Archiv zum Thema Marketing & Publishing

PR- und Online-Leute an den gleichen Arbeitstisch zu setzen, das klingt spannend. Wenn an diesen Tischen dazu noch Werbeprofis Platz nehmen und tagtäglich in dieser Konstellation gearbeitet wird, klingt das für viele utopisch. Jung von Matt setzt diese Vision um.

Daran erkennt man: Erfolge kommen nicht von ungefähr.

Lesen Sie das spannende Interview mit Inhaber Dominique von Matt im «Persönlich».
Hier gehts zum Interview: http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=93416

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Splitttesten ist nicht ganz neu. Dennoch kennen viele Marketingverantwortliche die Möglichkeiten noch zu wenig oder gar nicht.

Was ist Splittesten?

  • Wissen Sie immer, ob Ihre Anzeige optimal getextet ist?
  • Sind Sie sicher, dass Ihre Bilder die optimale Aussage und die beste Wirkung auf Ihre Kunden haben?
  • Wollen Sie testen, welche Überschrift, welche Schrift oder welche Farben am besten ankommen?
  • Das und vieles mehr können Sie mit Splittesten eruieren.


Webseiten-Splittest

Sie kaufen (oder mieten) sich eine Splittest-Software und haben dann die Möglichkeit von Ihrer Startseite (oder jeder anderen Webseite) ein oder mehrere Versionen zu erstellen (z.B. mit anderem Titel, anderen Bildern, Texten etc.).

Und jetzt kommt die Splittest-Software zum Einsatz: Richtig konfiguriert bekommen jetzt zum Beispiel 50% Ihrer Website-Besucher Variante A Ihrer Startseite zu sehen und die anderen 50% Variante B. Natürlich sollte die Website eine Absicht verfolgen (also z.B. sich in einen Newsletter einzutragen oder etwas zu bestellen). Dies wird dann ausgewertet und Sie wissen genau, welche Version Ihrer Startseite besser konvertiert (Besucher zu Kunden macht).

Weiter gedacht: Natürlich kann man auch z.B. Preise splittesten (wird heute vor allem bei digitalen Produkten wie eBooks etc. gemacht). Kunde A sieht also den Preis von 19.90 Franken. Kunde B 29.90 Franken. Keine Angst, wenn Kunde B auch das fünfte mal auf die Website kommt, wird er immer den gleichen Preis sehen.
Sie erkennen dann also sehr schnell, welcher Preis die besseren Ergebnisse bietet.


Anzeigen-Splittest

Natürlich geht das auch mit Anzeigen bei Google oder Facebook. Buchen Sie jeweils mehrere Anzeigen mit den gleichen Parametern einfach mit einem etwas anderen Text. Und beobachten Sie, welche Anzeige mehr angeklickt wird.


Auch dieses Thema wird neu in das Seminar (Internet-Marketing für Entscheider) einfliessen. Sollten Sie sich mehr mit dem Thema Webmarketing beschäftigen wollen und einen Gesamtüberblick benötigen, können Sie sich hier noch für das Seminar vom 25. Februar 2011 anmelden.


PS: An alle Typografen und Grafiker, die meinen Gelb hinterlegte Texte wie dieser seien hässlich: Ja, das stimmt. Aber haben Sie sich schon mal mit Splittesten auseinandergesetzt und wissen Sie, ob gelb hinterlegte Texte bessere oder schlechtere Ergebnisse produzieren?  :-)




Jan
03

Verlage mit Google aufs iPad?

Autor: | Kommentare (1)

Google plant den Aufbau eines digitalen Zeitungskiosks* und steigt somit gegen Apple in den Ring.  Eines lässt sich also heute schon sagen. Das Publizieren auf mobilen Geräten ist mehr als ein Trend.

Höchste Zeit also, sich mit dem «neuen» Publizieren zu befassen. Zum Beispiel in unserem neuen 2-Tages-Kurs «Von InDesign CS5 aufs iPad». Der Januar-Kurs war bereits im Dezember ausgebucht.

Denn die Fragen Ihrer Kunden werden kommen! Haben Sie darauf schon Antworten?

  • Wie bekomme ich meine Publikation aufs iPad und somit in iTunes?
  • Welche Möglichkeiten bietet die neue Publikationsmöglichkeit in Bezug auf Animation, Movies, Sound etc.?
  • Welchen Aufwand muss betrieben werden, um ein Magazin aufs iPad zu bringen? Lohnt sich das? Für wen?
  • Wie sieht es mit anderen Möglichkeiten aus? eBooks oder eMagazine auf den verschiedenen Readern?

Rüsten Sie sich jetzt auf diese Fragen und sichern Sie sich noch einen Platz im Februar-Kurs (7. und 8. Februar). Noch sind Plätze frei! >Hier klicken und anmelden<

PS: *Hier der erwähnte Artikel:  Zeitung: Google prüft Aufbau von digitalem Zeitungskiosk

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Aug
09

Facebook: «Die neue Macht»

Autor: | Kommentare (3)

Die Wirtschaftswoche benutzt ja selten Superlative, wenn sie über Web 2.0 und Social-Media berichtet. In ihrer Juli-Ausgabe jedoch schreibt die WiWo:

«Facebook hat die Zahl von 550 Millionen Nutzern überschritten und könnte selbst Google gefährlich werden. Der Umsatz dürfte in diesem Sommer die Milliarde Dollar-Grenze überschreiten. Facebook ist ein Traum für Werbeindustrie!»

Gerade für die Werbung ist Facebook sensationell. Niergends sonst kann ich eine Anzeige schalten nur an Männer, zwischen 20 und 30, die als Hobby Fussball angeben. Oder an Frauen, zwischen 30 und 40, die sich für Yoga interessieren. Facebook hat also alle Chancen, Werbekunden von Google zu erben.

Für die Werbekunden bedingt das, dass sie Facebook und andere Social-Media-Dienste einschätzen können. Oftmals wird zu sehr aufs Hörensagen vertraut. Doch was bringt Social-Media wirklich? Was kann man konkret mit Facebook, Twitter und Co. anstellen?

Natürlich erhalten Sie bei der SMI alle aktuellen Informationen über Social-Media und Web 2.0.
http://www.smi.ch/webmarketing

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Mai
14

Flash-Wars 1

Autor: | Kommentare (2)

Was braucht man noch Action im Kino, wenn die Realität doch viel spannender ist – kennen Sie schon Flash-Wars?

… Im Web-All gibt es einen mächtigen Player der Publishing-Saga, man nennt ihn Adobe. Und «Flash» ist eines seiner wichtigsten Werkzeuge (Formate). Mit Flash funktionieren wichtige Videoportale, aber auch Applikationen von Adobe selber.

Aber im Hintergrund verbünden sich dunkle Kräfte. Nein, nicht mit schwarzen Helmen, sondern z.B. einer davon in Jeans und schwarzem Rollkragenpulli. Dieser Mann hat bereits einige Revolutionen losgetreten – das ist auch sein Nomen-est-omen-Job bei Apple: Steve Jobs. Der behauptet, Flash sei veraltet, eine proprietäre Technologie und ein Speicherfresser für mobile Geräte.

Apple lässt auf seinem iPhone und auch auf dem neuen iPad kein Flash zu und verwendet die HTML-5-Technologie. Doch weil auch in einem Kinofilm zwei Kontrahenten zu einfach und zu platt wären, gesellt sich jetzt noch ein weiterer Gigant dazu: Microsoft. Microsoft kündigt an, dass der kommende Internet Explorer 9  HTML5 mit Videos im H.264-Format unterstützen wird – und sagt dazu «Die Zukunft des Web ist HTML5».

Apple setzt sogar noch eins drauf und schreibt seinen Entwicklern von iPhone- und iPad-apps vor, wie sie diese erstellen müssen (und zwar nicht mit dem Flash-Compiler – womit Flash auch als Entwicklungstool ausfallen würde). Adobe lässt sich das nicht gefallen und verklagt Apple.

Letzte Woche hat sich auch der Opera-Entwickler (Platz 4 der meistverwendeten Browser) positioniert – auf Seiten Apples. YouTube war bisher der grösste Flash-Anwender. Um die Filme zu sehen, wurde Flash eingesetzt. Nun hat YouTube eine neue Version am Start. Ja, Sie ahnen es bestimmt schon. YouTube setzt nun auch auf HMTL 5. Und YouTube gehört wem? Na, klar: Google. Damit sind nun alle grossen Herrscher der Web- und Publishing-Saga im Kampfgetümmel.

Sie meinen: Das wäre alle gegen einen? Der David Adobe gegen vier Goliaths? So einfach ist die Geschichte nicht! Denn Google kämpft natürlich auch zusammen mit Adobe in einer gemeinsamen Front: Chrom (der Browser von Google) integriert Flash direkt. Wird etwa Adobe von Google nur «benutzt»? War diese Ankündigung die Kriegserklärung gewesen?

Die Geschichte geht weiter. Demnächst. Live! Und soviel sei schon verraten: Eine Folge könnte das weltweite Anzeigenschäft zum Thema haben …

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Testimonial = Kundenaussage über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung

Wem glauben Sie mehr? Dem Autoverkäufer, der Ihnen erzählt, wie toll, günstig, sparsam, leise und innovativ der neue Wagen ist? Oder Ihren Kollegen, die seit 10 Jahren diese Automarke fahren und immer noch total begeistert sind?

«Tue Gutes und lass deine Kunden darüber sprechen». Immer noch erstaunlich wenige Unternehmen setzen gezielt Kundenaussagen ein.  Viele getrauen sich nicht, ihren Kunden nach einem Statement über die eigenen Produkte zu fragen. Meist helfen Kunden aber sehr gerne – noch dazu wenn sie mit Namen und evtl. der Webadresse auf Ihrer Website erwähnt (und verlinkt) werden.

Geben Sie Ihren Kunden einen echten Gegenwert und verlinken Sie deren Website. Sie gewinnen eine wichtige Stimme für Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt – und Ihr Kunde gewinnt einen Link auf seine Website. Links auf die eigene Website erhöhen das Ranking in Suchmaschinen (heisst: je mehr Ihre Website von guten Websites verlinkt wird, umso weiter vorne sind Sie in den Suchergebnissen zu finden).

Wichtig bei Kundenaussagen (Testimonials):

  1. Immer mit ganzem Namen und Ort. Verwenden Sie niemals anonyme Aussagen wie zum Beispiel: «Bruno P. aus L.» Das glaubt Ihnen niemand und schadet mehr (weil es unglaubwürdig wirkt – sogar wenn die Statements echt sind).
  2. Fragen Sie Ihre Kunden unbedingt (möglichst schriftlich) um Erlaubnis, dass die Aussage im Web und in Drucksachen verwendet werden darf!
  3. Evtl. gibt Ihnen Ihr Kunde sogar ein Bild von sich. Dies ist natürlich die stärkste Möglichkeit einer Kundenaussage.
  4. Verwenden Sie diese Aussage überall auf Ihrer Website (nicht nur in einer Auflistung) – möglichst immer passend zum Angebot.
  5. Evtl. haben Sie auch die Möglichkeit Aussagen als Ton- oder Videodokument aufzuzeichnen.


Natürlich wendet auch die SMI dieses Prinzip an. Sei es auf der Startseite der SMI (wechselnde Statements) – wie auch in einer Übersicht.

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