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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Was in «Kuler» fehlt

http://kuler.adobe.com ist eine grosse, weite, bunte Welt für sich: offen für jeden, direkt erreichbar über das InDesign-Bedienfeld Kuler (Fenster > Erweiterungen > Kuler), von dort mit unzähligen Nutzungsmöglichkeiten präsent: Farbthemen hochladen, Farbthemen aus Bildern entwickeln, nach Farbthema-Stichworten suchen, Farbthemen herunterladen, in die Farbfelder integrieren – bis hin zu stand alone-Anwendungen und Widgets für MacOS und PC:

Am Ende wollen die Farben aber im Layout auftauchen – und da fehlt noch ein kleines Tool: das Kulers RGB-Farben nach CMYK wandelt und dabei die CMYK-Werte auch noch aufrundet. Denn wo liegt schon der Sinn gebrochener Prozentwerte, die kein Drucker je wiedergeben kann?

Dave Saunders schrieb ein kleines Skript, das beides erledigt und Dank David Blatners InDesign Secrets das Licht der Welt erblickte: Konvertierung sämtlicher RGB-Farben zu CMYK, und Bereinigung der CMYK-Werte auf ganzzahlige Werte.

Hier ist der Download-Link.

Sie kennen sich nicht aus mit Skripts?

Hier zeige ich Ihnen, wie es geht – eine Sache von einer Minute.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.

Basis-Bedienfeld par excellence

Hilfreich oder überflüssig?

«Gelegentlich, selten oder gar nicht nötig» im täglichen Geschäft: So lautet überwiegend meine Wertung der bisher besprochenen Bedienfelder. Bei dem Bedienfeld «Transformieren» jedoch werden sich womöglich die Geister scheiden. Denn die meisten Anwender sagen hier: «Brauche ich nie.» Begründung: «Alles, was ‹Transformieren› kann, bietet auch die ‹Steuerung›.»

Wirklich? Insbesondere die Freunde, die ihre XPress-Zeit noch in Ehren halten (oder gar noch gar nicht beendet haben), werden sofort widersprechen: «Schalte mal ins Textwerkzeug um. Und? Wo sind sie jetzt, Deine Transformationswerte in der Steuerung?» – «Ja, aber …» – «Nix aber! Selbstverständlich möchte ich den Zugriff auf Position, Breite, Höhe und Winkel auch dann noch behalten, wenn ich  Text bearbeite! Ich will doch nicht jedes Mal das Werkzeug wechseln müssen! Ich bin doch nicht blöd!»

Gut gebrüllt, Löwe. Ich bin es auch nicht. Man kann sich zwar an alles gewöhnen – auch an einen überflüssigen Wechsel rüber zum «schwarzen Pfeil», nur um beispielsweise wieder Kordinaten, Breite und Höhe des aktiven Objekts zu sehen.  «Transformieren» stetig offen zu halten scheint mir für solche Fälle dann doch die vernünftigere Verhaltensweise zu sein.

Und was bietet «Transformieren» ausserdem, ausser den redundanten Positionskoordinaten, Breite, Höhe, Skalierung und Winkel? Nichts, was bei aktivem «Auswahl»-Werkzeug («schwarzer Pfeil») nicht auch im Bedienfeldmenü der «Steuerung» zu finden wäre. Unterschied zu dieser: Die Bedienfeldmenü-Befehle der «Steuerung» tauchen nur situationsbezogen auf – in «Transformieren» sind sie immer sichtbar. Und das hat Vorteile: wenigstens didaktische. Man erfährt dann vielleicht erstmals vollständig, was in einer «Transformieren»-Situation – Objekt(e) wurde(n) markiert – so alles möglich ist.

«Transformationen löschen»: Was macht das?

Besonders erstaunt hatte mich «Transformationen löschen». Wussten Sie, was das macht? Wenn nicht: Sie werden überrascht sein! Denn quasi mit der Computer-Muttermilch haben wir doch alle gelernt: Wurde eine Datei erst einmal geschlossen, können Arbeitsschritte vorangegangener Sitzungen nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Zumindest zu Teilen eines InDesign-Layouts ist das jedoch Schnee von gestern. Transformieren Sie einfach einmal ein Objekt – drehen Sie’s, neigen Sie’s (schon wieder ein Übersetzungsfehler von Adobes Lokalisations-Abteilung; sie sprechen von «Verbiegen»), skalieren Sie’s, mit oder ohne Inhalt: und dann schliessen Sie das Dokument. Fahren Sie meinetwegen auch noch InDesign runter, damit Sie’s glauben. Und dann öffnen Sie das Dokument wieder.

Nun Objekt markieren und «Transformationen löschen»: Arbeitsschritte des Vortages werden rückgängig gemacht! Ist das nicht heftig?

«Transformationen löschen»: um Bilder und Rahmen auf Originalgrösse zu stellen

Ich bin noch am Überlegen, in welchen Situationen das förderlich sein kann. Eine habe ich auf jeden Fall schon entdeckt:

Platzieren Sie ein Bild. In InDesign CS4 können Sie bekanntlich mit dem gefüllten Platzierungs-Zeiger Bild-proportionale Rahmen aufziehen. Das heisst: Auf diesem Weg platzierte Bilder sind immer skaliert.

Der Wunsch mag später entstehen, solche Bilder zurückzustellen auf 100%. «Transformationen löschen» macht’s (nach Auswahl des Bildes in seinem Container). Manchmal macht InDesign dann sogar mehr, als man je erwarten würde. Liegende Hochformat-Bilder einer Digitalkamera, im Kamera-Programm auf Hochformat gedreht und beim Platzieren in InDesign auch korrekt im Hochformat wiedergegeben, werden nach «Transformationen löschen» zurückgedreht auf Querformat: so, wie die Kamera sie eigentlich sah. Es werden also auch u.U. Transformationen gelöscht, die noch im Vorfeld von InDesign stattfanden (bei mir im Kamera-Programm)!

«Transformationen löschen»: um ursprüngliche Schriftgrössen wiederherzustellen

Eine andere Anwendung dieses interessanten Befehls sind all die Fälle, in denen Textrahmen mit «transformiertem» Text hinterlassen worden sind: zu erkennen an der doppelt angezeigten Schriftgrösse (in Klammern der tatsächliche Wert, ohne Klammer der ursprüngliche Wert). Manchmal möchte man tatsächlich die Ausgangssituation wiederherstellen: «Transformationen löschen» does the trick. Rahmen und Text werden wieder auf ihre ursprünglichen Abmessungen zurückgeführt (im Beispiel unten: 5°/6° pt).

«Transformationswerte sind Gesamtwerte»: addiert Objekttransformation zur Gruppentransformation

Bleibt gelegentlich die Frage, was denn «Transformationswerte sind Gesamtwerte» macht – wenn eingeschaltet, wenn ausgeschaltet. Adobes Hilfe (CS6) ist hier hilfreich: abgesehen davon, dass im Moment (11. Januar 2010) die im Abschnitt «Ändern der für verschachtelte Objekte angezeigten Informationen» gezeigten Winkel-Werte irreführend sind. Wo «0° steht, muss «-10°» stehen.

So. Der nächste InDesign-Beitrag – er befasst sich mit dem Bedienfeld «Zeichen» – wird wieder so kurz wie bisher meist gewohnt.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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Mein liebstes Bedienfeld

In der Tat: Kein Bedienfeld ist mir so lieb wie die «Überfüllungsvorgaben». Sie finden es, wie alle anderen Bedienfelder auch, im Menü «Fenster», dort in der Gruppe «Ausgabe».

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Warum mein liebstes? Weil niemand es braucht. Ich nicht, Sie nicht, niemand. Denn was kann es? Es kann dem unvermeidlichen Versatz der Druckfarben entgegenarbeiten, der immer dann entsteht, wenn Papier mehrfach hintereinander bedruckt wird: wie das beim Offset-Druck nun mal gang und gäbe ist. Erst Schwarz, dann Cyan, dann Magenta, dann Gelb. Nie können diese vier (oder mehr)  separaten Druckvorgänge absolut 100%ig passgenau sein.

Die Geschwindigkeit, mit der gedruckt wird, die Saugkraft des Papiers, die Luftfeuchtigkeit in der Druckhalle, die Raumtemperatur – all das führt dazu, dass Papier sich unmerklich verzieht und die einzelnen Druckbögen bei ihrem rasanten Weg durch die Farbwerke geringfügig ihre Position verändern.

Und das wollen Sie alles voraussehen? Um dann mit eigenen Einstellungen optimierend eingreifen?

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Vergessen Sie’s. Dies ist nicht Ihr Job. Dies ist der Job des Druckers – und sein Job ganz allein. Er setzt hierfür Spezialsoftware ein, die Ihre PDFs noch einmal korrigierend durchrechnet. Sie haben hier nichts zu tun.

Wie irrelevant dieses Bedienfeld geworden ist, zeigt auch der «Preflight» von InDesign: Nirgends wird nach Überfullungen gefragt. Na also.

Ist doch beruhigend: eine Funktion, die Sie nie benutzen müssen. Wie schön wäre es, wenn man das von anderen Bedienfeldern auch sagen könnte!

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InDesigns Feuerwerk: Die «Effekte»

Dieses kleine Bedienfeld ist wahrlich ein Wunderwerk der Technik. Nur wenig andere Bedienfelder öffnen einen derart weiten Kosmos an Möglichkeiten: Getrennt für Fläche, Kontur und Text oder gleich für das ganze Objekt können 16 Abmischungen angewandt werden – zwischen Vordergrund- und Hintergrundfarbe: «Normal», «Multiplizieren», «Negativ Multiplizieren» usw.. InDesigns amerikanisches Original sagt dazu einfach «Blending mode». Im Deutschsprachigen macht es Adobe überflüssigerweise mal wieder kompliziert und spricht von «Füllmethode». Doch «gefüllt» wird hier gar nichts; es wird eben nur – zusammengemischt.

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Zusätzlich können alle Bestandteile des Objekts – seine Kontur, seine Fläche, sein Text oder auch wieder das gesamte Objekt – mit 9 Effekten versehen werden: mit Schatten, Schein, Glanz, mit abgeflachten, weichen Kanten oder mit Relief. Veränderungen, für die man früher Photoshop benötigte und die anschliessend nicht mehr so einfach geändert oder rückgängig gemacht werden konnten. Fachleute sprechen hier von einem «non-destruktiven» Verfahren: Das Original bleibt unverändert und kann an anderer Stelle ganz anders eingesetzt werden.

Drei Dinge an diesem Bedienfeld, die mir besonders gefallen:

Effekte starten und einstellen – mit einem Klick!

Wenn Sie den Effekt-Dialog geöffnet haben (dazu klicken Sie einfach auf die Zeile «Objekt», «Kontur», «Fläche» oder «Text»), dann klicken Sie dort nicht umständlich auf die Checkboxen, um Effekte einzuschalten. Klicken Sie vielmehr in die Zeile des Beschriebs rechts daneben! Dann öffnet sich das zugehörende Einstellfenster gleich mit.

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Effekte einfach auf andere Objekte ziehen!

Sie können einmal erstellte Effekte einzeln erneut anwenden – durch pures Ziehen des «fx»-Icons auf ein neues Objekt. Das «QuickInfo» sagt das zwar – aber wer schaut da schon genau hin?

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Und mit einem Klick wieder alles opak («lichtundurchlässig»)

Und das andere, was hier sehr praktisch ist: Ganz unten im Fuss des Bedienfelds sehen Sie ein neunteiliges Schachbrett mit rotem Diagonalstrich: Mit diesem Knöpfchen entfernen Sie sämtliche Effekte von ausgewählten Objekten mit einem Schlag – und machen sie doch tatsächlich «lichtundurchlässig».

Na, das ist etwas zu hoch gepokert, keine Angst: Objekte, denen zuvor keine Füllfarbe zugewiesen worden waren, sind auch weiterhin durchsichtig, bekommen nicht etwa plötzlich die Farbe «[Papier]». Der Rest aber ist jetzt wieder, in der Tat, vollständig opak.

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«Effekte» gilt es im übrigen mit Verstand einzusetzen. Sie sind nicht dazu da, das Können Ihrer Software vorzuführen, sondern Ihr Können – als Gestalter und Grafiker!

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
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Sep
30

Alle abwählen!

Autor: | Kommentare (2)

simplify-your-indesignAlle abwählen! Das wünscht man sich manchmal, schaut man in die Politik. Einfach ein Kreuzchen machen – und weg. (Wobei die Präferenzen, was denn bleiben soll, je nach Einstellung den gesamten Farbraum durchwandern: von Gelb zu Grün zu Schwarz – «Jamaika» – über Orange bis hin zu Rot. (Wo sind eigentlich die Blauen?)

Eine Ampel leuchtet auf, wenn man solche Abwahl in InDesign vergisst. Da ist noch ein Bildrahmen aktiv und man will eine neue Farbe anlegen. Da ist noch ein Textrahmen aktiv und man möchte ein neue Absatzformat erzeugen. Gefährlich! Denn das Neue wird sofort aktiv, direkt nach der Wahl.

Also Deaktivieren, Abwählen oder, in InDesignisch: «Auswahl aufheben» (Bearbeiten-Menü). (Was für ein schöner Begriff, «aufheben». Wohin hebe ich denn? In welche luftigen Höhen entfleucht, was eben noch an Henkeln fest zu greifen war?)

Egal. Wir schauen uns den zugehörigen Tastaturbefehl an und freuen uns: Leicht zu merken! Das Gegenstück zu «Alles auswählen», nur die Shift-Taste kommt hinzu. (Im Bild das Mac-Menü; unter Windows analog.)

Doch zu greifen? Nicht wirklich praktisch. Drei Finger braucht man – für diesen Schritt, den wir Woche für Woche sicher hundert und mehr Male benötigen. Also doch wieder Rauszoomen, Werkzeug wechseln und auf die Montagefläche klicken?

Oh no. Unter Bearbeiten > Tastaturbefehle findet sich der Befehl im Produktbereich «Bearbeiten» (wo sonst), und seit Jahr und Tag gilt bei mir: Hier muss die Escape-Taste ran. Warum? Es ist einer der häufigsten Befehle im Layout-Alltag überhaupt. Also gebührt ihm die schnellstmögliche, am leichtesten und vor allem blind erreichbare Taste.

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Besonderheit: Dies ist der einzige Befehl, bei dem ich ganz sicher bin: Er muss für beiderlei «Kontext» (lies: Situationen) eingerichtet werden. FürText wie für «Standard».

Und was ist mit dem Auswahl-Werkzeug, das in Textsituationen bislang auf die Escape-Taste gehört hatte? Sie hört bei mir, ebenfalls verändert, auf F1.

Achtung: Immer in einem eigneen Tastaturbefehlssatz arbeiten. Sie sehen meinen im Bild oben links unter dem Namen «tastbef_jue».



simplify-your-indesignVorrede

InDesign-Anwender freuen sich über die Präzisionsvorschau für Bilder: Voreinstellungen > Anzeigeleistung > Optionen > Hohe Qualität sorgt dafür, dass in allen Dokumenten, alt wie neu, Bild und Grafik gestochen scharf angezeigt werden (wenn sie scharf sind und nicht etwa über Gebühr vergrössert wurden). Ein kleiner Schnell-Preflight* sozusagen.

Noch sieht der Anwender dabei aber nicht alles. was er sehen sollte und in InDesign auch sehen kann: Nicht sieht er Farbwerte [1], noch sieht er das Ergebnis überdruckender Bereiche [2] seines Layouts (was etwas anderes ist als verringerte Deckraft [3]).

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Farbwerte sieht man nur, wenn die Separatikonsvorschau [4] eingeschaltet und überdruckende Bereiche nur, wenn die Überdruckenvorschau eingeschaltet ist [5]:

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Hauptrede

Mit diesen Gedanken im Kopf habe ich mich gefragt, ob man also nicht auch die so praktische Separationsvorschau via Tastaturbefehl ein- und ausschalten kann. Nein – geht nicht. Bis ich dann wahrnahm: Schalte ich die Überdruckenvorschau ein, startet die Sperationsvorschau von selbst! Und nicht nur das: Eine «typische» oder gar «schnelle» Anzeigeleistung zeigt dann ebenfalls «Hohe Qualität»! Heureka! Nun hatte ich endlich Grund genug, die Überdruckenvorschau auf eine schnelle Taste zu legen (F12; das angebotene cmd/ctrl-alt-shift+Y ist nicht wirklich schnell). Eine Klappe für drei Fliegen zugleich (im übertragenen Sinn; ich gebe Fliegen lieber die Freiheit zurück an der frischen Luft).

Nachrede

Eins muss dabei aber bitte noch beachtet werden – die Unterschiede nachfolgender Vergrösserungen zeigen es: Mit eingeschalteter  Überdrucken-/Separationsvorschau zeigen sich nur Bild und Grafik in «Hoher Qualität» – nicht aber Schatten und Effekt. Überdrucken- und Separationsvorschau bei Ansicht  > Anzeigeleistung > Typisch:

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Ansicht  > Anzeigeleistung > Hohe Qualität:

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PS:

Wann verabschiedet sich Adobe eigentlich von diesem dümmlichen «Typisch»? Für wen oder was soll denn diese Anzeigeleistung niedriger Qualität «typisch» sein? Etwa für InDesign? Oder gar für den Konzern selbst? «Niedrige Qualität», darum geht es.