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Herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag, InDesign!
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In unserer Familie gibt es ein Sprichwort: Verspätete Geburtstagsglückwünsche sind wunderbar. Sie verlängern das Fest. Im Sinne solcher Festverlängerung hat Adobe indesign10anniversary.com scharfgeschaltet: eine tolle Seite zur Feier von 10 Jahren InDesign.
Der coolste Teil der Seite ist ein 78-Seiten-eBook-PDF mit dem Titel Page by Page («Seite um Seite», gratis). Autorin: Pamela Pfiffner, einst Herausgeberin des InDesign Magazine und Chefredaktorin einiger anderer Zeitschriften, darunter MacUser und Publish.
Die Seite zeigt ausserdem einige Videos, die für unbestimmte Zeit wöchentlich ergänzt werden. Es gibt eine interaktive Zeitleiste – und einen flammenden Aufruf, InDesigns kostenlose Testversion herunterzuladen, eine Vollversion oder ein Upgrade zu ordern. Ich verstehe natürlich, warum dieser Aufruf dort steht (es geht hier immerhin um ein Adobe-Produkt), aber etwas spassig finde ich das schon. Denn wenn man an der Seite Interesse hat, besitzt man die Software wahrscheinlich schon!
Wie dem auch sei: Wir gratulieren Adobe zu dieser witzigen Seite, dem wunderbaren Gratis-Buch und, allem voran, zu diesem Programm. Wir wünschen 10 weitere exzellente Jahre!
Blogpost von David Blatner vom 9. März 2010. Aus dem Amerikanischen frei übersetzt.
InDesigns Bedienfelder, Folge 21: «Ebenen»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Konservativ: Ebenen erhalten
Keine Frage: Keine Information über «Ebenen» ist wichtiger als dieser eine Hinweis: dass sich alle InDesign-Objekte den Namen «ihrer» Ebene merken. Auch,wenn sie in die Zwischenablage genommen, als Snippet exportiert oder in eine Bibliothek aufgenommen werden. Und also kann jedes Objekt, das so aus dem Layout herausbefördert wurde, bei seinem Re-Import sich wieder an «seine» Ebene erinnern.
Das Zauberwort hierbei ist: «kann». Es tut es nicht automatisch. Ein kleines Häkchen ist zu setzen: das dann aber in jedem Dokument wirkt. «Ebenen beim Einfügen erhalten.» Eine echte Programmeinstellung!

Fehlt eine Ebene, nach der ein zurückkommendes Objekt verlangt, wird sie automatisch angelegt: in CS4 automatisch als oberste Ebene. Sind benötigte Ebenen vorhanden, aber gesperrt, wird der Anwender gebeten, sie zu entsperren. Nur gegenüber Ebeneneinstellungen bleiben Objekte ohnmächtig: In Sachen Ebenenfarbe, -optionen, -position (in der Stapelreihenfolge von «Ebenen») haben immer die Einstellungen des Zieldokuments das letzte Wort – nicht das re-importierte Objekt.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 20: «Tags»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Unter anderem: Startbahn für «Nur-Text-PDFs»
Mit «Tags» können Sie Bestandteile Ihres Layouts markieren: Bei Übergabe des InDesign-Dokuments an andere Medien (Internet, Mobilgeräte) können diese Markierungen wieder ausgelesen werden – und steuern dann, wie der Inhalt der Seiten dort auftauchen soll.
Bei der Suche nach einem versteckten Bonbon für diese Serie stiess ich auf eine Tag-Verwertung, die ich bisher noch nicht gekannt hatte: Wenn Sie ein Tag names «Artifact» anlegen, können Sie mit ihm dafür sorgen, dass damit getaggte Objekte in anderen Medien überhaupt nicht auftauchen: zum Beispiel im PDF.

Das kann hochwillkommen sein – wenn der PDF-Empfänger die Möglichkeit bekommen soll, das PDF wahlweise mit oder ohne Bild, mit oder ohne Seitenzahl, Schmuckelement, Farbfläche zu betrachten und auszuwerten.
Tags müssen natürlich mitexportiert worden sein.

Drücken Sie anschliessend in Acrobat Ctrl+4 (Win) bzw. Cmd+4 (Mac) – und siehe da: Die mit «Artifact» getaggten Objekte verschwinden. Wieder Ctrl+4 (Win) bzw. Cmd+4 (Mac) – alle Elemente sind wieder da.
Was stösst dieser Tastenbefehl an? Es ist der Befehl Anzeige > Zoom > Umfließen. Er stellt die Inhalte eines PDFs fortlaufend dar. Heisst, bezogen auf Text: InDesigns Zeilenumbrüche werden aufgehoben, lediglich Absatzmarken werden widergespiegelt, Umbruch gemäss Fensterbreite.
Stark herausgezoomt (Schrift mini), und Sie können solche Textteile ohne unerwünschte Absatzmarken kopieren und weiterverarbeiten – ohne gleich einen kompletten Textexport anzustossen.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
So erhalten Sie wirklich die «Originalgröße»
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Problem: Der Befehl Ansicht > Originagröße zeigt nicht die Originalgrösse an. Wie kann ich für Originalgrösse sorgen?
Lösung:
- Wir legen ein A4-Dokument im Querformat an, halten ein A4-Blatt auf die Monitorscheibe und zoomen, bis beides deckungsgleich ist. Wir merken uns den Zoomfaktor. Siehe Abbildung:

- Wir besorgen uns von InDesignSecrets.com das kleine Dave Saunders-Skript «Zoom140Percent». Download der .zip-Datei: klicken Sie hier.
- Wir installieren das Skript. Wie Skripts nach Download und Entpacken zu installieren sind, habe ich hier beschrieben.
- Wir wählen Bearbeiten > Tastaturbefehle, wählen dort den Produktbereich «Skripten» und in der «Benutzer»-Gruppe das frisch installierte Skript. Wir geben ihm den Tastenbefehl Befehl+1 (Windows: Strg+1) und sagen «Ok». Siehe Abbildung:

- Wir klicken im Skripten-Bedienfeld mit der rechten Maustaste auf das neu installierte Skript und wählen den Befehl «Skript bearbeiten».
- Ist das Skript erst einmal geöffnet, finden Sie die Zahl «140»: Die ersetzen wir mit dem Wert, den wir an unserem Monitor als «1:1-Zoom» herausgefunden haben. In meinem Fall: 153.
Fertig. Von nun an wird InDesign Ihnen jedes Dokumente akkurat 1:1 anzeigen: via Befehl+1 bzw. Strg+1.
Hintergrund:
Ihr Layout wird von den Monitorpixeln wiedergegeben. InDesign prüft nicht, wie gross diese Pixel auf dem jeweiligen Monitor sind. Es geht von einem (längst überholten) Uralt-Standard aus: der ca. 0,353 mm grossen Pixelbreite/-höhe eines Macintosh-Monitors aus dem Jahr 1988. Dort verteilten sich auf 25,4 mm Breite (= US-amerikanischer Zoll bzw. «Inch») genau 72 Pixel: die 72 Dots per Inch (72 dpi).
Heute werden Monitore mit so grober Pixelung nicht mehr gebaut. Die Pixelgrösse ist um 50% und mehr verkleinert worden. Auf meinem Monitor sind sie schon so klein, dass ca. 110 Pixel in ein Zoll hineinpassen – 110 dpi statt 72 dpi! Die Software denkt aber immer noch, die Auflösung betrage 72 dpi. Und entsprechend zu klein wird das Layout dargestellt.
Übrigens: Powertipps und spannende Diskussionen über InDesign gibt’s auch in meinem InDesign-Inside-Kurs. Aber Achtung: nur für InDesign-Profis! Einzelheiten zum Kurs: >> http://www.smi.ch/anmeldung/layout-prepress.html
InDesigns Bedienfelder, Folge 18: «Seitenübergänge»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Seitenübergänge: denn InDesign kann PowerPoint-Ersatz sein
Seitenübergänge sind Aufmerksamkeits-Wecker und Grobstrukturierer in jeder Präsentationen. Das deutliche Neu des Screens zeigt dem Betrachter/Zuhörer: Ein neues Thema beginnt. Insofern alles andere als Spielerei. (Dass viele PowerPoint-«Experten» diesen wichtigen Effekt vollkomen zunichte machen, indem sie konkurrierend auch innerhalb ihrer Präsentationen mit 1001 ermüdenden Effekten rumspielen, steht auf einem anderen Blatt.)
Jedenfalls: PowerPoint ist schon lange nicht mehr der letzten Weisheit Schluss. Es hat zwar den Vorteil, dass wir es auf nahezu jedem Rechner vorfinden – aber genau das ist auch sein Nachteil. Kaum fehlen benutzte Schriften auf der Zielmaschine, verhaut es das ganze, mühsam gebastelte Layout, und das Corporate Design ist dahin.
Insofern ist aus grafischer Sicht das PDF ohne Zweifel die professionellere Wahl: einmal erstellt, behält es sein Aussehen. Auf jedem Rechner.
Die Technik ist simpel, Das Bedienfeld «Seitenübergänge» bietet alles, was man braucht:
– Übergangs-Wahl
– Übergangs-Richtung
– Geschwindigkeit
… und im Fuss das kleine Knöpfchen «Auf alle Seiten anwenden».
InDesign beim Kämmen …
Das Ganze ist so einfach gestrickt, dass kaum eine «versteckte Funktion» zu finden ist: es sei denn, man schaut mal wieder in das Bedienfeldmenü. Voilà, da ist er, der mysteriöse Befehl «Wählen…»: der die Liste des «Übergang»-Popups komplett auffächert und via Mouseover jeden Effekt interaktiv illustriert.

Zu diesem Dialog findet auch, wer über dem Seiten-Bedienfeld die rechte Maustaste betätigt. (Der Befehl wirkt sich erst einmal auf markierte Seiten aus.)
Bleibt die gelegentliche Frage, wie man im PDF die Seitenübergänge denn nun sichtbar stellen kann. Nun, ähnlich PowerPoint nur im sog. Vollbildmodus (Acrobats Anzeige-Menü).
Achtung
Das, was Adobe «Intelligenter Textumfluss» nennt (gemeint ist Textfluss, also das automatische Hinzufügen/Entfernen von Seiten, wenn Textmengen sich ändern), ist nicht in der Lage, Seitenübergänge anzulegen. (Zum Vergrössern bitte klicken.)
Dem Vorschlag, den das Programm unter diesen Bedingungen anbietet – Textfluss eingeschaltet, Seitenübergänge auch –, sollte man gleichwohl nicht folgen:

Neue Seiten würden nun alle dem letzten Druckbogen (des Dokuments, des Textabschnitts, des Abschnitts, je nach Voreinstellung) hinzugefügt. Und nach 10 Seiten im Druckbogen wäre dann Schluss.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.





