Archiv zum Thema GREP (ID)

indesign_icon_klSie müssen in InDesign unterstreichen und wollen die Unterlängen aussparen?
So erledigen Sie den Job sicher und schnell:

  1. Markieren Sie nicht unterstrichenen Beispieltext mit Unterlängen.
  2. Erstellen Sie ein Absatzformat für diese Formatierung und wenden Sie es an.
  3. Erstellen Sie ein erstes Zeichenformat für Stärke, Position und Farbe Ihrer Unterstreichung.indesign_unterstreichung
  4. Erstellen Sie ein zweites Zeichenformat, das lediglich die Zeichenkontur «[Papier]» und z.B. 0,5 pt Stärke aufweist.indesign_kontur_aussparend
  5. Unterstreichen Sie mit Zeichenformat 1.
  6. Erstellen und sichern Sie eine GREP-Suche, die allen in Frage kommenden Zeichen mit Hilfe von Zeichenformat 2 eine weisse Kontur verpasst. Der GREP-Ausdruck lautet: [fgjpqyJQ(),;„34579].
    GREP_unterlaenge_aussparenDie eckigen Klammern definieren das Set, die Zeichengruppe, die verändert werden soll.

Ergebnis

jue_0911_010

Weitere Zeichen können in den GREP-Ausdruck eingefügt werden: innerhalb der eckigen Klammern. Reihenfolge egal.

twitter_logo



indesign_icon_klStrassen-, Adress- und Telefonverzeichnisse, Indizes, Inhalts- und Artikelverzeichnisse – sie alle zeigen im Rohzustand ein ähnliches Gesicht (zum Vergrössern bitte klicken):

verzeichnis-unformatiert

Ein Teil der Einträge sieht ordentlich aus, ein erheblicher Teil aber benötigt in InDesign Handarbeit: zumindest, wenn das Ergebnis ästhetisch und leserfreundlich sein soll. Dann muss der Strassenname einen hinreichenden Abstand zum Quadrantenverzeichnis halten. Zweite und Folgezeilen müssen sich deutlich von der ersten Zeile absetzen (Einzug links). Unansehnliche Trennungen sind zu vermeiden.

verzeichnis-trennung-schlecht

Ein kartographischer Verlag fragt, ob solche Resultate das Ergebnis mühsamer Handarbeit bleiben müssen. Gute Nachricht: In InDesign müssen Sie das nicht. Mit ein klein wenig Geschick lässt sich die Handarbeit fast vollständig eliminieren.

Abstand zum Verweis

Natürlich wird der Quadrantenverweis (die Seitenzahl, die Telefnnummer usw., je nach Listenart) nicht mit einem Tabulator nach rechts gestellt. Zum Einsatz kommt vielmehr der «Tabulator für Eizug rechts» (Umschalt-Tab; siehe auch Schrift > Sonderzeichen einfügen > Andere). Dieser Tab benötigt keine fixe Position, sondern richtet sich immer nach der äussersten Position des rechten Satzrandes. Veränderungen der Spaltenbreite sind von nun an kein Problem; eine Tabulatorposition muss nicht definiert werden; sie wird ignoriert und übersprungen. Das Zeichen zeigt sich als senkrecht durchgestrichener Tab:

tabulator-fuer-einzug-rechts

Einzug links ab zweiter Zeile

Definiert wird ein normaler Einzug links – der jedoch für die erste Zeile aufgehoben wird: mit einem entsprechenden Minuswert:

einzug-ab-zweiter-zeile

Schutz der Verweiszone

Wir sehen es im Beispiel zuvor: Die erste Zeile ragt ungebührlich in die Verweiszone hinein. Hier hilft ein Trick, der gar keiner ist: Zum Zug kommt eine Standard-Funktion von InDesign 6 (CS4). Definiert wird ein ganz normaler Einzug rechts – der aber für die letzte Zeile aufgehoben wird, durch einen Minuswert im Eingabefeld «Letzte Zeile Einzug rechts»:

einzug-rechts-letzte-zeile

Unzureichend ist diese Massnahme allerdings dann, wenn Text und Verweis so gerade noch in eine Zeile passen: Erste Zeile ist dann auch letzte Zeile.

myweb_043

Hier hilft, zwischen Text und Verweis den gewünschten Minimalabstand mit Hilfe eines festen Leerraums vorzugeben: ein Halbgeviert, zwei Drittelgevierte, durch Suchen/Ersetzen neben den «Tabulator für Einzug rechts» zu stellen.

halbgeviert-tabrechts-einfuegen

Ergebnis:

halbgeviert

Trennen

Bleibt das Trennen. Am Beispiel leicht zu regeln: Die Nachsilbenlänge wird auf  7 Zeichen gestellt – fertig.

silbentrennung_nachsilbe

Ergebnis:

myweb_049

Für Grenzfälle: InDesigns GREP-Stil

Es gibt Grenzfälle, in denen sich der Verweis vom Rechtstab lösen will – so dass er doch nicht, wie gewünscht, nach rechts geschoben wird:

myweb_052

Hier hilft ein via GREP-Stil eingeschossenes Zeichenformat, das den Zeichen nach dem eingefügten Leerraum – mithin auch dem rechtsbündigen Tab – die Eigenschaft «Kein Umbruch» verpasst:

myweb_053

Sollen auch Zeichen vor dem Rechtstab in die zweite Zeile gehoben werden, wird der GREP-Stil um entsprechende Anweisungen nach links erweitert:

myweb_057

Der einfache GREP-Ausdruck kann dann so aussehen (GREP-Stile werden im wirkenden Absatzfomat über den Dialog «GREP-Stile» eingerichtet):

myweb_056

Der Ausdruck zielt auf die beiden Zeichengruppen links und rechts vom rechtsbündigen Tab:
Wende das Zeichenformat auf 6 Zeichen an, vorausgesetzt, ihnen folgt ein Tabulator für Einzug rechts.
Wende das Zeichenformat auf beliebig viele Zeichen an, vorausgesetzt, ihnen geht voraus ein Halbgeviert (so dass der Rechtstab eingeschlossen bleibt).

Je nach Spaltenbreite, Font und Schriftgrösse führen diese oder ähnliche Eigenschaften des wirkenden Absatzformats zu einem vollautomatischen Aufbau solcher Verzeichnisse – und wird die Notwendigkeit manueller Eingriffe drastisch reduziert.

UPDATE: Die Verweiszone kann, wie ich jetzt erkenne, noch einfacher geschützt werden werden als mit Halb- oder Ganzgeviert: mit einem weiteren GREP-Stil, der dem letzten Zeichen vor dem rechtsbündigen Tab eine prominent grosse Laufweite verpasst.1.000 Einheiten wären genau 1 Geviert. GREP-Ausdruck: .(?=~y) – heisst: Unterwerfe jedes beliebige Zeichen dem Zeichenstil «z_geviert», vorausgesetzt, ihm folgt ein Tabulator für Einzug rechts.

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indesign_icon_klProblem: Manche Schriften, wie zum Beispiel die Minion Pro, richten das Apostroph ganz fürchterlich zu: Es steht viel, viel zu eng. Die Ignoranz gegenüber dem benötigten Weissraum um das Apostroph herum geht hier so weit, dass ein Apostroph-getrenntes Buchstabenpaar mehr zusammengerückt wird, als wenn es ohne Apostroph gesetzt wird. In manchen Sprachen, die das Apostroph exzessiv einsetzen, wird das zu einem Dauerproblem. Beispiel: das Französische:

apostroph_metrisch

ohne_apostroph

Lösung: Findige InDesign-Anwender erinnern sich in diesem Moment an die «optische» Zeichenausrichtung, die eine (eventuell fehlerhafte oder liederliche) Kerning-Tabelle einer Schrift schachmatt setzt und an ihre Stelle InDesigns eigene Vorstellung von Zeichenzurichtung setzt:

apostroph_minion-pro_optisch_1

Ergebnis, wenn «optisch» auf den gesamten Text angewandt wird:

apostroph_optisch

Nun ist eine durchgehende Anwendung von «optischem» Kerning nicht immer erlaubt. «Optisch» verändert das gesamte Erscheinungsbild einer Schrift (hier gut zu sehen an der insgesamt luftigeren Ausrichtung der Buchstaben) und damit das vereinbarte CD (Corporate Design).

Aber warum nicht einfach nur die betroffenen Zeichen ans «Optische» binden? Im vorliegenden Beispiel ginge es nur um Zeichen mit nachfolgendem Apostroph – und um das Apostroph selbst. Also um ein spezifisches Textmuster. GREP*. GREP-Stil (Absatz- oder Absatzformateigenschaften). Ergebnis: Das «L» und das nachfolgende Apostroph erhalten grössere Abstände, alle anderen Zeichen aber behalten ihre «metrische» Zurichtung bei. Das Ergebnis entspricht 1:1 der (fehlerhaften) Ausgangssituation – nur dass jetzt alleinig die kritischen Zeichenpaare repariert worden sind:

apostroph_GREP

Und so geht’s:

Schritt 1:
Das Zeichenformat für’s «Optische». Mehr als genau dies – Kerning «optisch» – ruft es nicht auf.

apostroph_minion-pro_optisch_3

Schritt 2:
Wir fügen unserem Absatzformat einen GREP-Stil bei, der das neue Zeichenformat auf alle Buchstaben (Kleinbuchstaben oder Gemeine) anwendet:
[lu]
l
= Versalien
|
= oder
u
= Kleinbuchstaben
[ ]
= Zeichengruppe

Schritt 3:
Wir erweitern den GREP-Stil auch auf alle Ziffern:
[lu]|d
|
= oder
d
= Ziffern

Schritt 4:
Wir schränken ein: Zwingend ist, dass ein Apostroph folgt:
[lu](?=’)|d(?=’)
(?=)
= Positives Lookahead

Schritt 5:
Wir ergänzen den GREP-Stil mit der Anweisung, das Zeichenformat auch auf alle Apostrophe anzuwenden.
d(?=’)|[lu](?=’)|’
|
= oder

Schritt 6:
Wir schränken vorsichtshalber dann noch ein: Apostrophe, denen ein Leerschlag vorausgeht, sollen nicht angerührt werden.
d(?=’)|[lu](?=’)|(?<!s)
(?<!) = Negatives Lookbehind
s
= Beliebiger Leerraum

Der GREP-Ausdruck im Bild:

apostroph_GREP-formel

Ein noch überzeugenderes Ergebnis erhalten wir, wenn wir dem verwendeten Zeichenformat statt «optisch» eine veränderte Laufweite mit auf den Weg geben (hier +60):

laufweite

apostroph_laufweite

Unterschiedliche Zeichenkombinationen werden dann allerdings nach jeweils eigenen Zeichenformaten verlangen – und damit nach weiteren GREP-Stilen.

In einem 3. GREP-Beitrag besuchen wir noch einmal die französische Typografie. Wir überlegen uns, wie wir die dort geforderten Riesenabstände zu An- und Abführung, Fragezeichen, Ausrufezeichen oder Semikolon automatisieren können: um dort nicht ständig feste Leerräume (Sechstelgeviert, Viertelgeviert) eingeben zu müssen.

Nachtrag:
Nachfolgend noch zwei Screenshots eines unserer Kunden – vor- und nach Wechsel auf «optisches» Kerning. Deutlich erkennbar: die Korrektur des Apostrophs. Deutlich erkennbar aber auch: die globale Veränderung des Schriftbilds. (Um etwas zu vergrössern bitte Doppelklick.)

Vorher:

vorher

Nachher:

nachher

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* «GREP» ist «Global Regular Expression Print»: Software, die vorhandenen Text überall («global») nach wiederkehrenden Mustern («regular expression») durchsucht und die Fundstellen neu gestaltet ausgibt («print»).

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indesign_icon_klProblem: Via Word werden Zahlen geliefert: 4-, 5-, 6-, 7stellig. Im Satz sollen die Ziffern in 3er-Gruppen aufgetrennt werden, allerdings nicht, wie die DIN-Norm es scheinbar verlangt, mit Hilfe einfacher Leerschläge, sondern mit Hilfe fester Abstandswerte (Laufweite). Verschärfend kommt hinzu, dass in Word oft schon unerwünschte Leerschläge eingegeben worden sind: Sie gilt es zu löschen, bevor Laufweitenveränderungen wirklich zum Zug kommen können. Manuell kann das bei grösseren Werken ein ausgesprochen mühsames und fehlerträchtiges Unterfangen sein.

Zahlen-3er-Gruppen

Lösung: InDesigns Textmuster-Intelligenz. Schon mit Erscheinen von InDesign 5 (CS3) war das Programm in die Lage versetzt worden, abstrakte Textmuster zu finden («Suche Zahlen nach dem Muster XX XXX»). Seit Version 6 (CS4) kann die Software solche Textmuster auch automatisch formatieren.
Mit Hilfe dieser Textmuster-Intelligenz werden wir in Teilaufgabe 1 Leerschläge zwischen Ziffern entfernen. In Teilaufgabe 2 sorgen wir dafür, dass die Zahlen in 3er-Gruppen aufgeteilt werden – über automatische Laufweitenveränderung.

Aufgabe 1:

Wir suchen nach Leerschlägen, die zwischen Ziffern sitzen, und ersetzen durch nichts. «Ziffer—Leerschlag—Ziffer» ist ein Textmuster; also wählen wir beim Suchen/Ersetzen die Option GREP (die technische Abkürzung für Textmustersuche*).

Schritt 1:
Wir geben mit Hilfe der Spickzettel (1) als Suchbegriffe sogenannte «Platzhalter» ein: «Beliebige Ziffer»—«Beliebiger Leerschlag»—«Beliebige Ziffer». Wir erhalten die Formel dsd.

Schritt 2:
Würden wir jetzt durch nichts ersetzen, würden wir solche Ziffer-Leerschlag-Ziffer-Gruppen gänzlich entfernen. Wir klammern deshab die «beliebigen Ziffern» ein: (d)s(d). Die eingeklammerten Formeln sind jetzt Fundstellen, deren Inhalte InDesign sich merkt.

Schritt 3:
Mit Hilfe des Spickzettels schreiben wir in das Ersetzen-Feld die «Gefunden»-Formeln für die erste und zweite Fundstelle: $1$2.
Der Suchen/Ersetzen-Dialog sieht jetzt so aus (zum Vergrössern bitte klicken):

smi_Ziffern-Leerschlagsuche

Stimmt alles, können wir diese Suchroutine speichern (2) und «Alle ändern». Wenn wir nicht so mutig sein wollen, drücken wir schrittweise «Ersetzen/Suchen» (3). Das Ergebnis sind Zahlen ohne Leerschläge.

Aufgabe 2:

Wir sorgen für die Abstände der Ziffern (3er-Gruppen): diesmal allerdings über die Absatzeigenschaft «Innerhalb von Zahlen jede vierte Ziffer mit zusätzlicher Laufweite versehen – von rechts nach links». Vorteil: Werden Zahlen hinzugefügt oder geändert, sind die Ziffernabstände sofort immer wieder korrekt.

Schritt 1:
Wir legen ein Zeichenformat an, das nur eines «weiss»: Laufweite = 210 (Beispielwert; zum Vergrössern bitte klicken).

smi_Zeichenformat-Laufweite

Schritt 2:
Wir rufen in den Absatz- oder Absatzformateigenschaften den Dialog GREP-Stile auf und legen einen neuen GREP-Stil an.

Schritt 3:
Wir bestimmen als wirkendes Zeichenformat das neu erstellte Laufweiten-Format.

Schritt 4:
Die Ziffern, die zu verändern sind, sind alle Ziffern, denen 3 Ziffern folgen (nicht aber Ziffern, denen 4 Ziffern folgen),  Ziffern, denen 6 Ziffern folgen (nicht aber Ziffern, denen 7 Ziffern folgen), usw. Textmuster also: X‑XXX, X‑XXX‑XXX usw.
In der Zeile «Auf Text» beginnen wir deshalb wieder mit Hilfe des Spickzettels – suche nach jeder beliebigen Ziffer: d

Schritt 5:
Über die «Entsprechungen» (Spickzettel) grenzen wir nun ein: 3 weitere Ziffern müssen folgen. Das ist im InDesign-bzw. GREP-Sprachgebrauch ein «Nach-vorne-Schauen mit positivem Ergebnis» oder «Muss anschliessend gefunden werden.» Kurz: «Positives Lookahead». Formel: (?=). Zu ergänzen durch das, was denn gefunden werden soll: 3 Ziffern. Also (?=d3)? Nein. Damit InDesign versteht, dass wir nicht die Ziffer «3» meinen, sondern 3 Stück, setzen wir die 3 in geschweifte Klammern. Ergebnis: (?=d{3})

Schritt 6:
Über die «Entsprechungen» grenzen wir weiter ein: Wenn 4 Ziffern folgen, soll InDesign sich zurückhalten. Es geht also wieder ums Nach-vorne-Schauen, jetzt aber mit negativem Ergebnis: «Darf im Anschluss nicht gefunden werden.» «Negatives Lookahead». Formel: (?!). Hinzu kommt wieder der Platzhalter für jede beliebige Ziffer (d) und in geschweiften Klammern die 4. Ergebnis: (?!d{4})
Und was ist mit Zahlen, denen 5 Ziffern folgen? Sie wurden durch die «4 nicht»-Anweisung schon erschlagen. Wem 5 folgen, dem folgen auch 4 – also verboten.

smi_GREP_3er-Gruppe_einf

Schritt 7:
Der gefundene GREP-Stil versagt, wenn Zahlen aus 7 oder 10 Ziffern bestehen (Milliarde, Billion). Kein Problem: Hier helfen abgewandelte Kopien dieses GREP-Stils (zum Vergrössern bitte klicken).

smi_GREP_3er-Gruppe_mehr

Manko:
Nicht alle GREP-Formeln sind in den Spickzetteln sichtbar. Adobes kleine GREP-Dokumentation und ein Video, an dessen Ende (ab Minute 3:50) auch der GREP-Stil angesprochen wird, hilft hier ein Stückweit weiter. Ein knappes Dutzend der sogenannten «Metazeichen», die dann noch fehlen, sind in unseren Kursokumentationen (InDesign-Advanced und InDesign-Inside) dokumentiert.

Nachtrag I:
4stellige Zahlen können auch Jahreszahlen sein – die nicht in 3er-Gruppen aufgeteilt werden dürfen. Taucht beides gleichzeitig auf, können weitere GREP-Stile korrigieren. Siehe auch die Kommentare. Zum Vergrössern bitte klicken:

smi_GREP_jahreszahl

Nachtrag II:
Häufig wird auf die Gliederung 4stelliger Ziffern gänzlich verzichtet. Dann muss der erste GREP-Stil etwas erweitert, können die zuletzt gezeigten Stile 4 und 5 aber wieder entfernt werden. Siehe Kommentare. (Zum Vergrössern erneut doppelklicken.)

smi_GREP_5-10stellige-ziffern

Nachtrag III:
Wird für 4stellige Zahlen unterschiedliches Verhalten gewünscht – z.B. Preise gegliedert, Jahreszahlen nicht –, bietet sich beispielsweise dieser GREP-Stil an:
d(?=d{3}s[chf|CHF|eur|EUR])
Siehe wieder: Kommentare. Im Bild:

smi_GREP_jahr_vs_preis

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* «GREP» ist «Global Regular Expression Print»: Software, die vorhandenen Text überall («global») nach wiederkehrenden Mustern («regular expression») durchsucht und die Fundstellen neu gestaltet ausgibt («print»).

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