Archiv zum Thema Hagemanns Publishing-Tipps

Bei dem heutigen Thema «vermengen» wir die Alt-Taste mit dem Leoparden oder seinem speziellen winterlichen Kollegen und der Quick-Look-Technologie. Soviel noch zur Erinnerung: Die Alt-Taste wird spasseshalber von vielen die Mach’s-besser-Taste genannt.

Und Quick-Look? Das ist die Apple-Technologie, mit der Betriebssystem extrem schnell Vorschauen von Dateien erzeugen kann, ohne dass die Erzeuger-Applikation gestartet werden muss.

Doch nun hinein ins Quick-Look-Thema: Meine Symbolleiste für die Ordneransicht sieht so aus:

Ich blende mir normalerweise in der Symbolleiste zusätzlich den «Pfad» ein und die «Übersicht» (eine der vielen Quick-Look-Komponenten) lasse ich in der Symbolleiste. Habe ich nun eine Datei ausgewählt und drücke entweder die Leerschlag-Taste (Spacebar) oder klicke mit der Maus auf das Auge, erhalte ich eine Vorschau, die irgendwo mitten zwischen anderen Fenstern auf meinem Monitor erscheint.

Drücke ich aber zusätzlich die Alt-Taste, dann verändert sich das Auge in einen Abspielknopf und die Diaschau kann beginnen.

Die Vorschau der Datei füllt nun den abgedunkelten Bildschirm optimal aus. Und womit beendet man eine Show? Na klar, mit der Escape-Taste – und für diese Taste haben wir hier im Blog auch schon mehrmals intensive Fürsprache gehalten.

Viel Spass beim Ausprobieren.

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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Unter anderem: Startbahn für «Nur-Text-PDFs»

Mit «Tags» können Sie Bestandteile Ihres Layouts markieren: Bei Übergabe des InDesign-Dokuments an andere Medien (Internet, Mobilgeräte) können diese Markierungen wieder ausgelesen werden – und steuern dann, wie der Inhalt der Seiten dort auftauchen soll.

Bei der Suche nach einem versteckten Bonbon für diese Serie stiess ich auf eine Tag-Verwertung, die ich bisher noch nicht gekannt hatte: Wenn Sie ein Tag names «Artifact» anlegen, können Sie mit ihm dafür sorgen, dass damit getaggte Objekte in anderen Medien überhaupt nicht auftauchen: zum Beispiel im PDF.

Das kann hochwillkommen sein – wenn der PDF-Empfänger die Möglichkeit bekommen soll, das PDF wahlweise mit oder ohne Bild, mit oder ohne Seitenzahl, Schmuckelement, Farbfläche zu betrachten und auszuwerten.

Tags müssen natürlich mitexportiert worden sein.

Drücken Sie anschliessend in Acrobat Ctrl+4 (Win) bzw. Cmd+4 (Mac) – und siehe da: Die mit «Artifact» getaggten Objekte verschwinden. Wieder Ctrl+4 (Win) bzw. Cmd+4 (Mac) – alle Elemente sind wieder da.

Was stösst dieser Tastenbefehl an? Es ist der Befehl Anzeige > Zoom > Umfließen. Er stellt die Inhalte eines PDFs fortlaufend dar. Heisst, bezogen auf Text: InDesigns Zeilenumbrüche werden aufgehoben, lediglich Absatzmarken werden widergespiegelt, Umbruch gemäss Fensterbreite.

Stark herausgezoomt (Schrift mini), und Sie können solche Textteile ohne unerwünschte Absatzmarken kopieren und weiterverarbeiten – ohne gleich einen kompletten Textexport anzustossen.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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Nachdem wir bei unserer ersten Betrachtung der Mach’s-besser-Taste das Informationssystem des Mac-Finders auf einige Optionen überprüft hatten, schauen wir dieses Mal der Objekt-Erzeugung in Grafikprogrammen auf die Tasten.

Besonders schön gelöst in vielen Adobe-Programmen: Bei nachträglich-zusätzlichem Druck auf die Alt-Taste wird das Zentrum des ersten Mausklicks zum Zentrum der Form des aufgezogenen Objekts. Bei XPress 8 funktioniert diese Befehlsoption (noch?) nicht.

Lektion gelernt! Nun erwarte ich beim Skalieren von Objekten mit der Maus natürlich das gleiche Verhalten:

Hier spielt der Illustrator problemlos mit, und XPress 8 macht jetzt auch mit. InDesign erwartet den Einsatz des «Frei Transformieren»-Werkzeugs (Abbildung); der Photoshop muss im Transformations-Modus betrieben werden.

Nun wenden wir uns noch dem Auswählen von Bereichen zu. Hier punktet nur der Photoshop:  Alt-Taste zum Aufziehen der Auswahl von der Mitte aus. Der Mensch erkennt viel schneller und präziser das Zentrum einer Form als die rechteckigen Fluchtlinien. Diese Alt-Tasten-Option wünsche ich mir wenigstens noch für den Illustrator.

Ich merke mir: Beim Aufziehen von Objekten oder Auswahlen bzw. beim Skalieren drücke ich kurz zwischenzeitlich die Alt-Taste und schaue dann, was passieren könnte (bevor ich die Maus dann tatsächlich los lasse). Ich bin zwar ein ganz klein bisschen langsamer, aber ich weiss immer über die Optionen Bescheid. Und dadurch bin ich wieder etwas schneller und habe immer das Gefühl: Ich mach’s besser …


P.S. Dieser Artikel ist nachträglich noch präziser formuliert worden. Leider gibt es beim Formulieren noch keine «Mach’s-präziser-Taste» …



Nachdem der Verein PDFX-ready schon neue Settings für die Creative Suite und für InDesign bereit gestellt hat (wir berichteten mehrmals in unserem Blog), wurden heute nun die Ausgabestile in der Version 1.3 für XPress 8.1 auf den elektronischen Weg gebracht. Erstellt wurden diese Profile wie gewohnt von Georg Obermayr – mit Unterstützung der SMI.

Jeder Benutzer von XPress 7.x oder 8.x sollte die neuen Ausgabestile einsetzen. Sie sind eine sehr gute Grundlage für die PDF-Erzeugung: verbessern erlaubt!

Wichtigste Änderungen:

  • Die Komprimierung für JPEG-Bilder wurde erniedrigt, damit die verbleibende Bildqualität erhöht.
  • Die Transparenzverflachung für importierte transparente PDFs wurde definiert (wertet nur XPress 8.1 und höher aus)
  • Bei ungestrichenem Papier und bei Rollenoffset wurden die neuen ICC-Profile hinterlegt.
QuarkXPress 7.5 und 8.12 (Version 1.3)
XPress7_8-PDF_Export-V1.3.zip
Rezept_XPress_8_d.pdf
Farbprofile_ECI-IFRA.zip

Um Ihnen einen schnellen Zugang zu diesen neuen Daten zu ermöglichen, haben wir hier den Ausschnitt direkt von der PDFX-ready-Seite verknüpft. Versäumen Sie aber keinesfalls, sich umfassend bei PDFX-ready über PDF-Ausgabe für den Druck zu informieren.

Die letzte kleine Baustelle sind nun bei PDFX-ready die Live-Preflight-Profile für InDesign, dort gibt es in Kürze auch neue Versionen (mit fast keinen Änderungen).

    SMI – Ihr Partner zur Erzeugung und Überprüfung von drucksicheren PDF-Dateien



Nachdem von PDFX-ready schon neue Ausgabesettings für die CS4 und PDF-Überprüfungsprofile für Acrobat in der Version 1.3 veröffentlicht wurden (wir berichteten), folgten nun die Farbsettings für die Bridge. Wer ohne Bridge arbeitet, kann die Settings auch einzeln in Photoshop und InDesign laden.

Farbeinstellungen Adobe Creative Suite 4 (Version 1.3)
Rezept_Adobe_Bridge_CS4_V1.3_d.pdf
PDFX-ready_Bridge-CS4_V1.3.zip
Farbprofile_ECI-IFRA.zip
eciRGBv20.zip

Um Ihnen einen schnellen Zugang zu diesen neuen Daten zu ermöglichen, haben wir hier den Ausschnitt direkt von der PDFX-ready-Seite verknüpft. Versäumen Sie aber keinesfalls, sich umfassend bei PDFX-ready über PDF-Ausgabe für den Druck zu informieren.

SMI – Ihr Partner zur Erzeugung und Überprüfung von drucksicheren PDF-Dateien

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Nov
30

Neue PDFX-Settings

Autor: Detlev Hagemann | Kommentare (1)

Die Organisation PDFX-ready mit tiefen Schweizer Wurzeln hat neue Settings herausgegeben, um PDFs für den Druck zu erstellen. Aber keine Angst: Mit ihnen wird dieses Mal kein Workflow in Frage gestellt – so hoffen wir.

Neue Ausgabesettings für InDesign CS4

Jeder Benutzer von InDesign CS4 sollte unbedingt die neuen Settings (Joboptions) einsetzen. Denn InDesign CS4 erzeugt leider bei der JPEG-Kompression «hohe» Qualität deutlich schlechtere Bilder als InDesign CS3 oder älter.
Die JPEG-Kompression sollte ab sofort möglichst auf «maximal» stehen.


PDF/X-Erstellung
Adobe InDesign Creative Suite 4 (Version 1.3)
Rezept_Adobe_InDesign_CS4_d.pdf
InDesignCS4-PDF_Export-v1.3.zip
Farbprofile_ECI-IFRA.zip

Um Ihnen einen schnellen Zugang zu diesen neuen Daten zu ermöglichen, haben wir hier den Ausschnitt direkt von der PDFX-ready-Seite verknüpft. Versäumen Sie aber keinesfalls, sich umfassend bei PDFX-ready über PDF-Ausgabe für den Druck zu informieren.

Installation überprüfen

Haben Sie wirklich die neusten Farbprofile von ECI und IFRA installiert? Überprüfen Sie Ihre Installation. Selbst wenn Sie sie momentan noch nicht einsetzen: Ihre Kunden oder Zulieferer tun es vielleicht schon.

Neue Prüfprofile für Acrobat 9

Auch die Überprüfungsprofile für PDF-X-Dateien – egal ob sie aus Adobe- oder Quark-Produkten stammen –  durch Acrobat 9 wurden angepasst und erweitert: Neu ist die Überprüfung vom Farbauftrag in Bildern und von Text in Passmarken-Farbe. Die Profile ISOuncoated und ISOwebuncoated werden ab jetzt als alte Profile gemeldet – die neuen Profile werden dementsprechend «gut» gegeben.


PDF-Prüfung
Unbedingt ältere Versionen der PDFX-ready Preflight-Profile deinstallieren. Beachten Sie bitte die entsprechenden Rezepte.
PDFX-ready Prüfprofile für Adobe Acrobat 9 (Version 1.3)
Rezept_Acrobat9-V1.3_d.pdf
PDFX-ready_Acrobat9-Preflight_V1.3.zip
Changelog_Acrobat9-V1.3_d.pdf

SMI – Ihr Partner zur Erzeugung und Überprüfung von drucksicheren PDF-Dateien

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