Archiv zum Thema Creative Suite 5 (CS5)

Adobe hat die CS 5.5 herausgebracht und die Frage steht im Raum: Wer wechselt von CS5 auf die CS5.5 – und wer wartet auf die CS6?

Was sind Ihre Gründe – um sofort ein Upgrade zu machen – oder um auf die CS6 zu warten? Uns interessiert Ihre Meinung.

Diskutieren Sie hier in der Kommentarfunktion –
oder direkt bei Facebook: http://www.facebook.com/SMIAG



Aufgrund des Echos, das unsere Preistabelle zum iPad-Publishing für Starter bei Interessierten und Herstellern auslöste, bieten wir hier in Zukunft immer wieder mal aktualisierte Tabellen an.

Einerseits ergeben sich auch für uns ständig neue Gesichtspunkte, andererseits reagieren die Hersteller mit immer wieder angepassten Preissystemen auf die Marktsituation. Gerne nehmen wir aus unserer Sicht begründete neue Faktoren mit in den Vergleich auf. Gerne korrigieren wir auch Zahlen. Wir passen dabei die Konfiguration so an, dass immer ein Beispiel mit ungefährem Gleichstand zwischen der Adobe-Lösung und der momentan für Starter günstigeren Quark-Lösung erkennbar wird. Gerne dürfen Sie natürlich auch unsere Beiträge kommentieren.

Damit die Transparenz bei der Preisentwicklung und der Information durch die Hersteller gewahrt bleibt, finden sie unsere älteren Tabellen-Ausgaben weiterhin unten im gleichen Beitrag:

Hier ein paar Berechnungsvarianten zum Vergleich QuarkXPress und Adobe InDesign
Neu! Unser Erkenntnisstand 2. Mai 2011 (geänderte Bedingungen)

InDesign,
1 App,
1 Ausgabe,
1000 Downloads,
1 Jahr
InDesign,
1 App,
12 Ausgaben, 12000 Downloads,
1 Jahr
InDesign,
3 Apps,
18 Ausgaben, 24000 Downloads,
1 Jahr
XPress 8.5,
1 App,
1 Ausgabe,
1000 Downloads
XPress 8.5,
1 App,
12 Ausgaben, 12000 Downloads
XPress 8.5,
3 Apps,
18 Ausgaben, 24000 Downloads
Einnahmen bei Apple
bei 2 € pro Download*
1400 16800 33600 1400 16800 33600
Umwandlung –370 –4400 –6600
Hosting*** –60 –180 –300
2.+3. App –740
Adobe-Dienst-Leistung –8260 –8260 –8260
Apple Devel. –79 –79 –79 –79 –79 –79
Gewinn** –6939 8461 25261 891 12141 25881

Achtung: Alle Kostenfaktoren sind bei den Anbietern momentan noch in Bewegung • Nicht alle Posten sind von den Herstellern 100%-eindeutig definiert worden • Bei grösseren Szenarien muss vollkommen anders gerechnet werden • Keine Gewähr!

* Apple kassiert 30% Provision!
** Beim Gewinn sind Software- und Arbeitskosten nicht mit eingerechnet.
*** Hosting-Preise können stark variieren – einige Tarife hängen vom Traffic ab. Das wurde hier nun neu berücksichtigt.
Alle Preise in diesem Beispiel sind in Euro gerechnet.

Grundtendenz: Wer nur mal das App-Geschäft testen möchte, für den ist der Beginn mit XPress deutlich günstiger.
Bei Auslieferung (Juli/August 2011) von QuarkXPress 9.x (mit App-Studio) wird sich wahrscheinlich das Preisgefüge abermals verändern.

Haben Sie Fragen zu unseren App-Kursen? Dann rufen Sie uns an: Tel. 062 745 90 13 oder info@smi.ch.
Hier finden Sie unsere Kurse: www.smi.ch

Unser Erkenntnisstand vom 20. April 2011:

InDesign,
1 App,
1 Ausgabe,
1000 Downloads,
1 Jahr
InDesign,
1 App,
12 Ausgaben, 12000 Downloads,
1 Jahr
InDesign,
3 Apps,
12 Ausgaben, 24000 Downloads,
1 Jahr
XPress 8.5,
1 App,
1 Ausgabe,
1000 Downloads
XPress 8.5,
1 App,
12 Ausgaben, 12000 Downloads
XPress 8.5,
3 Apps,
12 Ausgaben, 24000 Downloads
Einnahmen bei Apple
bei 2 € pro Download*
1400 16800 33600 1400 16800 33600
Umwandlung –370 –4400 –4400
Lizenz –279 –2849 –2849
Adobe-Dienst-Leistung –8260 –8260 –8260
2.+3. App –740
Apple Devel. –99 –99 –99 –99 –99 –99
Gewinn** –6959 8441 25241 652 9452 25512


Der «Apps erstellen»-Boom ist ungebrochen. Zum Beispiel  finden heute (20. April) bei der SMI zwei Kurse statt beide sind ausgebucht und beide befassen sich mit dem Thema «Apps erstellen».

Zudem ist in unsere Familie der Apps-Kurse ein neuer Kurs (für QuarkXPress) hinzu gestossen.
Eine gute Gelegenheit also für eine kleine Übersicht, die wir bei neuen Erkenntnissen sofort aktualisieren werden.

SMI-Kurs Benötigte Software Dienste, um das App zu veröffentlichen Nächste Kursdaten
iPad-App entwickeln – Basis  

iPad-App entwickeln – Advanced

Xcode 4.0.2 and
iOS SDK 4.3
Diese Software
bekommt man
kostenlos wenn man
einen «Developer»-Zugang
bei Apple hat.
Developer-Zugang bei Apple.
(Kosten pro Jahr: $99)
2.5.2011 

7.6.2011

7.7.2011

 

Digital Publishing
für iPad
und Co.

(Mit InDesign aufs iPad)
InDesign CS 5
(oder höher)
Developer-Zugang bei Apple.
(Kosten pro Jahr: $99)
 

Adobe-Dienstleistung
für die Veröffentlichung
und das Tracking:

355 € pro Monat Plattformgebühr
+
Kosten pro Download
(ca. €0.16)

Diese Kosten sind immer für ein Jahr zu bezahlen: Total also 8260 Euro) pro Jahr. Dafür unbegrenzte Apps-Produktion (inkl. 25’000 Downloads).

9.5.2011 / 10.5.2011 

16.6.2011 / 17.6.2011

14.7.2011 / 15.7.2011

Mit XPress aufs iPad!
Publishing 2.0 mit XPress 8
XPress 8.5(!) und
kostenlose iPad-
Publishing-Lösung
 

Ab Sommer wird mit
XPress 9.x die
Umwandlungs-Gebühr entfallen. Preise dann wahrscheinlich
ähnlich zu Version 8.5

Developer-Zugang bei Apple.
(Kosten pro Jahr: $99)  

1. App erstellen: kostenlos
(2. App 370 €)
Jede Umwandlung 370 €
1 Ausgabe veröffentl. 270 € oder
12 Ausgaben veröffentl. 2849 €

29.4.2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hier ein paar Berechnungsvarianten zum Vergleich QuarkXPress und Adobe InDesign:

InDesign,
1 App,
1 Ausgabe,
1000 Downloads,
1 Jahr
InDesign,
1 App,
12 Ausgaben, 12000 Downloads,
1 Jahr
InDesign,
3 Apps,
12 Ausgaben, 24000 Downloads,
1 Jahr
XPress 8.5,
1 App,
1 Ausgabe,
1000 Downloads
XPress 8.5,
1 App,
12 Ausgaben, 12000 Downloads
XPress 8.5,
3 Apps,
12 Ausgaben, 24000 Downloads
Einnahmen bei Apple
bei 2 € pro Download*
1400 16800 33600 1400 16800 33600
Umwandlung –370 –4400 –4400
Lizenz –279 –2849 –2849
Adobe-Dienst-Leistung –8260 –8260 –8260
2.+3. App –740
Apple Devel. –99 –99 –99 –99 –99 –99
Gewinn** –6959 8441 25241 652 9452 25512

Achtung: Alle Kostenfaktoren sind bei den Anbietern momentan noch in Bewegung • Nicht alle Posten sind von den Herstellern 100%-eindeutig definiert worden • Bei deutlich grösseren Szenarien muss vollkommen anders gerechnet werden • Keine Gewähr!

* Apple kassiert 30% Provision!
** Beim Gewinn sind Software- und Arbeitskosten nicht mit eingerechnet.
Alle Preise in diesem Beispiel sind in Euro gerechnet.

Grundtendenz: Wer nur mal das App-Geschäft testen möchte, für den ist der Beginn mit XPress deutlich günstiger.
Bei Auslieferung (Juli/August 2011) von QuarkXPress 9.x (mit App-Studio) wird sich wahrscheinlich das Preisgefüge abermals verändern.

Haben Sie Fragen zu unseren App-Kursen? Dann rufen Sie uns an: Tel. 062 745 90 13 oder info@smi.ch.
Hier finden Sie unsere Kurse: www.smi.ch



Dez
02

Mit InDesign CS5 aufs iPad!

Autor: | Kommentare (2)

Der brandneue 2-Tageskurs «Digital Publishing für iPad und Co.» ist gerade online gestellt worden und kann ab sofort gebucht werden!

Sie lernen in diesem neuen 2-Tages-Kurs, wie Sie mit InDesign CS5 Publikationen für digitale Medien erstellen. Suchen Sie für Ihre Printmedien neue Verbreitungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Internet, iPad oder eBooks, dann bieten wir Ihnen in diesem Kurs die Übersicht über verschiedene digitale Medien und das Know-How zum Export für neue Medien.

Der Kurs zeigt Ihnen, wie Sie ein interaktives Magazin für das iPad produzieren, eBooks veröffentlichen und Flash-Anwendungen produzieren und PDF-Dokumente mit Videoclips exportieren können.

In InDesign lernen Sie die wichtigsten Werkzeuge kennen, die den Mehraufwand für die Vorbereitung der interaktiven Publikationen minimieren. Darunter eine automatische Layoutanpassung für horizontale und vertikale Layouts.

Das lernen Sie in diesen zwei Tagen:

  • Gestaltung eines iPad-Magazins in InDesign CS5
  • Einrichten eines Workflows für die Optimierung des Mehraufwands für horizontale und vertikale Layouts
  • Hinzufügen interaktiver Inhalte (Slideshows, Videos, Panoramas, Hyperlinks) mit dem Adobe Interactive Overlay Creator
  • Exportieren für das iPad mit dem Adobe Digital Content Bundler* Installation eines iPad-Magazins über iTunes
  • Erstellen von Inhaltsverzeichnissen in InDesign CS5 für den PDF- und eBook-Export
  • Verwenden von XML für die Strukturierung von Inhalten und zur Optimierung des Exportvorgangs
  • Zusammenstellung und Export interaktiver PDF-Dokumente mit Videoclips, Tags, Lesezeichen und Hyperlinks
  • Gestaltung und Export von eBooks für Amazons Kindle oder Apples iBook
  • InDesign-Werkzeuge für den optimalen Satz von eBooks, darunter intelligenter Seitenumbruch, verankerte Rahmen
  • Animationen, Videoclips, Status-Objekte und Interaktivität für Flash-Anwendungen in InDesign-Dokumente integrieren und als Flash-Anwendung exportieren
  • Erstellung von Flash-Animationen und -Anwendungen in InDesign
  • Überblenden von Seiten und interaktive Blättereffekte in InDesign erzeugen
  • Verwenden von Schaltflächen und Interaktionsmöglichkeiten in PDF- und Flash-Dokumenten
  • Erstellung von Objekten mit mehreren Status und importieren von Videoclips in InDesign

Im Dezember findet noch ein Kurs statt (13./14.Dezember). Weitere Kurse ab Januar 2011.

Digital Publishing für iPad und Co –> Gleich jetzt einen Platz sichern!

Oder rufen Sie uns an: 062 745 90 15



InDesign CS5-IconIch will jetzt gar nicht prüfen, für welche InDesign-Anwender das nachfolgende Farbfeld-Thema ein alter Hut sein wird (ich vermute allerdings: Das sind nicht sehr viele). Fakt ist: Ich habe an wichtiger Stelle falsch geschult. Seit eh und je!

«Wenn Du zum Beispiel ein Zeichenformat erstellst, dann schau, dass das Farbfeld, das Du einsetzen willst, schon vorher eingerichtet worden ist. Denn im Dialog ‹Neues Zeichenformat› gibt es keine Möglichkeit, fehlende Farbfelder anzulegen.»

Falsch. Sie gibt es. Und das schon seit CS2 (InDesign 4). Dank eines Hinweises von Marijan Tompa (Blog, Twitter) weiss ich seit heute: Einfach auf das Beispielfeld doppelt klicken! Und schon öffnet sich der altbekannte «Neues Farbfeld»-Dialog. Egal, ob das Beispielfeld unbestimmt ist – Fragezeichen – oder nicht.) So simpel.

Zu meiner Ehrenrettung: Selbst Marijan hatte das Verfahren vergessen und ein entsprechendes Feature Request («Leistungsmerkmalanforderung») bei Adobe schon unterstützt. Bis er sich erinnerte: Geht längst!

Nun fehlt uns nur noch die Möglichkeit, fix eine neue Farbe anzulegen, wenn Farbe via Popup (und nicht via Icon) angeboten wird: zum Beispiel bei den Absatzlinien.

Die neue Leistungsmerkmalanforderung ;) läuft.

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InDesign CS5-IconEs geht um InDesigns Tastaturbefehlssätze (Bearbeiten > Tastaturbefehlssätze…), InDesigns Cache und InDesigns Präferenz-Datei InDesign Defaults: und ihrem Zusammenspiel.

Die Präferenzen

InDesign speichert seine Einstellungen in zahlreichen Dateien. Sie befinden sich bekanntlich im Ordner des Anwenders: Er heisst «de_DE» und sitzt in diesem Pfad (Mac): User > Library > Preferences > Adobe InDesign (dort im Ordner der ensprechenden InDesign-Version). Unter Windows hat man auf dem Pfad paar Stufen mehr zu steigen. XP: User > Anwendungsdaten > Adobe > InDesign. Vista, Windows 7: User > AppData > Roaming > Adobe > InDesign.

Der Cache

Hier legt InDesign Spuren seiner Arbeit ab: zum Beispiel Details abgestürzter Dateien. Die Pfade: Mac: User > Library > Caches > Adobe Indesign. XP: User > Lokale Einstellungen > Anwendungsdaten > Adobe > InDesign. Vista, Windows 7: User > Roaming > AppData > Adobe > InDesign.

Der Tastaturbefehlssatz

Bekanntlich sollte man sich einen eigenen Tastaturbefehlssatz anlegen. Suboptimale, fehlende oder nicht funktionierende Tastaturbefehle können so ergänzt werden. Zum Beispiel in der Schweiz der Tastaturbefehl fürs Ein- und Ausblenden des Grundlinienrasters: Strt+Alt+ß setzt eine deutsche Tastatur voraus. Die schweizerische versagt, weil auf ihr die Taste ß nicht existiert.

Anders als bei anderen Einstellungen merkt sich InDesign bis einschliesslich Version 6.x (CS4) merkwürdigerweise nicht in seinen Präferenzen, welcher Tastaturbefehlssatz aktiv ist: sondern nur in seinem Cache (und dort in der Datei InDesign Saved Data).

Mit InDesign 7.0.x (CS5) ist dieses Gedächtnis nun auch (!) in die Präferenz-Datei gewandert: InDesign Defaults. «Auch» heisst: Wird der Cache gelöscht, bleibt die Erinnerung an den Tastaturbefehlssatz wach. Ebenso, wenn InDesign Defaults gelöscht wird. Erst wenn beide Dateien gleichzeitig gelöscht werden, vergisst InDesign, welcher Tastaturbefehlssatz am Schluss ausgewählt worden war.

Die Moral

Wer zugunsten reibungslosen Arbeitens von InDesign regelmässig den Cache entfernt (in manchen Produktionsumgebungen eine tägliche Massnahme), muss seit CS5 anschliessend nicht mehr jedesmal den bevorzugten Tastaturbefehlssatz neu aufrufen.

Natürlich wünschen wir uns, dass die Entwickler an dieser Stelle noch einen Zahn zulegen in Sachen Konsequenz: Wenn ich Präferenzen lösche, erwarte ich, dass alle Erinnerungen an Einstellungen entfernt werden. Die Erinnerung an den Tastaturbefehlssatz hat im Cache nichts zu suchen: Sie gehört ausschliesslich in die Präferenzen.

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