apples abgespecktem Layoutprogramm Pages? Oder von Scribus, dem einfachen OpenSource-Layouttool (das, schreibt David, ja schon beim Installieren abschrecke, weil es nach «Xcode developer tools» frage; igitt!)
Die Unterzeile der Blog-Überschrift dreht die Fragen allerdings verräterisch um: «Do you use Scribus? Or Pages? Or QuarkXPress? Come tell us why!» Das aber kann auch so gelesen werden – oder sogar marktbeeinflussend so gemeint sein: «Liebe Firma Quark, liebe Firma Adobe: Gebt acht! Ihr habt mittlerweile schwer steuerbare Boliden am Markt, die, der schieren Mächtigkeit wegen, nicht nur helle Freude bereiten.» Und: «Hey, Scribus-Leute! Wenn Ihr punkten wollt, sorgt für glatte, verstehbare Abläufe! Dann geben wir Euch ’ne Chance.»
Wo sanft die Dinos grasen, entstehen Märkte für’s Kleine, Einfache. Wie sagten die Öko-, Sozial- und Polit-Gurus der 60er? «Small is beautiful.»




