Archiv zum Thema Farbe & Effekt (ID)

simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Reihenfolge dieser Serie jedes Bedienfeld behandelt wird.

Missbrauch erlaubt

An sich dient die Separationsvorschau der Druckplattenkontrolle, z.B. zur Visualisierung von Sonderfarben oder Lack. Profis «missbrauchen» diese Funktion aber auch gern: beispielsweise, wenn es gilt, gefährlichen Farb-Doppelungen von Prozessfarben auf die Spur zu kommen.

Im Beispiel zwei 4c-Grüns – und der Anwender will nun wissen, wo Grün 1 und wo Grün 2 benutzt worden sind.

So geht’s:

Die betreffenden Prozessfarben in Vollton-Farben wandeln.

Das Seperations-Bedienfeld meldet die beiden Ankömmlinge folgerichtig als eigene Druckplatten zurück.

Die Separationsvorschau-Ansicht via Status «Separationen» einschalten und das Auge öffnen.

Voilà: Jetzt zeigen sich auf den Seiten nur die Elemente, die mit dieser Farbe eingefärbt worden sind.

Nach allfälligen Korrekturen hat man die neuen Vollton-Farben natürlich wieder zurückzusellen auf den Status «Prozess» – oder man entfernt sie, falls sie fehlerhaft angelegt worden sind. Ggf. auch in platzierten Dateien.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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simplify-your-indesignIn loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die dortigen Ziffern zeigen, in welcher Reihenfolge jedes Bedienfeld in dieser Serie behandelt wird.

Wo wir derzeit (WM) so viel von «Standardsituationen» sprechen: Es gibt mindestens zwei, für die das oft vernachlässigte Bedienfeld «Reduzierungsvorschau» unbedingt zum Einsatz kommen sollte:

Sie wünschen sich einen perfekten Ausdruck auf Ihrem Bürodrucker.

Zu einem perfekten Bürodruck gehört, dass gleiche Schriften auch gleich aussehen. Das ist aber nicht der Fall, wenn Schatten oder halbtransparente Bilder in Textbereiche hineinwirken. In solchen Fällen wird Schrift meist sichtbar fetter ausgegeben – was schnell zu überflüssigen Rückfragen führt. «Kommt das auch so im Druck?»

Ob Schrift von Transparenzen beeinflusst wird, zeigt sehr fix die Vorschau, die die «Reduzierungsvorschau» generiert. Im Beispiel wurde die Reduzierungsvorschau aufgefordert, in Pfade umgewandelten Text zu markieren: Man erkennt, dass auch scheinbar jenseits des Schattens liegender Text von ihm noch erfasst und am Ende zu Pfaden umgewandelt wird – die auf einem Bürodrucker meist fetter ausgegeben werden.

Sie wünschen sich, dass Google Ihr PDF vollständig liest.

Wenn Sie ein PDF, dessen Text wie oben gezeigt teilweise oder ganz zu Pfaden umgewandelt worden ist, ins Internet stellen, kann Google solche Textstellen nicht mehr vollständig indizieren/lesen. Wird nach solchen Textstellen gegoogelt, wird nicht mehr zu diesem PDF verwiesen.

Und die Abhilfe?

Ist in der Regel erst einmal simpel. Stellen Sie zu schützende Texte über das Transparenz-Geschehen: zur besseren Kontrolle geschickterweise mit Hilfe zweier Ebenen («Transparenz» und «Text»).

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

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Die herausragendste Neuerung dieses Upgrades ist nicht zuletzt ein Geschenk für die Grafiker: Wenn Sie einfache Animationen benötigen für interaktive Web-Dokumente, müssen Sie von nun an InDesign nicht mehr verlassen. Stattdessen bauen Sie solche Animationen direkt in Ihrem InDesign-Layout auf, importieren Ton, Video, Flash und Shockwave – und begutachten das Ergebnis noch vor jedem Export in InDesign selbst. Das hat, werden Sie sagen, mit Web und Präsentation viel, mit Print nichts zu tun.

Verschmelzung von Print und Web: eine Kostenfrage

Viele Print-Produkte können durchaus so gestaltet werden, dass sie für Druck, Präsentation und Internet gleichzeitig geeignet sind. Mit Hilfe ein und derselben Datei. Das spart eine Menge Geld. Statt dass Sie ähnliche Dokumente einmal für Print und ein andernmal fürs Web aufbauen, mit zweifachem Zeitaufwand bei Kreation, Verwaltung und Änderung, können Sie jetzt ein einziges Dokument vorhalten, das den Druck einserseits und Interaktivität und Animation andererseits bedient.

Deshalb diesmal zwei Artikel zu diesem Upgrade: Heute liste ich auf, welche Neuerungen aus meiner Sicht entscheidend sind für den Aufbau von Druckdateien und einfache Präsentationen. Ein zweiter Artikel wird die Neuerungen listen, die auf Interaktivität und Internet zielen.

Ab sofort: Upgrade- und Basis-Kurse auch für InDesign CS5

Die unten aufgelisteten Funktionen werden wir Ihnen in unseren Kursen genau erklären. Mit Anwendern früherer InDesign-Versionen üben wir die neuen Arbeitstechniken ein. Im Juni (Termine demnächst hier im Blog und auf www.smi.ch) bieten wir den ersten eintägigen InDesign Upgrade-Kurs an. Für Umsteiger von CS3 und früher empfehlen wir den UpgradePLUS!-Kurs.

Weitere Termine auf Anfrage.

InDesign CS5 setzt neue Massstäbe

Insgesamt entsteht das Bild eines Layoutprogramms, das an Eleganz, Bedienerfreundlichkeit und Produktivität Massstäbe setzt. Marketing wie Agentur, Druckerei wie Verlagsvorstufe werden gleichermassen profitieren. Die enormen Fortschritte, die sich in Illustrator und vor allem Photoshop CS5 getan haben, sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wir kommen auch darauf zurück.

Neben vielen kleinen versteckten Änderungen und Verbesserungen sind für mich diese knapp 40 Neuerungen die wichtigsten für den Print-Bereich:

Präsentation

  • Neuer Bildschirmmodus: ohne Bedienfelder («Präsentation»)
  • Zusätzliche Masseinheit: Pixel
  • Wahl des Seitenübergang: noch kurz vor PDF-Export
  • Fensterfüllende Animationsvorschau: allein schon zum Testen von Hyperlinks

Produktivität

  • Erste Dokument-Seite: nun auch links (optional)
  • «Vorschau»: bleibt aktiv, wenn das Programm beendet wird.
  • Farbfelder: jetzt auch in der «Steuerung»
  • Ecken: können einzeln editiert werden vie Bedienfeld mit Vorschau
  • Ebenen-Bedienfeld: mit Anzeige, Benennung, Sperren und Ausblenden jedes einzelnen Objekts
  • Vorschau auf externe Dateien: in InDesign via Mini-Bridge-Bedienfeld, ohne Wechsel zu Finder oder Explorer
  • Bildauswahl mit einem Klick: ohne Werkzeugwechsel
  • Auto-Anpassung von Bildgrösse: bei Skalierung von Rahmen (optional)
  • Drehen: mit Auswahl-Werkzeug
  • Dynamische oder statische Auto-Beschriftung: von Grafik und Bild; Metadaten können ausgelesen werden
  • Objekte gemeinsam transformieren: trotz verschiedener Ebenen, ohne Gruppierung
  • Abstandkontrolle: via neuem Abstand-Werkzeug
  • Spaltenausgleich: ungleiche Füllung mehrspaltiger Textrahmen wird angeglichen
  • Spaltenübergreifender Satz: Absätze (z.B. Überschriften)  können sich über benachbarte Spalten erstrecken
  • Spalten innerhalb von Spalten: Absätze können innerhalb einer Spalte noch einmal in Spalten aufgeteilt werden
  • Vertikaler Keil: unabhängig von Rahmenform und Konturenführung
  • Seitenweises Seitenformat: auch innerhalb eines Druckbogens
  • Vertikale Seitenanordnung: innerhalb eines Druckbogens
  • Weiterarbeiten: auch bei PDF-Export, im Hintergrund
  • Bridge: zeigt, mit welchen Dateien eine InDesign-Datei verknüpft ist

Sicherheit

  • Abdeckte Objekte vollflächig greifbar: Mittelpunkt-Suche nicht mehr erforderlich
  • Gruppen-Elemente vollflächig greifbar: ohne Werkzeugwechsel oder Gruppenauflösung
  • Font-Management: Dokument-Fonts können jetzt direkt im Dokumentordner verwaltet werden

Zusammenarbeit

  • Textänderungsverfolgung: à la Microsoft Word im Textmodus
  • Markierung von Seiten: via Seiten-Bedienfeld
  • Dokument-Kommentierung via «Cloud»: Seiten-Abbildungen können ohne PDF-Export zum Kommentieren ins Web gestellt werden, Kommentare zeigen sich live in InDesign

Komfort

  • Kurzzeitige Werkzeugwechsel: jetzt für fast alle Werkzeuge
  • Zoom: bei geöffnetem Dialog
  • Tabulatoren: Positionseingabefeld deutlich vergössert
  • Layoutanpassung: jetzt auch bei seitenweiser Änderung von Stegen und Spaltenabstände
  • Gerundete Werte: beim Bewegen und Skalieren bemüht sich InDesign jetzt um (meist) ganzzahlige Werte
  • Mehrfach platzieren: auch via Drag& Drop und für Rahmen und Linien
  • «Duplizieren und versetzt einfügen»: kann jetzt bei Duplikaten «Spalten» und «Zeilen» aufbauen
  • Konvertierung von URLs zu Hyperlinks: über ein neues Suchen/Konvertieren-Verfahren
  • Bedienfelder: übersichtlicher sortiert

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Farbtonfelder, oder: Gleichberechtigung in der Farbfamilie

Interessantester Befehl ist hier für mich im Moment: «Neues Farbtonfeld…». Er erzeugt von einer aktivierten Farbe aufgehellte Abkömmlinge – von einem Farbfeld einen Farbton.

Vorteil: Veränderungen der «Mutter» werden automatisch an die «Kinder» weitergereicht: Probieren Sie es aus. Ändern Sie Name und/oder Werte der «Mutterfarbe» – und Sie werden sehen: Die zugehörigen Farbtonfelder ändern sich synchron mit.

Unerwarteterweise funktioniert das aber auch andersherum: «Farbfeldoptionen» eines «Kindes» geändert – und Geschwister wie Mutter werden automatisch mitgeändert.

Ein Demokratisierungsgrad, den sich manche Kinder gern wünschen, der für Eltern aber schnell zum Horror werden könnte. Also aufpassen!

Edit: Es lohnt sich, den Kommentar von Quarz zu lesen!

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Was in «Kuler» fehlt

http://kuler.adobe.com ist eine grosse, weite, bunte Welt für sich: offen für jeden, direkt erreichbar über das InDesign-Bedienfeld Kuler (Fenster > Erweiterungen > Kuler), von dort mit unzähligen Nutzungsmöglichkeiten präsent: Farbthemen hochladen, Farbthemen aus Bildern entwickeln, nach Farbthema-Stichworten suchen, Farbthemen herunterladen, in die Farbfelder integrieren – bis hin zu stand alone-Anwendungen und Widgets für MacOS und PC:

Am Ende wollen die Farben aber im Layout auftauchen – und da fehlt noch ein kleines Tool: das Kulers RGB-Farben nach CMYK wandelt und dabei die CMYK-Werte auch noch aufrundet. Denn wo liegt schon der Sinn gebrochener Prozentwerte, die kein Drucker je wiedergeben kann?

Dave Saunders schrieb ein kleines Skript, das beides erledigt und Dank David Blatners InDesign Secrets das Licht der Welt erblickte: Konvertierung sämtlicher RGB-Farben zu CMYK, und Bereinigung der CMYK-Werte auf ganzzahlige Werte.

Hier ist der Download-Link.

Sie kennen sich nicht aus mit Skripts?

Hier zeige ich Ihnen, wie es geht – eine Sache von einer Minute.

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Noch läuft nicht alles rund mit dem Schneeleoparden in der Druckproduktion. Über die Probleme mit Postscript-Schriften berichteten wir schon – das Update auf 10.6.2 hat die Font-Situation jedoch verbessert (aber nicht vollständig behoben). Ein anderes Problemfeld tut sich beim Farbmanagement auf:

Der SnowLeopard stellt seine Farbprofile nicht mehr wie gehabt bereit. So finden alte XPress-Versionen keine ICC-Profile mehr. Es sei denn, sie liegen bei XPress 7 im eigenen Ordner [XPress7-Programmordner]/Required Components/Profiles. Auch das Zuweisen des Profilordners über den Profil-Manager führt zu keiner sicheren Arbeitsweise. Man muss also zum Betrieb von XPress 7.x unter Mac OS X 10.6 alle benötigten ICC-Profile in diesen Ordner kopieren.
XPress 6.52 könnte über den bordeigenen Profil-Manager sicher funktionieren, wenn nicht andere Inkompatibilitäten zwischen XPress 6.52 und SnowLeopard dem entgegenstünden.
XPress 8.12 findet die Profile. Hier hat Quark die Veränderung von Apple in seinem Produkt berücksichtigt.

InDesign und Illustrator CS 3 und CS 4 finden Farbprofile auch nur noch dann, wenn sie am altbekannten Adobe-Ort unter ~/Library/Application Support/Adobe/Color/Profiles oder seinem Unterordner Recommended liegen – sie werden jedoch nicht mehr gefunden, wenn sie sich in den Color-Sync-Profil-Ordnern von Mac OS X 10.6.x oder beim Benutzer liegen.
Photoshop CS 3 und CS 4 finden an allen vorgesehenen Orten die Farbprofile.

Der von PDFX-ready vorgeschlagene Ort ist richtig für Adobe-Programme – für XPress 7.x müssten die Dateien zusätzlich an den oben beschriebenen Ort kopiert werden.

Wann und ob Apple diese Fehler beheben wird, ist nicht bekannt.