Archiv zum Thema Automatisieren (ID)
InDesigns Bedienfelder, Folge 4: «Skriptbezeichnung»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Und noch ein «liebstes Bedienfeld»
«Skriptbezeichnung»: Sie finden es, wie alle anderen Bedienfelder auch, im Menü «Fenster». Dort in der Gruppe «Automatisierung».
Warum auch dies ein «liebstes Bedienfeld»? Weil ich auch dieses Bedienfeld nie auch nur eine Sekunde benötige. Ich nicht, Sie nicht und auch sonst fast niemand. Ausnahme: jene «Halbgötter in .jsx», die all die wundervollen Skripte, mit denen man seinen InDesign-Alltag vereinfachen kann, programmieren. Diesen Javaskript-, Applescript oder Visual Basic-Programmierern hilft das Bedienfeld «Skriptbezeichnung« bei der Identifizierung von Objekten (um es einmal laienhaft auszudrücken). Das kann dann so aussehen:


Also: Getrost ignorieren. Wenn Sie nicht programmieren – brauchen Sie es nicht. Und wenn Sie programmieren – wissen Sie sowieso, wie hilfreich dieses Bedienfeld ist.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesign: GREP-Medizin fürs Apostroph
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Problem: Manche Schriften, wie zum Beispiel die Minion Pro, richten das Apostroph ganz fürchterlich zu: Es steht viel, viel zu eng. Die Ignoranz gegenüber dem benötigten Weissraum um das Apostroph herum geht hier so weit, dass ein Apostroph-getrenntes Buchstabenpaar mehr zusammengerückt wird, als wenn es ohne Apostroph gesetzt wird. In manchen Sprachen, die das Apostroph exzessiv einsetzen, wird das zu einem Dauerproblem. Beispiel: das Französische:
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Lösung: Findige InDesign-Anwender erinnern sich in diesem Moment an die «optische» Zeichenausrichtung, die eine (eventuell fehlerhafte oder liederliche) Kerning-Tabelle einer Schrift schachmatt setzt und an ihre Stelle InDesigns eigene Vorstellung von Zeichenzurichtung setzt:

Ergebnis, wenn «optisch» auf den gesamten Text angewandt wird:
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Nun ist eine durchgehende Anwendung von «optischem» Kerning nicht immer erlaubt. «Optisch» verändert das gesamte Erscheinungsbild einer Schrift (hier gut zu sehen an der insgesamt luftigeren Ausrichtung der Buchstaben) und damit das vereinbarte CD (Corporate Design).
Aber warum nicht einfach nur die betroffenen Zeichen ans «Optische» binden? Im vorliegenden Beispiel ginge es nur um Zeichen mit nachfolgendem Apostroph – und um das Apostroph selbst. Also um ein spezifisches Textmuster. GREP*. GREP-Stil (Absatz- oder Absatzformateigenschaften). Ergebnis: Das «L» und das nachfolgende Apostroph erhalten grössere Abstände, alle anderen Zeichen aber behalten ihre «metrische» Zurichtung bei. Das Ergebnis entspricht 1:1 der (fehlerhaften) Ausgangssituation – nur dass jetzt alleinig die kritischen Zeichenpaare repariert worden sind:
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Und so geht’s:
Schritt 1:
Das Zeichenformat für’s «Optische». Mehr als genau dies – Kerning «optisch» – ruft es nicht auf.

Schritt 2:
Wir fügen unserem Absatzformat einen GREP-Stil bei, der das neue Zeichenformat auf alle Buchstaben (Kleinbuchstaben oder Gemeine) anwendet:
[lu]
l = Versalien
| = oder
u = Kleinbuchstaben
[ ] = Zeichengruppe
Schritt 3:
Wir erweitern den GREP-Stil auch auf alle Ziffern:
[lu]|d
| = oder
d = Ziffern
Schritt 4:
Wir schränken ein: Zwingend ist, dass ein Apostroph folgt:
[lu](?=’)|d(?=’)
(?=) = Positives Lookahead
Schritt 5:
Wir ergänzen den GREP-Stil mit der Anweisung, das Zeichenformat auch auf alle Apostrophe anzuwenden.
d(?=’)|[lu](?=’)|’
| = oder
Schritt 6:
Wir schränken vorsichtshalber dann noch ein: Apostrophe, denen ein Leerschlag vorausgeht, sollen nicht angerührt werden.
d(?=’)|[lu](?=’)|(?<!s)’
(?<!) = Negatives Lookbehind
s = Beliebiger Leerraum
Der GREP-Ausdruck im Bild:
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Ein noch überzeugenderes Ergebnis erhalten wir, wenn wir dem verwendeten Zeichenformat statt «optisch» eine veränderte Laufweite mit auf den Weg geben (hier +60):

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Unterschiedliche Zeichenkombinationen werden dann allerdings nach jeweils eigenen Zeichenformaten verlangen – und damit nach weiteren GREP-Stilen.
In einem 3. GREP-Beitrag besuchen wir noch einmal die französische Typografie. Wir überlegen uns, wie wir die dort geforderten Riesenabstände zu An- und Abführung, Fragezeichen, Ausrufezeichen oder Semikolon automatisieren können: um dort nicht ständig feste Leerräume (Sechstelgeviert, Viertelgeviert) eingeben zu müssen.
Nachtrag:
Nachfolgend noch zwei Screenshots eines unserer Kunden – vor- und nach Wechsel auf «optisches» Kerning. Deutlich erkennbar: die Korrektur des Apostrophs. Deutlich erkennbar aber auch: die globale Veränderung des Schriftbilds. (Um etwas zu vergrössern bitte Doppelklick.)
Vorher:
Nachher:
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* «GREP» ist «Global Regular Expression Print»: Software, die vorhandenen Text überall («global») nach wiederkehrenden Mustern («regular expression») durchsucht und die Fundstellen neu gestaltet ausgibt («print»).
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Workshop: Automatische 3er-Gruppen von Zahlen
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Problem: Via Word werden Zahlen geliefert: 4-, 5-, 6-, 7stellig. Im Satz sollen die Ziffern in 3er-Gruppen aufgetrennt werden, allerdings nicht, wie die DIN-Norm es scheinbar verlangt, mit Hilfe einfacher Leerschläge, sondern mit Hilfe fester Abstandswerte (Laufweite). Verschärfend kommt hinzu, dass in Word oft schon unerwünschte Leerschläge eingegeben worden sind: Sie gilt es zu löschen, bevor Laufweitenveränderungen wirklich zum Zug kommen können. Manuell kann das bei grösseren Werken ein ausgesprochen mühsames und fehlerträchtiges Unterfangen sein.

Lösung: InDesigns Textmuster-Intelligenz. Schon mit Erscheinen von InDesign 5 (CS3) war das Programm in die Lage versetzt worden, abstrakte Textmuster zu finden («Suche Zahlen nach dem Muster XX XXX»). Seit Version 6 (CS4) kann die Software solche Textmuster auch automatisch formatieren.
Mit Hilfe dieser Textmuster-Intelligenz werden wir in Teilaufgabe 1 Leerschläge zwischen Ziffern entfernen. In Teilaufgabe 2 sorgen wir dafür, dass die Zahlen in 3er-Gruppen aufgeteilt werden – über automatische Laufweitenveränderung.
Aufgabe 1:
Wir suchen nach Leerschlägen, die zwischen Ziffern sitzen, und ersetzen durch nichts. «Ziffer—Leerschlag—Ziffer» ist ein Textmuster; also wählen wir beim Suchen/Ersetzen die Option GREP (die technische Abkürzung für Textmustersuche*).
Schritt 1:
Wir geben mit Hilfe der Spickzettel (1) als Suchbegriffe sogenannte «Platzhalter» ein: «Beliebige Ziffer»—«Beliebiger Leerschlag»—«Beliebige Ziffer». Wir erhalten die Formel dsd.
Schritt 2:
Würden wir jetzt durch nichts ersetzen, würden wir solche Ziffer-Leerschlag-Ziffer-Gruppen gänzlich entfernen. Wir klammern deshab die «beliebigen Ziffern» ein: (d)s(d). Die eingeklammerten Formeln sind jetzt Fundstellen, deren Inhalte InDesign sich merkt.
Schritt 3:
Mit Hilfe des Spickzettels schreiben wir in das Ersetzen-Feld die «Gefunden»-Formeln für die erste und zweite Fundstelle: $1$2.
Der Suchen/Ersetzen-Dialog sieht jetzt so aus (zum Vergrössern bitte klicken):
Stimmt alles, können wir diese Suchroutine speichern (2) und «Alle ändern». Wenn wir nicht so mutig sein wollen, drücken wir schrittweise «Ersetzen/Suchen» (3). Das Ergebnis sind Zahlen ohne Leerschläge.
Aufgabe 2:
Wir sorgen für die Abstände der Ziffern (3er-Gruppen): diesmal allerdings über die Absatzeigenschaft «Innerhalb von Zahlen jede vierte Ziffer mit zusätzlicher Laufweite versehen – von rechts nach links». Vorteil: Werden Zahlen hinzugefügt oder geändert, sind die Ziffernabstände sofort immer wieder korrekt.
Schritt 1:
Wir legen ein Zeichenformat an, das nur eines «weiss»: Laufweite = 210 (Beispielwert; zum Vergrössern bitte klicken).
Schritt 2:
Wir rufen in den Absatz- oder Absatzformateigenschaften den Dialog GREP-Stile auf und legen einen neuen GREP-Stil an.
Schritt 3:
Wir bestimmen als wirkendes Zeichenformat das neu erstellte Laufweiten-Format.
Schritt 4:
Die Ziffern, die zu verändern sind, sind alle Ziffern, denen 3 Ziffern folgen (nicht aber Ziffern, denen 4 Ziffern folgen), Ziffern, denen 6 Ziffern folgen (nicht aber Ziffern, denen 7 Ziffern folgen), usw. Textmuster also: X‑XXX, X‑XXX‑XXX usw.
In der Zeile «Auf Text» beginnen wir deshalb wieder mit Hilfe des Spickzettels – suche nach jeder beliebigen Ziffer: d
Schritt 5:
Über die «Entsprechungen» (Spickzettel) grenzen wir nun ein: 3 weitere Ziffern müssen folgen. Das ist im InDesign-bzw. GREP-Sprachgebrauch ein «Nach-vorne-Schauen mit positivem Ergebnis» oder «Muss anschliessend gefunden werden.» Kurz: «Positives Lookahead». Formel: (?=). Zu ergänzen durch das, was denn gefunden werden soll: 3 Ziffern. Also (?=d3)? Nein. Damit InDesign versteht, dass wir nicht die Ziffer «3» meinen, sondern 3 Stück, setzen wir die 3 in geschweifte Klammern. Ergebnis: (?=d{3})
Schritt 6:
Über die «Entsprechungen» grenzen wir weiter ein: Wenn 4 Ziffern folgen, soll InDesign sich zurückhalten. Es geht also wieder ums Nach-vorne-Schauen, jetzt aber mit negativem Ergebnis: «Darf im Anschluss nicht gefunden werden.» «Negatives Lookahead». Formel: (?!). Hinzu kommt wieder der Platzhalter für jede beliebige Ziffer (d) und in geschweiften Klammern die 4. Ergebnis: (?!d{4})
Und was ist mit Zahlen, denen 5 Ziffern folgen? Sie wurden durch die «4 nicht»-Anweisung schon erschlagen. Wem 5 folgen, dem folgen auch 4 – also verboten.
Schritt 7:
Der gefundene GREP-Stil versagt, wenn Zahlen aus 7 oder 10 Ziffern bestehen (Milliarde, Billion). Kein Problem: Hier helfen abgewandelte Kopien dieses GREP-Stils (zum Vergrössern bitte klicken).
Manko:
Nicht alle GREP-Formeln sind in den Spickzetteln sichtbar. Adobes kleine GREP-Dokumentation und ein Video, an dessen Ende (ab Minute 3:50) auch der GREP-Stil angesprochen wird, hilft hier ein Stückweit weiter. Ein knappes Dutzend der sogenannten «Metazeichen», die dann noch fehlen, sind in unseren Kursokumentationen (InDesign-Advanced und InDesign-Inside) dokumentiert.
Nachtrag I:
4stellige Zahlen können auch Jahreszahlen sein – die nicht in 3er-Gruppen aufgeteilt werden dürfen. Taucht beides gleichzeitig auf, können weitere GREP-Stile korrigieren. Siehe auch die Kommentare. Zum Vergrössern bitte klicken:
Nachtrag II:
Häufig wird auf die Gliederung 4stelliger Ziffern gänzlich verzichtet. Dann muss der erste GREP-Stil etwas erweitert, können die zuletzt gezeigten Stile 4 und 5 aber wieder entfernt werden. Siehe Kommentare. (Zum Vergrössern erneut doppelklicken.)
Nachtrag III:
Wird für 4stellige Zahlen unterschiedliches Verhalten gewünscht – z.B. Preise gegliedert, Jahreszahlen nicht –, bietet sich beispielsweise dieser GREP-Stil an:
d(?=d{3}s[chf|CHF|eur|EUR])
Siehe wieder: Kommentare. Im Bild:

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* «GREP» ist «Global Regular Expression Print»: Software, die vorhandenen Text überall («global») nach wiederkehrenden Mustern («regular expression») durchsucht und die Fundstellen neu gestaltet ausgibt («print»).
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InDesign: Ausrichten an unsichtbaren Zeichen
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Detlev Hagemanns XPress-Aufgabenstellung vom 18. Juni interessiert auch den InDesign-Anwender: Wie stelle ich Indizes und Fußnoten in einer tabellarischem Umgebung raus aus der Zahlenkolonne?
Ausgangssituation:
Gewünscht:

Die InDesign-Lösung: Wir richten die Zahlen der 2. Spalte an einem unsichtbaren, fast dimensionslosen Satzzeichen aus und stellen etwaige nachfolgende Zeichen dahinter.
Erster Schritt: Vor das störende Zeichen (hier: *) einen senkrechten Strich einfügen (Mac: Alt+7; WIN: Alt+0124 auf dem Zehnerblock).
Zweiter Schritt: Wir rufen die Tabulatoren-Palette auf und markieren den entsprechenden Tabulator.
Dritter Schritt: Dezimal-Tab-Symbol anklicken (das vierte Symbol von links).
Vierter Schritt: In das Eingabefeld «Ausrichten an» den senkrechten Strich eingeben. Tabulatoren und Satz sehen jetzt so aus:
Merke: Findet der Dezimal-Tab das Ausrichten-an-Zeichen nicht, arbeitet er wie ein rechtsbündiger Tab!
Fünfter Schritt: Zeichenformat mit Farbe «[Ohne]» und Schriftgrrösse 0,1pt definieren. (Ich habe meins «z_mini_unsichtbar» getauft.)
Sechster Schritt: GREP-Stil mit diesem Zeichenformat einrichten: fixiert auf den senkrechten Strich (Backslash voranstellen, sonst versteht GREP nicht, was wir wollen).

Zum Überprüfen des Textes empfiehlt sich, den Bearbeiten > Textmodus einzusetzen: Hier sieht man das stoppende Zeichen in voller Pracht.
Nachtrag: InDesigns GREP-Stil würde auch erlauben, einen für späteren Textexport vielleicht günstigeren Leerschlag (oder jedes beliebige andere Zeichen) als Stopper zu definieren. Dann allerdings sähe die GREP-Stil-Formel anders aus, da sie sich explizit auf Spalte 2 beziehen müsste.
Nachtrag 2: Muss die Tabelle nicht für unterschiedliche «Herausstehzeichen» vorbereitet sein (Sternchen oder Index oder Masseinheit etc.), ist das herausstehende Zeichen, in Vereinfachung der eingangs gestellten Aufgabe also immer das gleiche, dann braucht es ein zusätzliches, unsichtbares Ausrichtezeichen nicht. Sondern: Man richtet, Wolf Eigner wies im Kommentar darauf hin, direkt an diesem Zeichen aus. Weil: Die Ausrichte-Position ist identisch mit der linken Kante des Ausrichtezeichens. Fehlt das Zeichen im Text, richten sich in unserem Beispiel die verbleibenden Ziffern gleichwohl korrekt aus. Im Bild (man beachte die Positionslinie, die InDesign zeigt, wenn man eine Tabulatorposition klickend festhält):

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Preflight zum Nulltarif
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Dass InDesign seit Version 6 (CS4) ein äusserst mächtiges Preflight-Tool besitzt, ist die eine Sache. Solch eine Vor-Druck-Kontrolle zu nutzen eine andere. Frisch installiert hält sich InDesigns Preflight jedenfalls vornehm zurück: Man will ja nicht erschrecken – beziehungsweise «Wohl dem, der langsam erzieht!» Denn nur das macht InDesigns nicht veränderbares Preflight-Profil «[Grundprofil]»:
Fehlt Bild, Text, Schrift? Und das war’s.
Das Vlaams Innovatiecentrum voor Grafische Communicatie (www.vigc.org) und die berühmte Ghent PDF Workgroup (www.gwg.org) haben nun gemeinsam ein Preflight-Set von 13 Profilen veröffentlicht, die ab sofort allen InDesign-CS4-Anwendern kostenlos zur Verfügung stehen:
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- ScreenPrintSpot
- SheetCMYK
- SheetSpotHiRes
- SheetSpotLoRes
- SpotVeryHiRes
- WebCmykHiRes
- WebCmykNews
- WebSpotHiRes
- WebSpotNews
Zu den Dateien und einem hilfreichen Tutorial geht es über diese Seite: www.vigc.org/standard-preflight-profiles.
Laden kann man InDesigns Preflight-Profile bekantlich derzeit nur einzeln nach und nach. Ein Ablageort, über den InDesign vorhandene Profil-Dateien (.idpp) «sehen» könnte, existiert nicht. Geladene Profile landen schlussendlich in der Einstellungsdatei «InDesign Defaults», die es also nun noch besser zu hüten gilt (Sicherheitskopie).
Die Option zum Laden (und Exportieren) von Profilen ist versteckt:
Preflight-Profile laden
Öffnen Sie über Fenster > Ausgabe das Bedienfeldmenü «Preflight».
Suchen Sie im Bedienfeldmenü den Befehl Preflight definieren…
Wählen Sie über das Knöpfchen «Preflight-Profilmenü» den Befehl «Profil laden…».
Übrigens: Powertipps und in depth-Erörterungen korrekter PDF-Produktion erhalten Sie in unserem Kurs «PDF PrePress Basis». Einzelheiten: siehe hier www.smi.ch/anmeldung/pdf






















