Archiv zum Thema Creative Suite 5 (CS5)
InDesign 7.0.x: Übersetzungsfehler gesucht
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Mit InDesign 7.0 wurden in der deutschen Lokalisation zahlreiche Übersetzungsfehler ausgemerzt – nicht zuletzt dank fleißiger Redaktions- und Sammelbemühungen durch Gerald Singelmann et.al. Noch aber finden sich hier und da Dinge, die optimiert werden müssen oder sollten. Ich wurde gebeten, sie zu listen. Weitere Nennungen und Kommentare: nur zu!
Tastaturbefehle
| Fundort | Aktuell | Vorschlag | Erläuterung |
|---|---|---|---|
| [Bearbeien > Tastaturbefehle > Ansichten, Navigation ] | Tastaturfokus in Steuerungsbedienfeld umschalten | Erstes Eingabefeld der Steuerung aktivieren/deaktivieren | “Tastaturfokus” is nowhere used in InDesign. And not only a “Fokus” is changed: The Text is highlighted – which is much more. |
| Absatz(format) > Bedienfeldmenü | Optischen Steg ignorieren | Optischen Rand ignorieren | The english "margin" has in german two meanings: "Steg" (space outside the type area) and "Rand" (edge defining start and end of a paragraphs width). |
| Hilfe > Typografie > Formatierung von Absätzen > Erstellen hängender Zeichensetzung | Optischer Stegausgleich | Optischer Randausgleich | The english "margin" has in german two meanings: "Steg" (space outside the type area) and "Rand" (edge defining start and end of a paragraphs width). |
| Weitere | Rückmeldungen | sehr | erwünscht! |
Die Tabelle habe ich mal fix mit dem genialen «Table Reloaded» gebaut (Aufwand 5 Min.): ein WordPress-PlugIn von Tobias Bäthge. Man möchte sich fast wünschen, dass die Tabelle richtig dick wird – damit man ihre Funktionalität auch nutzen kann!
Adobe: Publishing Suite ergänzt Creative Suite
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Verlagen, die für mobile Endgeräte publizieren wollen, bietet sich Adobe ab sofort als Partner an. Mit einer Publishing Suite soll die dritte Welle des Publizierens genommen werden: auf digitalen Mobilgeräten (Smartphones und Tablets), Vertrieb und Käuferanalyse inbegriffen.
Geblieben ist die Aufgabe, Inhalte zu ordnen und zu layouten. InDesign (und seine Geschwister aus der Creative Suite) bleibt Grundlage der Produktion. Hinzu kommt nun das Veröffentlichen: digitale Online-Wege statt Druckmaschine, ergänzt durch digitalen Vertrieb und digitale Käuferanalyse.
Damit reagiert der Hersteller von Photoshop, InDesign, Acrobat und der Erfinder von PostScript, PDF und Flash spät, aber vielleicht noch rechtzeitig auf eine Entwicklung, die seit Erfindung von Apples iPod massiv an Fahrt gewonnen hat: Angebot und Konsum von Inhalten via Web. Bekanntlich hatte der iPod im Verbund mit Apples iTunes Store eine einst mächtige Industrie komplett umkrempelt: die Musikindustrie. Gleiches wird schon seit längerem der Informationsindustrie prophezeit: Auch ihre Inhalte werden über kurz oder lang vor allem digital und erst in zweiter Linie analog (gedruckt) zum Kunden kommen.
Ob dieser nun auch für Print-Inhalte angebotene «vollständige End-to-End-Workflow für Digital Publishing» (Adobe) Erfolg haben wird, hängt vor allem von einem ab: davon, wie sexy der Konsument den Abruf der Inhalte empfinden wird. Adobe selbst hat darauf keinen Exklusiv-Einfluss. Die mit seiner Hilfe erstellten digitalen Print-Inhalte werden vielfach den Weg des Apfels gehen. Verkürzt: Was in den Stores von Apple erfolglos bleibt, bleibt vermutlich ganz erfolglos.
Keynote heute, 18.30 Uhr (MEZ)
David Wadhwani, Adobe-Verantwortlicher für alle «Creative Solutions»: «Die Publishing-Branche erfindet sich gerade neu. Verlage erschliessen sich neue mobile Geräte als Hardware-Plattformen für ihre Inhalte und leiten damit eine neue Ära mit Innovationen in Redaktion und Werbung ein.» Mitgedacht wird Apple immer: Man achte auf die Geräte, die Adobes Cheftechniker Kevin Lynch in seiner offiziellen Keynote heute benutzen wird (18:30 Uhr MEZ, Live-Stream).
Adobe unterteilt seine neuen digitalen, online-gestützten Publishing-Dienste so:
- Vorschau: für Apples (sic!) iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS sowie fürs hauseigene AIR (Adobe Integrated Runtime, gedacht für die Welt der Blackberrys, Galaxys und Androids).
- Zusammenarbeit: für Layout, Inhalt, Metadaten. PDF und HTML5 sollen unterstützt werden.
- Vertrieb: Speicherung, Vorhalten, Verteilen.
- E-Commerce: direkt oder über Händler-Plattformen à la Blackberry App World, Android Market, Google Apps Marketplace oder eben Apple App Store.
- Analyse: Kundenverhalten analysieren, Inhalte optimieren, Werbeeinnahmen erhöhen. All das soll transparent werden, traditionelle Verkaufsdaten ergänzen und, O-Ton Adobe, «zu einem umfassenderen Verständnis eines individuellen Abonnenten beitragen».
Information: http://www.adobe.com/digitalpublishing
Blog: http://blogs.adobe.com/digitalpublishing
Twitter: http://twitter.com/adobedigitalpub
Preise und Verfügbarkeit
«Die Digital Publishing Suite wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2011 verfügbar sein und als Professional und Enterprise Edition angeboten werden. Der Preis für die Professional Edition wird voraussichtlich 699 USD pro Monat betragen. Hinzu kommt eine Gebühr pro Ausgabe, deren Grössenordnung sich am Volumen eines Publisher orientiert. Der Preis für die Professional Edition umfasst den Zugriff auf die Digital Publishing Suite und die Erstellung von Applikationen für sämtliche Titel und Publikationen eines Anbieters. Die Enterprise Edition ist eine individuelle, mehrjährige Plattform-Vereinbarung, die den Zugriff auf APIs für die Integration von Backend-Publishing-Diensten beinhaltet, zum Beispiel Abonnement-Verwaltung und E-Commerce. Adobe bietet ausserdem professionelle Dienste an, um individuelle Projekte auf Unternehmensebene zu unterstützen.
Professionelle Publisher, die kommerzielle Anwendungen bereits vor Verfügbarkeit der Digital Publishing Suite einsetzen und verkaufen möchten, sind eingeladen, am Adobe Digital Magazine Publishing Prerelease Program unter http://www.adobe.com/beta teilzunehmen.»
Eine Vorabversion der Digital Publishing-Technologie steht in den Adobe Labs unter http://labs.adobe.com/technologies/digitalpublishing zur Verfügung. Voraussetzung ist InDesign CS5.
Zweites Update für InDesign CS5
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Immer wieder werden merkwürdige Fontprobleme in Zusammenhang mit InDesign berichtet. Bei genauerem Hinschauen erkennt man den Übeltäter jedoch meist woanders: nicht zu selten bei Font-«Management»-Software, die aus alter Tradition immer noch zwischen Betriebssystem und Layoutsoftware geklemmt worden ist. (Heute muss man eher von Dismanagement sprechen, so gross ist die System- und Programm-Instabilität, die solche Softwares immer wieder ins Spiel bringen.)
Ab und an aber ist es wirklich InDesign, das bei der Schriftnutzung bockt, zum Beispiel in Zusammenhang mit dem aktuellen Mac-Betriebssystem «Schneeleopard» (10.6.x): siehe das zwei Monate alte Update auf das CS5-InDesign 7.0.2. Und hier gilt: Wenn der Hersteller Adobe solche Fehler behebt, behebt er sie meistens nur in der aktuellen Version seiner Produkte! Ältere Versionen, z.B. CS4, erfahren dann womöglich die gleichen Probleme – werden aber nicht mehr korrigiert.
Ein weiteres Argument für die von mir gern vehement vorgetragene These, dass es unter dem Strich eine Firma mehr kostet, auf alten InDesign-Versionen zu verharren, statt zügig upzudaten.
Das zweite (wie immer kostenlose) Update für InDesign CS5 behob jedenfalls Probleme in Zusammenhang mit:
- Dateizugriff in gemischten Windows/Macintosh-Umgebungen
- Weiße Linie beim SWF-Export
- InDesign-SWFs werden bei Export zu interaktiven PDFs nicht korrekt skaliert
- Sprung in nächste Spalte durch Eingabe von Return
- Die Systemschrift Helvetica Neue.ttc kollidiert mit der Postscript-Version der Helvetica Neue (Nur Mac OS 10.6)
- Type1-Schiften im Ordner Document Fonts werden nicht korrekt erkannt
Der Übersetzungsfehler u.a. im Bedienfeld «Absatz» – «Optischen Steg ignorieren» – wurde hingegen nicht korrigiert. An dieser Stelle herrscht immer noch Sprachwirrwar – Grund genug für einen kleinen weiteren Beitrag heute.
Der Anwender stösst ein Update am bequemsten über InDesigns Hilfe-Menü an: «Aktualisierungen…»
Adobe CS5, Apps und Webmarketing
Autor: | KommentareIn den letzten paar Wochen ist einiges passiert. Hier die wichtigsten Kurznews:
- Die Adobe-Kurse der SMI laufen ab sofort auf Adobe CS5. Ein idealer Zeitpunkt, sich jetzt fit zu machen in CS5. Zum Beispiel mit unserem InDesign Upgrade-CS5-Kurs. Oder wenn Sie noch mit CS3 und älter gearbeitet haben unser 2-Tages-Upgrade-Plus!-Kurs.
- Die Apps-Kurse stossen auf sehr grosses Interesse. Wir bieten ab Juli Basis- und Advanced-Kurse an. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten und die konkreten Umsetzung von iPhone- und iPad-Apps. Infos hier: www.smi.ch
- So langsam ist auch ein wachsendes Interesse an Webmarketing, Google-Optimierung, Web 2.0-Marketing zu spüren. Unser umfassendes Webmarketing-Angebot finden Sie hier: www.smi.ch/anmeldung/internet.html
InDesign CS5 vergisst weniger
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Hübsche Ferienentdeckung: InDesign 7 (CS5) erinnert sich an den zuletzt benutzten Tastaturbefehlssatz selbst dann noch, wenn der Cache gelöscht wurde! Oder macht nur mir das Programm im Moment eine kleine Ferienfreude? Jedenfalls: ein Handgriff weniger!
Denn die immer zu empfehlende Bereinigungsmassnahme – eben das gelegentliche Löschen des Caches – wurde von CS2, CS3 und CS4 damit «belohnt», dass man anschliessend den gewünschten Tastaturbefehlssatz zwar nicht neu erstellen, aber eben neu zuweisen musste.

Nachtrag: Von den Einstellungen, die der Anwender bei der Schnellanwendung vorgenommen hat, trennt sich InDesign beim Löschen des Cache leider nach wie vor. Häkchen für unerwünschte Suchergebnisse dieses ansonsten genialen cmd+Return (Mac) bzw. Ctrl+Return (Windows) muss man nach Löschen des Cache wieder erneut entfernen. Aber auch das ein Klacks, wenn man’s weiss.

InDesign CS5: Update behebt Fehler
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Der Tastaturbefehl-Fehler von InDesign 7.0 (Creative Suite 5 bzw. CS5, nur deutsche und schwedische Version) ist behoben: Ein knapp 12 MB-grosses Patch beseitigt das Problem und führt zum Update auf InDesign 7.0.1.

Wichtig: Adobe rät dringend davon ab, evtl. schon angelegte eigene Tastaturbefehlssätze weiter zu benutzen. Sondern: Update durchführen und dann erst ein Duplikat des frischen «[Standard]» anlegen und dort die gewünschten Änderungen vornehmen.
Wir produzieren übrigens schon mit CS5 – ohne Probleme.


