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Mach’s-Besser-Taste – zum Vierten
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Bei dem heutigen Thema «vermengen» wir die Alt-Taste mit dem Leoparden oder seinem speziellen winterlichen Kollegen und der Quick-Look-Technologie. Soviel noch zur Erinnerung: Die Alt-Taste wird spasseshalber von vielen die Mach’s-besser-Taste genannt.
Und Quick-Look? Das ist die Apple-Technologie, mit der Betriebssystem extrem schnell Vorschauen von Dateien erzeugen kann, ohne dass die Erzeuger-Applikation gestartet werden muss.
Doch nun hinein ins Quick-Look-Thema: Meine Symbolleiste für die Ordneransicht sieht so aus:

Ich blende mir normalerweise in der Symbolleiste zusätzlich den «Pfad» ein und die «Übersicht» (eine der vielen Quick-Look-Komponenten) lasse ich in der Symbolleiste. Habe ich nun eine Datei ausgewählt und drücke entweder die Leerschlag-Taste (Spacebar) oder klicke mit der Maus auf das Auge, erhalte ich eine Vorschau, die irgendwo mitten zwischen anderen Fenstern auf meinem Monitor erscheint.
Drücke ich aber zusätzlich die Alt-Taste, dann verändert sich das Auge in einen Abspielknopf und die Diaschau kann beginnen.

Die Vorschau der Datei füllt nun den abgedunkelten Bildschirm optimal aus. Und womit beendet man eine Show? Na klar, mit der Escape-Taste – und für diese Taste haben wir hier im Blog auch schon mehrmals intensive Fürsprache gehalten.
Viel Spass beim Ausprobieren.
Mach’s-Besser-Taste – zum Dritten
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Nicht nur das Betriebssystem und die Publishing-Programme verbessern ihr Verhalten, wenn man die Alt-Taste drückt, sondern auch iTunes.
Die geänderte Reaktion ist nicht so offensichtlich wie in unseren bisherigen Beispielen, und es sind mir bisher auch nur in zwei Arbeitssituation aufgefallen: Einmal muss man sich in einer Wiedergabeliste befinden. Dort sind normalerweise nämlich manche Funktionen von iTunes nicht erreichbar.
So lassen sich beispielsweise im Modus Wiedergabeliste Musikstücke nicht löschen. Das Feld wäre grau im Menü. Drückt man jedoch die Alt-Taste, wird diese Funktion freigegeben.

Will man Musikstücke in andere Formate konvertieren (Menübereich Erweitert) wird beim Drücken der Alt-Taste der Befehl «[Codierart] erstellen» umgewandelt in «In „[Codierart]“ konvertieren …». Bei Codierart erscheint übrigens immer Ihre Voreinstellung aus dem Bereich Importoptionen.
Wenn auch Sie einen weiteren versteckten Alt-Befehl in iTunes kennen, dann schreiben Sie es uns doch!
Mach’s-Besser-Taste – zum Zweiten
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Nachdem wir bei unserer ersten Betrachtung der Mach’s-besser-Taste das Informationssystem des Mac-Finders auf einige Optionen überprüft hatten, schauen wir dieses Mal der Objekt-Erzeugung in Grafikprogrammen auf die Tasten.
Besonders schön gelöst in vielen Adobe-Programmen: Bei nachträglich-zusätzlichem Druck auf die Alt-Taste wird das Zentrum des ersten Mausklicks zum Zentrum der Form des aufgezogenen Objekts. Bei XPress 8 funktioniert diese Befehlsoption (noch?) nicht.
Lektion gelernt! Nun erwarte ich beim Skalieren von Objekten mit der Maus natürlich das gleiche Verhalten:
Hier spielt der Illustrator problemlos mit, und XPress 8 macht jetzt auch mit. InDesign erwartet den Einsatz des «Frei Transformieren»-Werkzeugs (Abbildung); der Photoshop muss im Transformations-Modus betrieben werden.
Nun wenden wir uns noch dem Auswählen von Bereichen zu. Hier punktet nur der Photoshop: Alt-Taste zum Aufziehen der Auswahl von der Mitte aus. Der Mensch erkennt viel schneller und präziser das Zentrum einer Form als die rechteckigen Fluchtlinien. Diese Alt-Tasten-Option wünsche ich mir wenigstens noch für den Illustrator.
Ich merke mir: Beim Aufziehen von Objekten oder Auswahlen bzw. beim Skalieren drücke ich kurz zwischenzeitlich die Alt-Taste und schaue dann, was passieren könnte (bevor ich die Maus dann tatsächlich los lasse). Ich bin zwar ein ganz klein bisschen langsamer, aber ich weiss immer über die Optionen Bescheid. Und dadurch bin ich wieder etwas schneller und habe immer das Gefühl: Ich mach’s besser …
P.S. Dieser Artikel ist nachträglich noch präziser formuliert worden. Leider gibt es beim Formulieren noch keine «Mach’s-präziser-Taste» …
Mächtige Mäuse und der Schneeleopard
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Über die Mighty Maus und ihr Nerv-Potential für langjährige und verdiente Mausbediener haben wir ja schon berichtet. Dort hatten wir uns aber nur die Situation beim Leoparden angeschaut.
Beim neuen Snow Leoparden wirken Maus und Katze ähnlich zusammen. Der Schneeleopard gewährt jedoch seinem Spielkameraden nun ein eigenes Kontrollfeld: Maus.
Bei unserem letzten Beitrag hatten wir zwei Felder ausdrücklich auf «Aus» gestellt, die manchen Power-User erst glücklich machen: den Druck aufs Scrollrad und den Druck in die Flanken der armen Maus. Hier lassen sich im PopUp bei «Andere …» nun Apple-Skripte (das nutze ich bei Produktionen) oder Programme auswählen und dann starten.

Wer noch viel mehr über das effiziente Arbeiten mit dem Schneeleoparden erfahren will, der besucht die Mac OS X-Kurse der SMI.
Mach’s-Besser-Taste – zum Ersten
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Es gibt am Rechner zwei Menschen-Typen: den «Mausquäler» und den «Tastenquetscher». Die erste Type führt jeden, aber auch jeden Befehl mit der Maus aus und verzweigt virtuos in die tiefsten Menü-Hierarchien mit unendlich langen Mausstrecken. Wahrscheinlich hetzt diese Usertype dabei auch noch die Maus! Wer dann die Unterseite dieser gequälten Maus anschaut, der weiss, was diese auf ihren langen Strecken erleiden musste.
Die zweite Bedienertype, um die wir uns hier besonders kümmern wollen, verrät sich durch das Aussehen der benutzten Tastatur. Der Verfärbungsgrad und die Abnutzung der einzelnen Befehlstasten weist dabei auf die besonderen Lieblinge hin. Viel-Mail-Schreiber haben beispielsweise eine abgewetzte @-Taste.
Wenn jedoch die Alt-Taste bei einer Mac-Tastatur besondere Abnutzungsspuren zeigt, dann haben wir es mit einem echten Profi zu tun. Ganz sicher. Sie verrät uns: diese Person, die kennt die MAC-Mach’s-Besser-Taste. Beispiel gefällig?
- Sie wollen wissen, wie «schwer» (Kilobyte) sieben Dateien zusammen sind?
- Die gewünschten Dateien zusammen selektieren/aktivieren und nun kommt’s: Nein, nicht einfach cmd+i …
- …sondern cmd+Machs-besser+i:

Mit dem Effekt, dass nun nicht mehr sieben einzelne Informationsfenster aufgehen, sondern nur noch eins mit der zusammengefassten Info:

Die dritte Spezie an Bedienern bekommt nun auch noch die Anleitung: Die «Mischbediener» nehmen das Kontextmenü (rechte Maustaste) und drücken dabei die Alt-Taste.
Und fast hätten wir die «Mausquäler» vergessen, aber auch die kommen nicht um das Drücken der Alt-Taste herum:


SnowLeopard und seine Problemchen
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Noch läuft nicht alles rund mit dem Schneeleoparden in der Druckproduktion. Über die Probleme mit Postscript-Schriften berichteten wir schon – das Update auf 10.6.2 hat die Font-Situation jedoch verbessert (aber nicht vollständig behoben). Ein anderes Problemfeld tut sich beim Farbmanagement auf:
Der SnowLeopard stellt seine Farbprofile nicht mehr wie gehabt bereit. So finden alte XPress-Versionen keine ICC-Profile mehr. Es sei denn, sie liegen bei XPress 7 im eigenen Ordner [XPress7-Programmordner]/Required Components/Profiles. Auch das Zuweisen des Profilordners über den Profil-Manager führt zu keiner sicheren Arbeitsweise. Man muss also zum Betrieb von XPress 7.x unter Mac OS X 10.6 alle benötigten ICC-Profile in diesen Ordner kopieren.
XPress 6.52 könnte über den bordeigenen Profil-Manager sicher funktionieren, wenn nicht andere Inkompatibilitäten zwischen XPress 6.52 und SnowLeopard dem entgegenstünden.
XPress 8.12 findet die Profile. Hier hat Quark die Veränderung von Apple in seinem Produkt berücksichtigt.
InDesign und Illustrator CS 3 und CS 4 finden Farbprofile auch nur noch dann, wenn sie am altbekannten Adobe-Ort unter ~/Library/Application Support/Adobe/Color/Profiles oder seinem Unterordner Recommended liegen – sie werden jedoch nicht mehr gefunden, wenn sie sich in den Color-Sync-Profil-Ordnern von Mac OS X 10.6.x oder beim Benutzer liegen.
Photoshop CS 3 und CS 4 finden an allen vorgesehenen Orten die Farbprofile.
Der von PDFX-ready vorgeschlagene Ort ist richtig für Adobe-Programme – für XPress 7.x müssten die Dateien zusätzlich an den oben beschriebenen Ort kopiert werden.
Wann und ob Apple diese Fehler beheben wird, ist nicht bekannt.


