Archiv zum Thema Objekt (ID)
Ich will jetzt gar nicht prüfen, für welche InDesign-Anwender das nachfolgende Farbfeld-Thema ein alter Hut sein wird (ich vermute allerdings: Das sind nicht sehr viele). Fakt ist: Ich habe an wichtiger Stelle falsch geschult. Seit eh und je!
«Wenn Du zum Beispiel ein Zeichenformat erstellst, dann schau, dass das Farbfeld, das Du einsetzen willst, schon vorher eingerichtet worden ist. Denn im Dialog ‹Neues Zeichenformat› gibt es keine Möglichkeit, fehlende Farbfelder anzulegen.»

Falsch. Sie gibt es. Und das schon seit CS2 (InDesign 4). Dank eines Hinweises von Marijan Tompa (Blog, Twitter) weiss ich seit heute: Einfach auf das Beispielfeld doppelt klicken! Und schon öffnet sich der altbekannte «Neues Farbfeld»-Dialog. Egal, ob das Beispielfeld unbestimmt ist – Fragezeichen – oder nicht.) So simpel.


Zu meiner Ehrenrettung: Selbst Marijan hatte das Verfahren vergessen und ein entsprechendes Feature Request («Leistungsmerkmalanforderung») bei Adobe schon unterstützt. Bis er sich erinnerte: Geht längst!
Nun fehlt uns nur noch die Möglichkeit, fix eine neue Farbe anzulegen, wenn Farbe via Popup (und nicht via Icon) angeboten wird: zum Beispiel bei den Absatzlinien.

Die neue Leistungsmerkmalanforderung
läuft.

In loser Folge durchstreifen wir die 44 Bedienfelder von InDesign CS4 (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Verläufe baue ich gern mit Hilfe des Bedienfelders Farbfelder: Nur hier gibt mir InDesign die Möglichkeit, die einzelnen Verlaufsfarben mit Hilfe vorgefertigter Farbfelder fernzusteuern.

Wozu ich aber Verlauf brauche, ist für den Winkel! Den den kann ich (leider) einem Verlaufsfeld nicht hinzufügen.

Tipp: Zum Verlaufs-Bedienfeld gelangen Sie möglicherweise am schnellsten durch einen Doppelklick auf sein Werkzeug-Symbol! Zumal sich seit CS5 dieses Bedienfeld im Fenster-Menü nicht mehr offen zeigt, sondern dort in die Gruppe «Farbe» eingeordnet worden ist.
PS: Die nächste Folge wird schon Folge 36 sein: Folge 35, «Objektstile», hatte ich am 7. Juli 2010 veröffentlicht.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

«Ich möchte, dass ca. 3 Bilder hintereinander animiert dargestellt werden und zwar mit Indesign 5.» Gemeint war natürlich InDesign CS 5 (InDesign 7) – ein Hilferuf im Fachforum hilfdirselbst.ch (HDS).
Er wird nicht der letzte Hilferuf dieser Art gewesen sein. Manche der neuen, interaktiven InDesign-Funktionen bauen vor dem Eintritt in einfache Flash*-Produktionen erst einmal einige Hürden vor den Layoutern auf.
Aber sie sind zu meistern, wie Sie gleich sehen werden und wie die Diskussion, die sich auf HDS entspann, zeigt. Beherrschen Sie den Vorgang, müssen Sie für solche kleinen Aufgaben nicht mehr die Software wechseln, sondern können in Ihrer vertrauten InDesign-Umgebung bleiben.
Schritt 1: Planung der Show
Wie sieht die Reihenfolge der Bildauftritte aus? Wie lang soll sich jedes einzelne Bild zeigen? Sollen Übergänge sichtbar sein – und wenn ja, wie lang?
Wir wollen, dass jedes Bild 4 Sekunden gezeigt wird, mit einem anschliessenden Übergang von 2 Sekunden.
Da Übergänge sichtbar werden sollen (statt einer harten Abfolge der Bilder), benötigen wir die doppelte Bildrahmenzahl. Denn: Wir können einem einzelnen InDesign-Rahmen leider noch nicht sagen, «bleib 4 Sekunden stehen, dann blende innert 2 Sekunden aus». Fürs «Stehenbleiben» benötigen wir einen Rahmen, und fürs Ausblenden ebenfalls.
Um bei der geplanten Schleife, der automatischen Wiederholung der Show den Bruch zwischen Ende und Anfang zu überbrücken, schummeln wir: Wir teilen die Zeigedauer des Startbildes auf. Die erste Hälfte der 4 Sekunden lassen am Anfang ablaufen, die anderen 2 Sekunden folgen am Schluss. Nach einem ersten Durchgang der Schleife fällt das niemandem mehr auf.
Schritt 2: Format und Dokument
Jetzt entscheiden Sie sich für Breite und Höhe Ihres Banners oder Ihrer Show. In beiden Fällen ist das Mass der Dinge das Pixel. Also Zielmedium = «Web»!

Entscheidender Trick: Definieren Sie eine Dokumenthöhe, in der alle Bildelemente der Show untereinander Platz haben. Das wird die Arbeit sehr vereinfachen. Erst am Schluss, wenn alles funktioniert, schieben wir die Elemente zu einem kompakten Stapel zusammen.
Wie hoch muss das Dokument sein? Schon eine Mini-Show mit 3 Bildern, die in einer fortwährenden Schleife und mit Übergängen wiederholt werden soll, besitzt 7 Elemente. Beträgt die Bannerhöhe 100 px, sollte das Dokument also mindestens 700 px hoch sein.
Schritt 3: Platzieren der Bilder
Und los geht’s mit unserer 3-Bilder-Show.
Wenn wir die Bilder in der Reihenfolge ihres Auftritts als «1», «2» und «3» adressieren, ergibt sich diese Stapelung:
Bild 1: 2 sec zeigen
Bild 1: 2 sec ausblenden
Bild 2: 4 sec zeigen
Bild 2: 2 sec ausblenden
Bild 3: 4 sec zeigen
Bild 3: 2 sec ausblenden
Bild 1: 2 sec zeigen
Da InDesign Objekte in der Reihenfolge stapelt, in der sie erstellt werden, beginnen wir beim Erstellen der Rahmen mit dem zuunterst liegenden Bild und arbeiten uns in dem streifenartigen Dokument schrittweise nach oben.
Schritt 4: Benennen der Seitenelemente
Nutzen Sie ab jetzt intensiv das Bedienfeld Ebenen. Seit CS 5 können Sie jede Ebene aufklappen, die Stapelung aller Elemente einsehen und umbenennen (Doppelklick auf die Bezeichnung; ist das Objekt schon hellblau markiert, genügt ein Klick). Vorschlag für Benennungen:
1 – zeigen halb 1
1 – aus
2 – zeigen
2 – aus
3 – zeigen
3 – aus
1 – zeigen halb 2

Schritt 5: Animieren
Nun öffnen wir via Fenster > Interaktiv das Bedienfeld Animation. Spätestens jetzt werden Sie sich über das Streifendokument freuen: Sowie Sie im Layout ein Bild markieren, blendet Animation die zugehörigen Einstellungen ein:

Sie dürfen später gern experimentieren: Für den Start arbeiten wir einfach. Das heisst:
- Bei Zeige-Elemente wählen Sie die Vorgabe «Erscheinen», die Dauer «4», die Deckkraft «Ohne» und «Nach der Animation ausblenden».
- Bei Ausblend-Elementen wählen Sie keine Vorgabe, sondern die lediglich die Deckkraft «Ausblenden» und anschliessend die Dauer «2».
- Das oberste Element, wir sagten es, weicht von den anderen Zeige-Elementen nur in der Dauer ab: die Hälfte, also «2».
- Dito das letzte, unterste Element: ebenfalls «2». Ausserdem hat dieses unterste Element noch eine Besonderheit: Es ist das einzige, bei dem wir die Option «Nach der Animation ausblenden» nicht anwählen. Es bleibt immer sichtbar!
Der erste Test: Klicken Sie auf den Abspielknpf ganz links unten in Animation. Nach kurzer Wartezeit sollten in der Vorschau alle Bilder sichtbar sein und sich von oben nach unten ausblenden. Das letzte, unterste, bleibt stehen.
Schritt 6: Wiederholschleife einrichten
Und schon sind wir beim letzten, entscheidenden Schritt zum Einrichten der Animation angelangt: Wir sorgen für die Endlosschleife. Das gelingt bei dieser Aufgabe nur über das Bedienfeld Zeitpunkt. (Animation besitzt diese Option zwar auch, aber wir wollen ja nicht jedes Element für sich in eine eigene Schleife schicken, sondern die gesamte Abfolge sich wiederholen lassen, als Gruppe!) Sie öffnen das Bedienfeld ebenfalls über Fenster > Interaktiv.
Markieren Sie in Zeitpunkt alle Elemente gemeinsam, z.B. mit der Shift- oder Umschalt-Taste. Drücken Sie rechts unten auf den Knopf «Gemeinsam abspielen». Wenn Sie richtig gearbeitet haben, zeigt sich links neben den 7 Elementnamen eine verbindende Klammer:

Klicken Sie erneut auf den Abspielknopf. Alle Animationen starten nun parallel und gleichzeitig: «Gemeinsam abspielen» heisst «Gemeinsam abspielen»! Das Ausblenden aller Ausblend-Elemente beginnt synchron, nach 2 Sekunden veschwindet das oberste Bild, nach weiteren 2 Sekunden auch die beiden «langen» Zeigebilder.
Was InDesign also noch von Ihnen braucht, ist eine Ansage, wo ein «Stop ’n Go» eingebaut werden soll. Aktivieren Sie dazu in Zeitpunkt die Ausblend-Elemente nunmehr einzeln und geben als «Verzögerung» die «Dauer» ein, die das vorhergehende Element in Animation bekam. Ich schreibe Ihnen die Werte noch einmal fett hinter die Elemente, in Klammern:
1 – zeigen halb
1 – aus (2 Sek)
2 – zeigen
2 – aus (4 Sek)
3 – zeigen
3 – aus (4 Sek)
1 – zeigen halb

Logisch? Bis hierhin ja. Die «Verzögerung» hält das ausgewählte Element so lange an, bis das vorauslaufende abgearbeitet ist.
Noch einmal Test?
Anschliessend markieren Sie in Zeitpunkt wie schon einmal wieder alle Elemente gemeinsam und klicken rechts oben auf «Schleife». Sichern.
Schritt 7: Stapeln der Bilder
Nach dem letzten Sichern sichern Sie unter neuem Namen in ein finales Dokument. Alles auswählen. Mit Hilfe des Bedienfelds Ausrichten die Objektmitten an der Seitenmitte ausrichten. Seitenformat verändern: via Datei > Dokument einrichten. Sichern.
Noch einmal ein Probetest. Dann Datei > Exportieren > Flash Player (SWF) mit der Option «SWF nach Export anzeigen.
Das war’s! Wer Ihre Website baut, kann Ihre Show-SWF, Ihre Banner-SWF nun einbinden.
Eine einfachstes Beispielergebnis sehen Sie hier; die zugehörigen InDesign-Dateien laden Sie hier herunter.
Fragen? Nur zu!
* Flash: Das Ausgabeformat, für das viele der neuen interaktiven InDesign-Funktionen erst einmal entwickelt worden sind.

Sie arbeiten mit gewinkelten Linien?

Und sind es leid, zwecks Auswahl immer genau auf die Linien zielen zu müssen? (Merke: Wenn sich neben dem Pfeil ein schwarzes Quadrat zeigt, wird der nächste Klick ein Objekt aktivieren – immer.)

Und ärgern sich, dass schon ein geringfügigtes Danebenklicken das Objekt wieder deaktivieren würde? (Merke: Wenn der Schwarze Pfeil zu sehen ist, mit Schaft, führt der nächste Klick dazu, dass alles deaktiviert wird – immer.)

Dann wandeln Sie den «Inhalt» der Linie doch einfach um: in «Grafik»! Objekt- oder Kontext-Menü:

Und schwupps: Wenigstens die Fläche, die zwischen den Endpunkten entsteht, ist nunmehr vollflächig greifbar.

Tipp: Wenn Ihnen das gefällt, setzen Sie via Bearbeiten > Tastaturbefehle diesen Befehl auf eine F-Taste.
Hinweis: Sie könnten die Linien auch gleich mit dem «Rechteckrahmen»-Werkzeug erzeugen: Dann aber die überflüssigen Segmente und Ankerpunkt entfernen (mit Hilfe des Weissen Pfeils, des «Direktauswahl»-Werkzeugs), das kostet Zeit.

In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Warum wenigstens ein Objektstil in InDesign unverzichtbar ist
Wussten Sie’s? Alle Linien, alle Rahmen in InDesign sind Vektoren, Bézier-Kurven: so, wie Sie sie vielleicht auch schon von Adobe Illustrator her kennen.
Immer sind Vektoren dimensionslose, nicht druckbare Pfade, abstrakt mathematische Beschreibungen eines «Wegs von—bis». Erst wenn wir einem Vektor eine Zeichnung verpassen, eine «Kontur», wird er im Druck sichtbar.
Wie aber wird eine Kontur auf einem Vektor aufgebaut? Nehmen wir den einfachsten Fall: eine Strecke von A nach B, sprich: eine einfache Linie. Sie soll nun eine Stärke erhalten. Was erwarten Sie vom Aufbau solch einer Kontur? Soll sie «rechts» oder «links» neben dem senkrechten Vektor laufen? Soll sie «unterhalb» oder «oberhalb» des waagerechten Vektors verlaufen? Und wie soll das Regelwerk arbeiten, wenn sich die «Fahrtrichtung» umkehrt? Wenn Sie eine Linie nicht von oben nach unten oder von links nach rechts zeichnen, sondern umgekehrt?

Sie sehen: Ein Bündel von Problemen baut sich auf – das nur mit einer einzigen Massnahme vermieden werden kann: Das Programm muss die Kontur strikt mittig aufbauen – unabhängig von jedem relativen «oben», «unten», «rechts» oder «links». Und genau das tut InDesign.
Von mittig zu innen
Weiss der Anwender erst einmal, dass die Kontur immer mittig sein will, kann er Vorsorge treffen für all diejenigen Fälle, in denen er das nicht wünscht. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn er ein Gefäss gebaut hat – einen Textrahmen, einen Grafikrahmen –, das zwar eine Kontur bekommen soll, aber seine «Über-alles-Abmessungen» nicht verändern darf – auch nicht um den Wert einer halben Konturstärke.
Wie man die Konturausrichtung nach «innen» stellt, händisch, habe ich in Folge 14 habe ich gezeigt. Der Objektstil (seit CS5 nun endlich konsequent «Objektformat» benannt) ist die logische Ergänzung hierzu. Mit drei Tipps:
- Legen Sie den Objektstil, der künftig die Kontur nach innen ausrichtet, an, wenn kein Dokument geöffnet ist: Dann steht er Ihnen in jedem neuen Dokument sofort zur Verfügung.
- «Ignorieren» Sie in diesem Objektstil alle Attribute ausser «Kontur- und Eckenoptionen». Ignorieren heisst: Die Buttons zeigen ein Minus. Damit ist dieser Stil so neutral, wie das irgend geht. (Sie müssen übrigens für einen Moment die Konturstärke definieren – Bild 1 –; anders lässt sich die Konturausrichtung – Bild 2 – nicht auf mittig stellen. Anschliessend können Sie die «Kontur» wieder «ignorieren».
- Legen Sie an einem leicht erreichbaren Ort ein «Vorhalte»-Dokument an, aus dem Sie via «Objektstile laden» diesen neuen Objektstil jederzeit in alte Dokumente herüberholen können.
Bilder zum Vergrössern anklicken:


Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.

Die herausragendste Neuerung dieses Upgrades ist nicht zuletzt ein Geschenk für die Grafiker: Wenn Sie einfache Animationen benötigen für interaktive Web-Dokumente, müssen Sie von nun an InDesign nicht mehr verlassen. Stattdessen bauen Sie solche Animationen direkt in Ihrem InDesign-Layout auf, importieren Ton, Video, Flash und Shockwave – und begutachten das Ergebnis noch vor jedem Export in InDesign selbst. Das hat, werden Sie sagen, mit Web und Präsentation viel, mit Print nichts zu tun.
Verschmelzung von Print und Web: eine Kostenfrage
Viele Print-Produkte können durchaus so gestaltet werden, dass sie für Druck, Präsentation und Internet gleichzeitig geeignet sind. Mit Hilfe ein und derselben Datei. Das spart eine Menge Geld. Statt dass Sie ähnliche Dokumente einmal für Print und ein andernmal fürs Web aufbauen, mit zweifachem Zeitaufwand bei Kreation, Verwaltung und Änderung, können Sie jetzt ein einziges Dokument vorhalten, das den Druck einserseits und Interaktivität und Animation andererseits bedient.
Deshalb diesmal zwei Artikel zu diesem Upgrade: Heute liste ich auf, welche Neuerungen aus meiner Sicht entscheidend sind für den Aufbau von Druckdateien und einfache Präsentationen. Ein zweiter Artikel wird die Neuerungen listen, die auf Interaktivität und Internet zielen.
Ab sofort: Upgrade- und Basis-Kurse auch für InDesign CS5
Die unten aufgelisteten Funktionen werden wir Ihnen in unseren Kursen genau erklären. Mit Anwendern früherer InDesign-Versionen üben wir die neuen Arbeitstechniken ein. Im Juni (Termine demnächst hier im Blog und auf www.smi.ch) bieten wir den ersten eintägigen InDesign Upgrade-Kurs an. Für Umsteiger von CS3 und früher empfehlen wir den UpgradePLUS!-Kurs.
Weitere Termine auf Anfrage.
InDesign CS5 setzt neue Massstäbe
Insgesamt entsteht das Bild eines Layoutprogramms, das an Eleganz, Bedienerfreundlichkeit und Produktivität Massstäbe setzt. Marketing wie Agentur, Druckerei wie Verlagsvorstufe werden gleichermassen profitieren. Die enormen Fortschritte, die sich in Illustrator und vor allem Photoshop CS5 getan haben, sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wir kommen auch darauf zurück.
Neben vielen kleinen versteckten Änderungen und Verbesserungen sind für mich diese knapp 40 Neuerungen die wichtigsten für den Print-Bereich:
Präsentation
- Neuer Bildschirmmodus: ohne Bedienfelder («Präsentation»)
- Zusätzliche Masseinheit: Pixel
- Wahl des Seitenübergang: noch kurz vor PDF-Export
- Fensterfüllende Animationsvorschau: allein schon zum Testen von Hyperlinks
Produktivität
- Erste Dokument-Seite: nun auch links (optional)
- «Vorschau»: bleibt aktiv, wenn das Programm beendet wird.
- Farbfelder: jetzt auch in der «Steuerung»
- Ecken: können einzeln editiert werden vie Bedienfeld mit Vorschau
- Ebenen-Bedienfeld: mit Anzeige, Benennung, Sperren und Ausblenden jedes einzelnen Objekts
- Vorschau auf externe Dateien: in InDesign via Mini-Bridge-Bedienfeld, ohne Wechsel zu Finder oder Explorer
- Bildauswahl mit einem Klick: ohne Werkzeugwechsel
- Auto-Anpassung von Bildgrösse: bei Skalierung von Rahmen (optional)
- Drehen: mit Auswahl-Werkzeug
- Dynamische oder statische Auto-Beschriftung: von Grafik und Bild; Metadaten können ausgelesen werden
- Objekte gemeinsam transformieren: trotz verschiedener Ebenen, ohne Gruppierung
- Abstandkontrolle: via neuem Abstand-Werkzeug
- Spaltenausgleich: ungleiche Füllung mehrspaltiger Textrahmen wird angeglichen
- Spaltenübergreifender Satz: Absätze (z.B. Überschriften) können sich über benachbarte Spalten erstrecken
- Spalten innerhalb von Spalten: Absätze können innerhalb einer Spalte noch einmal in Spalten aufgeteilt werden
- Vertikaler Keil: unabhängig von Rahmenform und Konturenführung
- Seitenweises Seitenformat: auch innerhalb eines Druckbogens
- Vertikale Seitenanordnung: innerhalb eines Druckbogens
- Weiterarbeiten: auch bei PDF-Export, im Hintergrund
- Bridge: zeigt, mit welchen Dateien eine InDesign-Datei verknüpft ist
Sicherheit
- Abdeckte Objekte vollflächig greifbar: Mittelpunkt-Suche nicht mehr erforderlich
- Gruppen-Elemente vollflächig greifbar: ohne Werkzeugwechsel oder Gruppenauflösung
- Font-Management: Dokument-Fonts können jetzt direkt im Dokumentordner verwaltet werden
Zusammenarbeit
- Textänderungsverfolgung: à la Microsoft Word im Textmodus
- Markierung von Seiten: via Seiten-Bedienfeld
- Dokument-Kommentierung via «Cloud»: Seiten-Abbildungen können ohne PDF-Export zum Kommentieren ins Web gestellt werden, Kommentare zeigen sich live in InDesign
Komfort
- Kurzzeitige Werkzeugwechsel: jetzt für fast alle Werkzeuge
- Zoom: bei geöffnetem Dialog
- Tabulatoren: Positionseingabefeld deutlich vergössert
- Layoutanpassung: jetzt auch bei seitenweiser Änderung von Stegen und Spaltenabstände
- Gerundete Werte: beim Bewegen und Skalieren bemüht sich InDesign jetzt um (meist) ganzzahlige Werte
- Mehrfach platzieren: auch via Drag& Drop und für Rahmen und Linien
- «Duplizieren und versetzt einfügen»: kann jetzt bei Duplikaten «Spalten» und «Zeilen» aufbauen
- Konvertierung von URLs zu Hyperlinks: über ein neues Suchen/Konvertieren-Verfahren
- Bedienfelder: übersichtlicher sortiert
