Archiv zum Thema Simplify your InDesign
InDesign CS5 vergisst weniger
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Hübsche Ferienentdeckung: InDesign 7 (CS5) erinnert sich an den zuletzt benutzten Tastaturbefehlssatz selbst dann noch, wenn der Cache gelöscht wurde! Oder macht nur mir das Programm im Moment eine kleine Ferienfreude? Jedenfalls: ein Handgriff weniger!
Denn die immer zu empfehlende Bereinigungsmassnahme – eben das gelegentliche Löschen des Caches – wurde von CS2, CS3 und CS4 damit «belohnt», dass man anschliessend den gewünschten Tastaturbefehlssatz zwar nicht neu erstellen, aber eben neu zuweisen musste.

Nachtrag: Von den Einstellungen, die der Anwender bei der Schnellanwendung vorgenommen hat, trennt sich InDesign beim Löschen des Cache leider nach wie vor. Häkchen für unerwünschte Suchergebnisse dieses ansonsten genialen cmd+Return (Mac) bzw. Ctrl+Return (Windows) muss man nach Löschen des Cache wieder erneut entfernen. Aber auch das ein Klacks, wenn man’s weiss.

InDesigns Bedienfelder, Folge 29: «Bedingter Text»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Bedingter Text: Auf Vorarbeit zurückgreifen!
Bedingungen aufzubauen und dann, im zweiten Schritt, in Bedingungssätzen logisch zusammenzufassen kann mühsam sein. Es sei denn, Sie greifen auf vorhandene Bedingungen (und Bedingungssätze) klug zurück, zum Beispiel zentral abgelegt auf einem Server:

Der nachfolgende Dialog fragt Sie, aus welcher InDesign-Datei geladen werden soll. Na also.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 27: «Informationen»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
InDesigns «Informationen» zeigen den Ablageort
Sie arbeiten an Ihrem Layout.
Sie zweifeln an der richtigen Dateiversion.
Sie wählen Menü Bearbeiten > Auswahl aufheben.
Sie haben das Bedienfeld «Informationen» geöffnet.
Sie stellen Ihren Mauszeiger über «Position» (gemeint ist «Ablageort»).
Sie sind glücklich.

Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 25: «Werkzeuge»
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InDesigns Schnellweg zum Dreieck
Über InDesigns Bedienfeld «Werkzeuge» zu schreiben fällt mir nicht ganz leicht: Zu zahlreich die Tricks und Hilfen, die dieses scheinbar harmlose Bedienfeld anbietet. Aber nehmen wir den: allein schon deshalb, weil ich mich vor ca. einem halben Jahr, nachdem ich diese Funktion längere Zeit nicht mehr gebraucht hatte, dabei ertappte, einen schrecklichen Umweg zu gehen. Es galt ein Dreieck zu bauen. Können Sie’s?
Nicht wahr, so simpel:
1. Man klickt lange auf das «durchge-ixte» Werkzeug «Rechteckrahmen».
2. Man wählt das Sub-Werkzeug «Polygonrahmen».
3. Man zieht mit dem Polygonrahmen-Werkzeug einen Rahmen auf (Standard erst einmal: fünfeckig) – und lässt die Maustaste nicht los.
4. Man bestimmt die Zahl der Ecken mit den senkrechten Pfeiltasten der Tastatur – und lässt die Maustaste nicht los.

Denn es kann noch weiter gehen:
5. Man sorgt für bzw. entfernt Sternenmuster durch Drücken der waagerechten Pfeiltasten der Tastatur – und lässt die Maustaste nicht los.
6. Man sorgt für gleichschenklige Formen durch Drücken der Umschalttaste.

Nebenbei sehen Sie, dass ich die Werkzeugleiste zweispaltig fahre. Warum? Ich freue mich über die fast viermal so grossen Schaltflächen für Flächen- und Konturfarbe. Und über den «Vorschau»-Knopf in der rechten unteren Ecke: den selbst ich noch manchmal mit der Maus besuche, wenn ich sowieso schon in der Gegend bin.
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InDesigns Bedienfelder, Folge 23: «Aufgaben»
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InCopy-Workflow: Der längste Befehl ist der interessanteste
Das Bedienfeld «Aufgaben» steuert den InDesign-InCopy-Arbeitsablauf. Der derart genial ist (nicht zuletzt wegen seiner konkurrenzlosen Preiswürdigkeit), dass ich ihm ewig das Lied der Huldigung singen könnte. Freiheit von Microsoft Word! Unmittelbare Verwendung von InDesigns Formatvorlagen durch Redakteur und Autor! Blick des Redakteurs aufs InDesign-Layout – aber ohne, dass er’s verändern könnte! Sofortige Anzeige von Übersatz und Untersatz! Und und und.
Insofern unverständlich, warum so viele Firmen nicht einmal testweise in Erwägung ziehen, diesen Workflow zu prüfen – trotz 30 Tage Laufzeit einer kostenlosen Demo-Version … So singt man hier in Europa das InCopy-Lied etwas vereinsamt – in der hier fortschrittlicheren USA wird InCopy wesentlich intensiver genutzt.
Mein Lieblingsbefehl bei «Aufgaben»: «Für InCopy verpacken und per E-Mail senden». Er entkräftet jedes Argument von wegen «Wir arbeiten nicht über einen gemeinsamen Server». Doch, tun Sie. Ihr «Server» ist in das Internet!

Die Story, die Sie in dieses virtuelle, E-Mail-gestützte Redaktionssystem einchecken, erreicht den Empfänger (Redakteur, Autor) technisch gesprochen als ZIP-Anhang; er öffnet ihn, sein InCopy fährt hoch, er schreibt/vervollständigt/korrigiert den Text, sagt nun in seinem InCopy «Für InDesign verpacken und per E-Mail senden» – und nachdem der Layouter die zurückgeschickte Aufgaben-Datei entpackt und geöffnet hat, sagt InDesign automatisch: «Text hat sich geändert!»
So einfach. So nervenschonend. Könnten Oscars vergeben werden für Arbeitsvereinfachungen – hier wäre ein Kandidat.
Aber es ist schon so: Vor allem die deutsche Mentalität verbietet Einfachheit. Man will’s gern komplizierter haben. Oder lässt Sie diese flammende Liebeserklärung an eine Programmfunktion nun zum Telefonhörer greifen? Zwecks Beratung und Schulung? Seh’n Sie …
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