Archiv zum Thema Text & Tabelle (ID)
InDesigns Bedienfelder, Folge 32: «Reduzierungsvorschau»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die dortigen Ziffern zeigen, in welcher Reihenfolge jedes Bedienfeld in dieser Serie behandelt wird.
Wo wir derzeit (WM) so viel von «Standardsituationen» sprechen: Es gibt mindestens zwei, für die das oft vernachlässigte Bedienfeld «Reduzierungsvorschau» unbedingt zum Einsatz kommen sollte:
Sie wünschen sich einen perfekten Ausdruck auf Ihrem Bürodrucker.
Zu einem perfekten Bürodruck gehört, dass gleiche Schriften auch gleich aussehen. Das ist aber nicht der Fall, wenn Schatten oder halbtransparente Bilder in Textbereiche hineinwirken. In solchen Fällen wird Schrift meist sichtbar fetter ausgegeben – was schnell zu überflüssigen Rückfragen führt. «Kommt das auch so im Druck?»

Ob Schrift von Transparenzen beeinflusst wird, zeigt sehr fix die Vorschau, die die «Reduzierungsvorschau» generiert. Im Beispiel wurde die Reduzierungsvorschau aufgefordert, in Pfade umgewandelten Text zu markieren: Man erkennt, dass auch scheinbar jenseits des Schattens liegender Text von ihm noch erfasst und am Ende zu Pfaden umgewandelt wird – die auf einem Bürodrucker meist fetter ausgegeben werden.

Sie wünschen sich, dass Google Ihr PDF vollständig liest.
Wenn Sie ein PDF, dessen Text wie oben gezeigt teilweise oder ganz zu Pfaden umgewandelt worden ist, ins Internet stellen, kann Google solche Textstellen nicht mehr vollständig indizieren/lesen. Wird nach solchen Textstellen gegoogelt, wird nicht mehr zu diesem PDF verwiesen.
Und die Abhilfe?
Ist in der Regel erst einmal simpel. Stellen Sie zu schützende Texte über das Transparenz-Geschehen: zur besseren Kontrolle geschickterweise mit Hilfe zweier Ebenen («Transparenz» und «Text»).
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 31: «Preflight»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Grosses Argument für’s Upgrade.
Wer ökonomisch denkt, kommt an einer InDesign-Version, die über das Bedienfeld «Preflight» verfügt (ab CS4), nicht herum. Warum? Weil von nun an die meisten Standard-Fehler lange vor dem Abschluss der Produktion ausgemerzt werden können.
Ein solider Umgang mit «Preflight» lernt man am besten via Training und Schulung – aber ein Tipp auf eine reichlich versteckte Funktion sei hier verraten:
Preflight-Profil ausbetten
Mit einem «Preflight»-Profil definieren Sie, was in einem InDesign-Dokument aus Ihrer Sicht nicht erlaubt sein darf. Insofern ist es keine schlechte Idee, Ihr InDesign-Dokument fest mit Ihren Verbotsregeln zu verknüpfen. Sie erledigen das über das simple «Einbetten»-Knöpfchen rechts oben im «Preflight»-Bedienfeld.

Doch wie heben Sie solch eine Profil-Einbettung wieder auf? Hier hat sich Adobe ein Bravourstück der Bedienerfrendichkeit geleistet. Sie müssen zuerst in das Bedienfeldmenü von «Preflight» klicken, dort den Befehl «Profil definieren…» ansteuern, …

… kommen dann in den Dialog der Profildefinitionen und finden nunmehr unten links …

… ein – wie soll man’s nennen? Dialog-Menü? – Knöpfchen, das den versteckten Befehl zum Ausbetten enthält.
Ob ein Profil eingebettet ist oder nicht, erkennt man an zwei Stellen: dass das Einbetten Knöpfchen (siehe Bild 2) ausgegraut ist – und dass der Profilname im grossen Dialog (Bild 3) kursiv angezeigt wird.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 29: «Bedingter Text»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Bedingter Text: Auf Vorarbeit zurückgreifen!
Bedingungen aufzubauen und dann, im zweiten Schritt, in Bedingungssätzen logisch zusammenzufassen kann mühsam sein. Es sei denn, Sie greifen auf vorhandene Bedingungen (und Bedingungssätze) klug zurück, zum Beispiel zentral abgelegt auf einem Server:

Der nachfolgende Dialog fragt Sie, aus welcher InDesign-Datei geladen werden soll. Na also.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 24: «Index»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Das Bedienfeld, das ergänzt werden muss – und ergänzt worden ist
Ja ja, der Index. Wer die einschlägigen Foren durchsucht, weiss: ein sperriges Thema, eine durchwachsene Funktion, die mit Bordmitteln allein nicht wirklich glücklich macht.
Meine Lieblingsempfehlung in Zusammenhang mit diesem Bedienfeld liegt deshalb naturgemäss ausserhalb von InDesign: nämlich in der Skript-Datenbank des führenden Publishing-Forums – HilfDirSelbst.
Die 25 Euro, die man zu entrichten hat, wenn man ein Jahr lang die Datenbank vollumfänglich nutzen will, sind nicht der Rede wert. Der Inhalt und Mehrwert, der sich einem eröffnet, umso mehr. Und viele Skripte werden von den ehrenamtlich arbeitenden Top-Fachleuten sogar gratis eingestellt: Das trifft auch zu für unverzichtbare Skripte für professionelles Indizieren. Zum Vergössern bitte aufs Bild klicken.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 23: «Aufgaben»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
InCopy-Workflow: Der längste Befehl ist der interessanteste
Das Bedienfeld «Aufgaben» steuert den InDesign-InCopy-Arbeitsablauf. Der derart genial ist (nicht zuletzt wegen seiner konkurrenzlosen Preiswürdigkeit), dass ich ihm ewig das Lied der Huldigung singen könnte. Freiheit von Microsoft Word! Unmittelbare Verwendung von InDesigns Formatvorlagen durch Redakteur und Autor! Blick des Redakteurs aufs InDesign-Layout – aber ohne, dass er’s verändern könnte! Sofortige Anzeige von Übersatz und Untersatz! Und und und.
Insofern unverständlich, warum so viele Firmen nicht einmal testweise in Erwägung ziehen, diesen Workflow zu prüfen – trotz 30 Tage Laufzeit einer kostenlosen Demo-Version … So singt man hier in Europa das InCopy-Lied etwas vereinsamt – in der hier fortschrittlicheren USA wird InCopy wesentlich intensiver genutzt.
Mein Lieblingsbefehl bei «Aufgaben»: «Für InCopy verpacken und per E-Mail senden». Er entkräftet jedes Argument von wegen «Wir arbeiten nicht über einen gemeinsamen Server». Doch, tun Sie. Ihr «Server» ist in das Internet!

Die Story, die Sie in dieses virtuelle, E-Mail-gestützte Redaktionssystem einchecken, erreicht den Empfänger (Redakteur, Autor) technisch gesprochen als ZIP-Anhang; er öffnet ihn, sein InCopy fährt hoch, er schreibt/vervollständigt/korrigiert den Text, sagt nun in seinem InCopy «Für InDesign verpacken und per E-Mail senden» – und nachdem der Layouter die zurückgeschickte Aufgaben-Datei entpackt und geöffnet hat, sagt InDesign automatisch: «Text hat sich geändert!»
So einfach. So nervenschonend. Könnten Oscars vergeben werden für Arbeitsvereinfachungen – hier wäre ein Kandidat.
Aber es ist schon so: Vor allem die deutsche Mentalität verbietet Einfachheit. Man will’s gern komplizierter haben. Oder lässt Sie diese flammende Liebeserklärung an eine Programmfunktion nun zum Telefonhörer greifen? Zwecks Beratung und Schulung? Seh’n Sie …
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.



