Author Archive
Adobe stellt Flash Player für Mobilgeräte ein (Flash Wars II)
Autor: | Kommentare
Im ersten Teil der Flash Wars-Trilogie ging es um Intrigen:
Der Mann im dunklen Rollkragenpullover demütigte im Mai 2011 das «grosse A» (hier der Artikel), und behauptete, dass dieses mit veralteter (Flash-)Technologie arbeiten würde.
Was passiert nun im zweiten Teil?
Das «grosse A» war weiterhin ganz erbost und setzte alle Hebel in Bewegung, damit die Flügel der Marketingmühlen noch einmal ganz schnell drehten – allerdings ohne jegliche Windunterstützung –, und liess die Mühlen deshalb im Herbst ermattet abstellen. Hat Apple den Flash War nun wirklich gewonnen?
Durch Deutschland weht mittlerweile eine steife Weihnachtsbrise: Denn ein anderes A – das von Aldi – könnte zur Windmaschine werden. Beim nördlichen Nachbarn wirbt man für das Aldi-Android-Tablet mit der zusammengefassten Aussage: «Es spielt Flash ab».
Was Aldi vielleicht vergessen hat zu sagen?: Adobe will die Flash-Player-PlugIns für Mobilgeräte einstellen und sich auf AIR und HTML5 konzentrieren …
Wir fassen zusammen:
- Apple sagt nichts mehr zu Flash
- Adobe will Flash für Mobil-Geräte einstellen
- aber Aldi (und somit Android) benutzt jetzt Flash als wichtiges Kauf-Argument.
Wie die Story endet? Das verraten wir erst in Flash Wars III …
* * * * *
Erste Anzeichen für Software, die HTML5-Elemente produzieren kann, sind mittlerweile auch schon vorhanden – allerdings noch nicht von Adobe, sondern von der Firma «Tumult»: Das Produkt nennt sich «Hype».
Publizieren auf dem iPad – fast ohne Einstiegshürden
Autor: | KommentareDie Boliden Adobe, Quark und andere müssen sich im Tablett-iPad-Markt, was die Preismodelle betrifft, noch finden. Aufenthaltsort momentan: irgendwo zwischen Parkplatz oder Standspur und Geisterbahn. Auf dem Tablett-Highway werden sie momentan von der GoKart-Konkurrenz überholt: vom eBook.
Ende April war es soweit
Amazon hat den Kindle-Shop auch in Deutschland eröffnet. Über 650’000 Buchtitel in elektronischer Form (mehr als 25’000 deutschsprachige Bücher) sind hier bereits zu finden. Aber auch Zeitungen wie «Die Zeit», «Handelsblatt» oder die «Financial-Times» sind da zu finden. Für uns Schweizer sind die NZZ und die NZZ am Sonntag auch als digitale Version verfügbar.
Natürlich gibt es Unterschiede zwischen ePub (z.B. dem Kindle-Shop von Amazon) und dem iPad-Publishing (über Apple) – nicht nur technisch:
Amazon setzt die Eintrittshürden extrem gering an: Es entstehen keine Kosten beim Einstellen von Inhalten in den Shop von Amazon. Erst beim Verkauf einer Ausgabe bekommt Amazon 30% des Kaufpreises (und übernimmt dafür den Bezahlvorgang und die digitale Auslieferung etc.).
Und auch hier: Amazon hat 2 Preismodelle (da es sonst ja zu einfach wäre). Das Preismodel ist abhängig von der Dateigrösse, dem Verkaufspreis und dem Land, in dem verkauft werden soll. Alle Infos und die Registrierung als Publisher gibt es hier >link<.
Das Format, um solche eBooks zu erstellen, ist «ePub». Die grafischen Möglichkeiten sind wesentlich begrenzter als beim iPad-Publishing bei Apple. Aber Bilder und Movies können auch problemlos eingebunden werden.
Zwei Tendenzen lassen sich momentan beobachten:
- Bücher (na klar) und textlastigere, aber auch kleinere Zeitschriften, Zeitungen oder Handbücher wählen aus Kostengründen den ePub-Weg.
- Wer jedoch mit seinem Tablett-Auftritt mit guten oder sehr guten Webseiten konkurrieren will, der wählt den iPad-Weg. Wenigstens so lange, bis die Preismodelle für iPad-Apps in für KMUs akzeptable Bahnen gelenkt sind.
»» ePub ist eine sehr günstige, effiziente Methode, um Publikationen auch digital lesbar zu machen, vorausgesetzt, Sie können das 70%-Preismodell nutzen. Wie Sie aus InDesign oder XPress auch ePub-Formate erstellen können, erfahren Sie in unseren Kursen «von InDesign aufs iPad» und «von XPress aufs iPad».
Oder natürlich individuell in Ihrem Unternehmen mit Ihrem Projekt – mit unserer Unterstützung.
www.smi.ch / Tel. 062 745 90 15
Adobe trotzt Apple: Eigenes Tablet von Adobe
Autor: | Kommentare
Adobe geht im Kampf um Flash in die nächste Runde. Hintergrund: Apple lässt noch immer keine Flash-Applikationen auf seinem iPhone und iPad zu. Adobe kontert jetzt – und das in ungewohnter Art: Adobe kündigte einen Tablet-PC an.
Das Spezielle daran: Weder Microsoft, Google noch Apple sind daran beteiligt.
Adobe scheint dabei mit einem chinesischen Tablet-Hersteller zusammenzuarbeiten, der bisher für einen Großen der Branche gefertigt hat. Patentanwälte der anderen Anbieter sollen schon Überprüfungen auf Urheberrechtsverletzungen aufgenommen haben.
Das High-Tech-Tablet mit dem Namen InFarct unterstützt Flash, hat 2 Kameras, die zusammen als Stereo-3D-Cam laufen. Die dazu entwickelte neue Flash-Version wird es ermöglichen, dass man auch ohne spezielle 3D-Brille sein Gegenüber im Chat als 3D-„Animation“ auf dem Bildschirm sehen kann. Name dieser neuen 3D-Technik: Flash Real Life.

Flash – die Technik von gestern? Nein, jetzt geht’s weiter!
Die Apps zum neuen InFarct kann jedermann mittels einer neuen, kostenlosen Software (sehr einfach zu bedienen, ohne Programmierkentnisse) selbst erzeugen. Der Name: InPut. Kann ab sofort in den AdobeLabs herunter geladen werden.
Und was die Grafische Branche erschüttern könnte: Es wird auch eine «Publishing-Edition» geben – auf diesem Tablet mit dem Namen «InMortuus» ist bereits die Adobe-Master-CS-Suite installiert (InDesign, Photoshop etc.) – und was besonders spannend ist: Adobe arbeitet dabei jetzt mit einem ostasiatischen Druckerei-Netzwerk zusammen. Das heisst, alle InDesign- oder Acobat-PDF-Dokumente können in einem internen Shop gleich zum Drucken weitergeleitet werden (Kostenzusammenstellung jeweils gleich online). Adobe entwickelt sich also wirklich zum «Komplett-Anbieter».
Über die Preise wird Adobe erst auf einer Pressekonferenz heute Nachmittag mehr verraten.

