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Bericht über App Studio und QuarkXPress 9
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Am 1. September erschien der Publisher (Ausgabe 4-11) mit einem grossen Artikel über das App Studio in XPress 9.1 von unserem XPress-Trainer Detlev Hagemann.
Den unbebilderten Artikel können Sie »» hier online lesen.
Den nächsten Kurs mit XPress und iPad können Sie bei uns buchen: Kurs 120
«Thelonious» ist online! (WordPress 3.0)
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WordPress 3.0 ist seit heute auch in deutsch online. WordPress ist der Standard im Blogbereich. Es wurde ein neues Standard-Theme (Twenty Ten) spendiert. Hier die neuen Funktionen dieses Upgrades (eines der grössten in der Geschichte von WordPress):
- Die Multiuser-Version wurde neu in die “normale” WordPress-Version eingebunden. Neu kann die MS-Version (Multisite) aktiviert werden. Mit dieser Funktion kann man mehrere Blogs (mit jeweils eigener Domain) innerhalb einer Installation verwalten.
- Menü-System: Jetzt kann man per Drag & Drop einfach eigene Menüs zusammenstellen (Voraussetzung ist natürlich, dass das gewählte Theme dies auch unterstützt).
- Aktualisierung von Plugins: Neu können gleichzeitig mehrere PlugIns aktualisiert werden.
- Dann gibt es noch kleine, feine Änderungen wie eine Kontext-Hilfe und der Admin-Name und -Passwort können jetzt bei der Installation eingegeben werden.
- Die vollständige Liste der Neuheiten finden Sie hier: http://codex.wordpress.org/Version_3.0
Das Upgrade kann automatisch in WordPress gemacht werden (dieser Blog läuft bereits mit WordPress 3.0).
PS: Ach ja der Titel: WordPress 3.0 ist dem Jazz-Musiker Thelonious Monk gewidmet, darum der Übername der neuen WordPress-Version «Thelonious».
Ein Wort zu «schönen Websites»
Autor: | KommentareIch höre immer wieder von Webdesignern die gleiche Antwort auf meine Frage, warum denn die Startseiten Ihrer Kunden oft ein grosses Bild beinhalte: «Die wollen das so. Ein schönes, grosses Bild und ein “Herzlich Willkommen”».
Liegt es nicht in der Verantwortung des Webdesigners, den Kunden darauf aufmerksam zu machen, dass Suchmaschinen auf Inhalt (Content = Text) anspringen? Dass es für das Suchmaschinen-Ranking (unter anderem) entscheidend ist, was auf der Startseite steht?
Und die Kunden, die mit «search engine marketing» oder «search engine optimization» nichts anfangen können, kann man zum Beispiel folgende Grafik präsentieren. Sie zeigt, wieviel Aufmerksamkeit die Suchergebnisse bei Google erhalten.
(Untersuchung von Chitika Research)
Das bedeutet, wenn man auf Platz 11 der Suchergebnisse ist, man noch ca. 1 Prozent Aufmerksamkeit bekommt. Wie oft klicken Sie auf die 2. Ergebnis-Seite?
Spätestens jetzt muss der Kunde entscheiden: Möchte ich «meine Traumwebsite» oder möchte ich eine Website, die von meinen potentiellen Kunden gefunden und beachtet wird. Und jetzt hat man die Wahl!
Viele weitere Inputs und Tipps fürs Webmarketing erhalten Sie bei unserem 150-Minuten-Seminar. z.B. am 15. Juli, 16.30 bis 19.00 Uhr in Zofingen. Melden Sie sich jetzt an <hier klicken>!
Bildbearbeitung im Web
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OpenSource-Software und Programme, die direkt im Webbrowser bedient werden, sind immer häufiger anzutreffen.
Ein schönes Beispiel dafür: http://pixlr.com
Dieses Gratistool ist eigentlich ein kleiner Photoshop. Diese Bildbearbeitung läuft direkt im Webbrowser und bietet eine unglaublich grosse Funktionalität.
Die Anwendung kann in verschiedenen Sprachen laufen (auch Deutsch). Diese Alternative lohnt sich also für alle, die ab und zu mal ein Bild für Web oder auch Print bearbeiten müssen.
Wer jetzt meint, das sei eine «Light-Version», der täuscht sich. Ebenen, Ebenstile und viele Werkzeuge, Filter und Funktionen, die man aus Photoshop kennt, sind hier vorhanden. Kostenlos.
Flash-Wars 1
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Was braucht man noch Action im Kino, wenn die Realität doch viel spannender ist – kennen Sie schon Flash-Wars?
… Im Web-All gibt es einen mächtigen Player der Publishing-Saga, man nennt ihn Adobe. Und «Flash» ist eines seiner wichtigsten Werkzeuge (Formate). Mit Flash funktionieren wichtige Videoportale, aber auch Applikationen von Adobe selber.
Aber im Hintergrund verbünden sich dunkle Kräfte. Nein, nicht mit schwarzen Helmen, sondern z.B. einer davon in Jeans und schwarzem Rollkragenpulli. Dieser Mann hat bereits einige Revolutionen losgetreten – das ist auch sein Nomen-est-omen-Job bei Apple: Steve Jobs. Der behauptet, Flash sei veraltet, eine proprietäre Technologie und ein Speicherfresser für mobile Geräte.
Apple lässt auf seinem iPhone und auch auf dem neuen iPad kein Flash zu und verwendet die HTML-5-Technologie. Doch weil auch in einem Kinofilm zwei Kontrahenten zu einfach und zu platt wären, gesellt sich jetzt noch ein weiterer Gigant dazu: Microsoft. Microsoft kündigt an, dass der kommende Internet Explorer 9 HTML5 mit Videos im H.264-Format unterstützen wird – und sagt dazu «Die Zukunft des Web ist HTML5».
Apple setzt sogar noch eins drauf und schreibt seinen Entwicklern von iPhone- und iPad-apps vor, wie sie diese erstellen müssen (und zwar nicht mit dem Flash-Compiler – womit Flash auch als Entwicklungstool ausfallen würde). Adobe lässt sich das nicht gefallen und verklagt Apple.
Letzte Woche hat sich auch der Opera-Entwickler (Platz 4 der meistverwendeten Browser) positioniert – auf Seiten Apples. YouTube war bisher der grösste Flash-Anwender. Um die Filme zu sehen, wurde Flash eingesetzt. Nun hat YouTube eine neue Version am Start. Ja, Sie ahnen es bestimmt schon. YouTube setzt nun auch auf HMTL 5. Und YouTube gehört wem? Na, klar: Google. Damit sind nun alle grossen Herrscher der Web- und Publishing-Saga im Kampfgetümmel.
Sie meinen: Das wäre alle gegen einen? Der David Adobe gegen vier Goliaths? So einfach ist die Geschichte nicht! Denn Google kämpft natürlich auch zusammen mit Adobe in einer gemeinsamen Front: Chrom (der Browser von Google) integriert Flash direkt. Wird etwa Adobe von Google nur «benutzt»? War diese Ankündigung die Kriegserklärung gewesen?
Die Geschichte geht weiter. Demnächst. Live! Und soviel sei schon verraten: Eine Folge könnte das weltweite Anzeigenschäft zum Thema haben …



