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Die IFRA EXPO ist die führende internationale Messe für die Zeitungs- und Medienindustrie. Unser Gast-Referent und -Buchautor Georg Obermayr sandte uns einen kurzen Bericht:

«Die IFRA Expo in Hamburg war in diesem Jahr besser besucht als die letztjährige Messe in Wien. Die meisten interviewten Aussteller zeigten sich zufrieden über qualitativ hochwertige Gespräche. Auch der Media Port, an dem jeweils über den ganzen Tag hinweg in Referaten aktuelle Fallstudien und Zukunftsstrategien vorgestellt wurden, war beim Fachpublikum sehr gefragt.

Dieser hohe Zuspruch mag auch am aktuellen «Fetisch» der Branche liegen: dem Tablet. Besonders in der Halle mit den Publishing- und Vorstufen-Systemen gab es kaum einen Stand, an dem nicht auf einem iPad getoucht wurde.  Auch bei den Herstellern von Steuerungs- und Management-Systemen gehört es mittlerweile zum guten Ton, neben der klassischen Desktop-Anwendung auch eine mobile Version in App-Form anzubieten.

Bei der Aufbereitung von Inhalten für das Tablet scheinen sich zwei grosse Entwicklungslinien herauszukristallisieren: Der sehr designorientierte Ansatz etwa von Woodwing (meist integriert von A+F) und der inhaltsgetriebene, automatisierte Ansatz (etwa von Codesco), beispielhaft umgesetzt bei der App des «Spiegel». Jeder Ansatz hat seine Stärken und Schwächen …
Ganz zu schweigen davon, dass die Fragen nach Geschäftsmodellen und «dem-Geld-verdienen» bei dieser höchst dynamischen Marktentwicklung weiterhin umstritten bleiben.»


Anmerkung der SMI:
Der Begriff «Tablet-Publishing» für das Produzieren (zumindest von zeitungsähnlichen, aber meist auch schon generell) von Inhalten für iPad und iPhone scheint seit der IFRA und der Frankfurter Buchmesse nun zu dem Oberbegriff der neuen Medientechnologie geworden zu sein: auf Print- und Web-Publishing folgt nun also das Tablet-Publishing.

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Sep
13

Ab 2011 wird kassiert …

Autor: | Kommentare (0)

Die Zeitungen wandern mit den Inhalten ins Web – man kann es auch anders ausdrücken: Die Inhalte wandern ins Web und als Folge auch die Inhalte der Zeitungen. Das wissen wir alle.
Und im Web sind viele Inhalte kostenlos abrufbar … Auch das ist Allgemeingut.
Dass diese Situation für die Verlage finanziell heikel wird, das liest und hört man hinter der mehr oder minder vorgehaltenen Hand.

Die vorgehaltene Hand weggenommen hat dieser Tage nicht irgendwer, sondern die New York Times. Mit Mitteilungen auf der Homepage, mit Statements bei Kongressen.

Die New York Times wird den branchenweiten Vorreiter spielen wollen (oder müssen), wie man mit einem noch genauer zu definierenden Bezahlmodell den Web-Leser dazu bringen kann, für Inhalte nun doch zu bezahlen.
Und diese publizistische Vorbereitungsoffensive ist jetzt angelaufen mit Aussagen wie «Wir werden irgendwann in der Zukunft aufhören, die ‹New York Times› zu drucken». Die Jahreszahl 2015 steht im Raum, ohne sie zu bestätigen oder zu dementieren.

Die Eröffnung dieser Offensive führt wiederum bei den anderen renommierten Verlagen zu etlichen Kommentierungen und Beiträgen im Web, z.B. beim Spiegel Online: «Ende der Print-Ära» und «“New York Times” will Geld von Netz-Lesern – ab 2011». Mancherorts kann man die Kommentare auch noch gedruckt in der Zeitung oder in der Zeitschrift lesen …

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Aug
27

Google Street View

Autor: | Kommentare (2)

Eigentlich wollte ich mich nie zu den merkwürdigen Diskussionen in Deutschland um Street View und das Verpixeln von Häuserfronten äussern …

Doch dann sah ich gestern im Fernsehen «Kontraste» – und ich wusste: Ich als Deutscher bin mit meiner Meinung zu Street-View auch in Deutschland nicht allein.
Aber um Missverständnissen vorzubeugen: Google sollte man meiner Meinung nach intensiv auf die Finger schauen – aber Street-View ist das denkbar ungeeignetste Objekt.

Werfen wir einen Blick ins heutige Internet mit wenig(!) Hintergrundwissen: Was erfahre ich dort über eine Person:

  • Facebook liefert Alter, Freunde, Beruf, Familienstand, Hobbies, teilweise politische Einstellung und noch einiges mehr.
  • Bei eBay erfahre ich unter Umständen, was zuletzt gekauft wurde.
  • Bei Amazon, welche Bücher diese Person für interessant hält => wenn es Ratgeber sind, kenne ich auch die Probleme dieser Person.
  • Bei Twitter erfahre ich, dass diese Person mit der ganzen Familie für 2 Wochen in Österreich Ferien macht => Einladung an alle Einbrecher.
  • Ich erfahre weiter, wie sie das Hotel schlussendlich in Google bewerten.

Jetzt kann man natürlich entgegnen, dass man Facebook nicht nutzen muss. Sagen Sie das einem Jugendlichen. Wenn er Ihnen folgt: Er wäre sofort ein Aussenseiter, denn alle um ihn herum wachsen mit Social-Media-Diensten auf.

Warum wir in diesem Beitrag über Google Street-View letztendlich bei Facebook gelandet sind? Facebook hat in Amerika ein GEO-Tagging vorgestellt. Was dann möglich ist, darf man sich gar nicht vorstellen. Aber davon ein anderes mal :-)

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Die Organisation PDFX-ready mit tiefen Schweizer Wurzeln hat die Settings der Version 1.3 zum Erzeugen und Überprüfen von Druck-PDFs nochmals leicht überarbeitet.

Die wichtigsten Neuerungen in Kürze für Erzeuger von PDF

  • Gleiche Bridgesettings für CS3 bis CS5
  • Gleiche Ausgabestile/Ausgabesettings für CS3 bis CS5 (InDesign 5 bis 7)
  • Gleiche Ausgabestile für XPress 7 oder 8
  • Variante: Import von unprofilierten RGB-Bildern mit sRGB oder eciRGB
  • Wieder ein Distiller-Setting, falls beim Direktexport aus Layout-Programmen Probleme entstanden sein sollten.
  • Optimierte PDF-Überprüfungsprofile

Fazit:

  • Ohne wesentliche Veränderungen (gegenüber den «alten» Settings der Version 1.3) sind nun wesentlich vereinheitlichte Arbeitsweisen möglich.
  • Es wird immer noch der «Classic-Weg» gegangen: Die PDF enthalten nur CMYK und evtl. Sonderfarbe und keine Transparenzen – denn PDF/X-4 ist noch nicht «blind» austauschbar.

SMI – Ihr Partner zur Erzeugung und Überprüfung von drucksicheren PDF-Dateien

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Apr
08

Quark übernimmt Gluon

Autor: | Kommentare (1)

Wer in der Teilchen-Physik zu Hause ist, weiss es schon lange: Protonen und Neutronen bestehen aus RGB-Quarks und werden durch Gluonen zusammengehalten (Uni Bielefeld). Ähnliche Kräfte will nun der Software-Hersteller Quark bündeln, indem er das amerikanische Unternehmen Gluon übernimmt, international bekannt als XTension- und PlugIn-Hersteller.

Doch das Interessante an der Übernahme ist, dass Gluon nicht nur XTension-/PlugIn-Entwickler ist, sondern auch Entwickler vom «HyperPublishing System» (HPS), einem exzellenten und typischen «Publishing 3.0»-Produkt: hochgradig intelligente Templates, um Web- und Print-Seiten automatisch nach Regelwerk aus Datenbanken aufzufüllen. Anwender mit entsprechendem Rechteprofil können anschliessend bestimmte Layoutbereiche individuell anpassen, so dass das Corporate Design jederzeit bestehen bleibt. Quark will mit dieser Übernahme seine Position im Dynamic Publishing massiv ausbauen.

Die seinerzeitige Übernahme des Herstellers alap führte dazu, dass die alap-PlugIns für InDesign nicht mehr angeboten wurden. Bei der Übernahme von Gluon soll es nun anders laufen:  Gluons XTensions (für QuarkXPress) und PlugIns (für Illustrator und InDesign) werden weiterhin vom Gluon-Team entwickelt und nach wie vor über den Gluon Online-Store erhältlich sein, hört man von Quark.

Kategorien : XPress
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XPress8-IconSeit heute ist das Wartungsupdate XPress 8.1.6 auf der Homepage von Quark erhältlich. Neben kleinen Bugfixes und Optimierungen sind drei neue Funktionalitäten hinzugekommen:

Windows: Bilder öffnen aus XPress heraus
Die Funktion Edit Original ist jetzt für Windows verfügbar.

Seitenraster in Job Jackets
In einem Job Jackets lassen sich nun für jede Musterseite die Seitenrasterattribute festlegen.

Rasterstile in Job Jackets
Job Jackets können jetzt auch Rasterstile verwalten.

Kategorien : XPress
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