Archiv zum Thema Marketing & Publishing
Flash-Wars 1
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Was braucht man noch Action im Kino, wenn die Realität doch viel spannender ist – kennen Sie schon Flash-Wars?
… Im Web-All gibt es einen mächtigen Player der Publishing-Saga, man nennt ihn Adobe. Und «Flash» ist eines seiner wichtigsten Werkzeuge (Formate). Mit Flash funktionieren wichtige Videoportale, aber auch Applikationen von Adobe selber.
Aber im Hintergrund verbünden sich dunkle Kräfte. Nein, nicht mit schwarzen Helmen, sondern z.B. einer davon in Jeans und schwarzem Rollkragenpulli. Dieser Mann hat bereits einige Revolutionen losgetreten – das ist auch sein Nomen-est-omen-Job bei Apple: Steve Jobs. Der behauptet, Flash sei veraltet, eine proprietäre Technologie und ein Speicherfresser für mobile Geräte.
Apple lässt auf seinem iPhone und auch auf dem neuen iPad kein Flash zu und verwendet die HTML-5-Technologie. Doch weil auch in einem Kinofilm zwei Kontrahenten zu einfach und zu platt wären, gesellt sich jetzt noch ein weiterer Gigant dazu: Microsoft. Microsoft kündigt an, dass der kommende Internet Explorer 9 HTML5 mit Videos im H.264-Format unterstützen wird – und sagt dazu «Die Zukunft des Web ist HTML5».
Apple setzt sogar noch eins drauf und schreibt seinen Entwicklern von iPhone- und iPad-apps vor, wie sie diese erstellen müssen (und zwar nicht mit dem Flash-Compiler – womit Flash auch als Entwicklungstool ausfallen würde). Adobe lässt sich das nicht gefallen und verklagt Apple.
Letzte Woche hat sich auch der Opera-Entwickler (Platz 4 der meistverwendeten Browser) positioniert – auf Seiten Apples. YouTube war bisher der grösste Flash-Anwender. Um die Filme zu sehen, wurde Flash eingesetzt. Nun hat YouTube eine neue Version am Start. Ja, Sie ahnen es bestimmt schon. YouTube setzt nun auch auf HMTL 5. Und YouTube gehört wem? Na, klar: Google. Damit sind nun alle grossen Herrscher der Web- und Publishing-Saga im Kampfgetümmel.
Sie meinen: Das wäre alle gegen einen? Der David Adobe gegen vier Goliaths? So einfach ist die Geschichte nicht! Denn Google kämpft natürlich auch zusammen mit Adobe in einer gemeinsamen Front: Chrom (der Browser von Google) integriert Flash direkt. Wird etwa Adobe von Google nur «benutzt»? War diese Ankündigung die Kriegserklärung gewesen?
Die Geschichte geht weiter. Demnächst. Live! Und soviel sei schon verraten: Eine Folge könnte das weltweite Anzeigenschäft zum Thema haben …
Testimonials – lassen Sie Ihre Kunden für Sie sprechen!
Autor: | KommentareTestimonial = Kundenaussage über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung
Wem glauben Sie mehr? Dem Autoverkäufer, der Ihnen erzählt, wie toll, günstig, sparsam, leise und innovativ der neue Wagen ist? Oder Ihren Kollegen, die seit 10 Jahren diese Automarke fahren und immer noch total begeistert sind?
«Tue Gutes und lass deine Kunden darüber sprechen». Immer noch erstaunlich wenige Unternehmen setzen gezielt Kundenaussagen ein. Viele getrauen sich nicht, ihren Kunden nach einem Statement über die eigenen Produkte zu fragen. Meist helfen Kunden aber sehr gerne – noch dazu wenn sie mit Namen und evtl. der Webadresse auf Ihrer Website erwähnt (und verlinkt) werden.
Geben Sie Ihren Kunden einen echten Gegenwert und verlinken Sie deren Website. Sie gewinnen eine wichtige Stimme für Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt – und Ihr Kunde gewinnt einen Link auf seine Website. Links auf die eigene Website erhöhen das Ranking in Suchmaschinen (heisst: je mehr Ihre Website von guten Websites verlinkt wird, umso weiter vorne sind Sie in den Suchergebnissen zu finden).
Wichtig bei Kundenaussagen (Testimonials):
- Immer mit ganzem Namen und Ort. Verwenden Sie niemals anonyme Aussagen wie zum Beispiel: «Bruno P. aus L.» Das glaubt Ihnen niemand und schadet mehr (weil es unglaubwürdig wirkt – sogar wenn die Statements echt sind).
- Fragen Sie Ihre Kunden unbedingt (möglichst schriftlich) um Erlaubnis, dass die Aussage im Web und in Drucksachen verwendet werden darf!
- Evtl. gibt Ihnen Ihr Kunde sogar ein Bild von sich. Dies ist natürlich die stärkste Möglichkeit einer Kundenaussage.
- Verwenden Sie diese Aussage überall auf Ihrer Website (nicht nur in einer Auflistung) – möglichst immer passend zum Angebot.
- Evtl. haben Sie auch die Möglichkeit Aussagen als Ton- oder Videodokument aufzuzeichnen.
Natürlich wendet auch die SMI dieses Prinzip an. Sei es auf der Startseite der SMI (wechselnde Statements) – wie auch in einer Übersicht.
InDesigns Bedienfelder, Folge 18: «Seitenübergänge»
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In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die Ziffern zeigen, in welcher Folge dieser Serie ein Bedienfeld behandelt wird.
Seitenübergänge: denn InDesign kann PowerPoint-Ersatz sein
Seitenübergänge sind Aufmerksamkeits-Wecker und Grobstrukturierer in jeder Präsentationen. Das deutliche Neu des Screens zeigt dem Betrachter/Zuhörer: Ein neues Thema beginnt. Insofern alles andere als Spielerei. (Dass viele PowerPoint-«Experten» diesen wichtigen Effekt vollkomen zunichte machen, indem sie konkurrierend auch innerhalb ihrer Präsentationen mit 1001 ermüdenden Effekten rumspielen, steht auf einem anderen Blatt.)
Jedenfalls: PowerPoint ist schon lange nicht mehr der letzten Weisheit Schluss. Es hat zwar den Vorteil, dass wir es auf nahezu jedem Rechner vorfinden – aber genau das ist auch sein Nachteil. Kaum fehlen benutzte Schriften auf der Zielmaschine, verhaut es das ganze, mühsam gebastelte Layout, und das Corporate Design ist dahin.
Insofern ist aus grafischer Sicht das PDF ohne Zweifel die professionellere Wahl: einmal erstellt, behält es sein Aussehen. Auf jedem Rechner.
Die Technik ist simpel, Das Bedienfeld «Seitenübergänge» bietet alles, was man braucht:
– Übergangs-Wahl
– Übergangs-Richtung
– Geschwindigkeit
… und im Fuss das kleine Knöpfchen «Auf alle Seiten anwenden».
InDesign beim Kämmen …
Das Ganze ist so einfach gestrickt, dass kaum eine «versteckte Funktion» zu finden ist: es sei denn, man schaut mal wieder in das Bedienfeldmenü. Voilà, da ist er, der mysteriöse Befehl «Wählen…»: der die Liste des «Übergang»-Popups komplett auffächert und via Mouseover jeden Effekt interaktiv illustriert.

Zu diesem Dialog findet auch, wer über dem Seiten-Bedienfeld die rechte Maustaste betätigt. (Der Befehl wirkt sich erst einmal auf markierte Seiten aus.)
Bleibt die gelegentliche Frage, wie man im PDF die Seitenübergänge denn nun sichtbar stellen kann. Nun, ähnlich PowerPoint nur im sog. Vollbildmodus (Acrobats Anzeige-Menü).
Achtung
Das, was Adobe «Intelligenter Textumfluss» nennt (gemeint ist Textfluss, also das automatische Hinzufügen/Entfernen von Seiten, wenn Textmengen sich ändern), ist nicht in der Lage, Seitenübergänge anzulegen. (Zum Vergrössern bitte klicken.)
Dem Vorschlag, den das Programm unter diesen Bedingungen anbietet – Textfluss eingeschaltet, Seitenübergänge auch –, sollte man gleichwohl nicht folgen:

Neue Seiten würden nun alle dem letzten Druckbogen (des Dokuments, des Textabschnitts, des Abschnitts, je nach Voreinstellung) hinzugefügt. Und nach 10 Seiten im Druckbogen wäre dann Schluss.
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Die 



Fast dachte ich, nun sei alles gesagt zum 27. Januar 2010, dem Tag, an dem Apples CEO Steve Jobs seinen Gästen und der Welt Apples Tablett-Computer, das iPad vorstellte. Zahllos die Kommentare, doch überschaubar das Spektrum der Resumées.


