Archiv zum Thema Gut zu wissen
Im Alltag und in den Schulungen erlebe ich es immer wieder, dass es zu Begriffs-Verwechslungen kommt – auch weil sich die Begriffe verändert haben.
Doch gerade wenn Sie mit Fachleuten sprechen (Webmastern, Webdesignern etc.) ist es wichtig, dass Sie wissen und sicherstellen, wovon Sie oder Ihr Gegenüber gerade sprechen. Dazu kommt, dass auch «Fachleute» immer wieder mal die Begriffe nicht eindeutig verwenden.
Darum heute: Einfache Begriffe einfach erklärt!
Website
Englisches Wort: Das ist die gesamte Internet-Präsenz, die meist mit www.NAME.ch erreicht wird.
Webseite
Eingedeutscht: Das kleine «e» in der Wortmitte macht den Unterschied. Eine Webseite ist nur eine Seite einer Internet-Präsenz (=Website).
Homepage
Das ist die Startseite einer Internet-Präsenz. Viele meinen aber eine ganze Website. Die Website aber umfasst alle Seiten des Auftritts, die Homepage ist nur die Startseite. Und die Website (Internet-Präsenz) muss nicht zwangsläufig über die Homepage betreten werden.
SEM
«Search Engine Marketing» steht für «Suchmaschinen-Marketing» und gilt als Oberbegriff. In diesen Bereich fallen SEO und SEA. Beide Optimierungen (SEO und SEA) haben eigentlich nur ein Ziel, das man mit den normalen Suchtreffern (SEO) und den bezahlten Anzeigen (SEA) auf der ersten Ergebniss-Seite von Google zu finden ist.
SEO
Steht für «Search Engine Optimisation», also auf Deutsch «Suchmaschinen-Optimierung» (auch als deutsche Abkürzung SMO). Viele denken noch heute, wenn man sich bei Google angemeldet hat, sei das Thema gegessen. Weit gefehlt. Werden Sie in Google nicht vernünftig (d.h. weit vorne) gelistet, wird Ihre Website massiv weniger Ergebnisse erzielen.
SEA
Steht für «Search Engine Advertising» (Suchmaschinen-Werbung». Einfach ausgedrückt versucht man hier, mit möglichst guten Anzeigen (bedingt die richtigen Suchworte und gute, wirkungsvolle Texte) qualifizierte Besucher auf die eigene Website zu bringen ( potentielle Kunden).
Sollten Sie jetzt verwirrt sein, vor lauter SEM, SEO oder SEA dann kommen Sie doch einfach in die SMI – wir helfen Ihnen gerne weiter – auch im Bereich Webmarketing
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Ich hab’ sie wieder aufgelegt: Bob Dylans 67er-Platte Highway 61 Revisited. Der Opener: Like a Rolling Stone. Keine Hymne an die Band Brian Jones’ und Mick Jaggers: Die fanden nur selbst das Bild des rolling stone, des Kieselsteins, als passend für sich, für eine Generation, was immer. Steine im Flussbett.
Dreimal spielte Apples CEO Steve Jobs in seiner iPad-Keynote Dylans Like A Rolling Stone an: zu Beginn, in der Mitte, am Schluss. Und das wirkte zunehmend wie die Umwertung der Werte. Standen die 68er nicht für Befreiung von Konsumdruck und Bevormundung durch Werbung und Industrie? Der rolling stone war kein Ideal, sondern abschreckendes Beispiel: «Lass Dich nicht treiben.» Das Deutsche sagt «Sei kein Fähnchen im Wind Mitläufer».
Das iPad ist Verkaufsplattform
Doch Apples iPod nahm, als iTunes-Lieferant, mit inzwischen 250 Mio. Käufern den Zubringer zum Konsum-Highway. Das iPhone mit seinen inzwischen 150.000 «Apps» genannten Progrämmchen, die es so bunt und vielseitig machen, fädelte sich auf dem Highway ein: animierte 3 Milliarden Mal zum Kauf eines solchen «Apps». Das iPad aber geht auf die Überholspur und gibt nun richtig Gas.
Es lädt ein: wieder mit iTunes zum Kauf von Musik, wieder mit App Store zum Kauf kleiner und grösserer Anwendungen, nun aber auch mit iBooks zum Kauf digitaler Bücher, und als Zeitungs- und Zeitschriften-Reader für die tägliche Informationsdosis. Erster Partner: die New York Times. Abgewickelt wird das ganze erneut über Kontrakte mit den Big Playern der Kommunikationsidustrie: zum unbegrenzte Download aller Herrlichkeiten dieser Welt. In den USA via AT&T für schlappe $ 29,99 Dollar den Monat.
Die drei iPad-Basis-Softwares unseres digitalen Lebens – Textverarbeitung (Pages), Präsentation (Keynote), Rechenblatt (Numbers) – sind ebenfalls kostenpflichtig. Knapp zehn Bucks pro Stück: das ist fast «geschenkt» angesichts der Tatsache, dass sie irgendeinem Microsoft-Produkt Lichtjahre voraus sind. Wahrscheinlich uneinholbar voraus. Das Bundle der Drei heisst bekanntlich «ich arbeite», iWork. Man kann das auch so übersetzen: Ich funktioniere.
Und der Kern der Botschaft? Der Preis.
Die häufigsten Worte in Apples Präsentation waren zwar «iPad», «amazing» und «easy»: Das wichtigste Wort aber war «the price».
Schon das iPhone war, obwohl auch Gebrauchsgegenstand, vor allem dies: Verkaufsplattform. Auch das iPad wird wieder Menschenwellen in die mittlerweile 284 glitzernden Apple Stores spülen (Jobs: «phenomenal buying experience», 50. Mio. Besucher zählten laut Jobs die Geschäfte allein im letzten Quartal). Aber vor allem das Geschäft mit Musik (iTunes), Literatur (iBooks), Games und Tools (Apps) in neue Höhen schrauben.
Darüber hinaus aber definiert das iPad den Umgang mit den Wort-Medien neu. Es ist ein handheld computer, gewiss. Aber genauso ist es ein handheld Kaufhaus – für Bild, Ton und nunmehr Information.
Insofern passt das Bild vom Kieselstein vielleicht doch: Wenn ihr schon nur Mitläufer seid, dann lasst euch wenigstens auf die bequeme Tour mittreiben. Wenn wir euch schon am Konsum-Wickel haben, dann sorgen wir zumindest dafür, dass es euch Spass macht dabei.
Gefahr …
Kieselstein-Apple ist schon jetzt, wie Jobs seinen Anteilseignern vorrechnete, der grösste Mobilgerätehesteller der Welt: wenn man die MacBooks zu den Mobilgeräten dazuzählt. Vor den Giganten Sony, Samsung, Nokia. Das iPad aber ist das neue Mobilgerät. Nicht zuletzt wurde während der Keynote die eigentliche Katze erst ganz zum Schluss aus dem Sack gelassen: Das Gerät wird mit einem Dock angeboten (das es zum Standmonitor macht) und besitzt einen kabellosen Anschluss für eine Tastatur: kann also wie ein Notebook bedient werden.
War man bei Amazons Kindle schnell mit Kritik bei der Hand – beschränkter Zugang zu den Bibliotheken in Europa, «kann nur eBooks», zu enge Bindung an Amazon –, wird das Verbraucherurteil übers iPad lauten: That’s it. Zwar ist es 150 g schwerer und 3 mm dicker als Amazons Kindle. Aber es besitzt ein hochbrilliantes Farbdisplay (Kindle: 16, in Worten: sechzehn Graustufen …), kann browsen, mailen, spielen, organisieren (Adressbuch, Kalender), kann alle Bilder, alle Musik, alle Information verwalten – und synchronisiert sich am Ende eines schönen iPad-Tages mit iPhone und PC.
Jetzt wird niemand mehr, der noch bei Verstand ist, ein Kindle kaufen. Das iPad ist nur zehn Dollar teurer, hat aber Container-Ladungen an prall gefüllten Nikolaus-Säcken an Bord. Die vielen Süssigkeiten kosten zwar – doch who cares? Man ist ja brav und kauft. Und kriegt sie also alle. Kein Wunder, dass FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher, Computer-Nutzer wie Computer-Kritiker («Payback») heute im DeutschlandRadio von einer «Zäsur» gesprochen hat – aber auch von der Gefahr, dass Apple nunmehr zum «grössten Verleger der Welt» werden könnte.
Ibrahim Evsan, Social Media-Experte, auf FAZ.NET: «Apple ist der neue Gatekeeper. Es geht um alles.»
… oder Chance?
Buchverlage bieten ihre Bücher noch nicht für iBooks an? Gemach. Die kommen. Nicht die Verlage bestimmen mehr, wo es digital langgehen wird – hier hat nun Apple das Sagen, und vorerst nur Apple. Auch das entsprechende Kapitel der Musikindustrie wurde von Apple geschrieben – und zugeklappt (iTunes).
Und die Verlage von Zeitungen und Zeitschriften? Schaut euch an, wieviel CDs und Vinyl heute noch verkauft werden – und womit die Musikindustrie, sofern man/frau sie nicht verschlafen liess, ihr Geld heute verdient. Gleiches kommt nun auf die Produzenten von Nachrichten zu. Es wird Frühling, und die Samen gehen jetzt sehr, sehr schnell auf. Noch einmal Schirrmacher: «Ich sehe die FAZ ohne Zweifel auf dem iPad.»
Ein stummer Zeitungsfrühling blüht (ok, das iPad hat eingebaute Umblättergeräusche), die Zeitungs-Rollen rollen aus, gerade mal, dass manches Papier, digital und lokal gedruckt, als persönliche Morgenpost per Fahrradkurier den Frühstückstisch erreicht (niiu). Allenfalls, wie Schirrmacher bemerkt, könne dem Papier die Funktion einer Antwort zukommen auf all die «profilierenden» E-Dienste: Wer Gedrucktes liest, kann nicht beobachtet werden.
Was folgt daraus für die Welt des Publishing? Früher hätte man den Verlegern alten Schlages vielleicht gern gesagt: «Schaut euch um nach warmen Sachen.» Heute muss die Botschaft lauten: «Zieht euch warm an.»
Jedenfalls: Wer einmal pro Woche ein gedrucktes Magazin kauft für sieben, acht Franken, gibt im Jahr 100 Franken aus: nur für dieses eine Magazin. Für wenig mehr, Kaufpreise auf vier Jahre hochgerechnet, bekommt man ein iPad und das deutlich herabgesetzte Magazin – und hat den Nikolaus-Container obendrauf.
Für die Künstler, die Schriftsteller, die Medien – für die wird es nicht eng. Die Menschen dürsten immer noch nach Neuem, nach Ungesehenem, nach Unbekannten. Nur für die, die das Neue auf alte Weise weiterverarbeiten durften («veredeln», wie man im heutigen Sprachgebrauch noch immer gerne zu sagen pflegt), für die wird es eng. Highway ’10 ist eingeweiht. Führt an den sich digital gebärdenden, aber doch nur analog ausliefernden Weiterverarbeitern vorbei.

Der Jahresbeginn regt immer die Phantasie an, was das neue Jahr bringen wird und welche neuen IT- und Web-Trends sich durchsetzen werden.
Wofür mal allerdings kein Wahrsager sein muss: Das Publishing-Umfeld verändert sich rasant, sei es im Bereich Software oder in den generellen Anforderungen (Print, Web). Wer da längerfristig mitspielen will, kommt um regelmässige und dauerhafte Weiterbildung nicht herum.
Also, versuchen wir mal, einen Blick in die Glaskugel zu werfen.
Apple
Viele Gerüchte gibt es schon über den Tablet-PC von Apple. Ein neues iPhone, dass auf die Funktionen des neuen Google-Phone reagiert (wenn es dann noch etwas zu reagieren gibt)?
Und nein – es wird kein iPhone 4G geben. Denn 3G steht für die 3. Mobilfunkgeneration. Bis 4G ein Thema wird, dürfte noch etwas mehr Zeit ins Land ziehen. Aber Apple findet bestimmt einen kreativen Namen für die neueste Version ihres iPhones …
Google
Google wird 2010 natürlich versuchen, YouTube etwas näher an die schwarzen Zahlen zu bringen. Spannend wird es mit Google im Mobile-Bereich – und die Reaktion von Apple (am 5. Januar findet eine Pressekonferenz statt, auf der man das Google-Handy erwartet). Auch Google-Wave wird dieses Jahr ein heisses Thema. Google kündigt Google-Wave als «E-Mail-Ablösung» an – das könnte sich zur ganzheitlichen Kommunikationslösung mausern.
Adobe:
Für diese Aussage benötigen wir keine Glaskugel: Adobe wird die Creative Suite 5 vorstellen und wahrscheinlich im ersten Halbjahr 2010 ausliefern.
Webmarketing/Social-Marketing:
Webmarketing wird ein weiterhin brisantes Thema bleiben. In England rechnet man damit, dass die Internet-Werbung 2010 die Printwerbung überholen wird! Die Messbarkeit von Erfolgen im Web und Social-Marketing wird auch weiter ausgebaut und in der Monetarisierung dieser Dienste eingesetzt.
Wir haben aber auch bereits den Begriff «Social Media Burnout Syndrom» vernommen. Die Informationsflut und die Ressourcen (Zeit), die in Sociale-Netzwerke fliessen, wachsen – und führen bei einigen Usern bereits zum «Overload». Der richtige und zielgerichtete Umgang ist also in Zukunft noch mehr entscheidend!
Immer wieder spannend, welche Wörter es neu in den Duden schaffen:
Blogosphäre und twittern wurden in den neuesten Duden aufgenommen. Aber auch Komasaufen, Poolnudel, Ehrenmord und Angsthäsin…
Also: Für alle Angsthäsinen und Angsthasen vor der Blogosphäre haben wir natürlich einen Kurs: den Blogkurs (Bloggen mit Wordpress) – natürlich werden wir da auch kurz auf Twitter eingehen.
Wenn Sie jetzt darauf warten, dass ich die restlichen drei Wörter (Komasaufen, Poolnudel und Ehrenmord) in diesen Satz einbaue, muss ich Sie enttäuschen…
«Die Stärke von Firefox ist seine Flexibilität. Es gibt hunderte Erweiterungen für den Alltags-Anwender wie auch für den Web-Profi (Erweiterungen Firefox).» Mit diesem Satz kann man jeden Artikel über Firefox eröffnen – und ich tue es hier zum wiederholten Mal.
Firefox kann Passwörter speichern
Darüber freue ich mich als Anwender, denn ich muss mich nicht darum bemühen, komplizierte Passwörter einzugeben. Aber was ist, wenn ich den Rechner wechseln muss? Sind dann alle Passwörter verloren? Muss ich die ganze Eingabe von neuem beginnen? Diese Fragen gipfeln in:
Kann man Firefox-Passwörter übertragen?
Ohne weitere Hilfsmittel geht es nicht – aber wir erinnern: Firefox ist durch die Erweiterungen flexibel. Mit dem Add-on «Password Exporter» geht es.
1. Nach der Installation steuert man unter Extras die Add-ons an.

2. Im folgende Fenster steuert man den Einstellungsdialog zum «Password Exporter» an.

3. Nun kann man die Passwörter exportieren.

4. Die Frage der Sicherheit bleibt natürlich, wenn jemand unbefugt an diese Export-Datei gelangen könnte …

5. Als Export-Format empfehle ich den xml-Export (beim csv-Re-Import gäbe es eine Fehlermeldung, wenn nicht manuell die Endung .csv an den Dateinamen angesetzt worden ist).

6. Diese Datei kann auf einen anderen Rechner kopiert werden – oder ganz einfach als Backup der gespeicherten Passwörter genutzt werden.
7. Der Import-Befehl wird wieder unter Extras > Add-ons > Password Exporter > Einstellungen erreicht.