Archiv zum Thema Farbe & Effekt (ID)
InDesigns Bedienfelder, Folge 33: «Separationsvorschau»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Reihenfolge dieser Serie jedes Bedienfeld behandelt wird.
Missbrauch erlaubt
An sich dient die Separationsvorschau der Druckplattenkontrolle, z.B. zur Visualisierung von Sonderfarben oder Lack. Profis «missbrauchen» diese Funktion aber auch gern: beispielsweise, wenn es gilt, gefährlichen Farb-Doppelungen von Prozessfarben auf die Spur zu kommen.
Im Beispiel zwei 4c-Grüns – und der Anwender will nun wissen, wo Grün 1 und wo Grün 2 benutzt worden sind.

So geht’s:
Die betreffenden Prozessfarben in Vollton-Farben wandeln.

Das Seperations-Bedienfeld meldet die beiden Ankömmlinge folgerichtig als eigene Druckplatten zurück.

Die Separationsvorschau-Ansicht via Status «Separationen» einschalten und das Auge öffnen.

Voilà: Jetzt zeigen sich auf den Seiten nur die Elemente, die mit dieser Farbe eingefärbt worden sind.

Nach allfälligen Korrekturen hat man die neuen Vollton-Farben natürlich wieder zurückzusellen auf den Status «Prozess» – oder man entfernt sie, falls sie fehlerhaft angelegt worden sind. Ggf. auch in platzierten Dateien.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 32: «Reduzierungsvorschau»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die dortigen Ziffern zeigen, in welcher Reihenfolge jedes Bedienfeld in dieser Serie behandelt wird.
Wo wir derzeit (WM) so viel von «Standardsituationen» sprechen: Es gibt mindestens zwei, für die das oft vernachlässigte Bedienfeld «Reduzierungsvorschau» unbedingt zum Einsatz kommen sollte:
Sie wünschen sich einen perfekten Ausdruck auf Ihrem Bürodrucker.
Zu einem perfekten Bürodruck gehört, dass gleiche Schriften auch gleich aussehen. Das ist aber nicht der Fall, wenn Schatten oder halbtransparente Bilder in Textbereiche hineinwirken. In solchen Fällen wird Schrift meist sichtbar fetter ausgegeben – was schnell zu überflüssigen Rückfragen führt. «Kommt das auch so im Druck?»

Ob Schrift von Transparenzen beeinflusst wird, zeigt sehr fix die Vorschau, die die «Reduzierungsvorschau» generiert. Im Beispiel wurde die Reduzierungsvorschau aufgefordert, in Pfade umgewandelten Text zu markieren: Man erkennt, dass auch scheinbar jenseits des Schattens liegender Text von ihm noch erfasst und am Ende zu Pfaden umgewandelt wird – die auf einem Bürodrucker meist fetter ausgegeben werden.

Sie wünschen sich, dass Google Ihr PDF vollständig liest.
Wenn Sie ein PDF, dessen Text wie oben gezeigt teilweise oder ganz zu Pfaden umgewandelt worden ist, ins Internet stellen, kann Google solche Textstellen nicht mehr vollständig indizieren/lesen. Wird nach solchen Textstellen gegoogelt, wird nicht mehr zu diesem PDF verwiesen.
Und die Abhilfe?
Ist in der Regel erst einmal simpel. Stellen Sie zu schützende Texte über das Transparenz-Geschehen: zur besseren Kontrolle geschickterweise mit Hilfe zweier Ebenen («Transparenz» und «Text»).
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 22: «Farbfelder»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Farbtonfelder, oder: Gleichberechtigung in der Farbfamilie
Interessantester Befehl ist hier für mich im Moment: «Neues Farbtonfeld…». Er erzeugt von einer aktivierten Farbe aufgehellte Abkömmlinge – von einem Farbfeld einen Farbton.


Vorteil: Veränderungen der «Mutter» werden automatisch an die «Kinder» weitergereicht: Probieren Sie es aus. Ändern Sie Name und/oder Werte der «Mutterfarbe» – und Sie werden sehen: Die zugehörigen Farbtonfelder ändern sich synchron mit.
Unerwarteterweise funktioniert das aber auch andersherum: «Farbfeldoptionen» eines «Kindes» geändert – und Geschwister wie Mutter werden automatisch mitgeändert.

Ein Demokratisierungsgrad, den sich manche Kinder gern wünschen, der für Eltern aber schnell zum Horror werden könnte. Also aufpassen!
Edit: Es lohnt sich, den Kommentar von Quarz zu lesen!
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 13: «Kuler»
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Was in «Kuler» fehlt
http://kuler.adobe.com ist eine grosse, weite, bunte Welt für sich: offen für jeden, direkt erreichbar über das InDesign-Bedienfeld Kuler (Fenster > Erweiterungen > Kuler), von dort mit unzähligen Nutzungsmöglichkeiten präsent: Farbthemen hochladen, Farbthemen aus Bildern entwickeln, nach Farbthema-Stichworten suchen, Farbthemen herunterladen, in die Farbfelder integrieren – bis hin zu stand alone-Anwendungen und Widgets für MacOS und PC:

Am Ende wollen die Farben aber im Layout auftauchen – und da fehlt noch ein kleines Tool: das Kulers RGB-Farben nach CMYK wandelt und dabei die CMYK-Werte auch noch aufrundet. Denn wo liegt schon der Sinn gebrochener Prozentwerte, die kein Drucker je wiedergeben kann?

Dave Saunders schrieb ein kleines Skript, das beides erledigt und Dank David Blatners InDesign Secrets das Licht der Welt erblickte: Konvertierung sämtlicher RGB-Farben zu CMYK, und Bereinigung der CMYK-Werte auf ganzzahlige Werte.
Hier ist der Download-Link.
Sie kennen sich nicht aus mit Skripts?
Hier zeige ich Ihnen, wie es geht – eine Sache von einer Minute.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
SnowLeopard und seine Problemchen
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Noch läuft nicht alles rund mit dem Schneeleoparden in der Druckproduktion. Über die Probleme mit Postscript-Schriften berichteten wir schon – das Update auf 10.6.2 hat die Font-Situation jedoch verbessert (aber nicht vollständig behoben). Ein anderes Problemfeld tut sich beim Farbmanagement auf:
Der SnowLeopard stellt seine Farbprofile nicht mehr wie gehabt bereit. So finden alte XPress-Versionen keine ICC-Profile mehr. Es sei denn, sie liegen bei XPress 7 im eigenen Ordner [XPress7-Programmordner]/Required Components/Profiles. Auch das Zuweisen des Profilordners über den Profil-Manager führt zu keiner sicheren Arbeitsweise. Man muss also zum Betrieb von XPress 7.x unter Mac OS X 10.6 alle benötigten ICC-Profile in diesen Ordner kopieren.
XPress 6.52 könnte über den bordeigenen Profil-Manager sicher funktionieren, wenn nicht andere Inkompatibilitäten zwischen XPress 6.52 und SnowLeopard dem entgegenstünden.
XPress 8.12 findet die Profile. Hier hat Quark die Veränderung von Apple in seinem Produkt berücksichtigt.
InDesign und Illustrator CS 3 und CS 4 finden Farbprofile auch nur noch dann, wenn sie am altbekannten Adobe-Ort unter ~/Library/Application Support/Adobe/Color/Profiles oder seinem Unterordner Recommended liegen – sie werden jedoch nicht mehr gefunden, wenn sie sich in den Color-Sync-Profil-Ordnern von Mac OS X 10.6.x oder beim Benutzer liegen.
Photoshop CS 3 und CS 4 finden an allen vorgesehenen Orten die Farbprofile.
Der von PDFX-ready vorgeschlagene Ort ist richtig für Adobe-Programme – für XPress 7.x müssten die Dateien zusätzlich an den oben beschriebenen Ort kopiert werden.
Wann und ob Apple diese Fehler beheben wird, ist nicht bekannt.


