Archiv zum Thema Typo
InDesign: Automatischer Stopper
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«Liidude» fragt zu InDesign auf www.hilfdirselbst.ch:
«In vielen Magazinen sieht man, dass das Ende eines Textes mit einem Zeichen gekennzeichnet wird. Ich möchte dieses Gestaltungsmittel ebenfalls einsetzen, bin es aber leid, z.B. das farbige Quadrat am Schluss immer manuell einzufügen. Gibt es irgendeine Funktion in InDesign, das automatisch zu machen?»
Ja. Die Lösung liegt in einer Kombination von Absatzlinie und «Letzte Zeile Einzug rechts». Definert wird für den letzten Absatz eine «Linie darunter», die am Ende so verkürzt wird, dass ein Quadrat entsteht.
Zuerst wird die Höhe des Quadrats festgelegt: die Linienstärke. Hier: 6 pt.
Nun wird die Linie auf Quadratbreite verkürzt: Als «Einzug links» wird die Spaltenbreite gewählt (im Beispiel 100 mm), minus Linienstärke.
Noch hängt das Quadrat unter der letzten Grundlinie: Um das zu korrigieren, wird als Minus-«Offset» erneut die Linienstärke benutzt.
«Letzte Zeile Einzug rechts» schliesslich verhindert, dass zu lange letzte Zeilen in das Quadrat hineinragen.
All diese Einstellungen wandern selbstverständlich in ein Absatzformat.

Wo findet InDesign Fonts auf dem Mac?
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Stell Dir einen Mac vor, auf dem unterschiedliche Versionen einer Schrift installiert worden sind: zum Beispiel eine der mindestens drei Versionen der Myriad Pro: Wo geht InDesign hin?*
Nicht ganz unwichtig, diese Frage – denn es kann sehr wohl sein, dass solche Schriften, wiewohl gleich heissend, unterschiedlich umbrechen.
Hier des Rätsels Auflösung für CS3.
Das Programm sucht diese Ordner von oben nach unten nach den Fonts ab:
Applications (Programme)/Adobe InDesign CS3/Fonts
System/Library/Fonts
Benutzer/(Benutzername)/Library/Fonts
Library/Fonts
Library/Application Support/Adobe/Fonts
Library/Application Support/Adobe/Fonts/Reqrd
Library/Application Support/Adobe/Fonts/Reqrd/Base
Hier des Rätsels Auflösung für CS4.
Die Logik hat sich geändert: Im Benutzerordner wird – eigentlich konsequent – nun erst dann gesucht, wenn die übergreifenden Ordner des Systems abgegrast worden sind. Wobei der Font-Ordner des Programms selbst immer noch über allem thront. Gut möglich allerdings, dass es InDesign nur auf diese Weise möglich ist, Windows-Schriften zu verarbeiten: die in genau diesem Programmordner installiert sein wollen.
Applications (Programme)/Adobe InDesign CS4/Fonts
Library/Fonts
System/Library/Fonts
Benutzer/(Benutzername)/Library/Fonts
Library/Application Support/Adobe/Fonts
Library/Application Support/Adobe/Fonts/Reqrd
Library/Application Support/Adobe/Fonts/Reqrd/Base
In beiden Fällen fällt auf: In den Ordner
Benutzer/(Benutzername)/Library/Application Support/Adobe/Fonts
scheint InDesign überhaupt nicht hineinzuschauen.
* Wir sprechen hier von einer Situation, in der keine Schriftverwaltungs-Software eingesetzt wird.
Creative Suite 4: 30-Tage-Test-Versionen jetzt verfügbar
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Sämtliche 30-Tage-Test-Versionen der Creative Suite 4 sind jetzt hier verfügbar. Laut Angaben des Herstellers können diese Versionen parallel zu den älteren Versionen installiert und benutzt werden. Vorsicht: Einige Fonts, die schon mit CS3 ausgeliefert wurden, tauchen jetzt in neuen Versionen auf: und werden selbst mit den Testversionen schnurstracks installiert:
Mac > Macintosh HD > Library > Fonts
Win > Systemsteuerng > Schriftarten
Wir empfehlen: Duplizieren Sie zuvor Satzschriften dieser Ordner an einem sicheren Ort.
InDesign CS4 in der Schweiz: Silbentrennung noch nicht verbessert
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Ganz so drastisch, wie es Michael Schmid «multissimo» im Fachforum HilfDirSelbst.ch formulierte, ist es wohl nicht: Die Silbentrennung der US-amerikanischen Firma Proximity Technology, die in InDesign CS4 (Schweiz Rechtschreibreform 2006) eingebaut ist, arbeitet, soweit erste Tests zeigen, nicht schlechter als zuvor. Aber: Die Schweizer Variante von InDesigns deutschsprachiger Silbentrennung hat sich auch noch nicht grundlegend verbessert. Gängige Worte, wie zum Beispiel «grösser» oder «Strassen», werden nach schweizerischen Regeln weiterhin falsch getrennt, nämlich «grö-sser» oder «Stra-ssen»: wie schon in CS3.
Proximity gehört übrigens zu der US-amerikanischen Firma Franklin Electronic Publishers, die sich vor allem auf dem Gebiet von Handhelds und Lerncomputern einen Namen gemacht hat. Proximity hat Niederlassungen in Amerika, Europa und Australien und kooperiert mit einer ganzen Reihe grosser Lexikonverlage: Merriam-Webster, Oxford University Press, Encyclopedia Britannica, HarperCollins, Larousse, Langenscheidt, The Princeton Review und Bertelsmann.
Creative Suite 4: Die Fonts
Autor: | KommentareThomas Phinney, Adobe, hat die Liste der Fonts veröffentlicht, die in der Creative Suite 4 enthalten (und nicht mehr enthalten) sein werden. Neu dabei: die Sanvito mit vier Schnitten (Light, Regular, Semibold, Bold) in jeweils vier optischen Varianten (Normal, Caption, Subhead, Display), einem kalligraphisch anmutenden, Schriften der italienischen Renaissance nachempfundenen Font von Robert Slimbach aus dem Jahr 1993.
Frutiger mit Serifen
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Ja, kein Witz. Zum 80. Geburtstag von Adrian Frutiger gibt es jetzt eine Frutiger Serif. Der Designer Akira Kobayashi (Linotype) entwickelte mit Unterstützung von Frutiger 20 Schnitte.
Also, wenn in Zukunft Ihr Kunde sagt: “habe die Frutiger Serif verwendet”: lachen Sie ihn nicht aus!
Mehr über die Schrift finden Sie bei Linotype: >Link zur Schrift<
PS: Wenn Sie jetzt aber meinen, dass die Schrift ein Geschenk von Linotype an Sie sei (weil es ja ein Geburtstagsgeschenk für/von Adrian Frutiger war), muss ich Sie leider enttäuschen… Linotype lässt sich die Schrift teuer bezahlen (Gesamtpaket Fr. 1793.-).


